Aktuelle Informationen und Schutzmaßnahmen (Update 2026)
Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt die Bewohnerinnen und Bewohner im Eichholz jedes Jahr aufs Neue. Da unser Stadtteil von Eichenwäldern umgeben ist, gehört das Eichholz leider zu den stärker betroffenen Gebieten in Sindelfingen.
Auf dieser Seite informieren wir fortlaufend über die aktuelle Situation, Schutzmaßnahmen und wichtige Hinweise für Familien, Spaziergänger und Anwohner.
Aktuelle Lage im Eichholz 2026
Die Belastung durch den Eichenprozessionsspinner ist im Jahr 2026 erneut hoch. Das trockene Frühjahr und frühe Hitzeperioden haben die Ausbreitung der Raupen begünstigt.
Aktuell finden an besonders sensiblen Orten wie Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und anderen stark frequentierten Bereichen Bekämpfungs- und Reinigungsmaßnahmen statt.
Spielplätze im Waldgebiet Eichholz
Stand 08.06.2026
- Holzi: derzeit gesperrt
- Schleicher („Rote Rutsche“): geöffnet, Warnung ausgeschildert
- Eichholzer Täle: komplett abgebaut wegen strakem Befall der Vorjahre
⚠️ Wichtig:
Verbindlich sind ausschließlich die Hinweise und Absperrungen vor Ort. Die Situation kann sich kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie immer die aktuelle Beschilderung der Stadt Sindelfingen. Seien Aufmerksam und achten sie in Ihrem eigenen Interesse, dem Ihrer Kinder und Haustiere auf befallene Stellen im Wald und auf Spielplätzen. Auch Hunde und Katzen können beim Freilauf an kontaminierten Stellen mit Ihrem Fell die feinen Härchen aufnehmen.
Aktuelle Entwicklungen 2026
Die Stadt Sindelfingen weist darauf hin, dass derzeit wieder vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet auftreten.
Bereits im Frühjahr wurden vorbeugende Maßnahmen an besonders sensiblen Standorten durchgeführt. Seit Juni werden Raupen und Gespinstnester insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen entfernt.
Der Spielplatz Holzi musste aufgrund eines starken Befalls vorsorglich erneut gesperrt werden. Die betroffenen Flächen werden regelmäßig kontrolliert und erst wieder freigegeben, wenn keine erkennbare Gefährdung mehr besteht.
Als zusätzliche Spielmöglichkeit steht Familien unter anderem der im vergangenen Jahr geschaffene Spielplatz auf der Insel zur Verfügung. Auch das Klettergerüst auf dem Gelände der ehemaligen Arena bietet eine Alternative.
Was genau ist der Eichenprozessionsspinner?
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Nachtfalter, dessen Raupen vor allem Eichenbäume besiedeln. Die Tiere treten in den warmen Monaten auf und bilden Gespinste an Stämmen und Ästen.
Besonders wohl fühlen sie sich an sonnigen Waldrändern und freistehenden Eichen. Durch trockene Frühjahre und warme Sommer haben sich die Bedingungen für ihre Vermehrung in den vergangenen Jahren verbessert.
Achtung: Kontakt unbedingt vermeiden
Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Diese Haare können sich durch den Wind verbreiten und noch lange nach dem Verlassen der Raupen wirksam bleiben.
Mögliche Folgen eines Kontakts sind:
- Starker Juckreiz
- Hautausschläge
- Augenreizungen
- Atemwegsbeschwerden
- Allergische Reaktionen
Deshalb gilt:
- Raupen und Nester niemals berühren.
- Betroffene Bereiche möglichst verlassen.
- Kinder über die Gefahren informieren.
- Hunde möglichst von befallenen Bereichen fernhalten.
Was tut die Stadt Sindelfingen?
Die Stadt führt jährlich verschiedene Maßnahmen durch, um die Belastung an besonders sensiblen Orten zu reduzieren.
Dazu gehören:
- Vorbeugende Bekämpfungsmaßnahmen an Einzelbäumen
- Einsatz biologischer Verfahren
- Entfernung von Raupen und Gespinstnestern
- Regelmäßige Kontrollen von Schulen, Kitas und Spielplätzen
- Kennzeichnung betroffener Bereiche
Besonders stark frequentierte Orte werden bevorzugt behandelt, um die Gefährdung für Kinder und Familien möglichst gering zu halten.
Warum werden nicht alle Eichen behandelt?
Im Sindelfinger Stadtwald stehen sehr viele Eichen. Eine flächendeckende Bekämpfung wäre nur mit erheblichem Aufwand möglich und könnte auch andere Insektenarten beeinträchtigen.
Stattdessen setzt die Stadt auf eine gezielte Bekämpfung an sensiblen Orten sowie auf die Förderung natürlicher Gegenspieler wie:
- Meisen
- Fledermäuse
- Weitere insektenfressende Tierarten
Hierzu wurden unter anderem Nistkästen und Fledermausquartiere eingerichtet.
Was können Sie tun?
- Warnschilder beachten
- Gesperrte Bereiche meiden
- Kinder sensibilisieren
- Haustiere fernhalten
- Sichtungen melden
Hinweise auf Nester des Eichenprozessionsspinners in stark frequentierten Bereichen können möglichst mit Foto an folgende Adresse gemeldet werden:
Unser Hinweis
Wir bemühen uns, die Informationen auf dieser Seite aktuell zu halten. Maßgeblich sind jedoch immer die Hinweise, Absperrungen und Informationen der Stadt Sindelfingen vor Ort.
Bei akuten Änderungen können Spielplätze oder Wege kurzfristig gesperrt oder wieder freigegeben werden.
Die Stadt Sindelfingen stellt aktuelle Informationen und Updates auf ihrer offiziellen Website bereit:
🔗 Eichenprozessionsspinner – Stadt Sindelfingen
👉 Ausweichen auf das Klettergerüst in der ehemaligen Arena

Sehr reelles, KI- generiertes Bild zu Eichenprozessionsspinnern
Erstveröffentlicht:

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