Unsere Infrastruktur im Stadtteil Eichholz wird schrittweise modernisiert! Um Sie stets transparent und aktuell über Baufortschritte, geplante Maßnahmen und Einschränkungen auf dem Laufenden zu halten, starten wir hiermit eine fortlaufende Informationsreihe auf unserer Website. In diesem Beitrag berichten wir regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge.
🚧 Aktuelle Baumaßnahme: südl. Watzmannstraße (Hausnummern 5 bis 21)
Die Stadtwerke Sindelfingen GmbH führen demnächst eine wichtige Sanierung sowie den Ausbau der Versorgungs- und Telekommunikationsnetze durch.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Bauzeitraum:21. September 2026 bis voraussichtlich 04. Dezember 2026(Hinweis: Witterungsbedingt kann es zu leichten Verschiebungen kommen).
Was wird gemacht?
Sanierung der Wasserleitungen
Sanierung der Stromleitungen
Neuverlegung von Telekommunikationsleitungen
Ausführendes Unternehmen: Firma Leonhard Weiss (Jahrestiefbauunternehmer der Stadtwerke).
🚶♂️ Zuwegung & Beeinträchtigungen vor Ort
Fußgängerzugang: Der Fußgängerzugang zu den Gebäuden bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
Fahrzeugzufahrt: Die Zufahrt mit dem Auto zu den Grundstücken wird stellenweise erschwert sein.
Einsatzkräfte: Für Feuerwehr und Rettungsdienste bleibt die Zufahrt eingeschränkt gewährleistet.
Bitte beachten: Wir bitten alle Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis sowie um die genaue Beachtung der Beschilderung und der Hinweise der Baufirma vor Ort.
In Abstimmung mit den Stadtwerken und Herrn Jonas werden wir auf IG-Eichholz.de zeitnah weitere Informationen zum Baufortschritt sowie zu den zukünftig geplanten Maßnahmen zur Erneuerung der Infrastruktur im gesamten Stadtteil Eichholz veröffentlichen.
Speichern Sie sich diesen Beitrag gerne als Lesezeichen – wir aktualisieren die Abschnitte fortlaufend, sobald neue Informationen vorliegen!
Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um etwas Besonderes zu sehen. In diesem Sommer gab es auch über dem Eichholz einige schöne Himmelsmomente zu beobachten – und mit der Kamera festzuhalten.
Ein orangefarbener Mond über dem Eichholz
Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Mond Ende Juli/Anfang August 2026, als er tief über dem Horizont stand. In warmem Orange leuchtete er über dem Eichholz und sah dabei fast ein wenig unwirklich aus.
Doch der Mond selbst hat seine Farbe natürlich nicht verändert. Der Grund liegt in unserer Atmosphäre: Steht der Mond tief, muss sein Licht einen besonders langen Weg durch die Luft zurücklegen. Dabei wird vor allem das kurzwellige blaue Licht stärker gestreut. Die rötlichen und orangenen Lichtanteile erreichen dagegen unsere Augen eher – der Mond erscheint dadurch gelblich, orange oder sogar tiefrot.
Ein schöner Nebeneffekt der Physik – und ein besonders schönes Fotomotiv.
Strohmond Ende Juli 2026 über dem Sindelfinger Eichholz
⚠️ Wichtig bei der Sonnenbeobachtung
Die Sonne darf niemals direkt mit bloßem Auge oder durch eine normale Sonnenbrille betrachtet werden. Auch bei einer teilweisen Sonnenfinsternis kann das Sonnenlicht die Augen dauerhaft schädigen.
Für die Beobachtung sind ausschließlich geeignete und dafür vorgesehene Sonnenfilter bzw. geprüfte Sonnenfinsternisbrillen zu verwenden. Auch Kameras, Ferngläser und Teleskope dürfen nicht ohne geeigneten Sonnenschutz auf die Sonne gerichtet werden.
Die hier gezeigten Aufnahmen wurden mit geeigneter Ausrüstung gemacht. Bitte niemals versuchen, die Aufnahmen nachzustellen, indem man ungeschützt in die Sonne blickt.
Ein ungewöhnlicher Abend: Die Sonne wird dunkler
Noch spektakulärer wurde es am 12. August 2026 zwischen 20.15 -20.17 Uhr. Der Mond schob sich vor die Sonne und sorgte auch über Sindelfingen für eine sichtbare partielle Sonnenfinsternis.
Von rechts unten schiebt sich der Mond vor die Sonne
Im Eichholz wurden dabei rund 89,1 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt. Die Sonne verschwand also nicht vollständig, aber ihr Anblick veränderte sich im Laufe des anbrechden Abends immer stärker.
Die Aufnahmen zeigen diesen Verlauf besonders schön: Aus der zunächst fast vollständigen Sonnenscheibe wurde eine immer schmalere Sichel, bevor sich der Mond langsam wieder von der Sonne wegbewegte.
Collage des Verlaufs von links nach rechts
Gerade die Bilder als Folge zeigen, wie schnell sich ein solches Himmelsereignis verändert. Was zunächst wie ein ganz normaler Sommertag aussieht, bekommt für kurze Zeit eine ganz besondere Stimmung.
Der Blick nach oben lohnt sich
Ob orangefarbener Mond oder eine fast vollständig bedeckte Sonne – manchmal sind die schönsten Erlebnisse direkt vor der eigenen Haustür zu finden.
Und vielleicht ist genau das eine kleine Erinnerung für den nächsten Sommerabend: Einfach einmal stehen bleiben, nach oben schauen und beobachten, was sich dort am Himmel tut.
🌞 Die Eichholzbücherei ist auch in den Sommerferien für euch da!
Während der Sommerferien gelten folgende Öffnungszeiten:
Dienstag, 5. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 12. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 19. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 26. August: 15:00–17:00 Uhr
Der erste reguläre Ausleihtag nach den Ferien ist Montag, 14. September.
Schaut vorbei und deckt euch mit spannenden Büchern ein!
🕒
Öffnungszeiten Eichholzbücherei
Montag
15:00 – 18:00 Uhr
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
15:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag
Geschlossen
Freitag
15:00 – 18:00 Uhr
Spannende Entdeckungen beginnen in der Eichholzbücherei
Wer glaubt, Abenteuer gibt es nur im Urlaub, war noch nie als Natur-Detektiv im Eichholz unterwegs.
