Wer heute durch das Eichholz spaziert, genießt meist die Ruhe des Waldes, die Natur und die schönen Wege. Doch nur wenige wissen, dass sich hier ein Ort befindet, an dem bereits vor rund 3.000 Jahren Menschen ihre letzte Ruhestätte fanden.
Mit unserem neuen Beitrag im Zeitreise-BB-Portal laden wir Sie ein, genau diesen Teil der Geschichte zu entdecken.
Geschichte beginnt direkt vor unserer Haustür
Die Hügelgräber im Eichholz gehörten einst zu den ältesten noch sichtbaren Zeugnissen der Besiedlung in unserer Region. Sie stammen aus der Bronzezeit und erzählen von einer Zeit, in der das Leben völlig anders aussah als heute. Leider wurden diese in den 1950er Jahren abgetragen. Erfahren Sie wo diese Gräber im Eichholzwald waren und an welchen Orten im Sindelfinger Wald heute noch solche Gräber zu finden sind.
Grabhügel Winterhalde Koordinaten: 48,7188611 N, 9,0230556 E- Wer hier vorbeikommt kann auch die Mammutbäume der Wilhelmazucht von König Wilhelm betrachten. Ein ganz besonderer Ort mit Sitzbänken.
Viele Spaziergänger gehen täglich an diesen Bodendenkmalen vorbei, ohne ihre historische Bedeutung zu kennen. Dabei sind sie stille Zeugen einer Vergangenheit, die bis heute erhalten geblieben ist.
Grabhügel am Fuchsberg Koordinaten: 48.7095683 N, 9.0447529 E. Deutlich zu erkennen wie hier leider mit Kreuzschnitten gearbeitet wurde.
Unser Beitrag jetzt im Zeitreise-BB-Portal
Wir freuen uns sehr, dass unser ausführlicher Artikel über die Hügelgräber im Eichholz nun im Zeitreise-BB-Portal des Landkreises Böblingen veröffentlicht wurde.
Darin erfahren Sie unter anderem,
wo damals schon Menschen auf der Sindelfinger Gemarkung gelebt haben
wie alt diese Gräber tatsächlich waren
was trotz Grabräubern noch gefunden wurde
welche Bedeutung sie für die Geschichte Sindelfingens besitzen
Der Beitrag verbindet historische Erkenntnisse mit der Geschichte unseres Stadtteils und zeigt, wie eng Natur und Kulturgeschichte miteinander verbunden sind.
Noch mehr Geschichte rund ums Eichholz entdecken
Ein besonderer Tipp:
Nutzen Sie im Zeitreise-BB-Portal einfach die Suchfunktion und geben Sie „Eichholz“ ein.
Sie werden überrascht sein, wie viele weitere Beiträge rund um das Eichholz bzw. den Eichholzwald bereits veröffentlicht wurden. So entsteht nach und nach ein spannendes Gesamtbild der Geschichte des Stadtteils Eichholz im Eichholzwald – von historischen Orten über Natur bis hin zu kulturellen Besonderheiten.
Gerade diese Vernetzung macht das Portal so interessant: Jeder Beitrag eröffnet neue Perspektiven und lädt dazu ein, weitere Kapitel der Heimatgeschichte zu entdecken.
Unser Ziel
Mit unseren Beiträgen möchten wir dazu beitragen, dass die Geschichte des Eichholzes nicht in Vergessenheit gerät. Viele interessante Orte liegen direkt vor unserer Haustür – man muss ihre Geschichten nur erzählen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Artikels und beim Stöbern im Zeitreise-BB-Portal. Auch Sie entdecken dabei bestimmt einen Ort, an dem Sie schon oft vorbeigekommen sind – nach dem Lesen eines Artikels darüber, jedoch mit einem ganz neuen Blick auf seine Geschichte.
Dieser Beitrag ist Teil eines historischen Zusammenhangs mit dem
Zeitreise-BB-Portal des Kreisarchivs Böblingen.
Dort werden die Geschichte des Eichholzes und der Region kontinuierlich dokumentiert.
💡 Suchen Sie im Portal nach „Eichholz“, um weitere Beiträge zu entdecken.
Wenn die Temperaturen im Sommer auf über 30 Grad steigen, wird selbst der Alltag zur Herausforderung. Der Landkreis Böblingen verweist in diesen Tagen auf seine digitale „Cool Map“, die kühle Orte und Trinkwasserstellen anzeigen soll.
Für das Eichholz fällt der praktische Nutzen allerdings eher bescheiden aus. Als kühler Aufenthaltsort wird beispielsweise der Spielplatz Holzi ausgewiesen – jener Spielplatz, der aktuell wegen des Eichenprozessionsspinners gesperrt ist (Stand 06/2026). Wer dort Abkühlung sucht, steht also vor verschlossenen Zugängen.
🌡️ Gut zu wissen:
Das Eichholz profitiert von seiner Lage am Wald und den vergleichsweise großen Grünflächen im Wohngebiet. Dadurch bleiben die Temperaturen oft spürbar niedriger als in stark versiegelten Stadtgebieten.
Wer die aktuelle Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschläge oder den UV-Index im Eichholz verfolgen möchte, kann dafür die lokale Wetterstation nutzen. Gerade an heißen Tagen hilft sie dabei, den besten Zeitpunkt zum Lüften und Beschatten der Wohnung zu finden.
