Ausflug zum Dachskopf – Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer
Der von der IG-Eichholz organisierte Ausflug zum Dachskopf war ein voller Erfolg und ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Unter der Leitung von Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald wurde die Tour sorgfältig geplant und professionell durchgeführt. Insgesamt waren 35 Teilnehmer dabei, davon 32 noch zu einem gemeinsamen Abschluss im Haus Sommerhof. Alle freuten sich auf einen Tag voller Natur, Gemeinschaft und Entdeckungen.
Schon vor 14:30 Uhr wimmelte es von Ausflüglern um die Busse, die sie zur höchsten befahrbaren Stelle auf dem Dachskopf bringen sollten. Der Höhepunkt des Tages war zweifellos „Der Gipfelsturm“. Die älteste Teilnehmerin, eine beeindruckende 92-Jährige, meisterte den Aufstieg vom Ausstiegpunkt bis zum Gipfel mit Leichtigkeit und war überglücklich, gemeinsam mit ihrem Sohn den Dachskopf erklimmen zu können. Sie bezeichnete den Ausflug als ein wahres Geschenk und lobte die Organisation als hervorragend und ausgereift. Auch ein Gast, der seinen 89. Geburtstag feierte, war begeistert und meinte, es sei sein schönster Geburtstag – mit so vielen Gästen und einem wundervollen Erlebnis. Viele Gäste hatten auf Anraten der Organisatoren ihr Fernglas mitgebracht. Sie waren begeistert von der grandiosen Fernsicht, sowie den zahlreichen Entdeckungen aus dieser besonderen Perspektive, die sich bei klarer Sicht bot. Frau Brancivorti vom Haus Sommerhof zeigte sich äußerst zufrieden mit der Organisation und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen. Die Küche hatte auf besonderen Wunsch der Gruppe einen köstlichen Wurstsalat zubereitet, der hervorragend ergänzt wurde durch selbstgebackenes Brot – ein Genuss, der den Tag noch angenehmer machte. Der gesamte Service wurde als hervorragend gelobt. Die Ausflugsgesellschaft war begeistert von der reibungslosen Durchführung und bedankte sich mehrfach bei den Organisatoren. Die positive Stimmung war überall spürbar und alle Teilnehmer zeigten sich so begeistert, dass bereits nach dem nächsten Ausflug gefragt wurde. Die beiden Busse, die den Ausflug ermöglichten, stellte freundlicherweise der SJR kostenpflichtig zur Verfügung. Insgesamt war es ein Tag voller Freude, gelebter Gemeinschaft und beeindruckender Erlebnisse – ein Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Beitragstext: Rolf-Uwe Grünewald Beitragsbilder: Thomas Alf
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Damit war die Aktion noch nicht ganz zu Ende-Überschuss aus Fahrtgeld gespendet
Nach Abzug aller Unkosten blieb sogar ein Überschuss aus dem eingesammelten Fahrtgeld der Teilnehmer übrig. Rolf-Uwe hatte die gute Idee, dass die beiden Akteure den Betrag auf eine runde Summe aufrunden und dann als Spende an eine Organisation geben. Prämisse dabei war: Der Überschuss aus der lokalen Veranstaltung, aus der die Einnahmen stammen, soll einen lokalen Spendenempfänger bekommen. Beiden war sofort klar, wer das Geld bekommen sollte. – „Nachbarn in Not“. Seit Jahrzehnten zuverlässig, transparent und lokal. So beschlossen- so im August 2025 geschehen. Damit erhielt die Aktion ein weiteres Mal einen positiven Effekt und ein weiteres mal wurde etwas gutes bewirkt.
Bericht in der lokalen Tageszeitung SZ/BZ
Spendennachweis
Auszug Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung der SZ/BZ.
Unseren herzlichen Dank auch an das Landratsamt Böblingen, das sehr kooperativ diese Unternehmung unterstützt hat und so überhaupt ermöglicht hat.
Hinweis :
Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.
Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt.
Der Sindelfinger Stadtteil Eichholz feierte Sommerfest: Ein Tag voller Freude und Gemeinschaft
Eichholz, 28. Juni 2025 – Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von knapp über 30 Grad Celsius fand im Stadtteil Eichholz das diesjährige Sommerfest statt. Rund 500 bis 550 gutgelaunte Gäste feierten gemeinsam und genossen ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bot.
Ein Highlight des Festes war die super ausverkaufte Tombola, die mit 350 Gewinnen aufwartete. Die Erlöse kommen der Kinder- und Jugendarbeit im Eichholz zugute. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern, die die Gewinne zur Verfügung stellten. Selbst wenn ein gezogenes Los mal nicht so ganz passte, fand ein fairer Tauschhandel statt – ein wunderbares Beispiel für gelebte Gemeinschaft.
