Unsere Infrastruktur im Stadtteil Eichholz wird schrittweise modernisiert! Um Sie stets transparent und aktuell über Baufortschritte, geplante Maßnahmen und Einschränkungen auf dem Laufenden zu halten, starten wir hiermit eine fortlaufende Informationsreihe auf unserer Website. In diesem Beitrag berichten wir regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge.
🚧 Aktuelle Baumaßnahme: südl. Watzmannstraße (Hausnummern 5 bis 21)
Die Stadtwerke Sindelfingen GmbH führen demnächst eine wichtige Sanierung sowie den Ausbau der Versorgungs- und Telekommunikationsnetze durch.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Bauzeitraum:21. September 2026 bis voraussichtlich 04. Dezember 2026(Hinweis: Witterungsbedingt kann es zu leichten Verschiebungen kommen).
Was wird gemacht?
Sanierung der Wasserleitungen
Sanierung der Stromleitungen
Neuverlegung von Telekommunikationsleitungen
Ausführendes Unternehmen: Firma Leonhard Weiss (Jahrestiefbauunternehmer der Stadtwerke).
🚶♂️ Zuwegung & Beeinträchtigungen vor Ort
Fußgängerzugang: Der Fußgängerzugang zu den Gebäuden bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
Fahrzeugzufahrt: Die Zufahrt mit dem Auto zu den Grundstücken wird stellenweise erschwert sein.
Einsatzkräfte: Für Feuerwehr und Rettungsdienste bleibt die Zufahrt eingeschränkt gewährleistet.
Bitte beachten: Wir bitten alle Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis sowie um die genaue Beachtung der Beschilderung und der Hinweise der Baufirma vor Ort.
In Abstimmung mit den Stadtwerken und Herrn Jonas werden wir auf IG-Eichholz.de zeitnah weitere Informationen zum Baufortschritt sowie zu den zukünftig geplanten Maßnahmen zur Erneuerung der Infrastruktur im gesamten Stadtteil Eichholz veröffentlichen.
Speichern Sie sich diesen Beitrag gerne als Lesezeichen – wir aktualisieren die Abschnitte fortlaufend, sobald neue Informationen vorliegen!
Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um etwas Besonderes zu sehen. In diesem Sommer gab es auch über dem Eichholz einige schöne Himmelsmomente zu beobachten – und mit der Kamera festzuhalten.
Ein orangefarbener Mond über dem Eichholz
Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Mond Ende Juli/Anfang August 2026, als er tief über dem Horizont stand. In warmem Orange leuchtete er über dem Eichholz und sah dabei fast ein wenig unwirklich aus.
Doch der Mond selbst hat seine Farbe natürlich nicht verändert. Der Grund liegt in unserer Atmosphäre: Steht der Mond tief, muss sein Licht einen besonders langen Weg durch die Luft zurücklegen. Dabei wird vor allem das kurzwellige blaue Licht stärker gestreut. Die rötlichen und orangenen Lichtanteile erreichen dagegen unsere Augen eher – der Mond erscheint dadurch gelblich, orange oder sogar tiefrot.
Ein schöner Nebeneffekt der Physik – und ein besonders schönes Fotomotiv.
Strohmond Ende Juli 2026 über dem Sindelfinger Eichholz
⚠️ Wichtig bei der Sonnenbeobachtung
Die Sonne darf niemals direkt mit bloßem Auge oder durch eine normale Sonnenbrille betrachtet werden. Auch bei einer teilweisen Sonnenfinsternis kann das Sonnenlicht die Augen dauerhaft schädigen.
Für die Beobachtung sind ausschließlich geeignete und dafür vorgesehene Sonnenfilter bzw. geprüfte Sonnenfinsternisbrillen zu verwenden. Auch Kameras, Ferngläser und Teleskope dürfen nicht ohne geeigneten Sonnenschutz auf die Sonne gerichtet werden.
Die hier gezeigten Aufnahmen wurden mit geeigneter Ausrüstung gemacht. Bitte niemals versuchen, die Aufnahmen nachzustellen, indem man ungeschützt in die Sonne blickt.
Ein ungewöhnlicher Abend: Die Sonne wird dunkler
Noch spektakulärer wurde es am 12. August 2026 zwischen 20.15 -20.17 Uhr. Der Mond schob sich vor die Sonne und sorgte auch über Sindelfingen für eine sichtbare partielle Sonnenfinsternis.
Von rechts unten schiebt sich der Mond vor die Sonne
Im Eichholz wurden dabei rund 89,1 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt. Die Sonne verschwand also nicht vollständig, aber ihr Anblick veränderte sich im Laufe des anbrechden Abends immer stärker.
Die Aufnahmen zeigen diesen Verlauf besonders schön: Aus der zunächst fast vollständigen Sonnenscheibe wurde eine immer schmalere Sichel, bevor sich der Mond langsam wieder von der Sonne wegbewegte.
Collage des Verlaufs von links nach rechts
Gerade die Bilder als Folge zeigen, wie schnell sich ein solches Himmelsereignis verändert. Was zunächst wie ein ganz normaler Sommertag aussieht, bekommt für kurze Zeit eine ganz besondere Stimmung.
Der Blick nach oben lohnt sich
Ob orangefarbener Mond oder eine fast vollständig bedeckte Sonne – manchmal sind die schönsten Erlebnisse direkt vor der eigenen Haustür zu finden.
Und vielleicht ist genau das eine kleine Erinnerung für den nächsten Sommerabend: Einfach einmal stehen bleiben, nach oben schauen und beobachten, was sich dort am Himmel tut.
Die Eichholzbücherei entwickelt ihr Angebot weiter. Gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule Eichholz entstand ein neuer Young-Adult-Bereich, der sich gezielt an den Interessen junger Leserinnen und Leser orientiert.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 brachten ihre Ideen und Wünsche aktiv in das Projekt ein. Begleitet wurde die Umsetzung von der ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterin Frau Jakschik sowie der Lehrerin Frau Nuss. Gemeinsam entstand ein moderner Jugendbereich mit aktuellen Romanen, Fantasy, Mangas und weiteren beliebten Reihen für Leserinnen und Leser ab etwa zwölf Jahren.
Inspiration holte sich die Projektgruppe unter anderem bei einem Besuch der Stadtbibliothek Sindelfingen sowie einer örtlichen Buchhandlung.
Erfolgreiche Zusammenarbeit von Schule, Ehrenamt und Stadt
Den erfolgreichen Abschluss des Projekts würdigten Oberbürgermeister Markus Kleemann und Rektor Herr Holz bei einem gemeinsamen Besuch der Eichholzbücherei.
Während Markus Kleemann die Bedeutung der ehrenamtlich geführten Bücherei für den Stadtteil hervorhob, unterstützte Rektor Herr Holz das Projekt von Beginn an. Die Gemeinschaftsschule stellte die notwendigen organisatorischen und personellen Ressourcen zur Verfügung und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern die aktive Mitarbeit.
Kooperation besteht bereits seit Jahren
Der neue Young-Adult-Bereich ist nicht der Beginn der Zusammenarbeit, sondern ein weiterer Baustein einer bereits seit Jahren bestehenden Kooperation zwischen der Eichholzbücherei und der Gemeinschaftsschule Eichholz.