Doch vielleicht liegt die eigentliche Stärke unseres Stadtteils ohnehin nicht auf einer digitalen Karte.
Das Eichholz hat ein eigenes Mikroklima
Während sich dicht bebaute Innenstädte im Sommer regelrecht aufheizen, profitiert das Eichholz von seiner besonderen Lage. Umgeben von Waldflächen und durchzogen von vergleichsweise vielen Grünflächen, bleiben die Temperaturen hier oft spürbar niedriger als in stark versiegelten Wohngebieten.
Schon wenige Grad Unterschied können darüber entscheiden, ob eine Wohnung nachts auskühlt oder ob die Hitze bis zum nächsten Morgen in den Räumen bleibt.
Natürlich schützt uns das nicht vor Hitzewellen. Aber wir haben bessere Voraussetzungen als viele andere Stadtteile.
Die wichtigste Klimaanlage ist kostenlose Natur
Wer die kühleren Morgenstunden konsequent nutzt, kann seine Wohnung oft erstaunlich lange angenehm halten:
Nachts und in den frühen Morgenstunden intensiv lüften.
Fenster und Rollläden schließen, sobald die Außentemperatur steigt.
Direkte Sonneneinstrahlung möglichst aussperren.
Elektrische Geräte nur dann nutzen, wenn sie wirklich benötigt werden – auch sie erzeugen Wärme.
Besonders wirksam ist dabei der richtige Zeitpunkt. Wer morgens zu lange wartet, holt sich die warme Luft bereits wieder ins Haus.
Die Eichholz-Wetterstation hilft beim richtigen Zeitpunkt
Eine wertvolle Hilfe bietet dabei die Wetterstation im Eichholz. Sie misst direkt im Wohngebiet Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und den aktuellen UV-Index.
Tipp: Behalten Sie nicht nur die Temperatur im Blick. Auch Luftfeuchtigkeit und UV-Index beeinflussen, wie belastend ein heißer Sommertag tatsächlich ist.
Damit lassen sich die tatsächlichen Bedingungen vor Ort deutlich besser einschätzen als mit allgemeinen Wettervorhersagen für die gesamte Region. Gerade beim Lüften kann ein Blick auf die aktuellen Messwerte helfen, den günstigsten Zeitpunkt zum Öffnen oder Schließen der Fenster zu finden.
Den Link zur Wetterstation finden Sie hier (oben rechts am Zahnrad einmalig umstellen von F (Fahrenheit) auf C (Celsius):
Die klassischen Empfehlungen haben ihren guten Grund:
Regelmäßig trinken – auch ohne Durstgefühl.
Wasser oder ungesüßte Getränke bevorzugen.
Alkohol möglichst vermeiden, da er den Körper zusätzlich belastet.
Schwere körperliche Arbeiten in die Morgenstunden verlegen.
Leichte und helle Kleidung tragen.
Mittagssonne möglichst meiden.
Auf ausreichenden Sonnenschutz achten.
Bei Hitze besser Wasser statt Wein – der Kreislauf wird es danken.
Besonders wichtig: Ältere Menschen, kleine Kinder und Personen mit Vorerkrankungen reagieren oft empfindlicher auf hohe Temperaturen.
Trinkwasser ist an diesen heissen Tagen besonders wichtig. Unbedingt mehr als sonst trinken und keine Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen. Als Richtwert gelten 2-3 Liter/Tag, hohe Temperaturen und körperliche Arbeit können den Bedarf auf 4 Liter oder mehr ansteigen lassen.
Aufeinander achten
Hitze gehört zu den Wetterlagen, die jedes Jahr Menschenleben kosten. Dabei sind oft nicht spektakuläre Notfälle das Problem, sondern schleichende Kreislaufbelastungen.
Ein kurzer Besuch bei älteren Nachbarn, ein Anruf bei alleinstehenden Bekannten oder die Nachfrage, ob ausreichend Getränke vorhanden sind, kann an heißen Tagen mehr bewirken als jede App.
Unser Vorteil liegt direkt vor der Haustür
Vielleicht zeigt die offizielle Hitzekarte im Eichholz nur wenige nutzbare Angebote. Unser eigentlicher Vorteil ist jedoch etwas, das sich nicht digital erfassen lässt: die vielen Bäume, die Grünflächen und die unmittelbare Nähe zum Wald.
Sie sorgen nicht für Wunder, aber sie machen das Leben an heißen Sommertagen ein Stück erträglicher. Und genau deshalb lohnt es sich, dieses kleine Stück Natur vor der eigenen Haustür zu schätzen und zu erhalten.
Alles auch eine Kopfsache ? Reicht das alleine das berachten eines Eisbergs aus, um mehr „kühle“ zu spüren?
Wer den Dachskopf und seine Aussichtsplattform bereits besucht hat, kennt den beeindruckenden Blick über den Schönbuch und die umliegende Region. Ab sofort lässt sich dieser Ausblick auch bequem von zu Hause aus genießen: Auf dem Dachskopf steht nun eine neue Webcam zur Verfügung, die einen beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick als Livestream ermöglicht.
360 Grad Rundumblick vom höchsten Punkt auf dem Dachskopf
Mehr als nur ein Standbild
Webcams an Aussichtspunkten sind nichts Neues. Die neue Dachskopf-Webcam geht jedoch einen Schritt weiter. Statt eines einzelnen Standbildes bietet sie einen frei beweglichen 360-Grad-Blick, mit dem sich die Umgebung aus verschiedenen Perspektiven erkunden lässt.