Der Schulchor der Eichholzschule sorgte mit einer tollen Aufführung für gute Stimmung und begeisterte die Zuschauer mit seiner Darbietung. Ein weiterer, etwas emotionaler Moment war die Rede von Oberbürgermeister Dr. B. Vöhringer, der nach über 20 Jahren im Amt, auf eine weitere Amtszeit verzichtet. In seiner Ansprache bedankte er sich bei den Bürgern für ihre Unterstützung und die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Das Eichholz hatte damals schon für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung eine Vorbildfunktion für andere Stadtteile, die vor über 20 Jahren ihren Anfang genommen hat. Dr. Vöhringer bleibt uns weiterhin als Bürger der Stadt erhalten.
Kulinarisch wurde ebenfalls viel geboten: Das alkoholfreie Hefeweizen war der Getränkerenner des Tages und erfreute sich großer Beliebtheit. Auch der Eisverkauf war ein Hit – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen, die sich an den kühlen Leckereien erfreuten.
Die Organisation des Festes wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von 40 bis 50 Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Jugendlichen, die mit Eifer und Engagement zum Gelingen des Festes beitrugen. Dank zahlreicher Kuchen- und Salatspenden aus der Bewohnerschaft vom Stadtteil konnte das kulinarische Angebot weiter bereichert werden.
Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgte für eine fröhliche Atmosphäre und animierte viele Gäste zum bleiben. Besonders viele Familien und Senioren genossen die entspannte Stimmung und die Möglichkeit, sich mit Nachbarn und Freunden auszutauschen.
Ein weiteres Highlight war das Angebot an Halal-Gerichten, das mittlerweile zum Standard bei unseren Festen gehört. Erstmals wurde auch ein veganes Angebot präsentiert, das auf reges Interesse stieß und die Vielfalt der kulinarischen Optionen erweiterte.
Das Sommerfest in Eichholz war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Nachbarschaft sind. Die Besucher freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Eichholz feiert!“
Beitragstext: Rolf-Uwe Grünewald und Thomas Alf Beitragsbilder: Andrea und Thomas Alf
admin
Hinweis :
Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.
Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt.
Was ist die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen?
Die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen, entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge unweit vom Wohngebiet Eichholz und soll in Zukunft mehrere erneuerbare Energiequellen miteinander verbinden. Ziel ist es, an einem Standort verschiedene Technologien zu bündeln und damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung zu leisten.
Bereits heute sind erste Anlagen in Betrieb, weitere Projekte befinden sich in Planung. Zusammengenommen entsteht hier ein Energiecluster mit einer Gesamtleistung von rund 167 Megawatt.
Geplante und bereits realisierte Energieanlagen an der Energiedrehscheibe
Mehrere Energiequellen sollen an diesem Standort kombiniert werden:
Photovoltaik auf der ehemaligen Deponie
bereits in Betrieb
etwa 3 MW Leistung
Strom für rund 1.100 Haushalte
Die Photovoltaikanlage nutzt die große Fläche der ehemaligen Deponie zur Stromproduktion aus Sonnenenergie.
Biogasanlage
seit März 2026 in Betrieb
Einspeisung von Biomethan ins Gasnetz
etwa 36 MW Energieleistung
Wärme für rund 2.300 Haushalte
Mit der neuen Anlage wird aus organischen Reststoffen Biomethan erzeugt, das in das regionale Gasnetz eingespeist werden kann.
Heizwerk Nord
geplant
Nutzung von Holzabfällen
etwa 80 MW Leistung
Wärme für rund 5.500 Haushalte
Das geplante Heizwerk soll vor allem regionale Holzreste energetisch nutzen und damit zusätzliche klimafreundliche Wärme bereitstellen.
Windkraftanlagen
in Planung
geplante Leistung von rund 48 MW
Strom für etwa 16.000 Haushalte
3 Windenergieanlagen sollen künftig den größten Teil der Stromproduktion an diesem Standort übernehmen.
Herausforderung: Energie speichern und verteilen
Die lokale Energieerzeugung bringt auch technische Herausforderungen mit sich. Wind- und Solarenergie stehen nicht immer dann zur Verfügung, wenn sie benötigt werden.
Daher sind Speichertechnologien und leistungsfähige Stromnetze entscheidend, um die Energie zuverlässig nutzen zu können.
Die Energiedrehscheibe Nord kann den gesamten Energiebedarf Sindelfingens daher derzeit noch nicht vollständig decken. Fossile Energieträger werden vorerst weiterhin eine Rolle spielen.