Nicht nur die Sommerferien sind die beste Zeit, um die Natur einmal mit ganz anderen Augen zu entdecken. Dafür muss niemand weit verreisen. Direkt vor unserer Haustür gibt es jede Menge zu erforschen.
Im Eichholz warten Wälder, Wiesen, Bäche und Grünflächen auf kleine und große Entdecker. Wer genau hinschaut, findet Käfer, Schmetterlinge, Ameisen, Vögel, Blätter, Federn oder spannende Pflanzen. Manche Tiere verstecken sich unter einem Stein oder einem umgestürzten Ast, andere lassen sich nur hören.
Damit aus einem Spaziergang eine richtige Expedition wird, hat die Eichholzbücherei zahlreiche Bücher zusammengestellt. Sie helfen dabei, Tiere und Pflanzen zu bestimmen und erklären auf verständliche Weise die Geheimnisse unserer Natur.
Ob alleine, mit Freunden oder gemeinsam mit den Eltern – ausgerüstet mit einem Bestimmungsbuch wird jeder Ausflug zu einer kleinen Entdeckungsreise.
Natur entdecken statt Langeweile
Nicht jede Familie verreist in den Sommerferien. Umso schöner ist es, dass das Eichholz praktisch direkt vor der Haustür ein großes Abenteuer bereithält.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Natur-Challenge?
🍀 Wer findet fünf verschiedene Blätter?
🐞 Wer entdeckt den ersten Marienkäfer?
🦋 Welche Schmetterlinge fliegen über die Wiese?
🐦 Welcher Vogel singt dort oben im Baum?
🌳 Wie alt könnte dieser Baum wohl sein?
Mit einem Bestimmungsbuch lassen sich viele dieser Fragen ganz einfach beantworten.
Unsere Bücherei hilft beim Entdecken
Die Eichholzbücherei hat zahlreiche Bücher rund um Natur, Tiere und Pflanzen im Bestand.
Darunter finden sich Bücher über
Bäume und Blätter
Blumen und Wildpflanzen
Insekten
Vögel
Waldtiere
Spuren in der Natur
Gewässer
Bestimmungsbücher für Kinder
Alle Bücher können kostenlos mit einem Büchereiausweis ausgeliehen werden.
Unser Tipp
Nehmt euch einen kleinen Rucksack mit.
Ein Bestimmungsbuch, eine Lupe, vielleicht ein Fernglas und ein Notizheft reichen schon aus.
Und dann heißt es:
Raus ins Eichholz – und Natur-Detektiv werden!
🟩 Buchtipps der Eichholzbücherei
Werde Natur-Detektiv!
✔ Bestimmungsbücher ausleihen
✔ Lupe einpacken
✔ Tiere und Pflanzen entdecken
✔ Gemeinsam mit Familie oder Freunden auf Expedition gehen
📍 Die passenden Bücher findest du in der Eichholzbücherei.
📚 Diese und viele andere Bücher warten in der Eichholzbücherei auf kleine und große Natur-Detektive
Ganz gleich, ob du Tiere beobachten, Pflanzen bestimmen oder Spuren im Wald entdecken möchtest – in der Eichholzbücherei findest du viele spannende Bücher zum Ausleihen.
Nachfolgend eine kleine Auswahl an Buchtiteln zu Natur-Detektive:
🍃Entdecke die Natur: Welche Tiere leben unter der Erde? Wie verändert sich der Baum in den Jahreszeiten? Wie sehen die unterschiedlichen Blätter und Früchte aus und wie fühlen sie sich an? Über 40 Effekte – Klappen, Gucklöcher, Schieber und Folien lassen neugierige Kinder immer wieder zu Entdeckern werden. Ab 3 Jahren.
🐞Schau mal was da krabbelt – die Insekten im Jahreslauf In diesem Buch findest du die wichtigsten und geläufigsten Insekten in ihren unterschiedlichen Lebensräumen vor: Schmetterlinge, Libellen, Ameisen, Bienen, verschiedene Käfer und viele mehr. Ab 5 Jahren.
🐦Was wächst da? Allererstes Pflanzenwissen für die Kleinsten: was ist eine Pflanze? Was macht die Biene in der Blüte? Was können Pflanzen? Ab 2 Jahren. Der Vogel – Meyers kleine Bibliothek Das Besondere dieser Reihe: Zwischen den Buchseiten befinden sich transparente Folien, die beim Umblättern Verdecktes sichtbar machen, das Innenleben von Dingen zeigen oder Veränderungen veranschaulichen. Ab 3 Jahren.
🍃Meine große Naturbibliothek: Wiesenblumen Wo wachsen und blühen die bekanntesten und schönsten Wiesenblumen aus heimischer Natur? Hier erfährt man alles über die verschiedenen Arten – mit wunderschönen Großaufnahmen voller Details. Ab 4 Jahren.
🐞Die Blume – Meyers kleine Kinderbibliothek In diesem Band erfahren die jungen Leser, wie aus manchen Blüten saftige Früchte heranwachsen, wie aus anderen Tee oder Gewürze gewonnen werden und wie man Blumen an ihren Blüten erkennen kann. Ab 5 Jahren.
🌳 Hier noch ein Ausflugstipp für Natur-Detektive und Ihre Familien
Wer nach den Buchtipps selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, findet im
N.E.S. Waldzentrum in Sindelfingen viele spannende Stationen rund um Wald, Tiere und Natur.
🐸 Teichkino mit Blick unter die Wasseroberfläche
🐦 Vogelbeobachtungshaus
🐝 Honigbienenhaus
🌲 Viele weitere Erlebnisstationen zum Entdecken und Mitmachen
Ein ideales Ausflugsziel für Familien, Kinder und alle kleinen Natur-Detektive.
Diese Seite soll eine zentrale Anlaufstelle sein. Sie wird regelmäßig ergänzt und wächst gemeinsam mit dem Natur.Erlebnis.Sindelfingen weiter. Neue Informationen, Beobachtungen und Entwicklungen werden hier regelmäßig ergänzt.
Das NaturErlebnisSindelfingen (NES) besteht aus mehreren Standorten. Dieser Beitrag stellt das NES Waldzentrum im Gewann Diebskarren vor. Weitere Standorte sind das Streuobstzentrum und das Vogelzentrum, die eigene Angebote und Aufgaben haben.