Schon seit längerer Zeit besuchen Grundschulklassen regelmäßig die Bücherei. Bei altersgerechten Einführungen lernen die Kinder die Welt der Bücher kennen und erfahren, wie eine Bücherei funktioniert.
Auch Kindergärten aus dem Sindelfinger Norden nutzen dieses Angebot regelmäßig. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern besuchen die Kinder die Bücherei und sammeln dort erste Erfahrungen mit Büchern und dem Ausleihen von Medien.
Die enge Zusammenarbeit wird auch künftig fortgesetzt. So beteiligt sich die Eichholzbücherei erneut am Tag der offenen Tür der Gemeinschaftsschule Eichholz und stellt dort ihr Angebot vor.
Neue Vormittagsöffnungen werden gut angenommen
Seit Kurzem öffnet die Eichholzbücherei zweimal im Monat zusätzlich am Vormittag ausschließlich für Schülerinnen und Schüler der Eichholzschule.
Die Schule koordiniert die Termine über eine gemeinsame Planung, sodass sich die Klassen gleichmäßig über das Schuljahr verteilen.
Noch ist das Angebot neu. Die ersten Erfahrungen sind jedoch ermutigend. Nach Beobachtung des Büchereiteams werden die zusätzlichen Öffnungszeiten sehr gut angenommen. Viele Jugendliche nutzen die Zeit zum Stöbern und greifen dabei ganz selbstverständlich zu einem Buch. Auch das Interesse an einem eigenen Büchereiausweis wächst.
Vielfältiges Angebot für alle Generationen
Bereits im April wurden die allgemeinen Öffnungszeiten erweitert. Nach dem attraktiven Umbau bietet die ehrenamtlich geführte Bücherei heute ein vielfältiges Medienangebot.
Rund 14.500 Medien stehen kostenlos zur Ausleihe bereit. Das Angebot umfasst Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher, Romane, Krimis und Klassiker der Literatur. Hinzu kommen DVDs, CDs, Tonies sowie inzwischen auch Gesellschaftsspiele.
Mit dem neuen Young Adult-Bereich wird das Angebot insbesondere für Jugendliche noch attraktiver.
Die Eichholzbücherei zeigt eindrucksvoll, wie Schule, Ehrenamt und Stadtverwaltung gemeinsam ein lebendiges Bildungsangebot schaffen können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit reicht dabei längst über einzelne Projekte hinaus und macht die Bücherei zu einem wichtigen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sindelfinger Norden.
Besucherinformation
📚 Eichholzbücherei in der Eichholzschule
📍 Theodor-Heuss-Straße 90 71067 Sindelfingen
☎ Telefon: 07031 802426
🕒 Öffnungszeiten
Montag: 15:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch: 15:00 bis 18:00 Uhr Freitag: 15:00 bis 18:00 Uhr
🌞 Die Eichholzbücherei ist auch in den Sommerferien für euch da!
Während der Sommerferien gelten folgende Öffnungszeiten:
Dienstag, 5. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 12. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 19. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 26. August: 15:00–17:00 Uhr
Der erste reguläre Ausleihtag nach den Ferien ist Montag, 14. September.
Schaut vorbei und deckt euch mit spannenden Büchern ein!
1967 eröffnete in der Eichholzschule die erste Stadtteilbücherei im Eichholz. Sie war die erste Bibliothek in Sindelfingen, die ihren gesamten Bestand auch erwachsenen Besucherinnen und Besuchern in frei zugänglichen Regalen präsentierte – ein modernes Konzept für die damalige Zeit.
1992 sollte die Zweigstelle aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger gründeten daraufhin einen Förderverein und übernahmen den Betrieb der Bücherei ehrenamtlich. Seitdem sorgt ein engagiertes Team dafür, dass die Bücherei als kultureller Treffpunkt im Stadtteil erhalten bleibt.
Heute wird die Eichholzbücherei von zahlreichen Ehrenamtlichen geführt. Die finanzielle Grundlage bildet die Förderung durch die Stadt Sindelfingen. Mitgliedsbeiträge und Spenden des Fördervereins ergänzen diese Unterstützung und ermöglichen zusätzliche Anschaffungen und Projekte.
Beitragstext:Susanne Blum mit Ergänzungen von Thomas Alf Beitragsbilder: Corry Jakschik
🌞 Die Eichholzbücherei ist auch in den Sommerferien für euch da!
Während der Sommerferien gelten folgende Öffnungszeiten:
Dienstag, 5. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 12. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 19. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 26. August: 15:00–17:00 Uhr
Der erste reguläre Ausleihtag nach den Ferien ist Montag, 14. September.
Schaut vorbei und deckt euch mit spannenden Büchern ein!
🕒
Öffnungszeiten Eichholzbücherei
Montag
15:00 – 18:00 Uhr
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
15:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag
Geschlossen
Freitag
15:00 – 18:00 Uhr
Spannende Entdeckungen beginnen in der Eichholzbücherei
Wer glaubt, Abenteuer gibt es nur im Urlaub, war noch nie als Natur-Detektiv im Eichholz unterwegs.
Nicht nur die Sommerferien sind die beste Zeit, um die Natur einmal mit ganz anderen Augen zu entdecken. Dafür muss niemand weit verreisen. Direkt vor unserer Haustür gibt es jede Menge zu erforschen.
Im Eichholz warten Wälder, Wiesen, Bäche und Grünflächen auf kleine und große Entdecker. Wer genau hinschaut, findet Käfer, Schmetterlinge, Ameisen, Vögel, Blätter, Federn oder spannende Pflanzen. Manche Tiere verstecken sich unter einem Stein oder einem umgestürzten Ast, andere lassen sich nur hören.
Damit aus einem Spaziergang eine richtige Expedition wird, hat die Eichholzbücherei zahlreiche Bücher zusammengestellt. Sie helfen dabei, Tiere und Pflanzen zu bestimmen und erklären auf verständliche Weise die Geheimnisse unserer Natur.
Ob alleine, mit Freunden oder gemeinsam mit den Eltern – ausgerüstet mit einem Bestimmungsbuch wird jeder Ausflug zu einer kleinen Entdeckungsreise.
Natur entdecken statt Langeweile
Nicht jede Familie verreist in den Sommerferien. Umso schöner ist es, dass das Eichholz praktisch direkt vor der Haustür ein großes Abenteuer bereithält.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Natur-Challenge?
🍀 Wer findet fünf verschiedene Blätter?
🐞 Wer entdeckt den ersten Marienkäfer?
🦋 Welche Schmetterlinge fliegen über die Wiese?
🐦 Welcher Vogel singt dort oben im Baum?
🌳 Wie alt könnte dieser Baum wohl sein?
Mit einem Bestimmungsbuch lassen sich viele dieser Fragen ganz einfach beantworten.
Unsere Bücherei hilft beim Entdecken
Die Eichholzbücherei hat zahlreiche Bücher rund um Natur, Tiere und Pflanzen im Bestand.
Darunter finden sich Bücher über
Bäume und Blätter
Blumen und Wildpflanzen
Insekten
Vögel
Waldtiere
Spuren in der Natur
Gewässer
Bestimmungsbücher für Kinder
Alle Bücher können kostenlos mit einem Büchereiausweis ausgeliehen werden.