Besonders gelungen ist dabei die technische Umsetzung: Die Webcam liefert keinen statischen Schnappschuss, sondern einen echten Livestream. Wer die Übertragung verfolgt, erlebt die Natur nahezu in Echtzeit. Fliegt ein Vogel durch das Sichtfeld, ist er auch im Bild der Webcam in Bewegung zu sehen. Auch die Begegung Bäumen und Büschen ist im Wind ist gut erkennbar. Dadurch entsteht ein deutlich lebendigerer Eindruck als bei klassischen Panoramaaufnahmen.
Bekannte Wahrzeichen entdecken
Wer den Ausblick vom Dachskopf kennt, wird in der Webcam viele vertraute Ansichten wiederfinden. Bei guter Fernsicht lassen sich unter anderem der Fernsehturm sowie der Schönbuchturm erkennen. Je nach Wetterlage verändert sich die Sichtweite und damit auch der Eindruck der Landschaft, was die Webcam zu jeder Tages- und Jahreszeit interessant macht.
Fernmeldeturm und Fernsehturm sind auch auf dem Stream der WebCam gut zu erkennen
So bietet der Livestream nicht nur einen Blick auf die Natur, sondern auch die Möglichkeit, aktuelle Wetter- und Sichtverhältnisse auf dem Dachskopf zu verfolgen.
Digitale Ergänzung zu einem beliebten Ausflugsziel
Die Aussichtsplattform auf dem Dachskopf hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Ziel für Spaziergänger, Wanderer und Familien entwickelt. Die neue Webcam ergänzt dieses Angebot auf sinnvolle Weise und macht den Aussichtspunkt auch für Menschen erlebbar, die gerade nicht vor Ort sein können.
Gleichzeitig kann der Livestream Lust auf einen eigenen Besuch machen, denn die Atmosphäre und die Weitsicht lassen sich trotz aller Technik vor Ort natürlich noch einmal ganz anders erleben.
Gelungene Umsetzung
Aus unserer Sicht ist die neue Webcam eine echte Bereicherung für den Dachskopf. Die Idee wurde von der Wirtschaftsförderung Sindelfingen, dem Landratsamt Böblingen und dem Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB) aufgegriffen und technisch überzeugend umgesetzt. Das Ergebnis ist ein modernes und leicht zugängliches Angebot, das den Dachskopf um eine weitere Attraktion ergänzt.
Ausführliche Informationen zur Entstehung der Aussichtsplattform, zur Geschichte des Standorts und zu den Besonderheiten des Dachskopfs finden Sie in unserem ausführlichen Hauptartikel:
Ausstellung Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern
📖 Kurzinfo Übersicht
📍 Ort: ’s Café, Turmgasse 7, Sindelfingen 📅 Zeitraum: Bis Ende Juli 2026 🕒 Öffnungszeiten: Täglich außer sonntags ab 16 Uhr, samstags ab 11.00 Uhr 📚 Besonderheit: Wimmelbilder und Begleittexte zu bedeutenden Sindelfinger Persönlichkeiten. Stadtgeschichte zum Entdecken, Entschlüsseln und Verweilen.
Geschichte muss nicht immer in Archiven, Museen oder dicken Büchern stattfinden. Manchmal begegnet sie uns bei einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen oder einem Feierabendbier. Genau diese besondere Erfahrung konnten Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung „Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern“ in einem kleinen Café in der Sindelfinger Altstadt machen.
Bereits der Ort könnte passender kaum sein: Mitten in den historischen Gassen der Altstadt lädt das ’s Café dazu ein, für einen Moment innezuhalten und sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte Sindelfingens einzulassen.
Sindelfinger Persönlichkeiten neu entdeckt
Die Ausstellung widmet sich bedeutenden Persönlichkeiten aus Sindelfingen, deren Wirken weit über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung erlangte. Viele von ihnen mussten ihre Heimat einst verlassen, weil das kleine Landstädtchen ihren Talenten, Ideen oder Ambitionen kaum Entfaltungsmöglichkeiten bieten konnte.
So eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein faszinierendes Panorama von Lebensgeschichten, die politische, gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen ihrer Zeit widerspiegeln. Namen wie Gußmann, Schott, Schönhuth, Grieb, Ganzhorn oder Krayl werden dabei nicht nur erwähnt, sondern auf eine ganz besondere Weise lebendig gemacht.
Geschichte als Wimmelbild
Das Besondere an der Ausstellung sind die großformatigen Wimmelbilder. Auf den ersten Blick wirken sie wie bunte Collagen voller kleiner Szenen, Figuren und Gegenstände. Doch hinter jedem Detail verbirgt sich ein biografischer Hinweis, eine historische Begebenheit oder ein Bezug zum Lebensweg der dargestellten Persönlichkeit.
Wer sich Zeit nimmt, entdeckt immer neue Zusammenhänge. Geschichten werden dabei erzählt, ohne dass sie direkt ausgesprochen werden. Gleichzeitig laden die zahlreichen Details dazu ein, genauer hinzusehen, Fragen zu stellen und selbst auf Spurensuche zu gehen.
Dabei entsteht eine ungewöhnliche Form der Geschichtsvermittlung: Statt fertige Antworten zu präsentieren, wecken die Bilder Neugier und Entdeckergeist.
Erst schauen, dann entschlüsseln
Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, die Bilder zunächst ohne weitere Informationen zu betrachten. Welche Hinweise lassen sich erkennen? Welche Ereignisse könnten dargestellt sein? Welche Symbole fallen auf?
Erst anschließend helfen die im Café ausliegenden Informationsbroschüren dabei, die einzelnen Motive zu entschlüsseln und die Lebensgeschichten der dargestellten Persönlichkeiten nachzulesen. Dadurch entsteht ein spielerischer Zugang zur Stadtgeschichte, der sowohl Geschichtsinteressierte als auch Gelegenheitsbesucher anspricht.
Geschichte in eigenem Tempo erleben
Das offene Format macht den besonderen Charme der Ausstellung aus. Niemand muss einem vorgegebenen Rundgang folgen oder einen festen Zeitplan einhalten. Jeder Besucher entscheidet selbst, wie lange er verweilen möchte, welche Persönlichkeiten ihn besonders interessieren und wie tief er in die einzelnen Geschichten eintauchen möchte.
Besucher können sich einer einzelnen Figur widmen oder mehrere Bilder miteinander vergleichen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Broschüre intensiv zu studieren oder einfach die besondere Atmosphäre des Cafés auf sich wirken zu lassen.Die Ausstellung lässt dabei jedem seinen ganz eigenen Zugang zur Geschichte.
Gesprächsanlass bei Kaffee oder Bier
Die Ausstellung schafft nicht nur Wissen, sondern auch Begegnungen. Die zahlreichen Details in den Bildern regen zum Austausch an. Besucher diskutieren über historische Zusammenhänge, teilen Erinnerungen oder entdecken Gemeinsamkeiten zwischen den dargestellten Lebenswegen.
So entsteht genau das, was lebendige Stadtgeschichte ausmacht: Geschichte wird zum Gesprächsstoff und verbindet Menschen über Generationen hinweg.
Eine Bereicherung für die Sindelfinger Stadtgeschichte
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Geschichte Sindelfingens ist und welche Persönlichkeiten aus der Stadt hervorgegangen sind. Gleichzeitig beweist sie, dass historische Bildung keineswegs trocken sein muss.
Wer sich für Sindelfingen, seine Vergangenheit und die Menschen interessiert, die die Geschichte der Stadt mitgeprägt haben, sollte sich die Zeit für einen Besuch nehmen. Bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk lässt sich hier auf unterhaltsame Weise entdecken, wie weit die Spuren Sindelfinger Bürgerinnen und Bürger in die Welt hinausreichen.
Manchmal genügt eben ein genauer Blick auf ein Wimmelbild, um ein Stück Stadtgeschichte neu zu entdecken.
Ein besonderer Dank an die Initiatoren
Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Cafés zu besichtigen und bietet damit ausreichend Gelegenheit, die dargestellten Persönlichkeiten und ihre Geschichten in Ruhe zu entdecken.
Ein besonderer Dank gilt dem bekannten Sindelfinger Stadtgeschichtskenner Klaus Philippscheck, der die Wimmelbilder gestaltet und die dazugehörigen Texte für die ausliegenden Informationsmappen erarbeitet hat. Hinter den bunten und auf den ersten Blick spielerisch wirkenden Darstellungen steckt ein enormes historisches Wissen, das über viele Jahrzehnte hinweg zusammengetragen wurde.
Wer selbst schon einmal historische Quellen gesichtet oder im Stadtarchiv recherchiert hat, weiß, wie anspruchsvoll es ist, aus einzelnen Dokumenten, Bildern, Briefen und Berichten historische Zusammenhänge herauszuarbeiten und verständlich darzustellen. Klaus Philippscheck gelingt genau das auf beeindruckende Weise. Mit großer Sachkenntnis, einem feinen Gespür für historische Entwicklungen und der Fähigkeit, Geschichte lebendig zu erzählen, macht er Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Sindelfinger Vergangenheit für heutige Besucher nachvollziehbar und interessant.
Mit dieser Ausstellung ist eine besondere Verbindung aus Geschichtsforschung, Vermittlung und kreativer Darstellung entstanden, die dazu einlädt, die Geschichte Sindelfingens neu zu entdecken.
Ebenso gebührt Babsi Stegmaier vom ’s Café in der Turmgasse ein herzlicher Dank. Durch ihre Offenheit für kulturelle und geschichtliche Themen sowie die Bereitstellung der Gasträume als Ausstellungsort wird diese besondere Form der Geschichtsvermittlung überhaupt erst möglich. Sie schafft damit einen Ort, an dem Begegnung, Genuss und Stadtgeschichte auf angenehme Weise zusammenfinden.
Solche Initiativen zeigen, dass Geschichte nicht nur bewahrt, sondern immer wieder neu erzählt und erlebbar gemacht werden kann.
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Wimmelbilder: Klaus Philippscheck
admin
Klaus Philippscheck erläutert bei der Eröffung der Ausstellung persönlich die Wimmel-Collage zu Christoph Friedrich Grieb
Die Lernwerkstatt im Eichholz ist für viele Grundschulkinder im Stadtteil seit Jahren eine wertvolle Unterstützung. Woche für Woche helfen ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten Kindern bei Hausaufgaben, schulischen Problemen und verbringen gemeinsam eine gute Zeit mit ihnen.
Doch nun steht das Angebot vor einem ernsthaften Problem: Ab dem Schuljahr 2026/27 gibt es bislang niemanden mehr, der die Organisation und Koordination übernimmt.
Damit droht erneut ein Beispiel dafür sichtbar zu werden, was derzeit vielerorts im Ehrenamt passiert: Sinnvolle und funktionierende Angebote geraten ins Wanken, weil engagierte Menschen fehlen, die Verantwortung übernehmen können oder wollen.
Besonders bitter wäre dies für die Kinder im Eichholz, die von der Lernwerkstatt direkt profitieren.
Die bisherige Organisatorin Christel Siegert hofft deshalb, dass sich doch noch jemand findet, der diese wichtige Aufgabe weiterführt. Der eigentliche Aufwand sei überschaubar — gebraucht werde vor allem jemand, der Anfragen bündelt und die Kinder an die Lernpatinnen und Lernpaten vermittelt.
Nachfolgend der Aufruf im Original:
Lernwerkstatt im Eichholz
Seit einigen Jahren gibt es eine Lernernwerkstatt im Eichholz. Dort werden Grundschul-Kinder einmal pro Woche unterstützt:
Es werden gemeinsam Hausaufgaben gemacht
Schulische Probleme angegangen
Spiele gemacht
Eine gute Zeit miteinander verbracht
Leider gibt es für diese wichtige und sinnvolle Arbeit ab dem Schuljahr 2026/27 keine Koordination bzw. Organisation mehr. Gibt es jemanden, der oder die diese Aufgabe übernehmen würde?
Die wichtigste Tätigkeit besteht hauptsächlich darin, die Anfragen der Eltern zu sammeln und dann die gemeldeten Kinder an die Lernpaten weiter zu vermitteln.
Alternativ kann die Kontaktaufnahme auch gerne direkt im Inseltreff über die Quartiersarbeit erfolgen oder über unser Kontataktformular : 👉 Zum Kontaktformuar
Warum solche Angebote wichtig für das Eichholz sind
Gerade niedrigschwellige Unterstützungsangebote im Stadtteil können für Kinder und Familien einen großen Unterschied machen. Die Lernwerkstatt verbindet schulische Unterstützung mit persönlicher Zuwendung und ehrenamtlichem Engagement direkt vor Ort.
Wir hoffen, es findet sich jemand, der diese wichtige Aufgabe weiterführen möchte — damit das Angebot auch in Zukunft erhalten bleibt.
Die Lernwerkstatt ist seit vielen Jahren ein wichtiges Angebot der Quartiersarbeit im Eichholz. In zentraler Lage im Wohngebiet unterstützt sie Kinder beim Lernen und bietet Familien einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt direkt im Stadtteil.
Die Quartiersarbeit im Inseltreff ist Ansprechpartnerin sowohl für interessierte Familien als auch für alle Fragen rund um die Lernwerkstatt. Eltern, die Unterstützung für ihr Kind suchen oder sich über das Angebot informieren möchten, können sich dort jederzeit melden.
Um dieses wertvolle Angebot auch in Zukunft zu erhalten, wird derzeit dringend eine neue Koordination gesucht.
KI generiertes Symbolbild zur Lernwerkstatt
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Text im Aufruf: Christel Siegert
Die Belastung durch den Eichenprozessionsspinner ist im Eichholz in diesem Jahr erneut hoch. Aufgrund eines starken Befalls musste der Kinderspielplatz Holzi vorsorglich gesperrt werden.
Wie die Stadt Sindelfingen am 05. Juni 2026 mitteilte, treten derzeit im gesamten Stadtgebiet wieder vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners auf. Die feinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen, Juckreiz sowie Reizungen der Augen und Atemwege verursachen.
Aktuelle Situation im Eichholz-Wald
Nach unserem aktuellen Kenntnisstand stellt sich die Situation wie folgt dar:
Holzi: gesperrt
Schleicher („Rote Rutsche“): geöffnet
Eichholzer Täle: bereits abgebaut
Wichtig: Maßgeblich sind immer die Hinweise und Absperrungen vor Ort. Die Situation kann sich kurzfristig ändern.
Maßnahmen laufen bereits
Die Stadt hat nach eigenen Angaben bereits im Frühjahr vorbeugende Maßnahmen an besonders sensiblen Standorten durchgeführt. Seit Juni werden Raupen und Gespinstnester insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und anderen stark frequentierten Bereichen entfernt.
Der Spielplatz Holzi wird regelmäßig kontrolliert und erst wieder freigegeben, wenn keine erkennbare Gefährdung mehr besteht.
Alternative Spielmöglichkeiten
Für Familien im Eichholz stehen als Ausweichmöglichkeiten unter anderem der Spielplatz auf der Insel sowie das Klettergerüst auf dem Gelände der ehemaligen Arena zur Verfügung.
Sichtungen melden
Wer Nester des Eichenprozessionsspinners an stark frequentierten Orten entdeckt, kann diese möglichst mit Foto an die Stadt Sindelfingen melden:
Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt das Eichholz mittlerweile fast jedes Jahr. Warum die Raupen problematisch sind, welche Gesundheitsrisiken bestehen und welche Schutzmaßnahmen empfohlen werden, haben wir in unserem ausführlichen und regelmäßig aktualisierten Hintergrundartikel zusammengefasst:
Die IG Eichholz organisiert am 10. Juli 2026 einen besonderen Ausflug zum Forsthof beziehungsweise zum N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald. Das Angebot richtet sich insbesondere an Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkter Mobilität, die diesen besonderen Ort sonst nur schwer erreichen können.
Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist normalerweise nicht mit dem Auto erreichbar. Für diesen Ausflug wurde jedoch eine spezielle Zufahrtsgenehmigung organisiert. Dadurch wird es möglich, die Teilnehmer direkt vom Eichholz zum Waldzentrum zu bringen.
Gerade für Menschen, die längere Wege im Wald nicht bewältigen können, eröffnet sich damit eine seltene Gelegenheit, das Waldzentrum und seine Angebote vor Ort kennenzulernen.
Die wichtigsten Informationen zum Ausflug
Termin: Freitag, 10. Juli 2026 Abfahrt: 15:00 Uhr im Eichholz an der Buswendeplatte Ziel: Forsthof / N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald Teilnahmebeitrag: 10 € pro Person
Für die Zufahrt zum Forsthof ist eine besondere Gestattung erforderlich für die Kosten entstehen. Ebenso entstehen Kosten für die beiden Kleinbusse, weswegen der Teilnahmebeitrag 10 Euro pro Person beträgt. Er ist bei der Anmeldung zu entrichten.
Im Anschluss ist eine gemeinsame Einkehr im Schwarzwaldvereinsheim geplant.
Wer danach wieder direkt zurück ins Eichholz fahren möchte, kann selbstverständlich den Rücktransfer nutzen.
Der Ausflug findet nur bei gutem Wetter statt.
Führung durch Revierleiter Herr Klaas
Am Forsthof erwartet uns Revierleiter Herr Klaas, der spannende Einblicke in die Geschichte des Forsthofs und die Arbeit der Forstverwaltung geben wird.
Der Forsthof ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort für Naturpädagogik und Umweltbildung in Sindelfingen. Während der Führung erfahren die Teilnehmer mehr über:
die Entwicklung des Forsthofs
die Aufgaben der Forstverwaltung
den Lebensraum Wald
Natur- und Artenschutz im Sindelfinger Wald
Attraktionen im N.E.S.-Waldzentrum
Nach der Einführung können verschiedene Einrichtungen des Waldzentrums besucht werden.
Dazu gehören unter anderem:
das Teichkino mit Einblicken in die Unterwasserwelt
das Vogelbeobachtungshaus
das Bienenhotel
weitere Erlebnisstationen rund um Wald, Tiere und Natur
Die Anlage bietet viele Möglichkeiten, Natur und Wald aus nächster Nähe zu erleben.
Warum dieser Ausflug etwas Besonderes ist
Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist für Privatfahrzeuge normalerweise nicht zugänglich. Für unseren Besuch wurde eine besondere Gestattung zur Zufahrt organisiert.
Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Besuch des Waldzentrums deshalb häufig nur schwer oder gar nicht möglich.
Der organisierte Transport macht es möglich, diesen besonderen Ort ohne längere Fußwege zu erreichen und die Naturangebote vor Ort in Ruhe zu erleben.
Hinweis zur Teilnahme
Der Ausflug richtet sich insbesondere an Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Leider können wir jedoch keine Rollstühle transportieren und bitten hierfür um Verständnis. Zwar sind sowohl der Forsthof als auch das Schwarzwaldvereinsheim grundsätzlich barrierefrei zugänglich, der Transport sowie einzelne Wege/Attraktionen im Wald sind jedoch organisatorisch nicht für Rollstühle geeignet.
Eine Teilnahme ist daher leider nur für Personen möglich, die ohne Rollstuhl auskommen. Gehwägen und Stöcke sind möglich.
Anmeldung zum Ausflug
Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bei Rolf-Uwe oder Thomas.
Am 14. April 2026 fand die erste Lesung zum neuen Fahrkonzept für die Innenstadt vor fast 200 interessierten Bürgerinnen und Bürgern statt. Dabei wurde schnell deutlich: Die Stadtverwaltung schlägt einen neuen Weg ein – und der verdient Anerkennung.
Ein neuer Stil in der Kommunikation
Was sofort auffällt, ist der veränderte Umgang mit solchen Projekten. Transparenz ist nicht länger nur ein Schlagwort, sondern wird aktiv gelebt. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein, Hintergründe werden offen kommuniziert, und vor allem: Der Dialog mit der Bürgerschaft beginnt frühzeitig.
Das ist ein wichtiger Schritt. Denn auch wenn Entscheidungen nicht immer auf uneingeschränkte Zustimmung stoßen, ist es entscheidend, dass sie verständlich sind und auf einer breiten Informationsbasis beruhen. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass zwischen der ersten Vorstellung und einer möglichen Umsetzung ausreichend Zeit für Austausch, Diskussion und neue Ideen eingeplant ist.
„Transparenz und frühzeitiger Dialog sind die Grundlage für tragfähige Entscheidungen.“
Was bedeutet das für die Stadtteile?
Das neue Konzept betrifft den Stadtteil Eichholz weniger direkt. Als einziger Stadtteil ohne Durchgangsverkehr, wird sich innerhalb des Stadtteils keine Veränderung ergeben.
Dennoch sind auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Eichholz auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Einkäufe, Arztbesuche oder kulturelle Veranstaltungen führen regelmäßig in die Innenstadt. Ebenso wichtig sind gute Verbindungen in die östlichen und südlichen Stadtteile.
Die Grundidee des Konzepts
Kern des Fahrkonzepts ist die Bündelung des Verkehrs auf sogenannten „Spangen“. Diese sollen den Verkehrsfluss gezielt lenken und gleichzeitig andere Bereiche entlasten.
Östliche Spange (Variante 2): Vaihinger Straße – Ziegelstraße
Südliche Spange: Bachstraße
Diese Struktur soll den Verkehr effizienter führen und gleichzeitig Raum für weitere städtebauliche Entwicklungen schaffen.
Weiter soll kein Durchgangsverkehr mehr durch die Altstadt möglich sein und die Achse Mahdental/Neckar/Hanns-Martin-Schleyer-Straße leistungsfähiger gemacht werden, durch Beschränkingen der Zu- und Abfahrten. Zwei Möglichkeiten für Tunnel (vor Bahnhof und Stadthalle bis Rotbühl) als Option wurden angesprochen, sollen aber zunächst nicht weiter betrachtet werden.
Offen bleiben für den weiteren Dialog
Zum jetzigen Zeitpunkt steht bewusst keine Bewertung der einzelnen Varianten im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, den begonnenen Dialog zu begleiten und die Entwicklung transparent darzustellen.
Die Stadt hat hierfür eine gute Grundlage geschaffen – jetzt kommt es darauf an, dass dieser offene Austausch weitergeführt und aktiv genutzt wird.
Weitere Informationen
Die vollständige Präsentation der Stadt zum Fahrkonzept stellen wir hier zur Verfügung:
Wir werden dieses Thema weiterhin eng begleiten und diesen Beitrag regelmäßig aktualisieren, sobald neue Informationen, Entwicklungen oder Rückmeldungen aus der Bürgerschaft vorliegen.
Bleiben Sie dran – es lohnt sich.
Weiterführende Links zu Verkehr und Mobilität in Sindelfingen:
Projektstand, Bürgerbeteiligung und Hintergrundinformationen
Die Stadt Sindelfingen arbeitet derzeit am Aktionsplan Mobilität, Klima- und Lärmschutz. Ziel des Projekts ist es, Verkehrslärm zu reduzieren und gleichzeitig die Mobilität sowie die Lebensqualität in der Stadt zu verbessern.
Am 5. März 2026 stellte die Stadtverwaltung im Rahmen einer öffentlichen Informationsveranstaltung den aktuellen Projektstand vor. Eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlichte die Stadt am 10. März 2026.
Der Aktionsplan ist ein mehrjähriges Projekt, das vom Land Baden-Württemberg gefördert wird und innerhalb der kommenden eineinhalb Jahre konkrete Maßnahmen entwickeln soll.
Öffentliche Informationsveranstaltung am 5. März
Die Informationsveranstaltung fand als Online-Format statt. Zwei Mitglieder der IG Eichholz Sindelfingen nahmen an dieser Veranstaltung teil.
Das digitale Format ermöglichte eine kompakte Darstellung des aktuellen Projektstands. In den Präsentationen wurden verschiedene Arbeitsschritte des Projekts erläutert. Die Beiträge der beteiligten Akteure lieferten zusätzliche Einblicke in die laufenden Planungen.
Im Anschluss an die Präsentationen bestand außerdem die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Ziel des Aktionsplans
Der Aktionsplan Mobilität, Klima- und Lärmschutz verfolgt einen integrierten Ansatz. Dabei werden mehrere Bereiche der städtischen Mobilität gemeinsam betrachtet.
Dazu gehören insbesondere:
Autoverkehr
Öffentlicher Nahverkehr
Radverkehr
Fußverkehr
Oberbürgermeister Markus Kleemann erklärte im Rahmen der Vorstellung des Projekts, dass Mobilität eine wichtige Voraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität darstellt.
Der Aktionsplan soll daher Maßnahmen entwickeln, die sowohl Verkehrsbelastungen reduzieren als auch die Mobilität innerhalb der Stadt sichern.
Analysephase des Projekts
Das Projekt befindet sich aktuell in der Analysephase. Eine wichtige Grundlage für die weitere Planung bildet ein neues Lärmmodell der Stadt.
Der Verkehrslärm wird dabei nach gesetzlichen Vorgaben rechnerisch ermittelt. Zusätzlich werden verschiedene weitere Datengrundlagen genutzt, darunter:
Datenauswertungen
Ortsbegehungen
Modellrechnungen
Diese Analysen bilden die Grundlage für mögliche Maßnahmen im späteren Verlauf des Projekts.
Erste Ergebnisse zeigen laut Stadtverwaltung, dass Sindelfingen unter anderem bei der Elektromobilität sowie bei der verkehrlichen Erreichbarkeit bereits gut aufgestellt ist.
Themen aus der Fragerunde
In der Fragerunde der Informationsveranstaltung wurden mehrere Themen angesprochen, die im Zusammenhang mit dem Aktionsplan stehen.
Dazu gehörten unter anderem:
Beschleunigung des Busverkehrs
Elektrifizierung der Busflotte
Ausbau des Radwegenetzes
Busbevorrechtigungen an Ampelanlagen
Die Stadtverwaltung erläuterte, dass Vorrangschaltungen für Busse an Ampeln bereits eingesetzt werden und künftig weiter ausgebaut werden können.
Auch bestehende Hauptradrouten sollen – abhängig von personellen und finanziellen Ressourcen – weiterentwickelt werden.
Baubürgermeisterin Corinna Clemens erklärte, dass der Aktionsplan zügig erarbeitet werden soll und gleichzeitig eine Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen ist.
Geplante Bürgerbeteiligung
Für den weiteren Projektverlauf sind mehrere Beteiligungsformate vorgesehen.
Herbst 2026
Veröffentlichung des Entwurfs des Lärmaktionsplans
Öffentliche Auslegung des Plans
Möglichkeit zur Abgabe von Stellungnahmen durch Bürgerinnen und Bürger (vor Ort und online)
Winter 2026
Workshop zur Vorstellung und Diskussion möglicher Maßnahmen
Damit sollen interessierte Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit erhalten, sich über die Inhalte zu informieren und Hinweise einzubringen.
Hintergrund: Klage im Zusammenhang mit Luftreinhalte- und Lärmschutzmaßnahmen
Der Aktionsplan Mobilität, Klima- und Lärmschutz steht auch im Zusammenhang mit rechtlichen Verfahren im Bereich Umwelt- und Verkehrspolitik.
Die Deutsche Umwelthilfe hat gegen die Stadt Sindelfingen Klage eingereicht. In diesem Zusammenhang spielen Maßnahmen zur Reduzierung von Umweltbelastungen im Verkehrsbereich eine Rolle.
Der Aktionsplan bildet einen Bestandteil der städtischen Planungen im Bereich Mobilität, Klima- und Lärmschutz.
Weitere Informationen und Präsentation zum Projekt
Die Stadt stellt umfangreiche Informationen zum Projekt zur Verfügung. Dazu gehören unter anderem:
die Online-Präsentation der Informationsveranstaltung
weiterführende Projektinformationen
Erläuterungen zum Ablauf des Aktionsplans
Diese Inhalte werden über die offizielle Projektseite der Stadt bereitgestellt.
In unserem Blogbeitrag stellen wir daher den direkten Link zur Projektseite und zur Präsentation bereit, damit sich interessierte Bürgerinnen und Bürger selbst ein Bild vom aktuellen Projektstand machen können.
Das Thema wilder Müll an Containerstandorten in Sindelfingen ist leider auch in unserem Stadtteil immer wieder präsent. Rund um Altglas- und Altkleidercontainer sowie an Mülltonnen werden regelmäßig Abfälle abgestellt, die dort nicht hingehören.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
Die Standorte der Container für Altglas oder Altkleider sind keine Müllabladeplätze.
Mülltonnen sind nicht für die Entsorgung von Hausmüll, Sperrmüll oder Farbkübeln gedacht.
Essensreste gehören nicht in oder auf öffentliche Müllbehälter, sondern in die eigene Komposttonne mit geschlossenem Deckel.
Illegale Ablagerungen verursachen erhebliche Zusatzkosten. Das Entfernen des Mülls bedeutet zusätzlichen Personal- und Entsorgungsaufwand – bezahlt von uns allen.
Jede Bewohnerin und jeder Bewohner trägt Verantwortung dafür, dass unser Stadtteil sauber und lebenswert bleibt.
Stadt Sindelfingen reagiert mit konkreten Maßnahmen
Wie die Stadt Sindelfingen in einer Pressemitteilung vom 11.02.2026 mitteilt, werden die Maßnahmen gegen illegale Müllablagerungen an Containerstandorten des Abfallwirtschaftsbetriebs Böblingen (AWB) deutlich intensiviert.
Ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Sauberkeit ist die Auflösung der beiden Containerstandorte „Am Hirnach“ sowie in der Friedrich-Ebert-Straße vor dem ehemaligen Waldhotel“.
An beiden Standorten kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu massiven illegalen Müllablagerungen, die deutlich über das Maß anderer Containerstandorte hinausgingen. Trotz regelmäßiger Reinigungsmaßnahmen konnte keine nachhaltige Verbesserung erreicht werden.
Die Stadt zieht damit klare Konsequenzen – mit dem Ziel, die Sauberkeit im Stadtgebiet langfristig zu sichern.
So sauber sah der Containerstandort leider meist nicht aus, deswegen erfolgt jetzt die Auflösung
Warum falsche Müllentsorgung uns alle betrifft
Illegale Müllablagerungen führen nicht nur zu einem unschönen Erscheinungsbild, sondern haben konkrete Folgen:
Höhere Entsorgungskosten für die Allgemeinheit
Mehr Verwaltungs- und Reinigungsaufwand
Verlust von Containerstandorten
Negative Auswirkungen auf das Wohnumfeld
Gerade die Schließung von Standorten zeigt: Fehlverhalten einzelner kann Einschränkungen für viele bedeuten.
Gemeinsam für einen sauberen Stadtteil
Ein sauberer Stadtteil ist kein Selbstläufer. Er lebt vom verantwortungsvollen Handeln aller.
Bitte nutzen Sie die vorgesehenen Entsorgungswege und melden Sie größere Ablagerungen gegebenenfalls direkt bei der Stadt oder dem Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB).
Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser Eichholz und Sindelfingen sauber und lebenswert bleibt.
Deshalb:
Nutzen Sie bitte die dafür vorgesehenen Wege der Abfallwirtschaft.
Das Abfall ABC hilft die richtige Anlaufstelle zu finden.