Das NaturErlebnisZentrum (N.E.S.) im Sindelfinger Wald lädt Groß und Klein dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Zahlreiche Stationen vermitteln anschaulich Wissen über Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge.
🌞 Besuch: Täglich bei Tageslicht (empfohlen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang).
🐝 Highlights: Teichkino, Honigbienenhaus, Vogelbeobachtungshaus und viele weitere Naturstationen.
👨👩👧 Geeignet für: Familien, Kindergärten, Schulklassen sowie alle Naturinteressierten.
📍 Lage: Das NES-Waldzentrum befindet sich im Gewann Diebskarren mitten im Sindelfinger Wald und ist mit dem Auto nicht erreichbar. Am einfachsten starten Sie am Wasserturm Steige (beim Krankenhaus). Folgen Sie der Alten Vaihinger Straße geradeaus in Richtung Vaihingen, vorbei am Waldbad. Nach etwa einem Kilometer befindet sich rechts ein kleines grünes Häuschen. Dort rechts in den Madlenenweg abbiegen. Nach rund 200 Metern erreichen Sie das Natur.Erlebnis.Zentrum.
🚗 Parkmöglichkeiten: Wanderparkplätze befinden sich an der Arthur-Gruber-Straße vor der Schranke auf der linken und rechten Straßenseite.
🚌 Bus: Mit der Buslinie 708 bis zur Haltestelle „Krankenhaus“ fahren. Von dort am Krankenhaus und Schwesternheim vorbei zum Wasserturm gehen. Anschließend der Alten Vaihinger Straße in Richtung Vaihingen folgen. Nach etwa einem Kilometer rechts in den Madlenenweg abbiegen. Nach rund 200 Metern erreichen Sie das Natur.Erlebnis.Zentrum.
🚶 Rundweg: Vom Vogelbeobachtungshaus führt der Diebskarrenweg weiter zum „Infopfad Bäume“. Von dort geht es geradeaus in den Einsiedelsweg vorbei an mehreren Biotopen bis zum Schwesternheim. Anschließend rechts bergauf zur Arthur-Gruber-Straße. So ergibt sich ein schöner Rundweg durch den Wald.
♿ Hinweise zur Barrierefreiheit: Die Alte Vaihinger Straße und der Madlenenweg sind asphaltiert. Die übrigen Wege sind geschottert, aber überwiegend eben und gut begehbar. Alle Stationen sind ebenerdig erreichbar. Lediglich das Vogelbeobachtungshaus ist über drei Stufen zugänglich. Für Kinder gibt es dort zusätzliche Podeststufen, damit auch sie gut beobachten können.
🐕 Hinweise für Hundebesitzer: Bitte leinen Sie Ihren Hund in der Nähe der Wildtiere an. So vermeiden Sie unnötigen Stress für die Tiere.
🌳 Verhalten im Wald: Bitte vermeiden Sie unnötigen Lärm, bleiben Sie auf den Wegen und gehen Sie achtsam mit der Natur sowie den Tieren um. Rücksicht auf andere Besucher sorgt dafür, dass alle den Wald genießen können.
🌲 Hinweis: Das Gelände und die Waldwege sind nicht beleuchtet. Ein Besuch sollte daher nur bei Tageslicht erfolgen.
💡 Unser Tipp: Planen Sie für Ihren Besuch genügend Zeit ein. An jeder Station gibt es Spannendes zu entdecken – und wer den Rundweg mitläuft, erlebt noch viele weitere interessante Orte im Sindelfinger Wald.
Gut zu wissen
📱 Anreise mit Google Maps: Wanderparkplatz Wasserturm Arthur-Gruber-Straße eingeben.
⏱️ Dauer:Vom Wanderparkplatz bis zum N.E.S. Waldzentrum ca. 20 Minuten zu Fuß. Rundweg ca. 45 Minuten.
Die Vogeluhr am Vogelbeobachtungshaus
Zwischen Waldwegen, Teichen und Wiesen entstand in den vergangenen Jahren ein Naturerlebnisbereich, der große und kleine Besucher zum Beobachten, Entdecken und Verweilen einlädt. Ob Vogelbeobachtung, Bienen, Amphibien oder einfach die Ruhe des Waldes – das NES verbindet Natur, Umweltbildung und Erholung auf besondere Weise.
Das erwartet Sie
🌿 Natur erleben
🦆 Tiere beobachten
🐝 Spannendes über den Wald erfahren
🚶 Den Sindelfinger Wald entdecken
Wegweiser am Waldzentrum- Es gibt viel zu sehen
Die Highlights im Überblick
🎥 Das Teichkino
GoldfischKarausche
Das Teichkino ermöglicht faszinierende Einblicke in das Leben am Wasser.
Hier lassen sich – je nach Jahreszeit – Frösche, Libellen, Wasservögel und viele weitere Tiere beobachten.
➡️ Aktuell befindet sich das Ökosystem noch im Aufbau, es gibt aber dennoch schon viel zu entdecken. Aufgrund von illegalem Besatz wurden gebietsfremde Goldfische im Teich ausgesetzt. Um den heimischen Artenbestand zu schützen, erfolgt eine gezielte Entnahme.
Gut geschützt und dennoch mitten in der Natur können Besucher verschiedene Vogelarten beobachten, ohne sie zu stören.
Mit etwas Geduld zeigt sich hier die Vielfalt des Sindelfinger Waldes.
➡️ Wer hätte die Namen der abgebildeten Vögel gekannt?
🐝 Bienenhotel
Eine neue Wabe entstehtReges Treiben im Bienenstock
Warum sind Bienen so wichtig?
Welche Aufgaben übernehmen sie in unserer Natur?
Das Bienenhaus vermittelt anschaulich, warum Insekten für unser Ökosystem unverzichtbar sind.
➡️ Am Bienenhotel nach dem Betrachten die Klappen bitte wieder schließen.
Mehr als nur ein Ausflugsziel
Forstrevierleiter Markus Klas und sein Team zeigen hier, wie Waldpflege und Naturschutz in der Praxis aussehen. Gleichzeitig bietet das Waldzentrum zahlreiche Möglichkeiten, Tiere und Lebensräume aus nächster Nähe zu entdecken. Dazu gehören das Vogelbeobachtungshaus mit Futterstelle, das Bienenhaus mit Einblick in das Leben der Honigbienen sowie das Teichkino, in dem sich das Leben unter der Wasseroberfläche beobachten lässt.