Bedeutung für den Sindelfinger Norden
Für den Sindelfinger Norden – und damit auch für das Eichholz – bedeutet die Energiedrehscheibe vor allem eine längere Bauphase.
In den kommenden Jahren müssen unter anderem
Gasleitungen
Fernwärmenetze
Stromleitungen
gebaut oder erweitert werden.
Die Bauanträge für die fünf geplanten Windräder wurden beim Landratsamt Böblingen 2024 eingereicht.
Inbetriebnahme der Biogasanlage an der Energiedrehscheibe Nord
März 2026: An der Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen ist ein weiterer Baustein der Energieinfrastruktur in Betrieb gegangen. Auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge wurde eine Anlage zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan fertiggestellt und an das öffentliche Gasnetz angeschlossen.
Die Anlage ist Teil eines regionalen Projekts zur energetischen Nutzung von Bioabfällen.
Aufbereitung von Biogas zu Biomethan
Die Anlage verarbeitet Rohbiogas, das in der Vergärungsanlage in Leonberg aus Bioabfällen gewonnen wird. Über eine rund 3,3 Kilometer lange Leitung wird das Gas nach Sindelfingen transportiert.
Dort erfolgt die Aufbereitung mittels Membrantechnologie. Dabei wird das Rohbiogas zu Biomethan mit einer Reinheit von über 97 Prozent veredelt.
Das aufbereitete Biomethan wird anschließend in das öffentliche Gasnetz eingespeist und kann unter anderem für die Wärmeversorgung genutzt werden.
Nach Angaben der Betreiber können auf diese Weise jährlich rund 40.000 Megawattstunden erneuerbare Energie bereitgestellt werden.
Nutzung des bei der Aufbereitung entstehenden CO₂
Bei der Gasaufbereitung wird das enthaltene Kohlenstoffdioxid vom Methan getrennt.
Das CO₂ wird anschließend verflüssigt und als Rohstoff weiterverwendet. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich etwa 5.000 Tonnen CO₂ in Lebensmittelqualität zu gewinnen.
Regionaler Bioabfall-Kreislauf
Die Methanisierungsanlage bildet zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg einen regionalen Bioabfall-Verwertungskreislauf.
Der Prozess funktioniert in mehreren Schritten:
Bioabfälle aus den Landkreisen Böblingen und Esslingen werden gesammelt
In Leonberg erfolgt die Vergärung der Bioabfälle
Dabei entsteht Rohbiogas
Dieses wird nach Sindelfingen transportiert
Dort erfolgt die Aufbereitung zu Biomethan und die Einspeisung ins Gasnetz
Investitionen und technische Kennzahlen
Die Investitionskosten für die Anlage in Sindelfingen einschließlich Gasleitung und CO₂-Abscheidung liegen bei rund 8 Millionen Euro.
Zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg umfasst das Gesamtprojekt Investitionen von etwa 54 Millionen Euro.
Nach Angaben der Projektbeteiligten können beide Anlagen zusammen jährlich rund 18.000 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen jährlichen CO₂-Ausstoß von etwa 1.600 Menschen.
Die Anlage ist Teil des Energiekonzepts an der Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen, an dem neben der Biogasaufbereitung auch Photovoltaik sowie weitere erneuerbare Energieanlagen vorgesehen sind.
Energiedrehscheibe Nord – wichtigste Daten zum Biogas
Standort: ehemalige Deponie Dachsklinge, Sindelfingen
Projektregion: Landkreise Böblingen und Esslingen
Biogasleitung: ca. 3,3 km von Leonberg nach Sindelfingen
Biomethanproduktion: ca. 40.000 MWh pro Jahr
CO₂-Rückgewinnung: ca. 5.000 Tonnen jährlich
Gesamtinvestition: rund 54 Millionen Euro
CO₂-Einsparung: etwa 18.000 Tonnen pro Jahr
Windkraft an der Energiedrehscheibe Nord
Wo stehen die Windräder?
Nicht weit vom Eichholz, zwischen dem Sommerhofental und dem Stuttgarter Kreuz, entsteht ein neues Zentrum nachhaltiger Energie: die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen.
Hier sollen fünf Windräder gebaut werden:
drei auf Sindelfinger Gemarkung
zwei auf Magstadter Seite
.
Lage der Windkraft-Anlagen und Auswirkungen auf das Eichholz
Die geplanten Anlagen liegen überwiegend auf bereits vorbelasteten Flächen, beispielsweise:
entlang der Autobahn
auf der ehemaligen Deponie Dachsklinge
Nach vorliegenden Gutachten werden keine erheblichen Beeinträchtigungen durch Lärm oder Schattenwurf für das Wohngebiet Eichholz erwartet.