Unser Tipp
Nehmt euch einen kleinen Rucksack mit.
Ein Bestimmungsbuch, eine Lupe, vielleicht ein Fernglas und ein Notizheft reichen schon aus.
Und dann heißt es:
Raus ins Eichholz – und Natur-Detektiv werden!
🟩 Buchtipps der Eichholzbücherei
Werde Natur-Detektiv!
✔ Bestimmungsbücher ausleihen
✔ Lupe einpacken
✔ Tiere und Pflanzen entdecken
✔ Gemeinsam mit Familie oder Freunden auf Expedition gehen
📍 Die passenden Bücher findest du in der Eichholzbücherei.
📚 Diese und viele andere Bücher warten in der Eichholzbücherei auf kleine und große Natur-Detektive
Ganz gleich, ob du Tiere beobachten, Pflanzen bestimmen oder Spuren im Wald entdecken möchtest – in der Eichholzbücherei findest du viele spannende Bücher zum Ausleihen.
Nachfolgend eine kleine Auswahl an Buchtiteln zu Natur-Detektive:
🍃Entdecke die Natur: Welche Tiere leben unter der Erde? Wie verändert sich der Baum in den Jahreszeiten? Wie sehen die unterschiedlichen Blätter und Früchte aus und wie fühlen sie sich an? Über 40 Effekte – Klappen, Gucklöcher, Schieber und Folien lassen neugierige Kinder immer wieder zu Entdeckern werden. Ab 3 Jahren.
🐞Schau mal was da krabbelt – die Insekten im Jahreslauf In diesem Buch findest du die wichtigsten und geläufigsten Insekten in ihren unterschiedlichen Lebensräumen vor: Schmetterlinge, Libellen, Ameisen, Bienen, verschiedene Käfer und viele mehr. Ab 5 Jahren.
🐦Was wächst da? Allererstes Pflanzenwissen für die Kleinsten: was ist eine Pflanze? Was macht die Biene in der Blüte? Was können Pflanzen? Ab 2 Jahren. Der Vogel – Meyers kleine Bibliothek Das Besondere dieser Reihe: Zwischen den Buchseiten befinden sich transparente Folien, die beim Umblättern Verdecktes sichtbar machen, das Innenleben von Dingen zeigen oder Veränderungen veranschaulichen. Ab 3 Jahren.
🍃Meine große Naturbibliothek: Wiesenblumen Wo wachsen und blühen die bekanntesten und schönsten Wiesenblumen aus heimischer Natur? Hier erfährt man alles über die verschiedenen Arten – mit wunderschönen Großaufnahmen voller Details. Ab 4 Jahren.
🐞Die Blume – Meyers kleine Kinderbibliothek In diesem Band erfahren die jungen Leser, wie aus manchen Blüten saftige Früchte heranwachsen, wie aus anderen Tee oder Gewürze gewonnen werden und wie man Blumen an ihren Blüten erkennen kann. Ab 5 Jahren.
🌳 Hier noch ein Ausflugstipp für Natur-Detektive und Ihre Familien
Wer nach den Buchtipps selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, findet im
N.E.S. Waldzentrum in Sindelfingen viele spannende Stationen rund um Wald, Tiere und Natur.
🐸 Teichkino mit Blick unter die Wasseroberfläche
🐦 Vogelbeobachtungshaus
🐝 Honigbienenhaus
🌲 Viele weitere Erlebnisstationen zum Entdecken und Mitmachen
Ein ideales Ausflugsziel für Familien, Kinder und alle kleinen Natur-Detektive.
Diese Seite soll eine zentrale Anlaufstelle sein. Sie wird regelmäßig ergänzt und wächst gemeinsam mit dem Natur.Erlebnis.Sindelfingen weiter. Neue Informationen, Beobachtungen und Entwicklungen werden hier regelmäßig ergänzt.
Das NaturErlebnisSindelfingen (NES) besteht aus mehreren Standorten. Dieser Beitrag stellt das NES Waldzentrum im Gewann Diebskarren vor. Weitere Standorte sind das Streuobstzentrum und das Vogelzentrum, die eigene Angebote und Aufgaben haben.
Das NaturErlebnisZentrum (N.E.S.) im Sindelfinger Wald lädt Groß und Klein dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Zahlreiche Stationen vermitteln anschaulich Wissen über Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge.
🌞 Besuch: Täglich bei Tageslicht (empfohlen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang).
🐝 Highlights: Teichkino, Honigbienenhaus, Vogelbeobachtungshaus und viele weitere Naturstationen.
👨👩👧 Geeignet für: Familien, Kindergärten, Schulklassen sowie alle Naturinteressierten.
📍 Lage: Das NES-Waldzentrum befindet sich im Gewann Diebskarren mitten im Sindelfinger Wald und ist mit dem Auto nicht erreichbar. Am einfachsten starten Sie am Wasserturm Steige (beim Krankenhaus). Folgen Sie der Alten Vaihinger Straße geradeaus in Richtung Vaihingen, vorbei am Waldbad. Nach etwa einem Kilometer befindet sich rechts ein kleines grünes Häuschen. Dort rechts in den Madlenenweg abbiegen. Nach rund 200 Metern erreichen Sie das Natur.Erlebnis.Zentrum.
🚗 Parkmöglichkeiten: Wanderparkplätze befinden sich an der Arthur-Gruber-Straße vor der Schranke auf der linken und rechten Straßenseite.
🚌 Bus: Mit der Buslinie 708 bis zur Haltestelle „Krankenhaus“ fahren. Von dort am Krankenhaus und Schwesternheim vorbei zum Wasserturm gehen. Anschließend der Alten Vaihinger Straße in Richtung Vaihingen folgen. Nach etwa einem Kilometer rechts in den Madlenenweg abbiegen. Nach rund 200 Metern erreichen Sie das Natur.Erlebnis.Zentrum.
🚶 Rundweg: Vom Vogelbeobachtungshaus führt der Diebskarrenweg weiter zum „Infopfad Bäume“. Von dort geht es geradeaus in den Einsiedelsweg vorbei an mehreren Biotopen bis zum Schwesternheim. Anschließend rechts bergauf zur Arthur-Gruber-Straße. So ergibt sich ein schöner Rundweg durch den Wald.
♿ Hinweise zur Barrierefreiheit: Die Alte Vaihinger Straße und der Madlenenweg sind asphaltiert. Die übrigen Wege sind geschottert, aber überwiegend eben und gut begehbar. Alle Stationen sind ebenerdig erreichbar. Lediglich das Vogelbeobachtungshaus ist über drei Stufen zugänglich. Für Kinder gibt es dort zusätzliche Podeststufen, damit auch sie gut beobachten können.
🐕 Hinweise für Hundebesitzer: Bitte leinen Sie Ihren Hund in der Nähe der Wildtiere an. So vermeiden Sie unnötigen Stress für die Tiere.
🌳 Verhalten im Wald: Bitte vermeiden Sie unnötigen Lärm, bleiben Sie auf den Wegen und gehen Sie achtsam mit der Natur sowie den Tieren um. Rücksicht auf andere Besucher sorgt dafür, dass alle den Wald genießen können.