Das NES-Waldzentrum ist weit mehr als ein Anlaufpunkt für Spaziergänge im Wald. Es verbindet die Arbeit der Forstwirtschaft mit moderner Umweltbildung und macht die Natur für Besucherinnen und Besucher unmittelbar erlebbar.
Mit diesem Angebot schafft das Waldzentrum Verständnis für den Wald und seine Bewohner. Es vermittelt Wissen auf anschauliche Weise und trägt dazu bei, dass Menschen jeden Alters die Natur mit anderen Augen sehen. Gerade in einer Stadt wie Sindelfingen ist ein solcher Ort von besonderem Wert, weil er Naturerlebnis und Umweltbildung direkt vor der Haustür ermöglicht.
Wissenswertes aus dem Sindelfinger Wald
Der Sindelfinger Wald verändert sich ständig.
Förster Markus Klas erklärt regelmäßig interessante Zusammenhänge:
Warum bleiben manche abgestorbenen Bäume stehen?
Welche Tiere leben im Totholz?
Was ist ein Hutewald?
Welche Baumarten kommen mit dem Klimawandel besser zurecht?
Wie funktioniert nachhaltige Forstwirtschaft?
Für Familien
Das NES eignet sich hervorragend für einen Familienausflug.
Kinder können Tiere beobachten, Pflanzen entdecken und spielerisch den Wald kennenlernen.
Das NES eignet sich hervorragend für einen Familienausflug. Kinder können Tiere beobachten, Pflanzen entdecken und spielerisch den Wald kennenlernen.
Tolle anschauliche Objekte für Kinder und Erwachsene
Für mobilitätseingeschränkte Besucher
Nicht jeder Waldweg ist problemlos befahrbar.
Wir beschreiben in der Infobox welche Bereiche gut erreichbar sind und worauf Besucher achten sollten.
Aktuelles aus dem NES
Hier erscheinen künftig neue Beiträge.
neue Tierbeobachtungen
Veranstaltungen
Entwicklungen im Naturerlebnisbereich
neue Projekte
saisonale Besonderheiten
Blick in die Zukunft
Das Natur.Erlebnis.Sindelfingen entwickelt sich ständig weiter.
Geplant sind unter anderem weitere Projekte zur Umweltbildung sowie ein Hutewald, der an historische Formen der Waldnutzung erinnern soll.
Auch diese Seite wächst mit und wird regelmäßig ergänzt.
Das NES-Waldzentrum ist damit nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern auch ein wichtiger Lernort für Natur- und Umweltbildung in Sindelfingen – offen für Kinder, Familien, Schulklassen und alle, die den Wald besser verstehen möchten.
Unser Tipp
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf
Verschiedene Nisthilfen
Nehmen Sie sich Zeit.
Das NES ist kein Freizeitpark.
Es ist ein Ort zum Entdecken.
Viele seiner Besonderheiten zeigen sich erst beim zweiten oder dritten Besuch.
Wer heute durch das Eichholz spaziert, genießt meist die Ruhe des Waldes, die Natur und die schönen Wege. Doch nur wenige wissen, dass sich hier ein Ort befindet, an dem bereits vor rund 3.000 Jahren Menschen ihre letzte Ruhestätte fanden.
Mit unserem neuen Beitrag im Zeitreise-BB-Portal laden wir Sie ein, genau diesen Teil der Geschichte zu entdecken.
Geschichte beginnt direkt vor unserer Haustür
Die Hügelgräber im Eichholz gehörten einst zu den ältesten noch sichtbaren Zeugnissen der Besiedlung in unserer Region. Sie stammen aus der Bronzezeit und erzählen von einer Zeit, in der das Leben völlig anders aussah als heute. Leider wurden diese in den 1950er Jahren abgetragen. Erfahren Sie wo diese Gräber im Eichholzwald waren und an welchen Orten im Sindelfinger Wald heute noch solche Gräber zu finden sind.
Grabhügel Winterhalde Koordinaten: 48,7188611 N, 9,0230556 E- Wer hier vorbeikommt kann auch die Mammutbäume der Wilhelmazucht von König Wilhelm betrachten. Ein ganz besonderer Ort mit Sitzbänken.
Viele Spaziergänger gehen täglich an diesen Bodendenkmalen vorbei, ohne ihre historische Bedeutung zu kennen. Dabei sind sie stille Zeugen einer Vergangenheit, die bis heute erhalten geblieben ist.
Grabhügel am Fuchsberg Koordinaten: 48.7095683 N, 9.0447529 E. Deutlich zu erkennen wie hier leider mit Kreuzschnitten gearbeitet wurde.
Unser Beitrag jetzt im Zeitreise-BB-Portal
Wir freuen uns sehr, dass unser ausführlicher Artikel über die Hügelgräber im Eichholz nun im Zeitreise-BB-Portal des Landkreises Böblingen veröffentlicht wurde.
Darin erfahren Sie unter anderem,
wo damals schon Menschen auf der Sindelfinger Gemarkung gelebt haben
wie alt diese Gräber tatsächlich waren
was trotz Grabräubern noch gefunden wurde
welche Bedeutung sie für die Geschichte Sindelfingens besitzen
Der Beitrag verbindet historische Erkenntnisse mit der Geschichte unseres Stadtteils und zeigt, wie eng Natur und Kulturgeschichte miteinander verbunden sind.
Noch mehr Geschichte rund ums Eichholz entdecken
Ein besonderer Tipp:
Nutzen Sie im Zeitreise-BB-Portal einfach die Suchfunktion und geben Sie „Eichholz“ ein.
Sie werden überrascht sein, wie viele weitere Beiträge rund um das Eichholz bzw. den Eichholzwald bereits veröffentlicht wurden. So entsteht nach und nach ein spannendes Gesamtbild der Geschichte des Stadtteils Eichholz im Eichholzwald – von historischen Orten über Natur bis hin zu kulturellen Besonderheiten.
Gerade diese Vernetzung macht das Portal so interessant: Jeder Beitrag eröffnet neue Perspektiven und lädt dazu ein, weitere Kapitel der Heimatgeschichte zu entdecken.
Unser Ziel
Mit unseren Beiträgen möchten wir dazu beitragen, dass die Geschichte des Eichholzes nicht in Vergessenheit gerät. Viele interessante Orte liegen direkt vor unserer Haustür – man muss ihre Geschichten nur erzählen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Artikels und beim Stöbern im Zeitreise-BB-Portal. Auch Sie entdecken dabei bestimmt einen Ort, an dem Sie schon oft vorbeigekommen sind – nach dem Lesen eines Artikels darüber, jedoch mit einem ganz neuen Blick auf seine Geschichte.
Dieser Beitrag ist Teil eines historischen Zusammenhangs mit dem
Zeitreise-BB-Portal des Kreisarchivs Böblingen.
Dort werden die Geschichte des Eichholzes und der Region kontinuierlich dokumentiert.
💡 Suchen Sie im Portal nach „Eichholz“, um weitere Beiträge zu entdecken.
Ausstellung Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern
📖 Kurzinfo Übersicht
📍 Ort: ’s Café, Turmgasse 7, Sindelfingen 📅 Zeitraum: Bis Ende Juli 2026 🕒 Öffnungszeiten: Täglich außer sonntags ab 16 Uhr, samstags ab 11.00 Uhr 📚 Besonderheit: Wimmelbilder und Begleittexte zu bedeutenden Sindelfinger Persönlichkeiten. Stadtgeschichte zum Entdecken, Entschlüsseln und Verweilen.
Geschichte muss nicht immer in Archiven, Museen oder dicken Büchern stattfinden. Manchmal begegnet sie uns bei einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen oder einem Feierabendbier. Genau diese besondere Erfahrung konnten Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung „Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern“ in einem kleinen Café in der Sindelfinger Altstadt machen.
Bereits der Ort könnte passender kaum sein: Mitten in den historischen Gassen der Altstadt lädt das ’s Café dazu ein, für einen Moment innezuhalten und sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte Sindelfingens einzulassen.
Sindelfinger Persönlichkeiten neu entdeckt
Die Ausstellung widmet sich bedeutenden Persönlichkeiten aus Sindelfingen, deren Wirken weit über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung erlangte. Viele von ihnen mussten ihre Heimat einst verlassen, weil das kleine Landstädtchen ihren Talenten, Ideen oder Ambitionen kaum Entfaltungsmöglichkeiten bieten konnte.
So eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein faszinierendes Panorama von Lebensgeschichten, die politische, gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen ihrer Zeit widerspiegeln. Namen wie Gußmann, Schott, Schönhuth, Grieb, Ganzhorn oder Krayl werden dabei nicht nur erwähnt, sondern auf eine ganz besondere Weise lebendig gemacht.
Geschichte als Wimmelbild
Das Besondere an der Ausstellung sind die großformatigen Wimmelbilder. Auf den ersten Blick wirken sie wie bunte Collagen voller kleiner Szenen, Figuren und Gegenstände. Doch hinter jedem Detail verbirgt sich ein biografischer Hinweis, eine historische Begebenheit oder ein Bezug zum Lebensweg der dargestellten Persönlichkeit.
Wer sich Zeit nimmt, entdeckt immer neue Zusammenhänge. Geschichten werden dabei erzählt, ohne dass sie direkt ausgesprochen werden. Gleichzeitig laden die zahlreichen Details dazu ein, genauer hinzusehen, Fragen zu stellen und selbst auf Spurensuche zu gehen.
Dabei entsteht eine ungewöhnliche Form der Geschichtsvermittlung: Statt fertige Antworten zu präsentieren, wecken die Bilder Neugier und Entdeckergeist.
Erst schauen, dann entschlüsseln
Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, die Bilder zunächst ohne weitere Informationen zu betrachten. Welche Hinweise lassen sich erkennen? Welche Ereignisse könnten dargestellt sein? Welche Symbole fallen auf?
Erst anschließend helfen die im Café ausliegenden Informationsbroschüren dabei, die einzelnen Motive zu entschlüsseln und die Lebensgeschichten der dargestellten Persönlichkeiten nachzulesen. Dadurch entsteht ein spielerischer Zugang zur Stadtgeschichte, der sowohl Geschichtsinteressierte als auch Gelegenheitsbesucher anspricht.
Geschichte in eigenem Tempo erleben
Das offene Format macht den besonderen Charme der Ausstellung aus. Niemand muss einem vorgegebenen Rundgang folgen oder einen festen Zeitplan einhalten. Jeder Besucher entscheidet selbst, wie lange er verweilen möchte, welche Persönlichkeiten ihn besonders interessieren und wie tief er in die einzelnen Geschichten eintauchen möchte.
Besucher können sich einer einzelnen Figur widmen oder mehrere Bilder miteinander vergleichen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Broschüre intensiv zu studieren oder einfach die besondere Atmosphäre des Cafés auf sich wirken zu lassen.Die Ausstellung lässt dabei jedem seinen ganz eigenen Zugang zur Geschichte.
Gesprächsanlass bei Kaffee oder Bier
Die Ausstellung schafft nicht nur Wissen, sondern auch Begegnungen. Die zahlreichen Details in den Bildern regen zum Austausch an. Besucher diskutieren über historische Zusammenhänge, teilen Erinnerungen oder entdecken Gemeinsamkeiten zwischen den dargestellten Lebenswegen.
So entsteht genau das, was lebendige Stadtgeschichte ausmacht: Geschichte wird zum Gesprächsstoff und verbindet Menschen über Generationen hinweg.
Eine Bereicherung für die Sindelfinger Stadtgeschichte
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Geschichte Sindelfingens ist und welche Persönlichkeiten aus der Stadt hervorgegangen sind. Gleichzeitig beweist sie, dass historische Bildung keineswegs trocken sein muss.
Wer sich für Sindelfingen, seine Vergangenheit und die Menschen interessiert, die die Geschichte der Stadt mitgeprägt haben, sollte sich die Zeit für einen Besuch nehmen. Bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk lässt sich hier auf unterhaltsame Weise entdecken, wie weit die Spuren Sindelfinger Bürgerinnen und Bürger in die Welt hinausreichen.
Manchmal genügt eben ein genauer Blick auf ein Wimmelbild, um ein Stück Stadtgeschichte neu zu entdecken.
Ein besonderer Dank an die Initiatoren
Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Cafés zu besichtigen und bietet damit ausreichend Gelegenheit, die dargestellten Persönlichkeiten und ihre Geschichten in Ruhe zu entdecken.
