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  • Gefährliche Zustände im Linienverkehr – Senioren mit Rollatoren an ungesicherten Stellen ausgesetzt

    Gefährliche Zustände im Linienverkehr – Senioren mit Rollatoren an ungesicherten Stellen ausgesetzt

    Zuletzt aktualisiert am:

    *****Update August 2026*****

    Ein zunächst als einzelnes Problem entpuppte sich bei genauerer Betrachtung und ersten Lösungsansätzen als deutlich tiefgründiger. Die IG-Eichholz ist mit verschiedenen Beteiligten in sehr konstruktiven Gesprächen. Wir sind weiter an dem Thema und werden über den Sachstand berichten sobald konkrete Ergebnisse vorliegen.

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    Was viele Menschen im Alltag kaum wahrnehmen, ist für einige ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mittlerweile ein Grund zur Angst: die Fahrt mit dem Bus.
    Immer häufiger berichten Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil Eichholz davon, dass Busfahrer der Linien 701 und 708 Fahrgäste – teils mit Rollator – an ungesicherten, nicht offiziellen Haltepunkten zum Aussteigen auffordern.

    Wenn die Busfahrt zur Mutprobe wird

    Was nach einem Einzelfall klingt, ist offenbar ein wiederkehrendes Problem, das Betroffene verunsichert und im schlimmsten Fall gefährdet.


    „Er nahm einfach meinen Rollator und stellte ihn raus“

    Eine 82-jährige Bewohnerin schildert:

    „Der Bus hielt einfach bei den Glascontainern, weit vor der eigentlichen Haltestelle. Der Fahrer sagte, er müsse dringend auf die Toilette, und forderte alle zum Aussteigen auf. Ich erklärte, dass ich nicht einfach hier aussteigen könne – aber er stellte meinen Rollator raus und ließ mich stehen. Ich fühlte mich gezwungen, den Bus zu verlassen. Der Boden war weich und uneben, ich hatte Mühe, überhaupt Halt zu finden.“

    Die Frau berichtet weiter, dass sie sich seitdem kaum noch traut, mit dem Bus zu fahren.

    „Ich habe Angst, wieder irgendwo ausgesetzt zu werden. Früher war ich mit dem Bus selbstständig unterwegs – heute überlege ich mir jede Fahrt dreimal.“

    Eine Nachbarin, die den Vorfall vom Balkon aus beobachtete, kann die Schilderung bestätigen.


    Keine Einzelfälle – mehrere Betroffene berichten Ähnliches

    Auch andere ältere Fahrgäste im Eichholz berichten von nahezu identischen Erlebnissen:

    Ein 81-jähriger Anwohner, der täglich mit der Linie 708 ins Pflegeheim fährt, erzählt:

    „Mindestens einmal pro Woche heißt es: ‚Alle raus, ich habe Pause.‘ Dann stehen wir dort – egal ob Wind, Regen oder glatter Boden. Ich bin noch gut zu Fuß, aber für manche ist das lebensgefährlich.“

    Eine weitere Dame (83) bestätigt:

    „Ich fahre regelmäßig mit der Linie 708 ins Inselcafé. Mehrmals musste ich auf diesem matschigen Seitenstreifen aussteigen. Die Fahrer sind oft unhöflich und helfen nie beim Ausstieg. Der Höhenunterschied vom Bus auf den Boden ist enorm.“

    Und eine 92-jährige Seniorin ergänzt:

    „Der Fahrer hat mir einfach den Rollator rausgestellt. Zum Glück hat mir ein Mitfahrer geholfen, sonst wäre ich gestürzt.“


    Ein strukturelles Problem, keine Ausnahme

    Diese Berichte stammen allesamt von glaubwürdigen Personen, die der Redaktion persönlich bekannt sind.
    Das Muster ist eindeutig:

    • Immer wieder betroffen ist die Buslinie 708, teils auch die 701.
    • Das Zwangsaussteigen geschieht regelmäßig vor dem ehemaligen Waldhotel, an einem Platz ohne befestigten Untergrund, Bordstein oder Haltestellenschild.
    • Die Begründung der Fahrer lautet meist, sie hätten jetzt Pause und müssten den Bus dort abstellen.

    Der Hinweis auf den dringend benötigten Toilettenraum für Busfahrer in der Theodor-Heuss-Straße ist nachvollziehbar – doch dieser ist offenbar immer noch nicht fertiggestellt, obwohl der Bedarf seit Langem bekannt ist.


    Sicherer Ausstieg ist keine Verhandlungssache

    Die Stadt und der ÖPNV-Betreiber sind hier in der Pflicht:
    Ein sicherer, barrierefreier Ausstieg ist kein Luxus, sondern eine Mindestanforderung an die Beförderungssicherheit.
    Gerade ältere oder mobilitätseingeschränkte Fahrgäste müssen sich darauf verlassen können, an einer offiziellen, gesicherten Haltestelle auszusteigen – nicht auf einem matschigen Seitenstreifen.

    Der Umbau der Haltestellen im Eichholz hatte genau dieses Ziel: mehr Sicherheit für alle, insbesondere für Menschen mit Hilfsmitteln. Wenn nun Busfahrer abseits davon Fahrgäste zum Aussteigen zwingen, wird dieser Zweck konterkariert.


    Appell an Verantwortliche

    Die Berichte zeigen dringenden Handlungsbedarf.
    Das Vertrauen der Seniorinnen und Senioren in den öffentlichen Nahverkehr darf nicht weiter erschüttert werden.
    Nötig sind:

    • Eine klare interne Anweisung an die Fahrerinnen und Fahrer,
    • eine funktionierende Pausen- und Sanitärregelung,
    • und vor allem eine konsequente Kontrolle der Haltevorgänge an offiziellen Haltestellen.

    Nur so kann der ÖPNV für alle Bürgerinnen und Bürger wieder das sein, was er sein sollte: verlässlich, sicher und menschlich.


    🚌 Fazit

    Wenn ältere Menschen mit Rollatoren beim Aussteigen Angst verspüren, läuft etwas grundsätzlich falsch.
    Es braucht Respekt, Verantwortung und klare Strukturen, damit niemand mehr an ungeeigneten Stellen aussteigen muss – schon gar nicht die, die am meisten auf Sicherheit angewiesen sind.

    Anmerkung:

    Die Personen, welche ihre Erlebnisse geschildert haben sind der Redaktion persönlich bekannt bzw. haben dies selber schon so erlebt. Bisheriger Schriftverkehr mit den Beteiligten leider erfolglos.

    Nachtrag:

    Einen Ausdruck dieses Blog-Beitrags haben wir am Samstag den 08.11.2025 ,während des Sindelfinger Wochenmarktes, an Oberbürgermeister Kleemann übergeben und Ihm den Sachverhalt persönlich erläutert. Seine Worte vom Mai 2025: Zuhören-Verstehen-Machen. Wir nehmen Ihn beim Wort.

    Aus Beiträgen von Rolf-Uwe Grünewald zusammengefasst von Thomas Alf
    Beitragsbilder: Thomas Alf

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  • Notfalldose

    Notfalldose

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    Was ist die Notfalldose und warum ist so sie wichtig?

    Ein Notfall kommt selten angekündigt – und wenn er eintritt, zählt jede Sekunde. Ob Sturz, Herzinfarkt oder plötzliche Bewusstlosigkeit: In solchen Momenten sind Betroffene und auch Angehörige oft nicht mehr in der Lage, wichtige Informationen zu übermitteln. Genau hier kann eine kleine grün-weiße oder komplett rote Dose den entscheidenden Unterschied machen – die Notfalldose.

    Sie wird im Kühlschrank aufbewahrt und enthält ein Notfall-Infoblatt mit den wichtigsten medizinischen Angaben: Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien, Kontaktdaten des Hausarztes sowie Personen, die im Notfall benachrichtigt werden sollen. Für Rettungskräfte ist die Dose sofort erkennbar – dank grüner /roter Aufkleber an der Wohnungsinnentür und an der Kühlschrankaußentüre (links oben jeweils).

    So wissen Sanitäter und Notärzte auf einen Blick, wo sie alle wichtigen Patienteninformationen finden. Das spart wertvolle Zeit und kann im Ernstfall sogar Leben retten. Besonders für alleinlebende und ältere Menschen ist die Notfalldose daher ein einfaches, aber äußerst wirksames Hilfsmittel für mehr Sicherheit zu Hause.

    Die Dose ist gegen eine kleine Schutzgebühr über Rolf-Uwe Grünewald erhältlich.

    Das Infoblatt in der Notfalldose sollte spätestens alle zwei Jahre auf seine Aktualität überprüft und ggf. ergänzt oder ersetzt werden. 

    Nachdrucke des Infoblattes (z.B. bei vielen Änderungen) können ebenfalls bei Rolf-Uwe angefragt werden.

    Ein kleiner zeitlicher Aufwand mit großer Wirkung für mehr Sicherheit im Alltag.

    Anleitung – So wird die Notfalldose richtig angewendet

    Infoblatt ausfüllen:
    Trage alle wichtigen Informationen sorgfältig in das beiliegende Formular ein:

    • Name, Geburtsdatum, Adresse
    • Krankenkasse und Versichertennummer
    • Vorerkrankungen, Allergien, Medikamente
    • Kontaktdaten von Hausarzt, Pflegedienst und Angehörigen
    • Hinweise zu Patientenverfügung, Organspendeausweis oder Haustieren
    1. Aktualität prüfen:
      Überprüfe regelmäßig, ob deine Angaben noch stimmen – etwa bei neuen Medikamenten oder geänderten Kontaktdaten. Trage das Datum der letzten Aktualisierung ein und unterschreibe das Formular.
    2. Dose im Kühlschrank aufbewahren:
      Lege das ausgefüllte Infoblatt in die Notfalldose und stelle sie in die Kühlschranktür – dort suchen Rettungskräfte standardmäßig danach.
    3. Aufkleber anbringen:
      Bringe die grünen /roten Aufkleber gut sichtbar an:
      • Innen links oben an der Wohnungstür – damit Einsatzkräfte beim Eintreten sofort erkennen, dass eine Notfalldose vorhanden ist.
      • Außen, links oben an der Kühlschranktüre – um den Aufbewahrungsort schnell zu finden.
    4. Für alle Haushaltsmitglieder:
      PRO PERSON EINE MIT NAMEN BESCHRIFTETE DOSE WEGEN DER VERWECHSLUNGGEFAHR
    5. Tipp:
      Ein kleines Foto auf dem Infoblatt hilft, die Person eindeutig zu identifizieren.

    💡 Fazit:
    Die Notfalldose ist eine einfache, analoge Lösung – ohne Technik, ohne Strom, aber mit großer Wirkung. Sie schenkt Sicherheit und kann im Ernstfall Leben retten.

    Weiterführende Links zu dem Thema:

    👉🔗Selbstbestimmt Vorsorgen- Ein Überblick zum Thema

    Beitragstext: Rolf-Uwe Grünewald, Beitragsbilder: Thomas Alf

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  • „Virtuelles Amt“ der Stadt Sindelfingen: Link funktioniert jetzt

    „Virtuelles Amt“ der Stadt Sindelfingen: Link funktioniert jetzt

    Zuletzt aktualisiert am:

    In der SZ/BZ-Ausgabe vom 8. Oktober 2025 sowie im Amtsblatt Nr. 41 vom 10. Oktober veröffentlichte die Stadt Sindelfingen erstmals einen QR-Code zum neuen „Virtuellen Amt“.
    Bürgerinnen und Bürger wollten das neue Online-Angebot sofort ausprobieren – doch beim Aufruf erschien nur eine Server-Fehlermeldung. Der Link funktionierte schlicht nicht.

    Das „Virtuelle Amt“ soll eigentlich genau das Gegenteil bewirken: Es soll den Behördengang einfacher machen und ermöglichen, wichtige Anliegen bequem von zu Hause aus zu erledigen – ein Schritt in Richtung moderne und bürgerfreundliche Verwaltung.

    Weil zunächst keine Reaktion von der Stadtverwaltung auf unsere Anfrage erfolgte, haben wir uns an die Redaktion der SZ/BZ gewandt und darum gebeten, bei der Stadtverwaltung nachzufragen, wann mit einer funktionierenden Lösung zu rechnen ist.

    Kurze Zeit später kam die Rückmeldung:
    👉 Der Fehler wurde behoben – der Link funktioniert jetzt wieder einwandfrei!

    Ein herzliches Dankeschön an die Redaktion der SZ/BZ für das schnelle Nachhaken und die Unterstützung im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger.

    Hier geht’s direkt zum funktionierenden „Virtuellen Amt“ der Stadt Sindelfingen:


    ➡️ Terminbuchung

    QR-Code zum virtuellen Amt

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

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  • Ladesäulen im Eichholz: Wann kommt die Ladeinfrastruktur endlich?

    Ladesäulen im Eichholz: Wann kommt die Ladeinfrastruktur endlich?

    Zuletzt aktualisiert am:

    Wo stehen wir aktuell?

    Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Eichholz beschäftigen sich schon seit Jahren mit einer zentralen Frage:
    Wird es hier endlich öffentliche Ladesäulen für Elektroautos geben – und wenn ja, wo und wann?

    Gerade in einem Stadtteil mit dichter Bebauung, getrennten Wohn- und Parkflächen und wenigen privaten Lademöglichkeiten ist das Thema für viele Menschen von großer Bedeutung.


    Update 24. September 2026: Erste Ladesäule steht – drei weitere folgen

    Beim Thema E-Ladesäulen im Eichholz gibt es inzwischen sichtbare Fortschritte: Die erste Ladesäule mit zwei Ladepunkten wurde inzwischen an der Kreuzung Theodor-Heuss-Straße/Nebelhornstraße aufgestellt. Betreiber dieser Säule ist der Anbieter Wirelane.

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    Die neue Ladesäule Ecke Nebelhorn / Theodor-Heuss Straße Bild: Rolf-Uwe Grünewald

    Damit kommt zusätzlich zu den bisher geplanten Standorten am Ladenzentrum ein weiterer Standort im Eichholz hinzu. Die Stadtverwaltung teilte uns auf Nachfrage mit, dass die Säule auf Antrag von Wirelane genehmigt wurde und nun in Kürze in Betrieb gehen soll.

    Drei weitere Säulen in der Watzmannstraße

    Auch die ursprünglich geplanten Lademöglichkeiten an der Watzmannstraße kommen jetzt in die Umsetzung. Dort sollen drei weitere Ladesäulen mit insgesamt sechs Ladepunkten entstehen. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist der Bau für die kommenden Wochen vorgesehen.

    Der Standort musste allerdings gegenüber der ursprünglichen Planung etwas verändert werden. Grund dafür sind komplizierte Eigentumsverhältnisse und vorhandene Leitungswege. Die drei Säulen werden nun auf dem zwischen Straße und grüner Insel gelegenen Parkstreifen, unmittelbar neben der Sperrfläche am Zebrastreifen, errichtet.

    Betreiber dieser drei Säulen werden die Stadtwerke Sindelfingen sein.

    Damit sind im Eichholz künftig insgesamt vier Ladesäulen mit acht Ladepunkten vorgesehen bzw. bereits vorhanden – verteilt auf zwei Standorte.

    Was kommt danach?

    Mit der neuen Säule an der Theodor-Heuss-Straße/Nebelhornstraße und den geplanten drei Säulen an der Watzmannstraße wird die ursprüngliche Planung nun konkreter. Interessant wird auch sein, wie die verschiedenen Standorte tatsächlich angenommen werden.

    Die Stadtverwaltung möchte die Nutzung und Auslastung der neuen Ladepunkte beobachten. Auch wir werden das Thema deshalb weiter verfolgen und zu gegebener Zeit über die Erfahrungen und die tatsächliche Nutzung der Ladesäulen berichten.

    Stand – Update Februar 2026

    Die Stadtverwaltung hat im Februar 2026 über den aktuellen Stand informiert:

    Die bisherigen Ausschreibungen für die geplanten Ladesäulenstandorte waren nicht erfolgreich und müssen nun erneut ausgeschrieben werden. Dieses Mal wird ein sogenanntes funktionales Verfahren angewendet.

    Die Verwaltung rechnet dadurch mit einer Verzögerung von etwa drei Monaten.
    Die Umsetzung der Standorte ist nun im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen.

    Quelle: Beschlussvorlage 05/2026


    Rückblick – Update Oktober 2025

    Bereits im Oktober 2025 hatte die Stadt auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Ausschreibung der geplanten Standorte läuft – darunter auch die Ladesäulen in der Watzmannstraße.

    Damals war vorgesehen, die Vergabe bis Ende Oktober 2025 abzuschließen. Die Einschätzung der Verwaltung war zu diesem Zeitpunkt vorsichtig optimistisch, dass sich ein geeigneter Anbieter finden würde.

    Ob die Bauarbeiten noch im Herbst oder Winter 2025/2026 hätten beginnen können, war allerdings offen. Als Unsicherheitsfaktoren wurden unter anderem genannt:

    • Witterung
    • verfügbare Baukapazitäten
    • Netzanschlüsse der Energieversorger

    Spätestens im Frühjahr 2026 sollte ursprünglich mit der Umsetzung im Eichholz begonnen werden – ein Zeitplan, der sich nun verschoben hat.


    Geplante Standorte im Eichholz

    Nach aktuellem Planungsstand sind im Eichholz:

    • drei Ladesäulen
    • mit insgesamt sechs Ladepunkten

    vorgesehen.

    Die Standorte sollen im nördlichen Bereich der Insel, direkt rechts des Fußgängerüberwegs, entstehen – also dort, wo bereits heute öffentliche Parkflächen vorhanden sind.


    Ein Thema mit Vorgeschichte: Engagement seit 2018

    Wichtig ist:
    Das Thema Ladeinfrastruktur ist im Eichholz kein neues Anliegen.

    Bereits seit 2018 beschäftigen sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils intensiv mit der Frage, wie Elektrofahrzeuge auch hier sinnvoll geladen werden können. Dabei wurden früh grundlegende Probleme sichtbar, die bis heute viele Wohnquartiere in Sindelfingen betreffen.


    Strukturelle Hürden in Wohngebieten

    Die Stadt Sindelfingen beschreibt diese Herausforderungen inzwischen auch offiziell. Gründe, warum private Ladeinfrastruktur vielerorts nur schwer umzusetzen ist, sind unter anderem:

    • Trennung von Wohn- und Parkflächen (z. B. Reihenhausanlagen)
    • fehlende Leitungs- und Nutzungsrechte
    • unzureichende Netzanschlusskapazitäten
    • veraltete Hauselektrik
    • komplexe Entscheidungsprozesse in Wohnungseigentümergemeinschaften

    Gerade im Eichholz treffen mehrere dieser Punkte gleichzeitig zu.


    Elektromobilität in Sindelfingen: Dynamik mit besonderem Druck

    Hinzu kommt eine besondere lokale Situation:
    Der mit Abstand größte Arbeitgeber vor Ort ist ein weltweit bekannter Automobilhersteller.

    Viele Mitarbeitende wechseln ihre Fahrzeuge im Jahresrhythmus – zunehmend auch hin zu Elektrofahrzeugen. Das führt dazu, dass die Zahl der E-Autos innerhalb kurzer Zeit stark ansteigen kann, sowohl stadtweit als auch im Stadtteil.

    Die Zahlen unterstreichen diese Entwicklung:

    • Über 23 % aller angemeldeten PKW in Sindelfingen waren Stand Oktober 2025 elektrisch betrieben
    • Damit gehört Sindelfingen zu den Spitzenreitern unter deutschen Kommunen

    Die Stadt sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele – und zugleich einen klaren Handlungsauftrag.


    Das E-Lade-Konzept der Stadt Sindelfingen

    Um auf diese Entwicklung zu reagieren, hat die Stadt bereits 2022 ein umfassendes E-Lade-Konzept beschlossen. Darin ist geregelt:

    • wie private Unternehmen öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur im Straßenraum errichten können
    • wie der Ausbau von Schnellladeinfrastruktur geplant und ermöglicht wird
    • wie Standorte bedarfsgerecht und digital gesteuert entwickelt werden

    Eine zentrale Rolle spielen dabei die Stadtwerke Sindelfingen als Netzbetreiber sowie deren Tochtergesellschaft „Stadtwerke Sindelfingen Mobility“ als Ladesäulenbetreiber.

    Ebenfalls 2022 wurde eine Richtlinie für Investoren und Betreiber von Ladeinfrastruktur erlassen, um den Ausbau gezielt zu steuern und zu beschleunigen.


    Ausblick

    Auch wenn sich die Umsetzung im Eichholz erneut verzögert, bleibt festzuhalten:

    • Das Thema ist politisch gesetzt
    • die strukturellen Probleme sind erkannt
    • und der Bedarf ist unstrittig

    Sobald die erneute Ausschreibung abgeschlossen ist, eine Baufirma feststeht und ein konkreter Zeitplan vorliegt, werden wir hier im Stadtteil-Blog wieder berichten.

    Denn klar ist:
    Eine verlässliche öffentliche Ladeinfrastruktur ist für das Eichholz kein Luxus, sondern eine notwendige Voraussetzung für die Mobilität der kommenden Jahre.

    🔗Siehe hierzu auch den Aktionsplan Mobilität, Klima- und Lärmschutz

    🔗Fahrkonzept Innenstadt

    Ab 2026 soll endlich auch eine Möglichkeit im Stadtteil Eichholz zum aufladen von E-Fahrzeugen sein

    Beitragtext und Bilder: Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald

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  • Defekte Straßenlaterne? So einfach können Sie helfen!

    Defekte Straßenlaterne? So einfach können Sie helfen!

    Zuletzt aktualisiert am:

    Jeder hat sich sicher schon einmal über eine defekte Straßen- oder Gehweglaterne geärgert. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine gute Beleuchtung wichtig für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Doch die Stadt kann nicht jede Laterne ständig im Blick behalten – dafür ist das Stadtgebiet einfach zu groß.

    Unter dem Motto „Ihr Draht zu uns“ bietet die Stadt Sindelfingen eine einfache Möglichkeit, solche Mängel direkt zu melden. Über die Plattform

    sindelfingen-wills-wissen.de

    (alternativ über Suchmaschinen: „Sindelfingen wills wissen“) können Sie Schäden und Anliegen schnell und unkompliziert weitergeben – auch direkt vom Smartphone aus.

    Auf der Webseite finden Sie zahlreiche Themenbereiche, in denen Sie Ihre Meldung eintragen können.

    Ihre Vorteile auf einen Blick:

    • Sie müssen keine zuständige Stelle oder Person kennen.
    • Wer den Standort über das Handy freigibt, spart sich die manuelle Eingabe der Adresse.
    • Meldungen lassen sich jederzeit und sofort absenden.
    • Auf Wunsch können Sie den aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Tickets online verfolgen.

    Hinweis:
    Falls Sie eine Rückmeldung mit dem Hinweis „Anliegen Nr. XXXX unlösbar“ erhalten, bedeutet das in der Regel, dass Ihr Anliegen an die zuständige Stelle weitergeleitet wurde – es ist also in Bearbeitung.

    1

    Jede Straßenlaterne hat eine Nummer, die man mit angeben kann im Ticket. So ist sichergestellt, das die defekte Laterne problemlos identifiziert werden kann.
    1. ↩︎

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

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  • Wie Integration funktioniert…

    Wie Integration funktioniert…

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    Integration im Eichholz – Miteinander braucht Regeln.

    Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen. Wie so oft im Leben, fängt vieles auch hier bereits im Kleinen an. In einem Wohngebiet wie dem Eichholz zeigt sich, wie Integration funktioniert – oder scheitert. Die Gesellschaft an sich ist entscheidend.

    Im Eichholz leben Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Gewohnheiten zusammen. Trotz aller Unterschiede haben sie ähnliche Wünsche: Ruhe, Familie, Gemeinschaft und ein normales Leben.

    Damit das gelingt, reicht es nicht, wenn Stadt und soziale Träger Angebote machen. Entscheidend ist, dass alle Bewohner Verantwortung übernehmen. Wer hier lebt, soll sich willkommen fühlen – muss aber auch bereit sein, Regeln einzuhalten, Rücksicht zu nehmen und Respekt zu zeigen.

    Herkunft kann erklären, warum jemand etwas nicht weiß, aber sie entschuldigt nicht, Regeln zu missachten. Ein Stadtteil kann keine Parallelregeln dulden. Ob Müll auf Spielplätzen, blockierte Rettungswege oder unnötig laufende Motoren – Regeln sind kein Selbstzweck, sondern Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.

    Integration ist keine Einbahnstraße:

    • Neu Zugezogene müssen sich einfügen.
    • Alteingesessene sollten offen bleiben – aber nicht grenzenlos.

    Übertriebene Toleranz führt zu Frust, wenn Konflikte aus Angst verschwiegen werden. Nur wenn Regeln klar gelten, entsteht Vertrauen.

    Integration zeigt sich im Alltag: Kinder, die zusammen spielen, Eltern die sich austauschen, Jugendliche die gemeinsam Feste gestalten. Hier wird Miteinander gelebt – ohne Programme, einfach im täglichen Leben.

    Am Ende zählt nicht, wer welche Staatsangehörigkeit oder Ausbildung hat, sondern das Verhalten jedes Einzelnen. Herkunft ist keine Ausrede, Glaube kein Sonderrecht und Sprache kein Hindernis für gutes Benehmen.

    Wer dazugehören will, muss:

    1. Regeln einhalten
    2. Rücksicht nehmen
    3. Respekt zeigen

    Das Eichholz soll ein Ort sein, an dem Vielfalt verbindet – und Integration nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird. Jeder von uns kann und muss dazu beitragen. Nur so erreichen wir dieses Ziel.

    Was exemplarisch im Eichholz im Kleinen gilt, gilt für die Stadt, das Land, die komplette Gesellschaft.

    Wer nur seine eigenen Ziele verfolgt, jede Situation nur auf die eigene Sichtweise und seinen Vorteil auslegt, vergeht sich an der Gemeinschaft und integriert nicht.

    Wer nicht bereit ist, in eine funktionierende Gesellschaft einzuzahlen, wird irgendwann nichts mehr erhalten, man macht sie kaputt.

    Vielen Dank für die Zeit zum lesen von diesem Beitrag.

    Wie sonst im Leben braucht auch Integration Wegweiser und Regeln, die von allen eingehalten werden müssen um erfolgreich zu sein.

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

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  • Blutmond auf dem Dachskopf

    Blutmond auf dem Dachskopf

    Zuletzt aktualisiert am:

    Himmelsereignis begeistert Besucher nicht nur aus dem Eichholz

    In der Nacht vom 7. auf den 8. September machten sich Bewohner aus dem Eichholz auf den Weg zum Dachskopf, um ein ganz besonderes Naturschauspiel zu erleben: den Blutmond.
    Nur wer sich rechtzeitig angemeldet und einen der begehrten Plätze gesichert hatte, konnte teilnehmen – die Nachfrage war riesig, viele mussten leider abgewiesen werden.

    Der AWB lädt ein zum Blick in den Himmel

    Der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB) hatte zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen. Neben dem Beobachten des Blutmondes gab es eine wissenschaftlich fundierte Einführung in das Phänomen sowie spannende Informationen zum Thema Weltraumschrott.
    Passenderweise fand die Veranstaltung auf einem „irdischen Schrottberg“ statt – ein symbolträchtiger Ort, der die Verbindung zwischen Müll auf der Erde und Abfall im All eindrucksvoll verdeutlichte. So rückte ein oft unbeachtetes Thema in ein ganz neues Licht.

    Faszinierende Einblicke in Sonne, Mond und Sterne

    Nach einer kurzen Einführung erklärte Timo Olbrich, Naturführer und Hobbyastronom, die Größenverhältnisse im Sonnensystem. Die Distanzen zwischen Sonne, Erde und Mond sind kaum vorstellbar: über 300.000 Kilometer liegen zwischen Erde und Mond – und doch beeinflussen sie sich gegenseitig auf faszinierende Weise.

    Olbrich erklärte anschaulich, wie es zum Blutmond kommt: Sonne, Erde und Mond stehen exakt in einer Linie. Nur dann gelangt der Mond in den Kernschatten der Erde – das Sonnenlicht wird in der Atmosphäre gebrochen, und die rötlichen Lichtanteile färben den Mond glutrot.
    Ein ähnlicher Effekt sorgt übrigens auch für den blauen Himmel am Tag: Blaues Licht wird stärker gestreut als rotes.

    Geduld und Staunen am Dachskopf

    Oben angekommen – zunächst Ernüchterung: Vom Mond war nichts zu sehen, Dunst verdeckte den Horizont. Die Wartezeit nutzte Olbrich, um über die enorme Menge an Weltraumschrott zu berichten, die heute unseren Planeten umkreist.
    Kleine Teile fliegen mit Geschossgeschwindigkeit und gefährden Satelliten und Raumstationen. „Im All gibt es leider keinen AWB“, merkte Olbrich augenzwinkernd an – ein eindrücklicher Hinweis auf die zunehmende Verschmutzung des Weltraums.

    Dann endlich zeigte sich der Mond – zunächst nur schwach, dann immer deutlicher: eine geheimnisvolle, rötlich schimmernde Kugel am Nachthimmel. Nach etwa einer Stunde trat der Mond aus dem Kernschatten der Erde, und das helle Licht kehrte zurück. Ein beeindruckendes Schauspiel, das viele so schnell nicht vergessen werden.

    Sternbilder, Planeten und ein Profi-Tipp

    Auf dem Rückweg zum „Base Camp“ gab es noch eine kleine Einführung in die Sternbilder. Mithilfe eines Lasers zeigte Olbrich die bekanntesten Formationen am Himmel – vom Großen Wagen bis zum Schwan.
    Auch der Planet Saturn ließ sich noch blicken. Der Hobbyastronom gab den Teilnehmern einen Tipp mit auf den Weg:

    „Die Planeten bewegen sich immer auf derselben Bahn wie der Mond. Wer eine besonders helle Kugel in dessen Nähe sieht – das ist meist ein Planet.“

    Im Winter verläuft diese Bahn übrigens deutlich höher am Himmel als im Sommer. Die Bahn liegt im Sommer näher am Horizont, was für Beobachtungen weniger gut geeignet ist.

    Begeisterung und Applaus für den AWB

    Zurück am Ausgangspunkt gab es viel Applaus für das Organisationsteam des AWB Böblingen. Die Veranstaltung war perfekt organisiert und bot eine gelungene Verbindung aus Umweltbildung, Astronomie und Gemeinschaftserlebnis.
    Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen nun, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleibt – denn der Dachskopf hat sich als idealer Standort für Himmelsbeobachtungen bewiesen.

    🔗Der Dachskopf-Neues Ausflugsziel

    🔗Link zum Beitag Sonnenfinsternis und Strohmond

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

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  • Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Zuletzt aktualisiert am:

    Ein Reisebericht:

    Ausflug zum Dachskopf – Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer

    Der von der IG-Eichholz organisierte Ausflug zum Dachskopf war ein voller Erfolg und ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Unter der Leitung von Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald wurde die Tour sorgfältig geplant und professionell durchgeführt. Insgesamt waren 35 Teilnehmer dabei, davon 32 noch zu einem gemeinsamen Abschluss im Haus Sommerhof. Alle freuten sich auf einen Tag voller Natur, Gemeinschaft und Entdeckungen.

    Schon vor 14:30 Uhr wimmelte es von Ausflüglern um die Busse, die sie zur höchsten befahrbaren Stelle auf dem Dachskopf bringen sollten. Der Höhepunkt des Tages war zweifellos „Der Gipfelsturm“. Die älteste Teilnehmerin, eine beeindruckende 92-Jährige, meisterte den Aufstieg vom Ausstiegpunkt bis zum Gipfel mit Leichtigkeit und war überglücklich, gemeinsam mit ihrem Sohn den Dachskopf erklimmen zu können. Sie bezeichnete den Ausflug als ein wahres Geschenk und lobte die Organisation als hervorragend und ausgereift. Auch ein Gast, der seinen 89. Geburtstag feierte, war begeistert und meinte, es sei sein schönster Geburtstag – mit so vielen Gästen und einem wundervollen Erlebnis. Viele Gäste hatten auf Anraten der Organisatoren ihr Fernglas mitgebracht. Sie waren begeistert von der grandiosen Fernsicht, sowie den zahlreichen Entdeckungen aus dieser besonderen Perspektive, die sich bei klarer Sicht bot. Frau Brancivorti vom Haus Sommerhof zeigte sich äußerst zufrieden mit der Organisation und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen. Die Küche hatte auf besonderen Wunsch der Gruppe einen köstlichen Wurstsalat zubereitet, der hervorragend ergänzt wurde durch selbstgebackenes Brot – ein Genuss, der den Tag noch angenehmer machte. Der gesamte Service wurde als hervorragend gelobt. Die Ausflugsgesellschaft war begeistert von der reibungslosen Durchführung und bedankte sich mehrfach bei den Organisatoren. Die positive Stimmung war überall spürbar und alle Teilnehmer zeigten sich so begeistert, dass bereits nach dem nächsten Ausflug gefragt wurde. Die beiden Busse, die den Ausflug ermöglichten, stellte freundlicherweise der SJR kostenpflichtig zur Verfügung. Insgesamt war es ein Tag voller Freude, gelebter Gemeinschaft und beeindruckender Erlebnisse – ein Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Beitragstext: Rolf-Uwe Grünewald Beitragsbilder: Thomas Alf

    Damit war die Aktion noch nicht ganz zu Ende-Überschuss aus Fahrtgeld gespendet

    Nach Abzug aller Unkosten blieb sogar ein Überschuss aus dem eingesammelten Fahrtgeld der Teilnehmer übrig. Rolf-Uwe hatte die gute Idee, dass die beiden Akteure den Betrag auf eine runde Summe aufrunden und dann als Spende an eine Organisation geben. Prämisse dabei war:  Der Überschuss aus der lokalen Veranstaltung, aus der die Einnahmen stammen, soll einen lokalen Spendenempfänger bekommen. Beiden war sofort klar, wer das Geld bekommen sollte. – „Nachbarn in Not“. Seit Jahrzehnten zuverlässig, transparent und lokal. So beschlossen- so im August 2025 geschehen. Damit erhielt die Aktion ein weiteres Mal einen positiven Effekt und ein weiteres mal wurde etwas gutes bewirkt.

    Auszug Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung der SZ/BZ.

    Unseren herzlichen Dank auch an das Landratsamt Böblingen, das sehr kooperativ diese Unternehmung unterstützt hat und so überhaupt ermöglicht hat.

    Hinweis :

    Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.

    Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt. 

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  • Sommerfest Eichholz 2025

    Sommerfest Eichholz 2025

    Zuletzt aktualisiert am:

    Der Sindelfinger Stadtteil Eichholz feierte Sommerfest: Ein Tag voller Freude und Gemeinschaft

    Eichholz, 28. Juni 2025 – Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von knapp über 30 Grad Celsius fand im Stadtteil Eichholz das diesjährige Sommerfest statt. Rund 500 bis 550 gutgelaunte Gäste feierten gemeinsam und genossen ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bot.

    Ein Highlight des Festes war die super ausverkaufte Tombola, die mit 350 Gewinnen aufwartete. Die Erlöse kommen der Kinder- und Jugendarbeit im Eichholz zugute. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern, die die Gewinne zur Verfügung stellten. Selbst wenn ein gezogenes Los mal nicht so ganz passte, fand ein fairer Tauschhandel statt – ein wunderbares Beispiel für gelebte Gemeinschaft.

    Der Schulchor der Eichholzschule sorgte mit einer tollen Aufführung für gute Stimmung und begeisterte die Zuschauer mit seiner Darbietung. Ein weiterer, etwas emotionaler Moment war die Rede von Oberbürgermeister Dr. B. Vöhringer, der nach über 20 Jahren im Amt, auf eine weitere Amtszeit verzichtet. In seiner Ansprache bedankte er sich bei den Bürgern für ihre Unterstützung und die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Das Eichholz hatte damals schon für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung eine Vorbildfunktion für andere Stadtteile, die vor über 20 Jahren ihren Anfang genommen hat. Dr. Vöhringer bleibt uns weiterhin als Bürger der Stadt erhalten.

    Kulinarisch wurde ebenfalls viel geboten: Das alkoholfreie Hefeweizen war der Getränkerenner des Tages und erfreute sich großer Beliebtheit. Auch der Eisverkauf war ein Hit – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen, die sich an den kühlen Leckereien erfreuten.

    Die Organisation des Festes wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von 40 bis 50 Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Jugendlichen, die mit Eifer und Engagement zum Gelingen des Festes beitrugen. Dank zahlreicher Kuchen- und Salatspenden aus der Bewohnerschaft vom Stadtteil konnte das kulinarische Angebot weiter bereichert werden.

    Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgte für eine fröhliche Atmosphäre und animierte viele Gäste zum bleiben. Besonders viele Familien und Senioren genossen die entspannte Stimmung und die Möglichkeit, sich mit Nachbarn und Freunden auszutauschen.

    Ein weiteres Highlight war das Angebot an Halal-Gerichten, das mittlerweile zum Standard bei unseren Festen gehört. Erstmals wurde auch ein veganes Angebot präsentiert, das auf reges Interesse stieß und die Vielfalt der kulinarischen Optionen erweiterte.

    Das Sommerfest in Eichholz war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Nachbarschaft sind. Die Besucher freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Eichholz feiert!“

    Veröffentlicht am:

    Beitragstext: Rolf-Uwe Grünewald und Thomas Alf Beitragsbilder: Andrea und Thomas Alf

    Hinweis :

    Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.

    Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt. 

  • Energiedrehscheibe NORD– Sindelfingen setzt auf Windkraft und erneuerbare Energien

    Energiedrehscheibe NORD– Sindelfingen setzt auf Windkraft und erneuerbare Energien

    Zuletzt aktualisiert am:


    Was ist die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen?

    Die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen, entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge unweit vom Wohngebiet Eichholz und soll in Zukunft mehrere erneuerbare Energiequellen miteinander verbinden. Ziel ist es, an einem Standort verschiedene Technologien zu bündeln und damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung zu leisten.

    Bereits heute sind erste Anlagen in Betrieb, weitere Projekte befinden sich in Planung. Zusammengenommen entsteht hier ein Energiecluster mit einer Gesamtleistung von rund 167 Megawatt.

    Geplante und bereits realisierte Energieanlagen an der Energiedrehscheibe

    Mehrere Energiequellen sollen an diesem Standort kombiniert werden:

    Photovoltaik auf der ehemaligen Deponie

    bereits in Betrieb

    • etwa 3 MW Leistung
    • Strom für rund 1.100 Haushalte

    Die Photovoltaikanlage nutzt die große Fläche der ehemaligen Deponie zur Stromproduktion aus Sonnenenergie.


    Biogasanlage

    seit März 2026 in Betrieb

    • Einspeisung von Biomethan ins Gasnetz
    • etwa 36 MW Energieleistung
    • Wärme für rund 2.300 Haushalte

    Mit der neuen Anlage wird aus organischen Reststoffen Biomethan erzeugt, das in das regionale Gasnetz eingespeist werden kann.


    Heizwerk Nord

    geplant

    • Nutzung von Holzabfällen
    • etwa 80 MW Leistung
    • Wärme für rund 5.500 Haushalte

    Das geplante Heizwerk soll vor allem regionale Holzreste energetisch nutzen und damit zusätzliche klimafreundliche Wärme bereitstellen.


    Windkraftanlagen

    in Planung

    • geplante Leistung von rund 48 MW
    • Strom für etwa 16.000 Haushalte

    3 Windenergieanlagen sollen künftig den größten Teil der Stromproduktion an diesem Standort übernehmen.

    Herausforderung: Energie speichern und verteilen

    Die lokale Energieerzeugung bringt auch technische Herausforderungen mit sich. Wind- und Solarenergie stehen nicht immer dann zur Verfügung, wenn sie benötigt werden.

    Daher sind Speichertechnologien und leistungsfähige Stromnetze entscheidend, um die Energie zuverlässig nutzen zu können.

    Die Energiedrehscheibe Nord kann den gesamten Energiebedarf Sindelfingens daher derzeit noch nicht vollständig decken. Fossile Energieträger werden vorerst weiterhin eine Rolle spielen.


    Bedeutung für den Sindelfinger Norden

    Für den Sindelfinger Norden – und damit auch für das Eichholz – bedeutet die Energiedrehscheibe vor allem eine längere Bauphase.

    In den kommenden Jahren müssen unter anderem

    • Gasleitungen
    • Fernwärmenetze
    • Stromleitungen

    gebaut oder erweitert werden.

    Die Bauanträge für die fünf geplanten Windräder wurden beim Landratsamt Böblingen 2024 eingereicht.

    Inbetriebnahme der Biogasanlage an der Energiedrehscheibe Nord

    März 2026: An der Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen ist ein weiterer Baustein der Energieinfrastruktur in Betrieb gegangen. Auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge wurde eine Anlage zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan fertiggestellt und an das öffentliche Gasnetz angeschlossen.

    Die Anlage ist Teil eines regionalen Projekts zur energetischen Nutzung von Bioabfällen.


    Aufbereitung von Biogas zu Biomethan

    Die Anlage verarbeitet Rohbiogas, das in der Vergärungsanlage in Leonberg aus Bioabfällen gewonnen wird. Über eine rund 3,3 Kilometer lange Leitung wird das Gas nach Sindelfingen transportiert.

    Dort erfolgt die Aufbereitung mittels Membrantechnologie. Dabei wird das Rohbiogas zu Biomethan mit einer Reinheit von über 97 Prozent veredelt.

    Das aufbereitete Biomethan wird anschließend in das öffentliche Gasnetz eingespeist und kann unter anderem für die Wärmeversorgung genutzt werden.

    Nach Angaben der Betreiber können auf diese Weise jährlich rund 40.000 Megawattstunden erneuerbare Energie bereitgestellt werden.


    Nutzung des bei der Aufbereitung entstehenden CO₂

    Bei der Gasaufbereitung wird das enthaltene Kohlenstoffdioxid vom Methan getrennt.

    Das CO₂ wird anschließend verflüssigt und als Rohstoff weiterverwendet. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich etwa 5.000 Tonnen CO₂ in Lebensmittelqualität zu gewinnen.


    Regionaler Bioabfall-Kreislauf

    Die Methanisierungsanlage bildet zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg einen regionalen Bioabfall-Verwertungskreislauf.

    Der Prozess funktioniert in mehreren Schritten:

    1. Bioabfälle aus den Landkreisen Böblingen und Esslingen werden gesammelt
    2. In Leonberg erfolgt die Vergärung der Bioabfälle
    3. Dabei entsteht Rohbiogas
    4. Dieses wird nach Sindelfingen transportiert
    5. Dort erfolgt die Aufbereitung zu Biomethan und die Einspeisung ins Gasnetz

    Investitionen und technische Kennzahlen

    Die Investitionskosten für die Anlage in Sindelfingen einschließlich Gasleitung und CO₂-Abscheidung liegen bei rund 8 Millionen Euro.

    Zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg umfasst das Gesamtprojekt Investitionen von etwa 54 Millionen Euro.

    Nach Angaben der Projektbeteiligten können beide Anlagen zusammen jährlich rund 18.000 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen jährlichen CO₂-Ausstoß von etwa 1.600 Menschen.

    Die Anlage ist Teil des Energiekonzepts an der Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen, an dem neben der Biogasaufbereitung auch Photovoltaik sowie weitere erneuerbare Energieanlagen vorgesehen sind.

    Energiedrehscheibe Nord – wichtigste Daten zum Biogas

    • Standort: ehemalige Deponie Dachsklinge, Sindelfingen
    • Projektregion: Landkreise Böblingen und Esslingen
    • Biogasleitung: ca. 3,3 km von Leonberg nach Sindelfingen
    • Biomethanproduktion: ca. 40.000 MWh pro Jahr
    • CO₂-Rückgewinnung: ca. 5.000 Tonnen jährlich
    • Gesamtinvestition: rund 54 Millionen Euro
    • CO₂-Einsparung: etwa 18.000 Tonnen pro Jahr

    Windkraft an der Energiedrehscheibe Nord

    Wo stehen die Windräder?

    Nicht weit vom Eichholz, zwischen dem Sommerhofental und dem Stuttgarter Kreuz, entsteht ein neues Zentrum nachhaltiger Energie: die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen.

    Hier sollen fünf Windräder gebaut werden:

    • drei auf Sindelfinger Gemarkung
    • zwei auf Magstadter Seite

    .


    Lage der Windkraft-Anlagen und Auswirkungen auf das Eichholz

    Die geplanten Anlagen liegen überwiegend auf bereits vorbelasteten Flächen, beispielsweise:

    • entlang der Autobahn
    • auf der ehemaligen Deponie Dachsklinge

    Nach vorliegenden Gutachten werden keine erheblichen Beeinträchtigungen durch Lärm oder Schattenwurf für das Wohngebiet Eichholz erwartet.



    Fazit

    Die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen ist ein langfristig angelegtes Infrastrukturprojekt zur regionalen Energieversorgung.

    Durch die Kombination aus Windenergie, Photovoltaik, Biomethan und Biomasse entsteht ein Energiestandort, der verschiedene erneuerbare Energiequellen miteinander verbindet und zur lokalen Energieversorgung beitragen soll.

    Weiterführende Links und Informationsquellen:

    👉Windkraft BB

    👉Horber Rückenwind

    👉Pro Windkraft Neckar-Alb

    👉Rückenwind Herrenberg

    Bildquellen: Alle Bilder in diesem Beitrag- Mit freundlicher Genehmigung der Stadtwerke Sindelfingen

    Bild oben: Fotomontage-Windräder vom Sommerhofental aus gesehen wo die Straße (Hohenzollernstraße) vom Eschenried zum Badezentrum führt (maßstabsgestreu).

    Energiedrehscheibe auch vom Dachskopf sichtbar

    Die Entwicklung der Energiedrehscheibe lässt sich auch aus der Umgebung gut beobachten. Wer auf der neuen Aussichtsplattform am Dachskopf steht, blickt direkt auf das Gelände der ehemaligen Deponie Dachsklinge.

    Bereits heute sind dort die großen Photovoltaikflächen sowie die Anlagen der neuen Biogasanlage deutlich zu erkennen. In Zukunft werden von dort aus auch die geplanten Windräder sichtbar sein.

    Mehr zur neuen Aussichtsplattform und zum Blick über das Eichholz gibt es im Beitrag
    👉 Der Dachskopf – neue Aussichtsplattform beim Eichholz lädt zum Entdecken ein

    Weiterführende Links der Stadtwerke Sindelfingen:

    🔗Energiedrehscheibe NORD

    🔗Methanisierungsanlage

    Beitragstext: Thomas Alf Beitragsbilder mit freundlicher Genehmigung der Stadtwerke Sindelfingen

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