🌲 Hinweis: Das Gelände und die Waldwege sind nicht beleuchtet. Ein Besuch sollte daher nur bei Tageslicht erfolgen.
💡 Unser Tipp: Planen Sie für Ihren Besuch genügend Zeit ein. An jeder Station gibt es Spannendes zu entdecken – und wer den Rundweg mitläuft, erlebt noch viele weitere interessante Orte im Sindelfinger Wald.
Gut zu wissen
📱 Anreise mit Google Maps: Wanderparkplatz Wasserturm Arthur-Gruber-Straße eingeben.
⏱️ Dauer:Vom Wanderparkplatz bis zum N.E.S. Waldzentrum ca. 20 Minuten zu Fuß. Rundweg ca. 45 Minuten.
Die Vogeluhr am Vogelbeobachtungshaus
Zwischen Waldwegen, Teichen und Wiesen entstand in den vergangenen Jahren ein Naturerlebnisbereich, der große und kleine Besucher zum Beobachten, Entdecken und Verweilen einlädt. Ob Vogelbeobachtung, Bienen, Amphibien oder einfach die Ruhe des Waldes – das NES verbindet Natur, Umweltbildung und Erholung auf besondere Weise.
Das erwartet Sie
🌿 Natur erleben
🦆 Tiere beobachten
🐝 Spannendes über den Wald erfahren
🚶 Den Sindelfinger Wald entdecken
Wegweiser am Waldzentrum- Es gibt viel zu sehen
Die Highlights im Überblick
🎥 Das Teichkino
GoldfischKarausche
Das Teichkino ermöglicht faszinierende Einblicke in das Leben am Wasser.
Hier lassen sich – je nach Jahreszeit – Frösche, Libellen, Wasservögel und viele weitere Tiere beobachten.
➡️ Aktuell befindet sich das Ökosystem noch im Aufbau, es gibt aber dennoch schon viel zu entdecken. Aufgrund von illegalem Besatz wurden gebietsfremde Goldfische im Teich ausgesetzt. Um den heimischen Artenbestand zu schützen, erfolgt eine gezielte Entnahme.
Gut geschützt und dennoch mitten in der Natur können Besucher verschiedene Vogelarten beobachten, ohne sie zu stören.
Mit etwas Geduld zeigt sich hier die Vielfalt des Sindelfinger Waldes.
➡️ Wer hätte die Namen der abgebildeten Vögel gekannt?
🐝 Bienenhotel
Eine neue Wabe entstehtReges Treiben im Bienenstock
Warum sind Bienen so wichtig?
Welche Aufgaben übernehmen sie in unserer Natur?
Das Bienenhaus vermittelt anschaulich, warum Insekten für unser Ökosystem unverzichtbar sind.
➡️ Am Bienenhotel nach dem Betrachten die Klappen bitte wieder schließen.
Mehr als nur ein Ausflugsziel
Forstrevierleiter Markus Klas und sein Team zeigen hier, wie Waldpflege und Naturschutz in der Praxis aussehen. Gleichzeitig bietet das Waldzentrum zahlreiche Möglichkeiten, Tiere und Lebensräume aus nächster Nähe zu entdecken. Dazu gehören das Vogelbeobachtungshaus mit Futterstelle, das Bienenhaus mit Einblick in das Leben der Honigbienen sowie das Teichkino, in dem sich das Leben unter der Wasseroberfläche beobachten lässt.
Das NES-Waldzentrum ist weit mehr als ein Anlaufpunkt für Spaziergänge im Wald. Es verbindet die Arbeit der Forstwirtschaft mit moderner Umweltbildung und macht die Natur für Besucherinnen und Besucher unmittelbar erlebbar.
Mit diesem Angebot schafft das Waldzentrum Verständnis für den Wald und seine Bewohner. Es vermittelt Wissen auf anschauliche Weise und trägt dazu bei, dass Menschen jeden Alters die Natur mit anderen Augen sehen. Gerade in einer Stadt wie Sindelfingen ist ein solcher Ort von besonderem Wert, weil er Naturerlebnis und Umweltbildung direkt vor der Haustür ermöglicht.
Wissenswertes aus dem Sindelfinger Wald
Der Sindelfinger Wald verändert sich ständig.
Förster Markus Klas erklärt regelmäßig interessante Zusammenhänge:
Warum bleiben manche abgestorbenen Bäume stehen?
Welche Tiere leben im Totholz?
Was ist ein Hutewald?
Welche Baumarten kommen mit dem Klimawandel besser zurecht?
Wie funktioniert nachhaltige Forstwirtschaft?
Für Familien
Das NES eignet sich hervorragend für einen Familienausflug.
Kinder können Tiere beobachten, Pflanzen entdecken und spielerisch den Wald kennenlernen.
Das NES eignet sich hervorragend für einen Familienausflug. Kinder können Tiere beobachten, Pflanzen entdecken und spielerisch den Wald kennenlernen.
Tolle anschauliche Objekte für Kinder und Erwachsene
Für mobilitätseingeschränkte Besucher
Nicht jeder Waldweg ist problemlos befahrbar.
Wir beschreiben in der Infobox welche Bereiche gut erreichbar sind und worauf Besucher achten sollten.
Aktuelles aus dem NES
Hier erscheinen künftig neue Beiträge.
neue Tierbeobachtungen
Veranstaltungen
Entwicklungen im Naturerlebnisbereich
neue Projekte
saisonale Besonderheiten
Blick in die Zukunft
Das Natur.Erlebnis.Sindelfingen entwickelt sich ständig weiter.
Geplant sind unter anderem weitere Projekte zur Umweltbildung sowie ein Hutewald, der an historische Formen der Waldnutzung erinnern soll.
Auch diese Seite wächst mit und wird regelmäßig ergänzt.
Das NES-Waldzentrum ist damit nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern auch ein wichtiger Lernort für Natur- und Umweltbildung in Sindelfingen – offen für Kinder, Familien, Schulklassen und alle, die den Wald besser verstehen möchten.
Unser Tipp
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf
Verschiedene Nisthilfen
Nehmen Sie sich Zeit.
Das NES ist kein Freizeitpark.
Es ist ein Ort zum Entdecken.
Viele seiner Besonderheiten zeigen sich erst beim zweiten oder dritten Besuch.
Das NaturErlebnisZentrum (NES) im Sindelfinger Wald lädt Groß und Klein dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Zahlreiche Stationen vermitteln anschaulich Wissen über Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge.
🌞 Besuch: Täglich bei Tageslicht (empfohlen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang).
🐝 Highlights: Teichkino, Honigbienenhaus, Vogelbeobachtungshaus und viele weitere Naturstationen.
👨👩👧 Geeignet für: Familien, Kindergärten, Schulklassen sowie alle Naturinteressierten.
🌲 Hinweis: Das Gelände und die Waldwege sind nicht beleuchtet. Ein Besuch sollte daher nur bei Tageslicht erfolgen.
Unser Tipp: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit – an jeder Station gibt es Spannendes zu entdecken.
32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zwei barrierefreundliche Fahrzeuge der Lebenshilfe Eichholz und eine Sondergenehmigung des Sindelfinger Forsts – beste Voraussetzungen für einen besonderen Nachmittag.
Am Freitag, 10. Juli 2026, führte der diesjährige Ausflug der IG Eichholz zum NaturErlebnisZentrum Sindelfingen (NES). Unsere jährlichen Ausflüge verfolgen dabei ein besonderes Ziel: Menschen mit eingeschränkter Mobilität Orte zu zeigen, die sie alleine oft nicht mehr erreichen können.
Damit dies möglich wurde, stellte der Sindelfinger Forst eine Sondergenehmigung zum Befahren der gesperrten Waldwege aus. Ein herzliches Dankeschön dafür.
Starke Unterstützung aus dem Eichholz
Ein besonderer Dank gilt außerdem der Lebenshilfe Eichholz. Frau Braun organisierte für unseren Ausflug zwei Fahrzeuge, die sich als ideal erwiesen. Die serienmäßigen Ein- und Ausstiegshilfen erleichterten vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Mitfahren erheblich und machten den Nachmittag für alle deutlich entspannter.
Bereits zu Beginn gab es wegen der sommerlichen Temperaturen einige Bedenken. Doch im Wald waren diese schnell vergessen. Die angenehme Kühle unter den Bäumen, die frische Waldluft und die vielen interessanten Stationen sorgten für beste Bedingungen. Damit unterwegs niemand Durst leiden musste, hatte Rolf-Uwe Grünewald ausreichend Wasser für alle Teilnehmer organisiert.
Natur erleben – erklärt von einem Profi
Am NaturErlebnisZentrum erwartete uns Förster Markus Klas, der nicht nur die Durchfahrt organisiert und die Schranken geöffnet hatte, sondern sich auch viel Zeit für unsere Gruppe nahm.
Mit großer Begeisterung führte er die Teilnehmer durch das Gelände und erklärte anschaulich die verschiedenen Stationen des NaturErlebnisZentrums.
„Ich möchte den Kindern Tiere und Pflanzen näherbringen.“
Dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte NaturErlebnisZentrum. Viele Kinder erleben hier zum ersten Mal Natur unmittelbar und lernen Zusammenhänge kennen, die sich aus Büchern oder dem Klassenzimmer kaum vermitteln lassen.
Spannende Einblicke am Teichkino
Eine der ersten Stationen war das Teichkino. Herr Klas berichtete, wie das Biotop in den vergangenen Jahren entwickelt wurde und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen waren.
So hatten illegal eingesetzte Goldfische das natürliche Gleichgewicht des Teiches erheblich gestört. Heute entwickelt sich dort wieder Schritt für Schritt ein funktionierendes Ökosystem. Weitere Wasserpflanzen sollen dazu beitragen, dass sich das Wasser in den kommenden Jahren weiter klärt.
Trockenheit und Eichenprozessionsspinner
Anschließend führte der Weg durch den Wald. Deutlich sichtbar waren die Folgen der anhaltenden Trockenheit. Viele Bäume werfen bereits jetzt ihre grünen Blätter ab, um Wasser zu sparen.
Natürlich nutzten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, Fragen zum Eichenprozessionsspinner zu stellen – einem Thema, das besonders das Eichholz seit Jahren beschäftigt.
Herr Klas erläuterte ausführlich die schwierige Bekämpfung der Raupen und machte deutlich, dass der Sindelfinger Forst alles unternimmt, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Dabei wird er von der Stadtverwaltung unterstützt und erhält die notwendigen Mittel für diese anspruchsvolle Aufgabe.
Am Honigbienenhaus erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Bienenhaltung und den Sindelfinger Forsthonig. Besonders Kinder dürfen nach Führungen den Honig probieren – für viele ein echtes Highlight.
Eine Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke so zusammen:
„Es ist schön, dass es so eine Oase mitten im Wald gibt. Man merkt, mit wie viel Herzblut hier gearbeitet wird.“
Auch das Vogelbeobachtungshaus beeindruckte viele Besucher. Hier erklärte Herr Klas unter anderem, welche Futtermengen die heimischen Vögel im Laufe eines Jahres benötigen und wie wichtig solche Beobachtungsstationen für Kinder und Erwachsene sind.
Herzlicher Dank an Markus Klas
Die Begeisterung der Teilnehmer war während der gesamten Führung spürbar. Herr Klas beantwortete jede Frage ausführlich und verstand es, Naturwissen verständlich und mit viel Leidenschaft zu vermitteln.
Für die IG Eichholz ist deshalb klar: Dieses außergewöhnliche Engagement verdient besondere Anerkennung. Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals herzlich bei Herrn Klas für die hervorragende Führung und seinen großen Einsatz bedanken.
Einer der beiden Mammutbäume am Forsthof aus der Wilhelmasaat. 1870 wurden die Bäume verteilt.
Gemütlicher Abschluss im Schwarzwaldvereinsheim
Nach dem Besuch des NaturErlebnisZentrums machte sich ein Teil der Gruppe gemeinsam mit Andrea zu Fuß auf den Weg zum Schwarzwaldvereinsheim. Dort hatte man eigens für unsere Gruppe früher geöffnet und einen leckeren Wurstsalat vorbereitet.
Der gemeinsame Abschluss bot noch einmal Gelegenheit, die vielen Eindrücke des Nachmittags Revue passieren zu lassen. Es wurde viel gelacht, diskutiert und über die spannende Führung gesprochen.
Am Ende waren sich alle 32 Teilnehmer einig: Dieser Ausflug war weit mehr als ein gemeinsamer Nachmittag im Wald. Er brachte Menschen zusammen, vermittelte Wissen über die Natur direkt vor unserer Haustür und ermöglichte vielen Teilnehmern ein Erlebnis, das sie alleine kaum hätten unternehmen können.
Die wohl schönste Rückmeldung kam auf der Heimfahrt:
„Warum machen wir so einen Ausflug eigentlich nur einmal im Jahr?“
Aus dem Ausflug wurde zusätzlich eine Spende
Ein schöner Tag sollte nicht einfach mit der Heimfahrt enden.
Nachdem inzwischen alle Kosten für den Ausflug abgerechnet waren, blieb von den eingesammelten Unkostenbeiträgen der 32 Teilnehmer ein Betrag übrig. Für die IG Eichholz war schnell klar: Dieses Geld soll wieder Menschen in Sindelfingen zugutekommen.
Transparenz gehört für uns dazu: Nachdem alle Kosten abgerechnet waren, haben wir den verbleibenden Betrag aufgerundet und 200 Euro an die Lebenshilfe Sindelfingen e.V. gespendet.
Die Lebenshilfe hatte unseren Ausflug mit zwei geeigneten Fahrzeugen und ihren Einstiegshilfen überhaupt erst wesentlich erleichtert. So konnten auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität am Ausflug zum N.E.S.-Waldzentrum teilnehmen.
Am 11. August 2026 wurde der symbolische Scheck über 200 Euro an die Lebenshilfe Sindelfingen e.V. übergeben.
Damit ist aus einem besonderen Tag im Wald noch etwas Zusätzliches entstanden: Freude für 32 Teilnehmer – und eine Spende für die wertvolle Arbeit der Lebenshilfe. Auch die SZ/BZ berichtete über die Spendenübergabe.
Für uns als IG Eichholz gehört auch das zu einem solchen Ausflug: Die Beiträge der Teilnehmer werden für den vorgesehenen Zweck verwendet, die Kosten werden abgerechnet und ein verbleibender Überschuss kommt wieder der Gemeinschaft zugute.
Wir bedanken uns bei der Lebenshilfe Sindelfingen e.V. für die unkomplizierte Unterstützung, die gute Zusammenarbeit und die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge. Wir freuen uns, wenn daraus auch künftig weitere gemeinsame Projekte für die Menschen in Sindelfingen entstehen.
Aaron Hentschel Lebenshilfe Sindelfingen e.V. sowie Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald beide IG-Eichholz. (Von links nach rechts)
Wer heute durch das Eichholz spaziert, genießt meist die Ruhe des Waldes, die Natur und die schönen Wege. Doch nur wenige wissen, dass sich hier ein Ort befindet, an dem bereits vor rund 3.000 Jahren Menschen ihre letzte Ruhestätte fanden.
Mit unserem neuen Beitrag im Zeitreise-BB-Portal laden wir Sie ein, genau diesen Teil der Geschichte zu entdecken.
Geschichte beginnt direkt vor unserer Haustür
Die Hügelgräber im Eichholz gehörten einst zu den ältesten noch sichtbaren Zeugnissen der Besiedlung in unserer Region. Sie stammen aus der Bronzezeit und erzählen von einer Zeit, in der das Leben völlig anders aussah als heute. Leider wurden diese in den 1950er Jahren abgetragen. Erfahren Sie wo diese Gräber im Eichholzwald waren und an welchen Orten im Sindelfinger Wald heute noch solche Gräber zu finden sind.
Grabhügel Winterhalde Koordinaten: 48,7188611 N, 9,0230556 E- Wer hier vorbeikommt kann auch die Mammutbäume der Wilhelmazucht von König Wilhelm betrachten. Ein ganz besonderer Ort mit Sitzbänken.
Viele Spaziergänger gehen täglich an diesen Bodendenkmalen vorbei, ohne ihre historische Bedeutung zu kennen. Dabei sind sie stille Zeugen einer Vergangenheit, die bis heute erhalten geblieben ist.
Grabhügel am Fuchsberg Koordinaten: 48.7095683 N, 9.0447529 E. Deutlich zu erkennen wie hier leider mit Kreuzschnitten gearbeitet wurde.
Unser Beitrag jetzt im Zeitreise-BB-Portal
Wir freuen uns sehr, dass unser ausführlicher Artikel über die Hügelgräber im Eichholz nun im Zeitreise-BB-Portal des Landkreises Böblingen veröffentlicht wurde.
Darin erfahren Sie unter anderem,
wo damals schon Menschen auf der Sindelfinger Gemarkung gelebt haben
wie alt diese Gräber tatsächlich waren
was trotz Grabräubern noch gefunden wurde
welche Bedeutung sie für die Geschichte Sindelfingens besitzen
Der Beitrag verbindet historische Erkenntnisse mit der Geschichte unseres Stadtteils und zeigt, wie eng Natur und Kulturgeschichte miteinander verbunden sind.
Noch mehr Geschichte rund ums Eichholz entdecken
Ein besonderer Tipp:
Nutzen Sie im Zeitreise-BB-Portal einfach die Suchfunktion und geben Sie „Eichholz“ ein.
Sie werden überrascht sein, wie viele weitere Beiträge rund um das Eichholz bzw. den Eichholzwald bereits veröffentlicht wurden. So entsteht nach und nach ein spannendes Gesamtbild der Geschichte des Stadtteils Eichholz im Eichholzwald – von historischen Orten über Natur bis hin zu kulturellen Besonderheiten.
Gerade diese Vernetzung macht das Portal so interessant: Jeder Beitrag eröffnet neue Perspektiven und lädt dazu ein, weitere Kapitel der Heimatgeschichte zu entdecken.
Unser Ziel
Mit unseren Beiträgen möchten wir dazu beitragen, dass die Geschichte des Eichholzes nicht in Vergessenheit gerät. Viele interessante Orte liegen direkt vor unserer Haustür – man muss ihre Geschichten nur erzählen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Artikels und beim Stöbern im Zeitreise-BB-Portal. Auch Sie entdecken dabei bestimmt einen Ort, an dem Sie schon oft vorbeigekommen sind – nach dem Lesen eines Artikels darüber, jedoch mit einem ganz neuen Blick auf seine Geschichte.
Dieser Beitrag ist Teil eines historischen Zusammenhangs mit dem
Zeitreise-BB-Portal des Kreisarchivs Böblingen.
Dort werden die Geschichte des Eichholzes und der Region kontinuierlich dokumentiert.
💡 Suchen Sie im Portal nach „Eichholz“, um weitere Beiträge zu entdecken.
Wenn die Temperaturen im Sommer auf über 30 Grad steigen, wird selbst der Alltag zur Herausforderung. Der Landkreis Böblingen verweist in diesen Tagen auf seine digitale „Cool Map“, die kühle Orte und Trinkwasserstellen anzeigen soll.
Praktische Tipps für heiße Tage
Für das Eichholz fällt der praktische Nutzen allerdings eher bescheiden aus. Als kühler Aufenthaltsort wird beispielsweise der Spielplatz Holzi ausgewiesen – jener Spielplatz, der aktuell wegen des Eichenprozessionsspinners gesperrt ist (Stand 06/2026). Wer dort Abkühlung sucht, steht also vor verschlossenen Zugängen.
🌡️ Gut zu wissen:
Das Eichholz profitiert von seiner Lage am Wald und den vergleichsweise großen Grünflächen im Wohngebiet. Dadurch bleiben die Temperaturen oft spürbar niedriger als in stark versiegelten Stadtgebieten.
Wer die aktuelle Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschläge oder den UV-Index im Eichholz verfolgen möchte, kann dafür die lokale Wetterstation nutzen. Gerade an heißen Tagen hilft sie dabei, den besten Zeitpunkt zum Lüften und Beschatten der Wohnung zu finden.
Doch vielleicht liegt die eigentliche Stärke unseres Stadtteils ohnehin nicht auf einer digitalen Karte.
Das Eichholz hat ein eigenes Mikroklima
Während sich dicht bebaute Innenstädte im Sommer regelrecht aufheizen, profitiert das Eichholz von seiner besonderen Lage. Umgeben von Waldflächen und durchzogen von vergleichsweise vielen Grünflächen, bleiben die Temperaturen hier oft spürbar niedriger als in stark versiegelten Wohngebieten.
Schon wenige Grad Unterschied können darüber entscheiden, ob eine Wohnung nachts auskühlt oder ob die Hitze bis zum nächsten Morgen in den Räumen bleibt.
Natürlich schützt uns das nicht vor Hitzewellen. Aber wir haben bessere Voraussetzungen als viele andere Stadtteile.
Die wichtigste Klimaanlage ist kostenlose Natur
Wer die kühleren Morgenstunden konsequent nutzt, kann seine Wohnung oft erstaunlich lange angenehm halten:
Nachts und in den frühen Morgenstunden intensiv lüften.
Fenster und Rollläden schließen, sobald die Außentemperatur steigt.
Direkte Sonneneinstrahlung möglichst aussperren.
Elektrische Geräte nur dann nutzen, wenn sie wirklich benötigt werden – auch sie erzeugen Wärme.
Besonders wirksam ist dabei der richtige Zeitpunkt. Wer morgens zu lange wartet, holt sich die warme Luft bereits wieder ins Haus.
Die Eichholz-Wetterstation hilft beim richtigen Zeitpunkt
Eine wertvolle Hilfe bietet dabei die Wetterstation im Eichholz. Sie misst direkt im Wohngebiet Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und den aktuellen UV-Index.
Tipp: Behalten Sie nicht nur die Temperatur im Blick. Auch Luftfeuchtigkeit und UV-Index beeinflussen, wie belastend ein heißer Sommertag tatsächlich ist.
Damit lassen sich die tatsächlichen Bedingungen vor Ort deutlich besser einschätzen als mit allgemeinen Wettervorhersagen für die gesamte Region. Gerade beim Lüften kann ein Blick auf die aktuellen Messwerte helfen, den günstigsten Zeitpunkt zum Öffnen oder Schließen der Fenster zu finden.
Den Link zur Wetterstation finden Sie hier (oben rechts am Zahnrad einmalig umstellen von F (Fahrenheit) auf C (Celsius):
Die klassischen Empfehlungen haben ihren guten Grund:
Regelmäßig trinken – auch ohne Durstgefühl.
Wasser oder ungesüßte Getränke bevorzugen.
Alkohol möglichst vermeiden, da er den Körper zusätzlich belastet.
Schwere körperliche Arbeiten in die Morgenstunden verlegen.
Leichte und helle Kleidung tragen.
Mittagssonne möglichst meiden.
Auf ausreichenden Sonnenschutz achten.
Bei Hitze besser Wasser statt Wein – der Kreislauf wird es danken.
Besonders wichtig: Ältere Menschen, kleine Kinder und Personen mit Vorerkrankungen reagieren oft empfindlicher auf hohe Temperaturen.
Trinkwasser ist an diesen heissen Tagen besonders wichtig. Unbedingt mehr als sonst trinken und keine Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen. Als Richtwert gelten 2-3 Liter/Tag, hohe Temperaturen und körperliche Arbeit können den Bedarf auf 4 Liter oder mehr ansteigen lassen.
Aufeinander achten
Hitze gehört zu den Wetterlagen, die jedes Jahr Menschenleben kosten. Dabei sind oft nicht spektakuläre Notfälle das Problem, sondern schleichende Kreislaufbelastungen.
Ein kurzer Besuch bei älteren Nachbarn, ein Anruf bei alleinstehenden Bekannten oder die Nachfrage, ob ausreichend Getränke vorhanden sind, kann an heißen Tagen mehr bewirken als jede App.
Unser Vorteil liegt direkt vor der Haustür
Vielleicht zeigt die offizielle Hitzekarte im Eichholz nur wenige nutzbare Angebote. Unser eigentlicher Vorteil ist jedoch etwas, das sich nicht digital erfassen lässt: die vielen Bäume, die Grünflächen und die unmittelbare Nähe zum Wald.
Sie sorgen nicht für Wunder, aber sie machen das Leben an heißen Sommertagen ein Stück erträglicher. Und genau deshalb lohnt es sich, dieses kleine Stück Natur vor der eigenen Haustür zu schätzen und zu erhalten.
Alles auch eine Kopfsache ? Reicht das alleine das berachten eines Eisbergs aus, um mehr „kühle“ zu spüren?
Wer den Dachskopf und seine Aussichtsplattform bereits besucht hat, kennt den beeindruckenden Blick über den Schönbuch und die umliegende Region. Ab sofort lässt sich dieser Ausblick auch bequem von zu Hause aus genießen: Auf dem Dachskopf steht nun eine neue Webcam zur Verfügung, die einen beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick als Livestream ermöglicht.
360 Grad Rundumblick vom höchsten Punkt auf dem Dachskopf
Mehr als nur ein Standbild
Webcams an Aussichtspunkten sind nichts Neues. Die neue Dachskopf-Webcam geht jedoch einen Schritt weiter. Statt eines einzelnen Standbildes bietet sie einen frei beweglichen 360-Grad-Blick, mit dem sich die Umgebung aus verschiedenen Perspektiven erkunden lässt.
Besonders gelungen ist dabei die technische Umsetzung: Die Webcam liefert keinen statischen Schnappschuss, sondern einen echten Livestream. Wer die Übertragung verfolgt, erlebt die Natur nahezu in Echtzeit. Fliegt ein Vogel durch das Sichtfeld, ist er auch im Bild der Webcam in Bewegung zu sehen. Auch die Begegung Bäumen und Büschen ist im Wind ist gut erkennbar. Dadurch entsteht ein deutlich lebendigerer Eindruck als bei klassischen Panoramaaufnahmen.
Bekannte Wahrzeichen entdecken
Wer den Ausblick vom Dachskopf kennt, wird in der Webcam viele vertraute Ansichten wiederfinden. Bei guter Fernsicht lassen sich unter anderem der Fernsehturm sowie der Schönbuchturm erkennen. Je nach Wetterlage verändert sich die Sichtweite und damit auch der Eindruck der Landschaft, was die Webcam zu jeder Tages- und Jahreszeit interessant macht.
Fernmeldeturm und Fernsehturm sind auch auf dem Stream der WebCam gut zu erkennen
So bietet der Livestream nicht nur einen Blick auf die Natur, sondern auch die Möglichkeit, aktuelle Wetter- und Sichtverhältnisse auf dem Dachskopf zu verfolgen.
Digitale Ergänzung zu einem beliebten Ausflugsziel
Die Aussichtsplattform auf dem Dachskopf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ziel für Spaziergänger, Wanderer und Familien entwickelt. Die neue Webcam ergänzt dieses Angebot auf sinnvolle Weise und macht den Aussichtspunkt auch für Menschen erlebbar, die gerade nicht vor Ort sein können.
Gleichzeitig kann der Livestream Lust auf einen eigenen Besuch machen, denn die Atmosphäre und die Weitsicht lassen sich trotz aller Technik vor Ort natürlich noch einmal ganz anders erleben.
Gelungene Umsetzung
Aus unserer Sicht ist die neue Webcam eine echte Bereicherung für den Dachskopf. Die Idee wurde von der Wirtschaftsförderung Sindelfingen, dem Landratsamt Böblingen und dem Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB) aufgegriffen und technisch überzeugend umgesetzt. Das Ergebnis ist ein modernes und leicht zugängliches Angebot, das den Dachskopf um eine weitere Attraktion ergänzt.
Ausführliche Informationen zur Entstehung der Aussichtsplattform, zur Geschichte des Standorts und zu den Besonderheiten des Dachskopfs finden Sie in unserem ausführlichen Hauptartikel:
Ausstellung Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern
📖 Kurzinfo Übersicht
📍 Ort: ’s Café, Turmgasse 7, Sindelfingen 📅 Zeitraum: Bis Ende Juli 2026 🕒 Öffnungszeiten: Täglich außer sonntags ab 16 Uhr, samstags ab 11.00 Uhr 📚 Besonderheit: Wimmelbilder und Begleittexte zu bedeutenden Sindelfinger Persönlichkeiten. Stadtgeschichte zum Entdecken, Entschlüsseln und Verweilen.
Geschichte muss nicht immer in Archiven, Museen oder dicken Büchern stattfinden. Manchmal begegnet sie uns bei einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen oder einem Feierabendbier. Genau diese besondere Erfahrung konnten Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung „Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern“ in einem kleinen Café in der Sindelfinger Altstadt machen.
Bereits der Ort könnte passender kaum sein: Mitten in den historischen Gassen der Altstadt lädt das ’s Café dazu ein, für einen Moment innezuhalten und sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte Sindelfingens einzulassen.
Sindelfinger Persönlichkeiten neu entdeckt
Die Ausstellung widmet sich bedeutenden Persönlichkeiten aus Sindelfingen, deren Wirken weit über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung erlangte. Viele von ihnen mussten ihre Heimat einst verlassen, weil das kleine Landstädtchen ihren Talenten, Ideen oder Ambitionen kaum Entfaltungsmöglichkeiten bieten konnte.
So eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein faszinierendes Panorama von Lebensgeschichten, die politische, gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen ihrer Zeit widerspiegeln. Namen wie Gußmann, Schott, Schönhuth, Grieb, Ganzhorn oder Krayl werden dabei nicht nur erwähnt, sondern auf eine ganz besondere Weise lebendig gemacht.
Geschichte als Wimmelbild
Das Besondere an der Ausstellung sind die großformatigen Wimmelbilder. Auf den ersten Blick wirken sie wie bunte Collagen voller kleiner Szenen, Figuren und Gegenstände. Doch hinter jedem Detail verbirgt sich ein biografischer Hinweis, eine historische Begebenheit oder ein Bezug zum Lebensweg der dargestellten Persönlichkeit.
Wer sich Zeit nimmt, entdeckt immer neue Zusammenhänge. Geschichten werden dabei erzählt, ohne dass sie direkt ausgesprochen werden. Gleichzeitig laden die zahlreichen Details dazu ein, genauer hinzusehen, Fragen zu stellen und selbst auf Spurensuche zu gehen.
Dabei entsteht eine ungewöhnliche Form der Geschichtsvermittlung: Statt fertige Antworten zu präsentieren, wecken die Bilder Neugier und Entdeckergeist.
Erst schauen, dann entschlüsseln
Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, die Bilder zunächst ohne weitere Informationen zu betrachten. Welche Hinweise lassen sich erkennen? Welche Ereignisse könnten dargestellt sein? Welche Symbole fallen auf?
Erst anschließend helfen die im Café ausliegenden Informationsbroschüren dabei, die einzelnen Motive zu entschlüsseln und die Lebensgeschichten der dargestellten Persönlichkeiten nachzulesen. Dadurch entsteht ein spielerischer Zugang zur Stadtgeschichte, der sowohl Geschichtsinteressierte als auch Gelegenheitsbesucher anspricht.
Geschichte in eigenem Tempo erleben
Das offene Format macht den besonderen Charme der Ausstellung aus. Niemand muss einem vorgegebenen Rundgang folgen oder einen festen Zeitplan einhalten. Jeder Besucher entscheidet selbst, wie lange er verweilen möchte, welche Persönlichkeiten ihn besonders interessieren und wie tief er in die einzelnen Geschichten eintauchen möchte.
Besucher können sich einer einzelnen Figur widmen oder mehrere Bilder miteinander vergleichen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Broschüre intensiv zu studieren oder einfach die besondere Atmosphäre des Cafés auf sich wirken zu lassen.Die Ausstellung lässt dabei jedem seinen ganz eigenen Zugang zur Geschichte.
Gesprächsanlass bei Kaffee oder Bier
Die Ausstellung schafft nicht nur Wissen, sondern auch Begegnungen. Die zahlreichen Details in den Bildern regen zum Austausch an. Besucher diskutieren über historische Zusammenhänge, teilen Erinnerungen oder entdecken Gemeinsamkeiten zwischen den dargestellten Lebenswegen.
So entsteht genau das, was lebendige Stadtgeschichte ausmacht: Geschichte wird zum Gesprächsstoff und verbindet Menschen über Generationen hinweg.
Eine Bereicherung für die Sindelfinger Stadtgeschichte
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Geschichte Sindelfingens ist und welche Persönlichkeiten aus der Stadt hervorgegangen sind. Gleichzeitig beweist sie, dass historische Bildung keineswegs trocken sein muss.
Wer sich für Sindelfingen, seine Vergangenheit und die Menschen interessiert, die die Geschichte der Stadt mitgeprägt haben, sollte sich die Zeit für einen Besuch nehmen. Bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk lässt sich hier auf unterhaltsame Weise entdecken, wie weit die Spuren Sindelfinger Bürgerinnen und Bürger in die Welt hinausreichen.
Manchmal genügt eben ein genauer Blick auf ein Wimmelbild, um ein Stück Stadtgeschichte neu zu entdecken.
Ein besonderer Dank an die Initiatoren
Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Cafés zu besichtigen und bietet damit ausreichend Gelegenheit, die dargestellten Persönlichkeiten und ihre Geschichten in Ruhe zu entdecken.
Ein besonderer Dank gilt dem bekannten Sindelfinger Stadtgeschichtskenner Klaus Philippscheck, der die Wimmelbilder gestaltet und die dazugehörigen Texte für die ausliegenden Informationsmappen erarbeitet hat. Hinter den bunten und auf den ersten Blick spielerisch wirkenden Darstellungen steckt ein enormes historisches Wissen, das über viele Jahrzehnte hinweg zusammengetragen wurde.
Wer selbst schon einmal historische Quellen gesichtet oder im Stadtarchiv recherchiert hat, weiß, wie anspruchsvoll es ist, aus einzelnen Dokumenten, Bildern, Briefen und Berichten historische Zusammenhänge herauszuarbeiten und verständlich darzustellen. Klaus Philippscheck gelingt genau das auf beeindruckende Weise. Mit großer Sachkenntnis, einem feinen Gespür für historische Entwicklungen und der Fähigkeit, Geschichte lebendig zu erzählen, macht er Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Sindelfinger Vergangenheit für heutige Besucher nachvollziehbar und interessant.
Mit dieser Ausstellung ist eine besondere Verbindung aus Geschichtsforschung, Vermittlung und kreativer Darstellung entstanden, die dazu einlädt, die Geschichte Sindelfingens neu zu entdecken.
Ebenso gebührt Babsi Stegmaier vom ’s Café in der Turmgasse ein herzlicher Dank. Durch ihre Offenheit für kulturelle und geschichtliche Themen sowie die Bereitstellung der Gasträume als Ausstellungsort wird diese besondere Form der Geschichtsvermittlung überhaupt erst möglich. Sie schafft damit einen Ort, an dem Begegnung, Genuss und Stadtgeschichte auf angenehme Weise zusammenfinden.
Solche Initiativen zeigen, dass Geschichte nicht nur bewahrt, sondern immer wieder neu erzählt und erlebbar gemacht werden kann.
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Wimmelbilder: Klaus Philippscheck
admin
Klaus Philippscheck erläutert bei der Eröffung der Ausstellung persönlich die Wimmel-Collage zu Christoph Friedrich Grieb
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Wimmelbilder: Klaus Philippscheck