Fazit
Die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen ist ein langfristig angelegtes Infrastrukturprojekt zur regionalen Energieversorgung.
Durch die Kombination aus Windenergie, Photovoltaik, Biomethan und Biomasse entsteht ein Energiestandort, der verschiedene erneuerbare Energiequellen miteinander verbindet und zur lokalen Energieversorgung beitragen soll.
Bildquellen: Alle Bilder in diesem Beitrag- Mit freundlicher Genehmigung der Stadtwerke Sindelfingen
Bild oben: Fotomontage-Windräder vom Sommerhofental aus gesehen wo die Straße (Hohenzollernstraße) vom Eschenried zum Badezentrum führt (maßstabsgestreu).
Energiedrehscheibe auch vom Dachskopf sichtbar
Die Entwicklung der Energiedrehscheibe lässt sich auch aus der Umgebung gut beobachten. Wer auf der neuen Aussichtsplattform am Dachskopf steht, blickt direkt auf das Gelände der ehemaligen Deponie Dachsklinge.
Bereits heute sind dort die großen Photovoltaikflächen sowie die Anlagen der neuen Biogasanlage deutlich zu erkennen. In Zukunft werden von dort aus auch die geplanten Windräder sichtbar sein.
Öffentlicher Aussichtspunkt und Naherholungsgebiet
Zukunft
Standort der Energiedrehscheibe Nord mit erneuerbaren Energien
Hinweis: Diese Seite beschreibt ausschließlich den Dachskopf in Sindelfingen bei Stuttgart. Informationen zu Anfahrt, Parkmöglichkeiten, Öffnungszeiten, Aussicht, Geschichte und den geltenden Verhaltensregeln finden Sie im weiteren Verlauf dieser Seite.
Aktualisierung Juni 2026: Der Dachskopf verfügt inzwischen über eine öffentlich zugängliche 360-Grad-Webcam mit Livestream. Siehe Hinweis im Text 👇
Die neue Aussichtsplattform beim Sindelfinger Eichholz
Ein neues Highlight für Spaziergänger und Familien ist eröffnet:
Die Aussichtsplattform am Dachskopfbeim Eichholz.
Von rund 550 Metern Höhe bietet sich ein beeindruckender Panoramablicküber Sindelfingen – bei klarer Sicht sogar weit darüber hinaus.
Der Höhenunterschied vom Sommerhofental bis zum Gipfel beträgt etwa 90 Meter. Der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen der Aussicht: Entlang des Weges informieren Schautafelnüber die vielfältigen Biotope und Lebensräume im Gebiet, sowie die ehemalige Nutzung als Deponie (1959-1997). Seitdem hat eine erstaunliche Verwandlung stattgefunden, die viele Besucher erstaunen lässt.
Ein Spaziergang mit Entdecker-Charakter
Der Weg zur Plattform führt durch ein abwechslungsreiches Waldgebiet, vorbei an Wiesen, kleinen Lichtungen und schattigen Pfaden. Besonders gelungen sind die handgefertigten Ruhebänke, die vom Sindelfinger Forstteam aus Holz gearbeitet wurden – perfekt für eine kleine Rast zwischendurch.
Auch für Kinder gibt es unterwegs einiges zu entdecken. Die Wege sind geschottert und führen ohne Treppen hinauf, was den Aufstieg angenehm macht – allerdings ist der Weg nurbedingtkinderwagentauglich.
Natur erleben mit Aussicht
Blick von der Dachskopf-Aussichtsplattform auf Sindelfingen und die umliegende Landschaft.
Ob zum Spaziergang am Wochenende, zum Sonnenuntergang oder einfach für einen kleinen Moment der Ruhe – der Dachskopf ist ein Ort zum Entschleunigen.
TIPP:
Fernglas mitbringen! So lässt sich der weite Blick über Wälder, Felder und Stadtlandschaften noch intensiver genießen.Wer ein Fernglas zur Verfügung hat, kann bei guter Sicht vieles leichter entdecken und mehr als mit dem bloßen Auge. Mögliche Fern-Sichtziele sind z. B. der Engelberg Turm in Leonberg, die Hohe Warte bei Pforzheim (leider jetzt abgebaut) und die Burg Hohenneuffen. Wichtig dabei ist, auch seinen eigenen Standort auf der Plattform zu ändern.
Der Engelbergturm vom Dachskopf aus gesehen
Eröffnung und Zugang
Die offizielle Eröffnung der Aussichtsplattform fand am 10. April 2025statt.
Der Zugang erfolgt über die Waldwege vom Sommerhofental (Spielplatz beim Haus Sommerhof)oder über die Waldwege Stelle / Roter Berg.
Ein Zugang über die Leonberger Straße ist NICHT möglich.
Eine Alternative zu dem Aufstieg aus dem Sommerhofental bietet der Parkplatz „Am Gatter“ direkt neben dem Kreisverkehr am Ende der Leonberger Straße. Der Weg zum Gipfel ist mit rund 2,5 Kilometern etwas länger, dafür aber angenehmer, da der Höhenunterschied von dort nur etwa 60 Meter beträgt. Vom Parkplatz geht es nach dem Hochbehälter gleich rechts (Gatterallee) auf dem Weg ca. 500m geradeaus. Anschließend nimmt man den ZWEITEN Abzweig (Stuttgarter Weg) erneut nach rechts. Danach folgt man dem Weg für etwa einen Kilometer geradeaus, bis auf der rechten Seite ein Weg mit einem Schild zum Dachskopf abzweigt.
Kein Zutritt mit Fahrrad
Es besteht eine Schließzeit vom 01. Dezember bis 31. Januar, welche bei entsprechender Wetterlage verkürzt oder evtl. auch verlängert sein kann. Entsprechende Informationen sollen dann unten an den Wegweisern angebracht sein, so dass niemand auf halber Höhe vor verschlossener Türe steht. Weiter werden die Zugangswege im Winter nicht geräumt und gestreut.
Auf den Wegen ist keinerlei Beleuchtung vorhanden, weswegen der Zutritt und Aufenthalt auf dem Gelände nur bei Tageslicht erlaubt ist.
Es besteht noch immer Gefahr durch austretendes Gas aus dem Deponiekörper, weswegen Rauchen und offenes Feuer verboten sind, Feuerwerk natürlich ebenso. Bitte deswegen auch die Zugangswege nicht verlassen.
Hunde bitte anleinen
Es sind keine Mülleimer vor Ort – Nehmen Sie Ihren Abfall mit und entsorgen Ihn zu Hause.
Bitte beachten Sie diese Hinweise, damit diese Landmarke weiter zugänglich bleiben kann. Der Dachskopf ist ein neues Naherholungsziel für alle, die Natur und Aussicht gleichermaßen schätzen – und das in unmittelbarer Nähe zum Eichholz.
Fazit:
Der Dachskopf ist einlohnendes Ziel für einen Familienausflug, für Spaziergänger, Naturfreunde und alle, die Sindelfingen einmal aus einer neuen Perspektive sehen möchten. Ein Stück Naturerlebnis und Stadtblick – ganz ohne weite Anreise.
Wer den Dachskopf bereits besucht hat, kennt das Gefühl: Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Wälder des Schönbuchs und bei guter Fernsicht reichen die Sichtachsen weit über die Region hinaus. Genau dieses Erlebnis lässt sich nun auch von zu Hause aus ein Stück weit nachvollziehen.
Seit Kurzem steht auf dem Dachskopf eine moderne Webcam zur Verfügung, die einen beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick als Livestream ermöglicht. Anders als bei vielen klassischen Webcams handelt es sich nicht um ein einzelnes Standbild. Besucher können die Umgebung selbst erkunden und den Ausblick aus verschiedenen Perspektiven betrachten.
Besonders spannend wird es bei klarer Sicht. Dann lassen sich sogar markante Wahrzeichen wie der Fernsehturm oder der Schönbuchturm am Horizont entdecken. Da die Webcam einen echten Livestream zeigt, wirkt das Bild überraschend lebendig – selbst vorbeifliegende Vögel oder wechselnde Wetterstimmungen werden unmittelbar sichtbar.
Der Schönbuchturm vom Dachskopf aus gesehen.
Die Webcam ergänzt die Aussichtsplattform auf sinnvolle Weise und macht den Dachskopf auch für Menschen erlebbar, die gerade nicht vor Ort sein können. Gleichzeitig macht sie Lust darauf, sich irgendwann selbst auf den Weg zu machen und den Ausblick direkt auf der Plattform zu genießen.
Wer auf der Plattform des Dachskopfes nach Norden blickt, erkennt in dirketer Nähe bereits die Anlagen der Energiedrehscheibe Nord auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Dachsklinge. Besonders auffällig sind die großen Photovoltaikflächen, die schon heute Strom aus Sonnenenergie erzeugen.
Auch die neue Biogasanlage ist inzwischen in Betrieb, aber vom Aussichtspunkt nicht zu sehen. In den kommenden Jahren sollen dort zusätzlich mehrere Windenergieanlagen entstehen. Einen Überblick über das gesamte Projekt gibt der Beitrag zur 👉 Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen
Monatelang war die Fläche der ehemaligen Eichholz-Arena abgesperrt – nun soll endlich etwas passieren. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird dort ein neues Spiel- und Klettergerüst für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren installiert. Der Aufbau soll zeitnah beginnen.
Ersatz für verlorene Spielflächen
Die Entscheidung, die Fläche künftig als kleinen Spielbereich zu nutzen, ist grundsätzlich sinnvoll. Gerade in den Sommermonaten, wenn der beliebte Spielplatz Holzi wegen des
geschlossen werden muss, fehlt im Stadtteil eine große Spielfläche mit Geräten. Der neue Standort könnte hier zumindest eine kleine Ausweichmöglichkeit bieten.
Kritik: Kaum Schatten und wenig Fläche
Allerdings zeigt sich schnell, dass der Ersatz nur bedingt geeignet ist: Die ehemalige Arena bietet kaum Beschattung, was eine Nutzung in der Mittagszeit im Sommer nahezu ausschließt. Zudem handelt es sich um eine relativ kleine Fläche, auf der lediglich ein einzelnes Spielgerät Platz findet – ein echter Ersatz für den Holzi-Spielplatz ist das also nicht.
Wichtig für viele Kinder
Nicht nur Familien aus dem Stadtteil, auch die Stadtranderholung im Täle nutzt im Sommer regelmäßig alle drei Spielplätze im Eichholzwald – den Schleicher, das Eichholzer Täle und den Holzi. Die zeitweisen Sperrungen treffen also viele Kindergruppen gleichzeitig.
Bürgerbeteiligung kam zu kurz
Positiv hervorzuheben ist, dass die Stadtverwaltung überhaupt versucht, Ersatz zu schaffen. Weniger erfreulich ist allerdings, dass es kaum Gelegenheit für eine echte Bürgerbeteiligung gab. Gerade bei Projekten, die das Gesicht eines Stadtteils über Jahrzehnte prägen, wäre es wichtig, die Anwohner frühzeitig einzubeziehen. Schließlich handelt es sich um öffentlich finanzierte Maßnahmen – also um das Geld der Bürgerinnen und Bürger.
Fazit
Trotz aller Kritik ist der neue Spielbereich sicher besser als eine ungenutzte, abgesperrte Fläche. Doch das Beispiel zeigt erneut, dass in manchen Bereichen der Stadtverwaltung die Kommunikation mit den Bürgern verbessert werden sollte.
Nachtrag vom 09.12.2025: Am 08.12.2025 fand die Einweihung des Spielplatzes statt- ohne Quartiersarbeit und ohne Mitglieder des AK Verkehr und Gestaltung vom Inseltreff. Die AK Mitglieder hatten keine Kenntis vom Termin erhalten. Der AK hatte unter anderem vorgeschlagen, nicht wie von der Stadtverwaltung geplant, die Fläche unter dem Klettergerüst mit Sand aufzufüllen. In den Reihenhäusern, die sich unmittelbarer Nähe befinden, sind zahlreiche Freigängerkatzen unterwegs, welche die Sandfläche zweckentfremdet hätten. Weiter vermissen wir noch die Holzunterlagen mit Lehne als Sitzgelegenheit für Erwachsene. Diese waren auf den Plänen eingezeichnet. Aktuell sind keine vorhanden. Das Arena-Kapitel schließt jedenfalls so ab, wie es begonnen hat. Mit mangelhafter Kommunikation, die trotz mehrmaligem Ansprechen, bisher keine Verbesserung erfahren hat.
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf
admin
Der Platz an dem die Arena stand, mit dem neuen Spiel- und Klettergerüst.Die ehemalige baufällige Arena, abgesperrt mit einem Bauzaun. So sah der Platz Anfang 2025 aus.
Der Jahreswechsel 2024/2025 verlief im Sindelfinger Stadtteil Eichholz alles andere als ruhig. Drei Tage lang wurde ohne Rücksicht geböllert, Raketen gezündet und Feuerwerk abgebrannt – oft deutlich außerhalb der erlaubten Zeiten. Besonders rund um die Watzmannstraße herrschte Dauerlärm, und viele Anwohner berichten von massiver Lärmbelästigung und illegalen Böllern.
Zwei Brände- Friedrich-Ebert-Straße und Theodor-Heuss-Straße
In der Silvesternacht kam es schließlich zu zwei Wohnungsbränden in bzw. an der Friedrich-Ebert-Straße, ausgelöst durch Feuerwerkskörper. Glücklicherweise wurde niemand verletzt – doch der Sachschaden ist erheblich, und eine betroffenen Wohnung ist bis heute unbewohnbar (September 2025). Ein Vorfall, der erneut die Frage aufwirft: Macht privates Feuerwerk in dicht besiedelten Wohngebieten überhaupt noch Sinn?
Gefährliches Verhalten und fehlende Kontrollen
Anwohner schildern Szenen, die fassungslos machen: Kinder zwischen brennenden Feuerwerksbatterien, Raketenstarts an der Christbaumsammelstelle, Feuerwerk in unmittelbarer Nähe zu geparkten Autos – und das alles ohne jede Rücksicht. Sicherheitsvorschriften oder Ruhezeiten schienen kaum jemanden zu interessieren.
Besonders problematisch: Kontrollen durch Polizei oder Ordnungsdienst fanden praktisch nicht statt. Dadurch konnte jeder zünden, was und wann er wollte – ganz gleich, ob die Artikel legal oder illegal waren.
Wachsende Kritik in der Bevölkerung
Die Menge an verkauftem Feuerwerk steigt seit Jahren, ebenso der Gehalt an Schwarzpulver in legalen Produkten. Über das Internet gelangen zudem viele illegale Böller nach Deutschland. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger sehen das kritisch – nicht nur wegen der Brandgefahr, sondern auch wegen Feinstaub, Müll, Tierleid und den Kosten für Feuerwehr und Versicherungen, die letztlich alle tragen.
Auch Leserbriefe in der SZ/BZ zeigen: Die Mehrheit der Stadtbewohner lehnt Feuerwerk in Wohngebieten ab. Viele berichten von verstörten Haustieren, schlaflosen Nächten und der Sorge, dass ein Funke genügen könnte, um das eigene Haus in Brand zu setzen.
Forderung nach Regeln und Alternativen
Während Städte wie Stuttgart oder Holzgerlingen bereits Maßnahmen ergriffen haben, bleibt Sindelfingen bislang untätig. Die IG-Eichholz fordert deshalb die Stadtverwaltung und den Gemeinderat auf, endlich zu handeln:
Klare Regeln und Kontrollen – Sanktionen für Verstöße gegen erlaubte Feuerwerkszeiten.
Verbot von Feuerwerk in Wohngebieten, analog zu Stuttgart.
Zulassung nur an ausgewiesenen Standorten, fern von Gebäuden und Waldflächen.
Zentrales Stadtfeuerwerk oder Lasershow, organisiert von Profis – ein sicheres Erlebnis für alle.
Zeit für ein Umdenken
Die Ereignisse an Silvester 2024/2025 zeigen deutlich: Es braucht mehr Verantwortung und klare Grenzen beim privaten Feuerwerk. Denn wenn Freude in Gefahr umschlägt, ist niemandem geholfen. Das Eichholz – wie auch andere Stadtteile – wünscht sich ein sicheres, gemeinschaftliches und rücksichtsvolles Jahresende.
Einen Ausdruck dieses Blog-Beitrags haben wir am Samstag den 08.11.2025 ,während des Sindelfinger Wochenmarktes, an Oberbürgermeister Kleemann übergeben und Ihm den Sachverhalt persönlich erläutert. Seine Worte vom Mai 2025: Zuhören-Verstehen-Machen. Wir nehmen Ihn beim Wort.
Meldung von Verstößen-direkter Draht zu den Behörden:
Bei akuter Gefahr die 📞 110 wählen
Hinweise ohne akute Gefahr:📞 07031/94-333
Der AB wird abgehört Mo-Do von 8-24 Uhr, Fr. u.Sa. bis 3 Uhr
Ausserhalb der Dienstzeiten des Ordnungsamts kann das Polizeirevier Sindelfingen verständigt werden unter Tel.:
Beitragstext: Thomas Alf Beitragsbilder: Thomas Alf, Rolf-Uwe Grünewald
admin
Die im Eichholz schwer beschädigte Wohnung im Juli 2025. Noch immer nicht wieder bewohnt. Solche Schäden sind keine Kavaliersdelikte, sondern haben lange Nachwirkungen und Kosten. Foto: R-U Grünewald
Umbau der Friedrich-Ebert-Straße: Sorge um Zufahrt und Parkplätze im Eichholz
Die Friedrich-Ebert-Straße in Sindelfingen soll um rund 1,5 Meter schmaler werden – zugunsten eines neuen, beidseitigen Fuß- und Radwegs. Das Projekt betrifft den Abschnitt vom Bereich des sogenannten „Stelzenhochhauses“ bis zu der Stelle, von der das dem Bericht beigefügte Foto aufgenommen wurde. Nach den Plänen der Stadtverwaltung sollen sämtliche Parkplätze unter der Balustrade dauerhaft entfallen. Auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite wird das Parken künftig nicht mehr möglich sein.
Kurzfristige Einladung, wenig Bürger informiert
Am 29. November 2024 stellte die Stadtverwaltung – vertreten durch Frau Dr. Clemens – die Umbaupläne öffentlich vor. Der Termin wurde jedoch sehr kurzfristig bekanntgegeben, sodass nur wenige Bürger teilnehmen konnten. Viele Anwohner erfuhren erst im Nachhinein, dass rund 60 Pkw-Stellplätze auf diesem Abschnitt verloren gehen und die einzige Zufahrt in das Wohngebiet Eichholz künftig um 1,5 Meter verengt werden soll.
„Effektive, transparente und bürgernahe Kommunikation sieht anders aus“, so die drei teilnehmenden Vertreter der IG-Eichholz. Die Erfahrung zeige, dass unklare Informationspolitik oft zu Konflikten führe – wie zuletzt bei den Radwegplanungen im Bereich Schleicher.
Sorgen um Verkehrssicherheit und Rettungswege
Die Friedrich-Ebert-Straße ist die einzige Zufahrt für rund 6.000 direkte Anwohner und die Bewohner vom Stadtteil Eichholz. Auch Rettungsfahrzeuge und der öffentliche Nahverkehr können nur diese Verbindung nutzen. Eine Verengung könnte im Ernstfall gefährliche Verzögerungen verursachen. Bereits an Silvester 2024/2025 kam es zu einem Brand im Bereich der Friedrich-Ebert-Straße, bei dem deutlich wurde, wie wichtig eine freie und sichere Zufahrt ist.
Auch die als Notfallzufahrt vorgesehene Trettachstraße gilt als unzureichend: Sie ist häufig zugeparkt und für große Einsatzfahrzeuge schwer bzw. nicht passierbar. Bei einem Brand wäre es dann kaum möglich, eine Drehleiter im Eichholz einzusetzen.
Fehlende Parkmöglichkeiten verschärfen Situation
Mit dem Wegfall der Parkflächen entlang der Friedrich-Ebert-Straße wird sich die ohnehin angespannte Parksituation im Eichholz weiter verschärfen. Schon jetzt werden Fahrzeuge teilweise in Grünanlagen oder auf Gehwegen abgestellt. Die IG-Eichholz erinnert daran, dass man er der Stadtverwaltung mehrfach vorgeschlagen habe, im Eichholz eine Parkraumbewirtschaftung einzuführen. Diese sei bisher mit dem Hinweis auf zu hohen Aufwand abgelehnt worden. Moderne digitale Systeme könnten jedoch heute eine effiziente und kostengünstige Kontrolle ermöglichen.
Radwege: Bedarf und Sicherheit hinterfragt
Laut Verwaltung soll der neue Radweg beidseitig verlaufen. Die IG-Eichholz hält das für überdimensioniert: „Für den Radverkehr existieren bereits sechs Wege, die direkt an das bestehende Radnetz anschließen“, heißt es in der Stellungnahme. Zudem seien auf der stadteinwärts führenden Seite mehrere Grundstückszufahrten vorhanden – wie dort künftig Radfahrer sicher queren sollen, sei bislang offen geblieben. Klar sei: Wenn ein neuer Radweg entsteht, müsse er auch verbindlich genutzt werden.
Fehlende Alternativen zur Zufahrt
Eine ursprünglich geplante Verlängerung der Theodor-Heuss-Straße Richtung Hinterweil und Maichingen wurde 2007 aus Naturschutzgründen aufgegeben. Somit bleibt die Friedrich-Ebert-Straße die einzige Zufahrt für das gesamte Gebiet. Alternativen wie Quartierparkhäuser oder kombinierte Lösungen seien bislang nicht ernsthaft geprüft worden.
Fazit der IG-Eichholz
Die IG Eichholz appelliert an die Mitglieder des Gemeinderats, den aktuellen Plan kritisch zu hinterfragen und den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu suchen. Ziel müsse sein, eine verkehrssichere und zukunftsfähige Lösung zu finden, die sowohl den Radverkehr fördert als auch die Erreichbarkeit und Sicherheit für alle Bewohner gewährleistet.
„Für die Mehrheit der Bürger muss auf der Friedrich-Ebert-Straße ein zuverlässiger und störungsfreier Verkehr für Auto, Bus und Rettungsdienste möglich bleiben“, so die IG-Eichholz. „Wir stehen für einen konstruktiven Austausch vor Ort jederzeit zur Verfügung.“
Nachtrag:
Einen Ausdruck dieses Blog-Beitrags haben wir am Samstag den 08.11.2025 ,während des Sindelfinger Wochenmarktes, an Oberbürgermeister Kleemann übergeben und Ihm den Sachverhalt persönlich erläutert. Seine Worte vom Mai 2025: Zuhören-Verstehen-Machen. Wir nehmen Ihn beim Wort.