Ein besonderer Dank gilt dem bekannten Sindelfinger Stadtgeschichtskenner Klaus Philippscheck, der die Wimmelbilder gestaltet und die dazugehörigen Texte für die ausliegenden Informationsmappen erarbeitet hat. Hinter den bunten und auf den ersten Blick spielerisch wirkenden Darstellungen steckt ein enormes historisches Wissen, das über viele Jahrzehnte hinweg zusammengetragen wurde.
Wer selbst schon einmal historische Quellen gesichtet oder im Stadtarchiv recherchiert hat, weiß, wie anspruchsvoll es ist, aus einzelnen Dokumenten, Bildern, Briefen und Berichten historische Zusammenhänge herauszuarbeiten und verständlich darzustellen. Klaus Philippscheck gelingt genau das auf beeindruckende Weise. Mit großer Sachkenntnis, einem feinen Gespür für historische Entwicklungen und der Fähigkeit, Geschichte lebendig zu erzählen, macht er Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Sindelfinger Vergangenheit für heutige Besucher nachvollziehbar und interessant.
Mit dieser Ausstellung ist eine besondere Verbindung aus Geschichtsforschung, Vermittlung und kreativer Darstellung entstanden, die dazu einlädt, die Geschichte Sindelfingens neu zu entdecken.
Ebenso gebührt Babsi Stegmaier vom ’s Café in der Turmgasse ein herzlicher Dank. Durch ihre Offenheit für kulturelle und geschichtliche Themen sowie die Bereitstellung der Gasträume als Ausstellungsort wird diese besondere Form der Geschichtsvermittlung überhaupt erst möglich. Sie schafft damit einen Ort, an dem Begegnung, Genuss und Stadtgeschichte auf angenehme Weise zusammenfinden.
Solche Initiativen zeigen, dass Geschichte nicht nur bewahrt, sondern immer wieder neu erzählt und erlebbar gemacht werden kann.
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Wimmelbilder: Klaus Philippscheck
admin
Klaus Philippscheck erläutert bei der Eröffung der Ausstellung persönlich die Wimmel-Collage zu Christoph Friedrich Grieb
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Wimmelbilder: Klaus Philippscheck
Die Lernwerkstatt im Eichholz ist für viele Grundschulkinder im Stadtteil seit Jahren eine wertvolle Unterstützung. Woche für Woche helfen ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten Kindern bei Hausaufgaben, schulischen Problemen und verbringen gemeinsam eine gute Zeit mit ihnen.
Doch nun steht das Angebot vor einem ernsthaften Problem: Ab dem Schuljahr 2026/27 gibt es bislang niemanden mehr, der die Organisation und Koordination übernimmt.
Damit droht erneut ein Beispiel dafür sichtbar zu werden, was derzeit vielerorts im Ehrenamt passiert: Sinnvolle und funktionierende Angebote geraten ins Wanken, weil engagierte Menschen fehlen, die Verantwortung übernehmen können oder wollen.
Besonders bitter wäre dies für die Kinder im Eichholz, die von der Lernwerkstatt direkt profitieren.
Die bisherige Organisatorin Christel Siegert hofft deshalb, dass sich doch noch jemand findet, der diese wichtige Aufgabe weiterführt. Der eigentliche Aufwand sei überschaubar — gebraucht werde vor allem jemand, der Anfragen bündelt und die Kinder an die Lernpatinnen und Lernpaten vermittelt.
Nachfolgend der Aufruf im Original:
Lernwerkstatt im Eichholz
Seit einigen Jahren gibt es eine Lernernwerkstatt im Eichholz. Dort werden Grundschul-Kinder einmal pro Woche unterstützt:
Es werden gemeinsam Hausaufgaben gemacht
Schulische Probleme angegangen
Spiele gemacht
Eine gute Zeit miteinander verbracht
Leider gibt es für diese wichtige und sinnvolle Arbeit ab dem Schuljahr 2026/27 keine Koordination bzw. Organisation mehr. Gibt es jemanden, der oder die diese Aufgabe übernehmen würde?
Die wichtigste Tätigkeit besteht hauptsächlich darin, die Anfragen der Eltern zu sammeln und dann die gemeldeten Kinder an die Lernpaten weiter zu vermitteln.
Alternativ kann die Kontaktaufnahme auch gerne direkt im Inseltreff über die Quartiersarbeit erfolgen oder über unser Kontataktformular : 👉 Zum Kontaktformuar
Warum solche Angebote wichtig für das Eichholz sind
Gerade niedrigschwellige Unterstützungsangebote im Stadtteil können für Kinder und Familien einen großen Unterschied machen. Die Lernwerkstatt verbindet schulische Unterstützung mit persönlicher Zuwendung und ehrenamtlichem Engagement direkt vor Ort.
Wir hoffen, es findet sich jemand, der diese wichtige Aufgabe weiterführen möchte — damit das Angebot auch in Zukunft erhalten bleibt.
Die Lernwerkstatt ist seit vielen Jahren ein wichtiges Angebot der Quartiersarbeit im Eichholz. In zentraler Lage im Wohngebiet unterstützt sie Kinder beim Lernen und bietet Familien einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt direkt im Stadtteil.
Die Quartiersarbeit im Inseltreff ist Ansprechpartnerin sowohl für interessierte Familien als auch für alle Fragen rund um die Lernwerkstatt. Eltern, die Unterstützung für ihr Kind suchen oder sich über das Angebot informieren möchten, können sich dort jederzeit melden.
Um dieses wertvolle Angebot auch in Zukunft zu erhalten, wird derzeit dringend eine neue Koordination gesucht.
KI generiertes Symbolbild zur Lernwerkstatt
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf, Text im Aufruf: Christel Siegert
Die Belastung durch den Eichenprozessionsspinner ist im Eichholz in diesem Jahr erneut hoch. Aufgrund eines starken Befalls musste der Kinderspielplatz Holzi vorsorglich gesperrt werden.
Wie die Stadt Sindelfingen am 05. Juni 2026 mitteilte, treten derzeit im gesamten Stadtgebiet wieder vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners auf. Die feinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen, Juckreiz sowie Reizungen der Augen und Atemwege verursachen.
Aktuelle Situation im Eichholz-Wald
Nach unserem aktuellen Kenntnisstand stellt sich die Situation wie folgt dar:
Holzi: gesperrt
Schleicher („Rote Rutsche“): geöffnet
Eichholzer Täle: bereits abgebaut
Wichtig: Maßgeblich sind immer die Hinweise und Absperrungen vor Ort. Die Situation kann sich kurzfristig ändern.
Maßnahmen laufen bereits
Die Stadt hat nach eigenen Angaben bereits im Frühjahr vorbeugende Maßnahmen an besonders sensiblen Standorten durchgeführt. Seit Juni werden Raupen und Gespinstnester insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und anderen stark frequentierten Bereichen entfernt.
Der Spielplatz Holzi wird regelmäßig kontrolliert und erst wieder freigegeben, wenn keine erkennbare Gefährdung mehr besteht.
Alternative Spielmöglichkeiten
Für Familien im Eichholz stehen als Ausweichmöglichkeiten unter anderem der Spielplatz auf der Insel sowie das Klettergerüst auf dem Gelände der ehemaligen Arena zur Verfügung.
Sichtungen melden
Wer Nester des Eichenprozessionsspinners an stark frequentierten Orten entdeckt, kann diese möglichst mit Foto an die Stadt Sindelfingen melden:
Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt das Eichholz mittlerweile fast jedes Jahr. Warum die Raupen problematisch sind, welche Gesundheitsrisiken bestehen und welche Schutzmaßnahmen empfohlen werden, haben wir in unserem ausführlichen und regelmäßig aktualisierten Hintergrundartikel zusammengefasst:
Die IG Eichholz organisiert am 10. Juli 2026 einen besonderen Ausflug zum Forsthof beziehungsweise zum N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald. Das Angebot richtet sich insbesondere an Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkter Mobilität, die diesen besonderen Ort sonst nur schwer erreichen können.
Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist normalerweise nicht mit dem Auto erreichbar. Für diesen Ausflug wurde jedoch eine spezielle Zufahrtsgenehmigung organisiert. Dadurch wird es möglich, die Teilnehmer direkt vom Eichholz zum Waldzentrum zu bringen.
Gerade für Menschen, die längere Wege im Wald nicht bewältigen können, eröffnet sich damit eine seltene Gelegenheit, das Waldzentrum und seine Angebote vor Ort kennenzulernen.
Die wichtigsten Informationen zum Ausflug
Termin: Freitag, 10. Juli 2026 Abfahrt: 15:00 Uhr im Eichholz an der Buswendeplatte Ziel: Forsthof / N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald Teilnahmebeitrag: 10 € pro Person
Für die Zufahrt zum Forsthof ist eine besondere Gestattung erforderlich für die Kosten entstehen. Ebenso entstehen Kosten für die beiden Kleinbusse, weswegen der Teilnahmebeitrag 10 Euro pro Person beträgt. Er ist bei der Anmeldung zu entrichten.
Im Anschluss ist eine gemeinsame Einkehr im Schwarzwaldvereinsheim geplant.
Wer danach wieder direkt zurück ins Eichholz fahren möchte, kann selbstverständlich den Rücktransfer nutzen.
Der Ausflug findet nur bei gutem Wetter statt.
Führung durch Revierleiter Herr Klaas
Am Forsthof erwartet uns Revierleiter Herr Klaas, der spannende Einblicke in die Geschichte des Forsthofs und die Arbeit der Forstverwaltung geben wird.
Der Forsthof ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort für Naturpädagogik und Umweltbildung in Sindelfingen. Während der Führung erfahren die Teilnehmer mehr über:
die Entwicklung des Forsthofs
die Aufgaben der Forstverwaltung
den Lebensraum Wald
Natur- und Artenschutz im Sindelfinger Wald
Attraktionen im N.E.S.-Waldzentrum
Nach der Einführung können verschiedene Einrichtungen des Waldzentrums besucht werden.
Dazu gehören unter anderem:
das Teichkino mit Einblicken in die Unterwasserwelt
das Vogelbeobachtungshaus
das Bienenhotel
weitere Erlebnisstationen rund um Wald, Tiere und Natur
Die Anlage bietet viele Möglichkeiten, Natur und Wald aus nächster Nähe zu erleben.
Warum dieser Ausflug etwas Besonderes ist
Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist für Privatfahrzeuge normalerweise nicht zugänglich. Für unseren Besuch wurde eine besondere Gestattung zur Zufahrt organisiert.
Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Besuch des Waldzentrums deshalb häufig nur schwer oder gar nicht möglich.
Der organisierte Transport macht es möglich, diesen besonderen Ort ohne längere Fußwege zu erreichen und die Naturangebote vor Ort in Ruhe zu erleben.
Hinweis zur Teilnahme
Der Ausflug richtet sich insbesondere an Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Leider können wir jedoch keine Rollstühle transportieren und bitten hierfür um Verständnis. Zwar sind sowohl der Forsthof als auch das Schwarzwaldvereinsheim grundsätzlich barrierefrei zugänglich, der Transport sowie einzelne Wege/Attraktionen im Wald sind jedoch organisatorisch nicht für Rollstühle geeignet.
Eine Teilnahme ist daher leider nur für Personen möglich, die ohne Rollstuhl auskommen. Gehwägen und Stöcke sind möglich.
Bürgerdialog zum Fahr- und Parkraumkonzept: Viele Ideen und Hinweise aus der Bevölkerung
Dialogveranstaltung Fahr- und Parkraumkonzept Innenstadt 📅 21. Juli 2026 📍 Rathaus Sindelfingen 👥 ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer 💬 Bürgerbeteiligung mit Menti-Abstimmungen und zehn Themen-Marktständen
Am 21. Juli 2026 fand im Rathaus Sindelfingen die zweite Dialogveranstaltung zum geplanten Fahr- und Parkraumkonzept für die Innenstadt statt. Rund 100 Bürgerinnen und Bürger waren der Einladung gefolgt, um ihre Ideen, Wünsche und Kritikpunkte einzubringen.
Oberbürgermeister Dr. Markus Kleemann eröffnete die Veranstaltung und übergab anschließend an das externe Moderatorenteam. Bereits zu Beginn gab es eine wichtige Information: Eine Sperrung der Ziegelstraße für den Autoverkehr ist nach aktuellem Stand nicht vorgesehen.
Nach den Erfahrungen aus der ersten Veranstaltung hatte das Moderationsteam das Format angepasst. Statt einer offenen Fragerunde am Mikrofon, bei der einzelne Wortbeiträge teilweise sehr viel Zeit einnahmen, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diesmal direkt über ihr Smartphone an sogenannten Menti-Abstimmungen teilnehmen.
Dadurch erhielt die Stadt auch einen besseren Überblick über die Zusammensetzung der Gruppe. So zeigte sich beispielsweise, dass etwa die Hälfte der Anwesenden nicht bei der ersten Veranstaltung dabei gewesen war. Deshalb wurde das bisherige Konzept nochmals ausführlicher vorgestellt. Auch die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmer wurden abgefragt: Sind sie Innenstadtbewohner, Besucher der Innenstadt oder kommen sie aus anderen Stadtteilen?
Austausch an zehn Marktständen
Im weiteren Verlauf konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an zehn verschiedenen Marktständen ihre Meinungen und Ideen einbringen. Zu unterschiedlichen Fragestellungen konnten Hinweise auf Zetteln notiert und mit Klebepunkten gewichtet werden.
Besonders interessant war dabei ein Perspektivwechsel: Jeder Marktstand stand für eine fiktive Person mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Die Teilnehmer sollten versuchen, sich in diese verschiedenen Rollen hineinzuversetzen – beispielsweise in die Sichtweise von Bewohnern, Besuchern, älteren Menschen oder anderen Nutzergruppen der Innenstadt.
An den Plakaten der Marktstände sammelten sich zahlreiche Rückmeldungen. Die vielen ausgefüllten Zettel zeigten deutlich, dass das Interesse und die Bereitschaft zur Beteiligung groß waren. Über eine mangelnde Teilnahme kann sich die Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Moderationsteam sicher nicht beklagen.
Erste Rückmeldungen positiv
Zum Abschluss konnten die Teilnehmer nochmals über Menti einige Fragen beantworten und ihre Eindrücke mitteilen. Erste Rückmeldungen zeigen, dass das neue Veranstaltungsformat gut angenommen wurde. Jeder hatte die Möglichkeit, sich entsprechend seiner eigenen Wünsche und Möglichkeiten einzubringen – von einzelnen kurzen Hinweisen bis hin zu ausführlicher Mitarbeit an den Marktständen.
Für die Stadtverwaltung und auch die zehn anwesenden Gemeinderäte bietet die Veranstaltung viele wertvolle Hinweise direkt aus der Bevölkerung. Gerade bei einem Thema wie der zukünftigen Gestaltung der Innenstadt sind unterschiedliche Sichtweisen wichtig.
Nun bleibt abzuwarten, wie die zahlreichen Anregungen ausgewertet werden. Die Ergebnisse und weitere Unterlagen sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.
Die IG Eichholz wird den weiteren Prozess begleiten und über die nächsten Schritte berichten.
Nachfolgend der erste Beitrag zum neuen Innenstadtkonzept:
Am 14. April 2026 fand die erste Lesung zum neuen Fahrkonzept für die Innenstadt vor fast 200 interessierten Bürgerinnen und Bürgern statt. Dabei wurde schnell deutlich: Die Stadtverwaltung schlägt einen neuen Weg ein – und der verdient Anerkennung.
Ein neuer Stil in der Kommunikation
Was sofort auffällt, ist der veränderte Umgang mit solchen Projekten. Transparenz ist nicht länger nur ein Schlagwort, sondern wird aktiv gelebt. Entscheidungen sollen nachvollziehbar sein, Hintergründe werden offen kommuniziert, und vor allem: Der Dialog mit der Bürgerschaft beginnt frühzeitig.
Das ist ein wichtiger Schritt. Denn auch wenn Entscheidungen nicht immer auf uneingeschränkte Zustimmung stoßen, ist es entscheidend, dass sie verständlich sind und auf einer breiten Informationsbasis beruhen. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass zwischen der ersten Vorstellung und einer möglichen Umsetzung ausreichend Zeit für Austausch, Diskussion und neue Ideen eingeplant ist.
„Transparenz und frühzeitiger Dialog sind die Grundlage für tragfähige Entscheidungen.“
Was bedeutet das für die Stadtteile?
Das neue Konzept betrifft den Stadtteil Eichholz weniger direkt. Als einziger Stadtteil ohne Durchgangsverkehr, wird sich innerhalb des Stadtteils keine Veränderung ergeben.
Dennoch sind auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Eichholz auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen. Einkäufe, Arztbesuche oder kulturelle Veranstaltungen führen regelmäßig in die Innenstadt. Ebenso wichtig sind gute Verbindungen in die östlichen und südlichen Stadtteile.
Die Grundidee des Konzepts
Kern des Fahrkonzepts ist die Bündelung des Verkehrs auf sogenannten „Spangen“. Diese sollen den Verkehrsfluss gezielt lenken und gleichzeitig andere Bereiche entlasten.
Östliche Spange (Variante 2): Vaihinger Straße – Ziegelstraße
Südliche Spange: Bachstraße
Diese Struktur soll den Verkehr effizienter führen und gleichzeitig Raum für weitere städtebauliche Entwicklungen schaffen.
Weiter soll kein Durchgangsverkehr mehr durch die Altstadt möglich sein und die Achse Mahdental/Neckar/Hanns-Martin-Schleyer-Straße leistungsfähiger gemacht werden, durch Beschränkingen der Zu- und Abfahrten. Zwei Möglichkeiten für Tunnel (vor Bahnhof und Stadthalle bis Rotbühl) als Option wurden angesprochen, sollen aber zunächst nicht weiter betrachtet werden.
Offen bleiben für den weiteren Dialog
Zum jetzigen Zeitpunkt steht bewusst keine Bewertung der einzelnen Varianten im Vordergrund. Vielmehr geht es darum, den begonnenen Dialog zu begleiten und die Entwicklung transparent darzustellen.
Die Stadt hat hierfür eine gute Grundlage geschaffen – jetzt kommt es darauf an, dass dieser offene Austausch weitergeführt und aktiv genutzt wird.
Weitere Informationen
Die vollständige Präsentation der Stadt zum Fahrkonzept stellen wir hier zur Verfügung:
Wir werden dieses Thema weiterhin eng begleiten und diesen Beitrag regelmäßig aktualisieren, sobald neue Informationen, Entwicklungen oder Rückmeldungen aus der Bürgerschaft vorliegen.
Bleiben Sie dran – es lohnt sich.
Weiterführende Links zu Verkehr und Mobilität in Sindelfingen: