Schlagwort: Eichenprozessionsspinner

  • Gemeinsam Natur erleben – Ausflug der IG Eichholz zum NaturErlebnisZentrum Sindelfingen

    Gemeinsam Natur erleben – Ausflug der IG Eichholz zum NaturErlebnisZentrum Sindelfingen

    Zuletzt aktualisiert am:

    🌳 NaturErlebnisZentrum Sindelfingen (NES)

    Das NaturErlebnisZentrum (NES) im Sindelfinger Wald lädt Groß und Klein dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Zahlreiche Stationen vermitteln anschaulich Wissen über Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge.

    • 🌞 Besuch: Täglich bei Tageslicht (empfohlen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang).
    • 🐝 Highlights: Teichkino, Honigbienenhaus, Vogelbeobachtungshaus und viele weitere Naturstationen.
    • 👨‍👩‍👧 Geeignet für: Familien, Kindergärten, Schulklassen sowie alle Naturinteressierten.
    • 🌲 Hinweis: Das Gelände und die Waldwege sind nicht beleuchtet. Ein Besuch sollte daher nur bei Tageslicht erfolgen.

    Unser Tipp: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit – an jeder Station gibt es Spannendes zu entdecken.

    32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zwei barrierefreundliche Fahrzeuge der Lebenshilfe Eichholz und eine Sondergenehmigung des Sindelfinger Forsts – beste Voraussetzungen für einen besonderen Nachmittag.

    Am Freitag, 10. Juli 2026, führte der diesjährige Ausflug der IG Eichholz zum NaturErlebnisZentrum Sindelfingen (NES). Unsere jährlichen Ausflüge verfolgen dabei ein besonderes Ziel: Menschen mit eingeschränkter Mobilität Orte zu zeigen, die sie alleine oft nicht mehr erreichen können.

    Damit dies möglich wurde, stellte der Sindelfinger Forst eine Sondergenehmigung zum Befahren der gesperrten Waldwege aus. Ein herzliches Dankeschön dafür.

    Starke Unterstützung aus dem Eichholz

    Ein besonderer Dank gilt außerdem der Lebenshilfe Eichholz. Frau Braun organisierte für unseren Ausflug zwei Fahrzeuge, die sich als ideal erwiesen. Die serienmäßigen Ein- und Ausstiegshilfen erleichterten vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Mitfahren erheblich und machten den Nachmittag für alle deutlich entspannter.

    Bereits zu Beginn gab es wegen der sommerlichen Temperaturen einige Bedenken. Doch im Wald waren diese schnell vergessen. Die angenehme Kühle unter den Bäumen, die frische Waldluft und die vielen interessanten Stationen sorgten für beste Bedingungen. Damit unterwegs niemand Durst leiden musste, hatte Rolf-Uwe Grünewald ausreichend Wasser für alle Teilnehmer organisiert.

    Natur erleben – erklärt von einem Profi

    Am NaturErlebnisZentrum erwartete uns Förster Markus Klas, der nicht nur die Durchfahrt organisiert und die Schranken geöffnet hatte, sondern sich auch viel Zeit für unsere Gruppe nahm.

    Mit großer Begeisterung führte er die Teilnehmer durch das Gelände und erklärte anschaulich die verschiedenen Stationen des NaturErlebnisZentrums.

    „Ich möchte den Kindern Tiere und Pflanzen näherbringen.“

    Dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte NaturErlebnisZentrum. Viele Kinder erleben hier zum ersten Mal Natur unmittelbar und lernen Zusammenhänge kennen, die sich aus Büchern oder dem Klassenzimmer kaum vermitteln lassen.

    Spannende Einblicke am Teichkino

    Eine der ersten Stationen war das Teichkino. Herr Klas berichtete, wie das Biotop in den vergangenen Jahren entwickelt wurde und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen waren.

    So hatten illegal eingesetzte Goldfische das natürliche Gleichgewicht des Teiches erheblich gestört. Heute entwickelt sich dort wieder Schritt für Schritt ein funktionierendes Ökosystem. Weitere Wasserpflanzen sollen dazu beitragen, dass sich das Wasser in den kommenden Jahren weiter klärt.

    Trockenheit und Eichenprozessionsspinner

    Anschließend führte der Weg durch den Wald. Deutlich sichtbar waren die Folgen der anhaltenden Trockenheit. Viele Bäume werfen bereits jetzt ihre grünen Blätter ab, um Wasser zu sparen.

    Natürlich nutzten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, Fragen zum Eichenprozessionsspinner zu stellen – einem Thema, das besonders das Eichholz seit Jahren beschäftigt.

    Herr Klas erläuterte ausführlich die schwierige Bekämpfung der Raupen und machte deutlich, dass der Sindelfinger Forst alles unternimmt, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Dabei wird er von der Stadtverwaltung unterstützt und erhält die notwendigen Mittel für diese anspruchsvolle Aufgabe.

    🔗Beitrag zum Eichennprozessionsspinner im Eichholz

    Bienen, Honig und viele Fragen

    Am Honigbienenhaus erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Bienenhaltung und den Sindelfinger Forsthonig. Besonders Kinder dürfen nach Führungen den Honig probieren – für viele ein echtes Highlight.

    Eine Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke so zusammen:

    „Es ist schön, dass es so eine Oase mitten im Wald gibt. Man merkt, mit wie viel Herzblut hier gearbeitet wird.“

    Auch das Vogelbeobachtungshaus beeindruckte viele Besucher. Hier erklärte Herr Klas unter anderem, welche Futtermengen die heimischen Vögel im Laufe eines Jahres benötigen und wie wichtig solche Beobachtungsstationen für Kinder und Erwachsene sind.

    Herzlicher Dank an Markus Klas

    Die Begeisterung der Teilnehmer war während der gesamten Führung spürbar. Herr Klas beantwortete jede Frage ausführlich und verstand es, Naturwissen verständlich und mit viel Leidenschaft zu vermitteln.

    Für die IG Eichholz ist deshalb klar: Dieses außergewöhnliche Engagement verdient besondere Anerkennung. Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals herzlich bei Herrn Klas für die hervorragende Führung und seinen großen Einsatz bedanken.

    Einer der beiden Mammutbäume am Forsthof aus der Wilhelmasaat. 1870 wurden die Bäume verteilt.

    Gemütlicher Abschluss im Schwarzwaldvereinsheim

    Nach dem Besuch des NaturErlebnisZentrums machte sich ein Teil der Gruppe gemeinsam mit Andrea zu Fuß auf den Weg zum Schwarzwaldvereinsheim. Dort hatte man eigens für unsere Gruppe früher geöffnet und einen leckeren Wurstsalat vorbereitet.

    Der gemeinsame Abschluss bot noch einmal Gelegenheit, die vielen Eindrücke des Nachmittags Revue passieren zu lassen. Es wurde viel gelacht, diskutiert und über die spannende Führung gesprochen.

    Am Ende waren sich alle 32 Teilnehmer einig: Dieser Ausflug war weit mehr als ein gemeinsamer Nachmittag im Wald. Er brachte Menschen zusammen, vermittelte Wissen über die Natur direkt vor unserer Haustür und ermöglichte vielen Teilnehmern ein Erlebnis, das sie alleine kaum hätten unternehmen können.

    Die wohl schönste Rückmeldung kam auf der Heimfahrt:

    „Warum machen wir so einen Ausflug eigentlich nur einmal im Jahr?“


    🔗Link zur Einladung

    🔗Link zum Ausflug 2025

    Beitragtext: Thomas Alf Beitragbilder: Andrea und Thomas Alf

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  • 🐛Eichenprozessionsspinner im Eichholz-aktuelle Lage und wichtige Hinweise für Anwohner

    🐛Eichenprozessionsspinner im Eichholz-aktuelle Lage und wichtige Hinweise für Anwohner

    Aktuelle Informationen und Schutzmaßnahmen (Update 2026)

    Zuletzt aktualisiert am:

    Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt die Bewohnerinnen und Bewohner im Eichholz jedes Jahr aufs Neue. Da unser Stadtteil von Eichenwäldern umgeben ist, gehört das Eichholz leider zu den stärker betroffenen Gebieten in Sindelfingen.

    Auf dieser Seite informieren wir fortlaufend über die aktuelle Situation, Schutzmaßnahmen und wichtige Hinweise für Familien, Spaziergänger und Anwohner.


    Aktuelle Lage im Eichholz 2026

    Die Belastung durch den Eichenprozessionsspinner ist im Jahr 2026 erneut hoch. Das trockene Frühjahr und frühe Hitzeperioden haben die Ausbreitung der Raupen begünstigt.

    Aktuell finden an besonders sensiblen Orten wie Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und anderen stark frequentierten Bereichen Bekämpfungs- und Reinigungsmaßnahmen statt.

    Spielplätze im Waldgebiet Eichholz

    Stand 09.08.2026

    • Holzi: derzeit gesperrt
    • Schleicher („Rote Rutsche“): geöffnet, Warnung ausgeschildert
    • Eichholzer Täle: komplett abgebaut wegen strakem Befall der Vorjahre

    ⚠️ Wichtig:

    Verbindlich sind ausschließlich die Hinweise und Absperrungen vor Ort. Die Situation kann sich kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie immer die aktuelle Beschilderung der Stadt Sindelfingen. Seien Aufmerksam und achten sie in Ihrem eigenen Interesse, dem Ihrer Kinder und Haustiere auf befallene Stellen im Wald und auf Spielplätzen. Auch Hunde und Katzen können beim Freilauf an kontaminierten Stellen mit Ihrem Fell die feinen Härchen aufnehmen.

    Keine Entwarnung, nur weil keine Raupen mehr zu sehen sind:
    Die Brennhaare des Eichenprozessionsspinners können auch nach dem Verschwinden der Raupen noch in der Umgebung vorhanden sein. Deshalb sollten abgesperrte Bereiche weiterhin gemieden werden, bis die Sperrung aufgehoben wurde.


    Aktuelle Entwicklungen 2026

    Die Stadt Sindelfingen weist darauf hin, dass derzeit wieder vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet auftreten.

    Bereits im Frühjahr wurden vorbeugende Maßnahmen an besonders sensiblen Standorten durchgeführt. Seit Juni werden Raupen und Gespinstnester insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen entfernt.

    Der Spielplatz Holzi musste aufgrund eines starken Befalls vorsorglich erneut gesperrt werden. Die betroffenen Flächen werden regelmäßig kontrolliert und erst wieder freigegeben, wenn keine erkennbare Gefährdung mehr besteht.

    Als zusätzliche Spielmöglichkeit steht Familien unter anderem der im vergangenen Jahr geschaffene Spielplatz auf der Insel zur Verfügung. Auch das Klettergerüst auf dem Gelände der ehemaligen Arena bietet eine Alternative.


    Was genau ist der Eichenprozessionsspinner?

    Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Nachtfalter, dessen Raupen vor allem Eichenbäume besiedeln. Die Tiere treten in den warmen Monaten auf und bilden Gespinste an Stämmen und Ästen.

    Besonders wohl fühlen sie sich an sonnigen Waldrändern und freistehenden Eichen. Durch trockene Frühjahre und warme Sommer haben sich die Bedingungen für ihre Vermehrung in den vergangenen Jahren verbessert. Nicht nur Bäume in Wald sid befallen. Auch Eichen in der Siedlung können betroffen sein.


    Achtung: Kontakt unbedingt vermeiden

    Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Die feinen Brennhaare sind so fein, dass sie für unser Auge nicht sichtbar sind. Sie können sich durch den Wind verbreiten und noch lange nach dem Verlassen der Raupen über mehrere Jahre wirksam bleiben. Auch im Frühjahr, Herbst und Winter am Boden liegende, heruntergefallene Nester, sollten daher unbedingt gemieden werden.

    Mögliche Folgen eines Kontakts sind:

    • Starker Juckreiz
    • Hautausschläge
    • Augenreizungen
    • Atemwegsbeschwerden
    • Allergische Reaktionen

    Deshalb gilt:

    • Raupen und Nester niemals berühren.
    • Betroffene Bereiche möglichst verlassen.
    • Kinder über die Gefahren informieren.
    • Hunde möglichst von befallenen Bereichen fernhalten.
    • Abstand halten
    • Ganzjährige Gefahr: Die größte der Gefahr durch Brennhaare ist Mai-Juni, besonders der Juni. Selbst wenn die Raupen längst verpuppt oder die Nester leer sind, bleiben die abgelegten Haare in den Gespinsten über Jahre hinweg hochgradig allergieauslösend. Ein Sturm kann dieses „Altlasten“-Potenzial immer wieder aufs Neue aktivieren. Deswegen Nester unbedingt melden, dass der Forst aktiv werden kann.
    • Besonders vor Sommergewittern, wenn starke, böige Winde aufkommen, können die Brennhaare aus den Nestern gerissen und mehrere 100m (bis zu 500 Meter) weit in Siedlungen getragen werden. Die nur 0,2 Millimeter kleinen Brennhaare brechen extrem leicht ab. Heftige Winde vor einem Gewitter können diese unsichtbare Wolke direkt in Gärten, auf Terrassen und durch geöffnete Fenster wehen.

    Hinweis: Die folgenden Informationen dienen der allgemeinen Orientierung nach einem möglichen Kontakt mit Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners. Sie ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Beratung.

    Was tun, wenn es mich oder mein Kind erwischt hat?

    Nach einem Kontakt mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners können Rötungen, kleine Pusteln und starker Juckreiz entstehen. In vielen Fällen handelt es sich um eine örtliche Hautreaktion, die von selbst wieder abklingt.

    Zunächst wichtig:

    • Kleidung und Schuhe wechseln und möglichst reinigen.
    • Duschen und die betroffene Haut gründlich mit Wasser reinigen.
    • Getragene Kleidung möglichst bei mindestens 60 °C waschen.
    • Die betroffenen Hautstellen nicht aufkratzen und können vorsichtig gekühlt werden.
    • Bei stärkerem Juckreiz kann eine Apotheke beraten, welche frei verkäufliche Behandlung geeignet ist.

    Wann sollte man zum Arzt?

    Ärztlicher Rat ist sinnvoll, wenn die Hautreaktion sehr stark ist, sich deutlich ausbreitet oder nicht wieder abklingt. Das gilt besonders, wenn zusätzlich die Augen, die Atemwege oder das allgemeine Befinden betroffen sind. Bei Kindern sollte man im Zweifel eher einmal zu viel ärztlichen Rat einholen.

    Seltene, aber wichtige Ausnahme:

    Sehr selten können Brennhaare auch eine schwere allergische Reaktion auslösen. Bei Atemnot, starken Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit oder Anzeichen eines allergischen Schocks sofort den Notruf 112 wählen.

    Diese Hinweise dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine ärztliche Beratung.

    🔗Aktuelle Informationen des Umwelt zum EPS

    Mögliche Auswirkungen auf Haustiere

    Tierhalter aus dem Eichholz berichten in den Monaten Juni bis August immer wieder von Hautreizungen und Fellverlust an den Läufen ihrer Tiere. Auch die auf dem Bild gezeigte Katze weist entsprechende kahle Stellen auf.

    Ein Zusammenhang mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners wird von einigen Tierhaltern vermutet, ein konkreter Nachweis liegt in den einzelnen Fällen jedoch nicht vor. Die beschriebenen Symptome können grundsätzlich auch andere Ursachen haben.

    Bei Verdacht auf Hautreizungen kann es hilfreich sein, die betroffenen Stellen vorsichtig mit Wasser zu kühlen oder kühle Umschläge aufzulegen. Halten die Beschwerden an oder verschlimmern sie sich, sollte eine tierärztliche Untersuchung erfolgen.

    Die Katze hatte vermutlich Kontakt mit Nesselhaaren
    • Kahle Stellen an den Läufen, wie bei dieser Katze, werden von einigen Tierhaltern im Eichholz insbesondere in den Sommermonaten beobachtet. Ein Zusammenhang mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners wird vermutet, ist jedoch nicht nachgewiesen. Bei Hautreizungen können kühlende Wasseranwendungen oder kalte Wickel vorübergehend Linderung verschaffen.

    Sofortmaßnahmen bei aufziehendem Sturm

    Wer in der Nähe betroffener Eichen wohnt und ein Sturm oder Gewitter auftritt, kann sich und sein Zuhause mit den folgenden Hinweisen proaktiv schützen:

    • Fenster und Türen schließen: Halten Sie alles komplett geschlossen, um das Hineinwehen der Haare in Wohnräume zu verhindern.
    • Keine Wäsche im Freien trocknen: Die feinen Haare verfangen sich mit ihren Widerhaken untrennbar im Stoff.
    • Gartenmöbel schützen: Decken Sie Ihre Außenmöbel ab oder spritzen Sie diese nach dem Sturm gründlich mit Wasser ab, bevor Sie sie nutzen.
    • Körperhygiene und Wäsche: Duschen Sie nach einem Aufenthalt im Freien sofort, waschen Sie die Haare und reinigen Sie die Kleidung bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine.

    Was tut die Stadt Sindelfingen?

    Die Stadt führt jährlich verschiedene Maßnahmen durch, um die Belastung an besonders sensiblen Orten zu reduzieren.

    Dazu gehören:

    • Vorbeugende Bekämpfungsmaßnahmen an Einzelbäumen
    • Einsatz biologischer Verfahren
    • Entfernung von Raupen und Gespinstnestern
    • Regelmäßige Kontrollen von Schulen, Kitas und Spielplätzen
    • Kennzeichnung betroffener Bereiche
    Bekämpfung des EPS im Eichholz

    Besonders stark frequentierte Orte werden bevorzugt behandelt, um die Gefährdung für Kinder und Familien möglichst gering zu halten.


    Warum werden nicht alle Eichen behandelt?

    Im Sindelfinger Stadtwald stehen sehr viele Eichen. Eine flächendeckende Bekämpfung wäre nur mit erheblichem Aufwand möglich und könnte auch andere Insektenarten beeinträchtigen.

    Stattdessen setzt die Stadt auf eine gezielte Bekämpfung an sensiblen Orten sowie auf die Förderung natürlicher Gegenspieler wie:

    • Meisen
    • Fledermäuse
    • Weitere insektenfressende Tierarten

    Hierzu wurden unter anderem Nistkästen und Fledermausquartiere eingerichtet.


    Was können Sie tun?

    • Warnschilder beachten
    • Gesperrte Bereiche meiden
    • Kinder sensibilisieren
    • Haustiere fernhalten
    • Sichtungen melden

    Hinweise auf Nester des Eichenprozessionsspinners in stark frequentierten Bereichen können möglichst mit Foto an folgende Adresse gemeldet werden:

    📧 EPS@sindelfingen.de


    Unser Hinweis

    Wir bemühen uns, die Informationen auf dieser Seite aktuell zu halten. Maßgeblich sind jedoch immer die Hinweise, Absperrungen und Informationen der Stadt Sindelfingen vor Ort.

    Bei akuten Änderungen können Spielplätze oder Wege kurzfristig gesperrt oder wieder freigegeben werden.

    Die Stadt Sindelfingen stellt aktuelle Informationen und Updates auf ihrer offiziellen Website bereit:


    🔗 Eichenprozessionsspinner – Stadt Sindelfingen

    👉 Spielplatz Holzi gesperrt ? Ausweichen auf das Klettergerüst in der ehemaligen Arena

    Sehr reelles, KI- generiertes Bild zu Eichenprozessionsspinnern

    Veröffentlicht am:

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Beitragsbild Katze: Rolf-Uwe Grünewald

  • 🏀 Eichholz-Arena: Neuer Spielplatz statt Brachfläche – aber ohne Schatten?

    🏀 Eichholz-Arena: Neuer Spielplatz statt Brachfläche – aber ohne Schatten?

    Zuletzt aktualisiert am:

    Monatelang war die Fläche der ehemaligen Eichholz-Arena abgesperrt – nun soll endlich etwas passieren.
    Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird dort ein neues Spiel- und Klettergerüst für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren installiert. Der Aufbau soll zeitnah beginnen.

    Ersatz für verlorene Spielflächen

    Die Entscheidung, die Fläche künftig als kleinen Spielbereich zu nutzen, ist grundsätzlich sinnvoll.
    Gerade in den Sommermonaten, wenn der beliebte Spielplatz Holzi wegen des

    👉Eichenprozessionsspinners

    geschlossen werden muss, fehlt im Stadtteil eine große Spielfläche mit Geräten.
    Der neue Standort könnte hier zumindest eine kleine Ausweichmöglichkeit bieten.

    Kritik: Kaum Schatten und wenig Fläche

    Allerdings zeigt sich schnell, dass der Ersatz nur bedingt geeignet ist:
    Die ehemalige Arena bietet kaum Beschattung, was eine Nutzung in der Mittagszeit im Sommer nahezu ausschließt.
    Zudem handelt es sich um eine relativ kleine Fläche, auf der lediglich ein einzelnes Spielgerät Platz findet – ein echter Ersatz für den Holzi-Spielplatz ist das also nicht.

    Wichtig für viele Kinder

    Nicht nur Familien aus dem Stadtteil, auch die Stadtranderholung im Täle nutzt im Sommer regelmäßig alle drei Spielplätze im Eichholzwald – den Schleicher, das Eichholzer Täle und den Holzi.
    Die zeitweisen Sperrungen treffen also viele Kindergruppen gleichzeitig.

    Bürgerbeteiligung kam zu kurz

    Positiv hervorzuheben ist, dass die Stadtverwaltung überhaupt versucht, Ersatz zu schaffen.
    Weniger erfreulich ist allerdings, dass es kaum Gelegenheit für eine echte Bürgerbeteiligung gab.
    Gerade bei Projekten, die das Gesicht eines Stadtteils über Jahrzehnte prägen, wäre es wichtig, die Anwohner frühzeitig einzubeziehen.
    Schließlich handelt es sich um öffentlich finanzierte Maßnahmen – also um das Geld der Bürgerinnen und Bürger.

    Fazit

    Trotz aller Kritik ist der neue Spielbereich sicher besser als eine ungenutzte, abgesperrte Fläche.
    Doch das Beispiel zeigt erneut, dass in manchen Bereichen der Stadtverwaltung die Kommunikation mit den Bürgern verbessert werden sollte.

    Nachtrag vom 09.12.2025: Am 08.12.2025 fand die Einweihung des Spielplatzes statt- ohne Quartiersarbeit und ohne Mitglieder des AK Verkehr und Gestaltung vom Inseltreff. Die AK Mitglieder hatten keine Kenntis vom Termin erhalten. Der AK hatte unter anderem vorgeschlagen, nicht wie von der Stadtverwaltung geplant, die Fläche unter dem Klettergerüst mit Sand aufzufüllen. In den Reihenhäusern, die sich unmittelbarer Nähe befinden, sind zahlreiche Freigängerkatzen unterwegs, welche die Sandfläche zweckentfremdet hätten. Weiter vermissen wir noch die Holzunterlagen mit Lehne als Sitzgelegenheit für Erwachsene. Diese waren auf den Plänen eingezeichnet. Aktuell sind keine vorhanden. Das Arena-Kapitel schließt jedenfalls so ab, wie es begonnen hat. Mit mangelhafter Kommunikation, die trotz mehrmaligem Ansprechen, bisher keine Verbesserung erfahren hat.

    Der Platz an dem die Arena stand, mit dem neuen Spiel- und Klettergerüst.
    Die ehemalige baufällige Arena, abgesperrt mit einem Bauzaun. So sah der Platz Anfang 2025 aus.

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

    Veröffentlicht am: