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  • Ladesäulen im Eichholz: Wann kommt die Ladeinfrastruktur endlich?

    Ladesäulen im Eichholz: Wann kommt die Ladeinfrastruktur endlich?

    Wo stehen wir aktuell?

    Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Eichholz beschäftigen sich schon seit Jahren mit einer zentralen Frage:
    Wird es hier endlich öffentliche Ladesäulen für Elektroautos geben – und wenn ja, wo und wann?

    Gerade in einem Stadtteil mit dichter Bebauung, getrennten Wohn- und Parkflächen und wenigen privaten Lademöglichkeiten ist das Thema für viele Menschen von großer Bedeutung.


    Aktueller Stand – Update Februar 2026

    Die Stadtverwaltung hat im Februar 2026 über den aktuellen Stand informiert:

    Die bisherigen Ausschreibungen für die geplanten Ladesäulenstandorte waren nicht erfolgreich und müssen nun erneut ausgeschrieben werden. Dieses Mal wird ein sogenanntes funktionales Verfahren angewendet.

    Die Verwaltung rechnet dadurch mit einer Verzögerung von etwa drei Monaten.
    Die Umsetzung der Standorte ist nun im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen.

    Quelle: Beschlussvorlage 05/2026


    Rückblick – Update Oktober 2025

    Bereits im Oktober 2025 hatte die Stadt auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Ausschreibung der geplanten Standorte läuft – darunter auch die Ladesäulen in der Watzmannstraße.

    Damals war vorgesehen, die Vergabe bis Ende Oktober 2025 abzuschließen. Die Einschätzung der Verwaltung war zu diesem Zeitpunkt vorsichtig optimistisch, dass sich ein geeigneter Anbieter finden würde.

    Ob die Bauarbeiten noch im Herbst oder Winter 2025/2026 hätten beginnen können, war allerdings offen. Als Unsicherheitsfaktoren wurden unter anderem genannt:

    • Witterung
    • verfügbare Baukapazitäten
    • Netzanschlüsse der Energieversorger

    Spätestens im Frühjahr 2026 sollte ursprünglich mit der Umsetzung im Eichholz begonnen werden – ein Zeitplan, der sich nun verschoben hat.


    Geplante Standorte im Eichholz

    Nach aktuellem Planungsstand sind im Eichholz:

    • drei Ladesäulen
    • mit insgesamt sechs Ladepunkten

    vorgesehen.

    Die Standorte sollen im nördlichen Bereich der Insel, direkt rechts des Fußgängerüberwegs, entstehen – also dort, wo bereits heute öffentliche Parkflächen vorhanden sind.


    Ein Thema mit Vorgeschichte: Engagement seit 2018

    Wichtig ist:
    Das Thema Ladeinfrastruktur ist im Eichholz kein neues Anliegen.

    Bereits seit 2018 beschäftigen sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils intensiv mit der Frage, wie Elektrofahrzeuge auch hier sinnvoll geladen werden können. Dabei wurden früh grundlegende Probleme sichtbar, die bis heute viele Wohnquartiere in Sindelfingen betreffen.


    Strukturelle Hürden in Wohngebieten

    Die Stadt Sindelfingen beschreibt diese Herausforderungen inzwischen auch offiziell. Gründe, warum private Ladeinfrastruktur vielerorts nur schwer umzusetzen ist, sind unter anderem:

    • Trennung von Wohn- und Parkflächen (z. B. Reihenhausanlagen)
    • fehlende Leitungs- und Nutzungsrechte
    • unzureichende Netzanschlusskapazitäten
    • veraltete Hauselektrik
    • komplexe Entscheidungsprozesse in Wohnungseigentümergemeinschaften

    Gerade im Eichholz treffen mehrere dieser Punkte gleichzeitig zu.


    Elektromobilität in Sindelfingen: Dynamik mit besonderem Druck

    Hinzu kommt eine besondere lokale Situation:
    Der mit Abstand größte Arbeitgeber vor Ort ist ein weltweit bekannter Automobilhersteller.

    Viele Mitarbeitende wechseln ihre Fahrzeuge im Jahresrhythmus – zunehmend auch hin zu Elektrofahrzeugen. Das führt dazu, dass die Zahl der E-Autos innerhalb kurzer Zeit stark ansteigen kann, sowohl stadtweit als auch im Stadtteil.

    Die Zahlen unterstreichen diese Entwicklung:

    • Über 23 % aller angemeldeten PKW in Sindelfingen waren Stand Oktober 2025 elektrisch betrieben
    • Damit gehört Sindelfingen zu den Spitzenreitern unter deutschen Kommunen

    Die Stadt sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele – und zugleich einen klaren Handlungsauftrag.


    Das E-Lade-Konzept der Stadt Sindelfingen

    Um auf diese Entwicklung zu reagieren, hat die Stadt bereits 2022 ein umfassendes E-Lade-Konzept beschlossen. Darin ist geregelt:

    • wie private Unternehmen öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur im Straßenraum errichten können
    • wie der Ausbau von Schnellladeinfrastruktur geplant und ermöglicht wird
    • wie Standorte bedarfsgerecht und digital gesteuert entwickelt werden

    Eine zentrale Rolle spielen dabei die Stadtwerke Sindelfingen als Netzbetreiber sowie deren Tochtergesellschaft „Stadtwerke Sindelfingen Mobility“ als Ladesäulenbetreiber.

    Ebenfalls 2022 wurde eine Richtlinie für Investoren und Betreiber von Ladeinfrastruktur erlassen, um den Ausbau gezielt zu steuern und zu beschleunigen.


    Ausblick

    Auch wenn sich die Umsetzung im Eichholz erneut verzögert, bleibt festzuhalten:

    • Das Thema ist politisch gesetzt
    • die strukturellen Probleme sind erkannt
    • und der Bedarf ist unstrittig

    Sobald die erneute Ausschreibung abgeschlossen ist, eine Baufirma feststeht und ein konkreter Zeitplan vorliegt, werden wir hier im Stadtteil-Blog wieder berichten.

    Denn klar ist:
    Eine verlässliche öffentliche Ladeinfrastruktur ist für das Eichholz kein Luxus, sondern eine notwendige Voraussetzung für die Mobilität der kommenden Jahre.

    🔗Siehe hierzu auch den Aktionsplan Mobilität, Klima- und Lärmschutz

    🔗Fahrkonzept Innenstadt

    Ab 2026 soll endlich auch eine Möglichkeit im Stadtteil Eichholz zum aufladen von E-Fahrzeugen sein
  • Defekte Straßenlaterne? So einfach können Sie helfen!

    Defekte Straßenlaterne? So einfach können Sie helfen!

    Jeder hat sich sicher schon einmal über eine defekte Straßen- oder Gehweglaterne geärgert. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine gute Beleuchtung wichtig für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Doch die Stadt kann nicht jede Laterne ständig im Blick behalten – dafür ist das Stadtgebiet einfach zu groß.

    Unter dem Motto „Ihr Draht zu uns“ bietet die Stadt Sindelfingen eine einfache Möglichkeit, solche Mängel direkt zu melden. Über die Plattform

    sindelfingen-wills-wissen.de

    (alternativ über Suchmaschinen: „Sindelfingen wills wissen“) können Sie Schäden und Anliegen schnell und unkompliziert weitergeben – auch direkt vom Smartphone aus.

    Auf der Webseite finden Sie zahlreiche Themenbereiche, in denen Sie Ihre Meldung eintragen können.

    Ihre Vorteile auf einen Blick:

    • Sie müssen keine zuständige Stelle oder Person kennen.
    • Wer den Standort über das Handy freigibt, spart sich die manuelle Eingabe der Adresse.
    • Meldungen lassen sich jederzeit und sofort absenden.
    • Auf Wunsch können Sie den aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Tickets online verfolgen.

    Hinweis:
    Falls Sie eine Rückmeldung mit dem Hinweis „Anliegen Nr. XXXX unlösbar“ erhalten, bedeutet das in der Regel, dass Ihr Anliegen an die zuständige Stelle weitergeleitet wurde – es ist also in Bearbeitung.

    1

    Jede Straßenlaterne hat eine Nummer, die man mit angeben kann im Ticket. So ist sichergestellt, das die defekte Laterne problemlos identifiziert werden kann.
    1. ↩︎

  • Wie Integration funktioniert…

    Wie Integration funktioniert…

    Integration im Eichholz – Miteinander braucht Regeln.

    Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen. Wie so oft im Leben, fängt vieles auch hier bereits im Kleinen an. In einem Wohngebiet wie dem Eichholz zeigt sich, wie Integration funktioniert – oder scheitert. Die Gesellschaft an sich ist entscheidend.

    Im Eichholz leben Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Gewohnheiten zusammen. Trotz aller Unterschiede haben sie ähnliche Wünsche: Ruhe, Familie, Gemeinschaft und ein normales Leben.

    Damit das gelingt, reicht es nicht, wenn Stadt und soziale Träger Angebote machen. Entscheidend ist, dass alle Bewohner Verantwortung übernehmen. Wer hier lebt, soll sich willkommen fühlen – muss aber auch bereit sein, Regeln einzuhalten, Rücksicht zu nehmen und Respekt zu zeigen.

    Herkunft kann erklären, warum jemand etwas nicht weiß, aber sie entschuldigt nicht, Regeln zu missachten. Ein Stadtteil kann keine Parallelregeln dulden. Ob Müll auf Spielplätzen, blockierte Rettungswege oder unnötig laufende Motoren – Regeln sind kein Selbstzweck, sondern Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.

    Integration ist keine Einbahnstraße:

    • Neu Zugezogene müssen sich einfügen.
    • Alteingesessene sollten offen bleiben – aber nicht grenzenlos.

    Übertriebene Toleranz führt zu Frust, wenn Konflikte aus Angst verschwiegen werden. Nur wenn Regeln klar gelten, entsteht Vertrauen.

    Integration zeigt sich im Alltag: Kinder, die zusammen spielen, Eltern die sich austauschen, Jugendliche die gemeinsam Feste gestalten. Hier wird Miteinander gelebt – ohne Programme, einfach im täglichen Leben.

    Am Ende zählt nicht, wer welche Staatsangehörigkeit oder Ausbildung hat, sondern das Verhalten jedes Einzelnen. Herkunft ist keine Ausrede, Glaube kein Sonderrecht und Sprache kein Hindernis für gutes Benehmen.

    Wer dazugehören will, muss:

    1. Regeln einhalten
    2. Rücksicht nehmen
    3. Respekt zeigen

    Das Eichholz soll ein Ort sein, an dem Vielfalt verbindet – und Integration nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird. Jeder von uns kann und muss dazu beitragen. Nur so erreichen wir dieses Ziel.

    Was exemplarisch im Eichholz im Kleinen gilt, gilt für die Stadt, das Land, die komplette Gesellschaft.

    Wer nur seine eigenen Ziele verfolgt, jede Situation nur auf die eigene Sichtweise und seinen Vorteil auslegt, vergeht sich an der Gemeinschaft und integriert nicht.

    Wer nicht bereit ist, in eine funktionierende Gesellschaft einzuzahlen, wird irgendwann nichts mehr erhalten, man macht sie kaputt.

    Vielen Dank für die Zeit zum lesen von diesem Beitrag.

    Wie sonst im Leben braucht auch Integration Wegweiser und Regeln, die von allen eingehalten werden müssen um erfolgreich zu sein.

  • Blutmond auf dem Dachskopf

    Blutmond auf dem Dachskopf

    Himmelsereignis begeistert Besucher nicht nur aus dem Eichholz

    In der Nacht vom 7. auf den 8. September machten sich Bewohner aus dem Eichholz auf den Weg zum Dachskopf, um ein ganz besonderes Naturschauspiel zu erleben: den Blutmond.
    Nur wer sich rechtzeitig angemeldet und einen der begehrten Plätze gesichert hatte, konnte teilnehmen – die Nachfrage war riesig, viele mussten leider abgewiesen werden.

    Der AWB lädt ein zum Blick in den Himmel

    Der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB) hatte zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen. Neben dem Beobachten des Blutmondes gab es eine wissenschaftlich fundierte Einführung in das Phänomen sowie spannende Informationen zum Thema Weltraumschrott.
    Passenderweise fand die Veranstaltung auf einem „irdischen Schrottberg“ statt – ein symbolträchtiger Ort, der die Verbindung zwischen Müll auf der Erde und Abfall im All eindrucksvoll verdeutlichte. So rückte ein oft unbeachtetes Thema in ein ganz neues Licht.

    Faszinierende Einblicke in Sonne, Mond und Sterne

    Nach einer kurzen Einführung erklärte Timo Olbrich, Naturführer und Hobbyastronom, die Größenverhältnisse im Sonnensystem. Die Distanzen zwischen Sonne, Erde und Mond sind kaum vorstellbar: über 300.000 Kilometer liegen zwischen Erde und Mond – und doch beeinflussen sie sich gegenseitig auf faszinierende Weise.

    Olbrich erklärte anschaulich, wie es zum Blutmond kommt: Sonne, Erde und Mond stehen exakt in einer Linie. Nur dann gelangt der Mond in den Kernschatten der Erde – das Sonnenlicht wird in der Atmosphäre gebrochen, und die rötlichen Lichtanteile färben den Mond glutrot.
    Ein ähnlicher Effekt sorgt übrigens auch für den blauen Himmel am Tag: Blaues Licht wird stärker gestreut als rotes.

    Geduld und Staunen am Dachskopf

    Oben angekommen – zunächst Ernüchterung: Vom Mond war nichts zu sehen, Dunst verdeckte den Horizont. Die Wartezeit nutzte Olbrich, um über die enorme Menge an Weltraumschrott zu berichten, die heute unseren Planeten umkreist.
    Kleine Teile fliegen mit Geschossgeschwindigkeit und gefährden Satelliten und Raumstationen. „Im All gibt es leider keinen AWB“, merkte Olbrich augenzwinkernd an – ein eindrücklicher Hinweis auf die zunehmende Verschmutzung des Weltraums.

    Dann endlich zeigte sich der Mond – zunächst nur schwach, dann immer deutlicher: eine geheimnisvolle, rötlich schimmernde Kugel am Nachthimmel. Nach etwa einer Stunde trat der Mond aus dem Kernschatten der Erde, und das helle Licht kehrte zurück. Ein beeindruckendes Schauspiel, das viele so schnell nicht vergessen werden.

    Sternbilder, Planeten und ein Profi-Tipp

    Auf dem Rückweg zum „Base Camp“ gab es noch eine kleine Einführung in die Sternbilder. Mithilfe eines Lasers zeigte Olbrich die bekanntesten Formationen am Himmel – vom Großen Wagen bis zum Schwan.
    Auch der Planet Saturn ließ sich noch blicken. Der Hobbyastronom gab den Teilnehmern einen Tipp mit auf den Weg:

    „Die Planeten bewegen sich immer auf derselben Bahn wie der Mond. Wer eine besonders helle Kugel in dessen Nähe sieht – das ist meist ein Planet.“

    Im Winter verläuft diese Bahn übrigens deutlich höher am Himmel als im Sommer. Die Bahn liegt im Sommer näher am Horizont, was für Beobachtungen weniger gut geeignet ist.

    Begeisterung und Applaus für den AWB

    Zurück am Ausgangspunkt gab es viel Applaus für das Organisationsteam des AWB Böblingen. Die Veranstaltung war perfekt organisiert und bot eine gelungene Verbindung aus Umweltbildung, Astronomie und Gemeinschaftserlebnis.
    Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen nun, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleibt – denn der Dachskopf hat sich als idealer Standort für Himmelsbeobachtungen bewiesen.

    Thomas Alf, IG-Eichholz 2025

    🔗Der Dachskopf-Neues Ausflugsziel

  • Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Ein Reisebericht:

    Ausflug zum Dachskopf – Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer

    Der von der IG-Eichholz organisierte Ausflug zum Dachskopf war ein voller Erfolg und ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Unter der Leitung von Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald wurde die Tour sorgfältig geplant und professionell durchgeführt. Insgesamt waren 35 Teilnehmer dabei, davon 32 noch zu einem gemeinsamen Abschluss im Haus Sommerhof. Alle freuten sich auf einen Tag voller Natur, Gemeinschaft und Entdeckungen.

    Schon vor 14:30 Uhr wimmelte es von Ausflüglern um die Busse, die sie zur höchsten befahrbaren Stelle auf dem Dachskopf bringen sollten. Der Höhepunkt des Tages war zweifellos „Der Gipfelsturm“. Die älteste Teilnehmerin, eine beeindruckende 92-Jährige, meisterte den Aufstieg vom Ausstiegpunkt bis zum Gipfel mit Leichtigkeit und war überglücklich, gemeinsam mit ihrem Sohn den Dachskopf erklimmen zu können. Sie bezeichnete den Ausflug als ein wahres Geschenk und lobte die Organisation als hervorragend und ausgereift. Auch ein Gast, der seinen 89. Geburtstag feierte, war begeistert und meinte, es sei sein schönster Geburtstag – mit so vielen Gästen und einem wundervollen Erlebnis. Viele Gäste hatten auf Anraten der Organisatoren ihr Fernglas mitgebracht. Sie waren begeistert von der grandiosen Fernsicht, sowie den zahlreichen Entdeckungen aus dieser besonderen Perspektive, die sich bei klarer Sicht bot. Frau Brancivorti vom Haus Sommerhof zeigte sich äußerst zufrieden mit der Organisation und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen. Die Küche hatte auf besonderen Wunsch der Gruppe einen köstlichen Wurstsalat zubereitet, der hervorragend ergänzt wurde durch selbstgebackenes Brot – ein Genuss, der den Tag noch angenehmer machte. Der gesamte Service wurde als hervorragend gelobt. Die Ausflugsgesellschaft war begeistert von der reibungslosen Durchführung und bedankte sich mehrfach bei den Organisatoren. Die positive Stimmung war überall spürbar und alle Teilnehmer zeigten sich so begeistert, dass bereits nach dem nächsten Ausflug gefragt wurde. Die beiden Busse, die den Ausflug ermöglichten, stellte freundlicherweise der SJR kostenpflichtig zur Verfügung. Insgesamt war es ein Tag voller Freude, gelebter Gemeinschaft und beeindruckender Erlebnisse – ein Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Damit war die Aktion noch nicht ganz zu Ende-Überschuss aus Fahrtgeld gespendet

    Nach Abzug aller Unkosten blieb sogar ein Überschuss aus dem eingesammelten Fahrtgeld der Teilnehmer übrig. Rolf-Uwe hatte die gute Idee, dass die beiden Akteure den Betrag auf eine runde Summe aufrunden und dann als Spende an eine Organisation geben. Prämisse dabei war:  Der Überschuss aus der lokalen Veranstaltung, aus der die Einnahmen stammen, soll einen lokalen Spendenempfänger bekommen. Beiden war sofort klar, wer das Geld bekommen sollte. – „Nachbarn in Not“. Seit Jahrzehnten zuverlässig, transparent und lokal. So beschlossen- so im August 2025 geschehen. Damit erhielt die Aktion ein weiteres Mal einen positiven Effekt und ein weiteres mal wurde etwas gutes bewirkt.

    Auszug Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung der SZ/BZ.

    Unseren herzlichen Dank auch an das Landratsamt Böblingen, das sehr kooperativ diese Unternehmung unterstützt hat und so überhaupt ermöglicht hat.

    Hinweis :

    Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.

    Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt. 

  • 🐛Eichenprozessionsspinner im Eichholz-aktuelle Lage und wichtige Hinweise für Anwohner

    🐛Eichenprozessionsspinner im Eichholz-aktuelle Lage und wichtige Hinweise für Anwohner

    Aktuelle Informationen und Schutzmaßnahmen (Update 2026)

    Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt die Bewohnerinnen und Bewohner im Eichholz jedes Jahr aufs Neue. Da unser Stadtteil von Eichenwäldern umgeben ist, gehört das Eichholz leider zu den stärker betroffenen Gebieten in Sindelfingen.

    Auf dieser Seite informieren wir fortlaufend über die aktuelle Situation, Schutzmaßnahmen und wichtige Hinweise für Familien, Spaziergänger und Anwohner.


    Aktuelle Lage im Eichholz 2026

    Die Belastung durch den Eichenprozessionsspinner ist im Jahr 2026 erneut hoch. Das trockene Frühjahr und frühe Hitzeperioden haben die Ausbreitung der Raupen begünstigt.

    Aktuell finden an besonders sensiblen Orten wie Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und anderen stark frequentierten Bereichen Bekämpfungs- und Reinigungsmaßnahmen statt.

    Spielplätze im Waldgebiet Eichholz

    Stand 11.07.2026

    • Holzi: derzeit gesperrt
    • Schleicher („Rote Rutsche“): geöffnet, Warnung ausgeschildert
    • Eichholzer Täle: komplett abgebaut wegen strakem Befall der Vorjahre

    ⚠️ Wichtig:

    Verbindlich sind ausschließlich die Hinweise und Absperrungen vor Ort. Die Situation kann sich kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie immer die aktuelle Beschilderung der Stadt Sindelfingen. Seien Aufmerksam und achten sie in Ihrem eigenen Interesse, dem Ihrer Kinder und Haustiere auf befallene Stellen im Wald und auf Spielplätzen. Auch Hunde und Katzen können beim Freilauf an kontaminierten Stellen mit Ihrem Fell die feinen Härchen aufnehmen.


    Aktuelle Entwicklungen 2026

    Die Stadt Sindelfingen weist darauf hin, dass derzeit wieder vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet auftreten.

    Bereits im Frühjahr wurden vorbeugende Maßnahmen an besonders sensiblen Standorten durchgeführt. Seit Juni werden Raupen und Gespinstnester insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen entfernt.

    Der Spielplatz Holzi musste aufgrund eines starken Befalls vorsorglich erneut gesperrt werden. Die betroffenen Flächen werden regelmäßig kontrolliert und erst wieder freigegeben, wenn keine erkennbare Gefährdung mehr besteht.

    Als zusätzliche Spielmöglichkeit steht Familien unter anderem der im vergangenen Jahr geschaffene Spielplatz auf der Insel zur Verfügung. Auch das Klettergerüst auf dem Gelände der ehemaligen Arena bietet eine Alternative.


    Was genau ist der Eichenprozessionsspinner?

    Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Nachtfalter, dessen Raupen vor allem Eichenbäume besiedeln. Die Tiere treten in den warmen Monaten auf und bilden Gespinste an Stämmen und Ästen.

    Besonders wohl fühlen sie sich an sonnigen Waldrändern und freistehenden Eichen. Durch trockene Frühjahre und warme Sommer haben sich die Bedingungen für ihre Vermehrung in den vergangenen Jahren verbessert.


    Achtung: Kontakt unbedingt vermeiden

    Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Diese Haare können sich durch den Wind verbreiten und noch lange nach dem Verlassen der Raupen wirksam bleiben.

    Mögliche Folgen eines Kontakts sind:

    • Starker Juckreiz
    • Hautausschläge
    • Augenreizungen
    • Atemwegsbeschwerden
    • Allergische Reaktionen

    Deshalb gilt:

    • Raupen und Nester niemals berühren.
    • Betroffene Bereiche möglichst verlassen.
    • Kinder über die Gefahren informieren.
    • Hunde möglichst von befallenen Bereichen fernhalten.
    • Abstand halten
    • Ganzjährige Gefahr: Die größte der Gefahr durch Brennhaare ist Mai-Juni, besonders der Juni. Selbst wenn die Raupen längst verpuppt oder die Nester leer sind, bleiben die abgelegten Haare in den Gespinsten über Jahre hinweg hochgradig allergieauslösend. Ein Sturm kann dieses „Altlasten“-Potenzial immer wieder aufs Neue aktivieren. Deswegen Nester unbedingt melden, dass der Forst aktiv werden kann.
    • Besonders vor Sommergewittern, wenn starke, böige Winde aufkommen, können die Brennhaare aus den Nestern gerissen und mehrere 100m (bis zu 500 Meter) weit in Siedlungen getragen werden. Die nur 0,2 Millimeter kleinen Brennhaare brechen extrem leicht ab. Heftige Winde vor einem Gewitter können diese unsichtbare Wolke direkt in Gärten, auf Terrassen und durch geöffnete Fenster wehen.

    Mögliche Auswirkungen auf Haustiere

    Tierhalter aus dem Eichholz berichten in den Monaten Juni bis August immer wieder von Hautreizungen und Fellverlust an den Läufen ihrer Tiere. Auch die auf dem Bild gezeigte Katze weist entsprechende kahle Stellen auf.

    Ein Zusammenhang mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners wird von einigen Tierhaltern vermutet, ein konkreter Nachweis liegt in den einzelnen Fällen jedoch nicht vor. Die beschriebenen Symptome können grundsätzlich auch andere Ursachen haben.

    Bei Verdacht auf Hautreizungen kann es hilfreich sein, die betroffenen Stellen vorsichtig mit Wasser zu kühlen oder kühle Umschläge aufzulegen. Halten die Beschwerden an oder verschlimmern sie sich, sollte eine tierärztliche Untersuchung erfolgen.

    • Kahle Stellen an den Läufen, wie bei dieser Katze, werden von einigen Tierhaltern im Eichholz insbesondere in den Sommermonaten beobachtet. Ein Zusammenhang mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners wird vermutet, ist jedoch nicht nachgewiesen. Bei Hautreizungen können kühlende Wasseranwendungen oder kalte Wickel vorübergehend Linderung verschaffen.

    Sofortmaßnahmen bei aufziehendem Sturm

    Wer in der Nähe betroffener Eichen wohnt und ein Sturm oder Gewitter auftritt, kann sich und sein Zuhause mit den folgenden Hinweisen proaktiv schützen:

    • Fenster und Türen schließen: Halten Sie alles komplett geschlossen, um das Hineinwehen der Haare in Wohnräume zu verhindern.
    • Keine Wäsche im Freien trocknen: Die feinen Haare verfangen sich mit ihren Widerhaken untrennbar im Stoff.
    • Gartenmöbel schützen: Decken Sie Ihre Außenmöbel ab oder spritzen Sie diese nach dem Sturm gründlich mit Wasser ab, bevor Sie sie nutzen.
    • Körperhygiene und Wäsche: Duschen Sie nach einem Aufenthalt im Freien sofort, waschen Sie die Haare und reinigen Sie die Kleidung bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine.

    Was tut die Stadt Sindelfingen?

    Die Stadt führt jährlich verschiedene Maßnahmen durch, um die Belastung an besonders sensiblen Orten zu reduzieren.

    Dazu gehören:

    • Vorbeugende Bekämpfungsmaßnahmen an Einzelbäumen
    • Einsatz biologischer Verfahren
    • Entfernung von Raupen und Gespinstnestern
    • Regelmäßige Kontrollen von Schulen, Kitas und Spielplätzen
    • Kennzeichnung betroffener Bereiche

    Besonders stark frequentierte Orte werden bevorzugt behandelt, um die Gefährdung für Kinder und Familien möglichst gering zu halten.


    Warum werden nicht alle Eichen behandelt?

    Im Sindelfinger Stadtwald stehen sehr viele Eichen. Eine flächendeckende Bekämpfung wäre nur mit erheblichem Aufwand möglich und könnte auch andere Insektenarten beeinträchtigen.

    Stattdessen setzt die Stadt auf eine gezielte Bekämpfung an sensiblen Orten sowie auf die Förderung natürlicher Gegenspieler wie:

    • Meisen
    • Fledermäuse
    • Weitere insektenfressende Tierarten

    Hierzu wurden unter anderem Nistkästen und Fledermausquartiere eingerichtet.


    Was können Sie tun?

    • Warnschilder beachten
    • Gesperrte Bereiche meiden
    • Kinder sensibilisieren
    • Haustiere fernhalten
    • Sichtungen melden

    Hinweise auf Nester des Eichenprozessionsspinners in stark frequentierten Bereichen können möglichst mit Foto an folgende Adresse gemeldet werden:

    📧 EPS@sindelfingen.de


    Unser Hinweis

    Wir bemühen uns, die Informationen auf dieser Seite aktuell zu halten. Maßgeblich sind jedoch immer die Hinweise, Absperrungen und Informationen der Stadt Sindelfingen vor Ort.

    Bei akuten Änderungen können Spielplätze oder Wege kurzfristig gesperrt oder wieder freigegeben werden.

    Die Stadt Sindelfingen stellt aktuelle Informationen und Updates auf ihrer offiziellen Website bereit:


    🔗 Eichenprozessionsspinner – Stadt Sindelfingen

    👉 Spielplatz Holzi gesperrt ? Ausweichen auf das Klettergerüst in der ehemaligen Arena

    Sehr reelles, KI- generiertes Bild zu Eichenprozessionsspinnern

    Erstveröffentlicht:

  • Sommerfest Eichholz 2025

    Sommerfest Eichholz 2025

    Der Sindelfinger Stadtteil Eichholz feierte Sommerfest: Ein Tag voller Freude und Gemeinschaft

    Eichholz, 28. Juni 2025 – Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von knapp über 30 Grad Celsius fand im Stadtteil Eichholz das diesjährige Sommerfest statt. Rund 500 bis 550 gutgelaunte Gäste feierten gemeinsam und genossen ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bot.

    Ein Highlight des Festes war die super ausverkaufte Tombola, die mit 350 Gewinnen aufwartete. Die Erlöse kommen der Kinder- und Jugendarbeit im Eichholz zugute. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern, die die Gewinne zur Verfügung stellten. Selbst wenn ein gezogenes Los mal nicht so ganz passte, fand ein fairer Tauschhandel statt – ein wunderbares Beispiel für gelebte Gemeinschaft.

    Der Schulchor der Eichholzschule sorgte mit einer tollen Aufführung für gute Stimmung und begeisterte die Zuschauer mit seiner Darbietung. Ein weiterer, etwas emotionaler Moment war die Rede von Oberbürgermeister Dr. B. Vöhringer, der nach über 20 Jahren im Amt, auf eine weitere Amtszeit verzichtet. In seiner Ansprache bedankte er sich bei den Bürgern für ihre Unterstützung und die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Das Eichholz hatte damals schon für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung eine Vorbildfunktion für andere Stadtteile, die vor über 20 Jahren ihren Anfang genommen hat. Dr. Vöhringer bleibt uns weiterhin als Bürger der Stadt erhalten.

    Kulinarisch wurde ebenfalls viel geboten: Das alkoholfreie Hefeweizen war der Getränkerenner des Tages und erfreute sich großer Beliebtheit. Auch der Eisverkauf war ein Hit – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen, die sich an den kühlen Leckereien erfreuten.

    Die Organisation des Festes wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von 40 bis 50 Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Jugendlichen, die mit Eifer und Engagement zum Gelingen des Festes beitrugen. Dank zahlreicher Kuchen- und Salatspenden aus der Bewohnerschaft vom Stadtteil konnte das kulinarische Angebot weiter bereichert werden.

    Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgte für eine fröhliche Atmosphäre und animierte viele Gäste zum bleiben. Besonders viele Familien und Senioren genossen die entspannte Stimmung und die Möglichkeit, sich mit Nachbarn und Freunden auszutauschen.

    Ein weiteres Highlight war das Angebot an Halal-Gerichten, das mittlerweile zum Standard bei unseren Festen gehört. Erstmals wurde auch ein veganes Angebot präsentiert, das auf reges Interesse stieß und die Vielfalt der kulinarischen Optionen erweiterte.

    Das Sommerfest in Eichholz war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Nachbarschaft sind. Die Besucher freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Eichholz feiert!“

    Hinweis :

    Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.

    Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt. 

  • Energiedrehscheibe NORD– Sindelfingen setzt auf Windkraft und erneuerbare Energien

    Energiedrehscheibe NORD– Sindelfingen setzt auf Windkraft und erneuerbare Energien


    Was ist die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen?

    Die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen, entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge unweit vom Wohngebiet Eichholz und soll in Zukunft mehrere erneuerbare Energiequellen miteinander verbinden. Ziel ist es, an einem Standort verschiedene Technologien zu bündeln und damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung zu leisten.

    Bereits heute sind erste Anlagen in Betrieb, weitere Projekte befinden sich in Planung. Zusammengenommen entsteht hier ein Energiecluster mit einer Gesamtleistung von rund 167 Megawatt.

    Geplante und bereits realisierte Energieanlagen an der Energiedrehscheibe

    Mehrere Energiequellen sollen an diesem Standort kombiniert werden:

    Photovoltaik auf der ehemaligen Deponie

    bereits in Betrieb

    • etwa 3 MW Leistung
    • Strom für rund 1.100 Haushalte

    Die Photovoltaikanlage nutzt die große Fläche der ehemaligen Deponie zur Stromproduktion aus Sonnenenergie.


    Biogasanlage

    seit März 2026 in Betrieb

    • Einspeisung von Biomethan ins Gasnetz
    • etwa 36 MW Energieleistung
    • Wärme für rund 2.300 Haushalte

    Mit der neuen Anlage wird aus organischen Reststoffen Biomethan erzeugt, das in das regionale Gasnetz eingespeist werden kann.


    Heizwerk Nord

    geplant

    • Nutzung von Holzabfällen
    • etwa 80 MW Leistung
    • Wärme für rund 5.500 Haushalte

    Das geplante Heizwerk soll vor allem regionale Holzreste energetisch nutzen und damit zusätzliche klimafreundliche Wärme bereitstellen.


    Windkraftanlagen

    in Planung

    • geplante Leistung von rund 48 MW
    • Strom für etwa 16.000 Haushalte

    3 Windenergieanlagen sollen künftig den größten Teil der Stromproduktion an diesem Standort übernehmen.

    Herausforderung: Energie speichern und verteilen

    Die lokale Energieerzeugung bringt auch technische Herausforderungen mit sich. Wind- und Solarenergie stehen nicht immer dann zur Verfügung, wenn sie benötigt werden.

    Daher sind Speichertechnologien und leistungsfähige Stromnetze entscheidend, um die Energie zuverlässig nutzen zu können.

    Die Energiedrehscheibe Nord kann den gesamten Energiebedarf Sindelfingens daher derzeit noch nicht vollständig decken. Fossile Energieträger werden vorerst weiterhin eine Rolle spielen.


    Bedeutung für den Sindelfinger Norden

    Für den Sindelfinger Norden – und damit auch für das Eichholz – bedeutet die Energiedrehscheibe vor allem eine längere Bauphase.

    In den kommenden Jahren müssen unter anderem

    • Gasleitungen
    • Fernwärmenetze
    • Stromleitungen

    gebaut oder erweitert werden.

    Die Bauanträge für die fünf geplanten Windräder wurden beim Landratsamt Böblingen 2024 eingereicht.

    Inbetriebnahme der Biogasanlage an der Energiedrehscheibe Nord

    März 2026: An der Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen ist ein weiterer Baustein der Energieinfrastruktur in Betrieb gegangen. Auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge wurde eine Anlage zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan fertiggestellt und an das öffentliche Gasnetz angeschlossen.

    Die Anlage ist Teil eines regionalen Projekts zur energetischen Nutzung von Bioabfällen.


    Aufbereitung von Biogas zu Biomethan

    Die Anlage verarbeitet Rohbiogas, das in der Vergärungsanlage in Leonberg aus Bioabfällen gewonnen wird. Über eine rund 3,3 Kilometer lange Leitung wird das Gas nach Sindelfingen transportiert.

    Dort erfolgt die Aufbereitung mittels Membrantechnologie. Dabei wird das Rohbiogas zu Biomethan mit einer Reinheit von über 97 Prozent veredelt.

    Das aufbereitete Biomethan wird anschließend in das öffentliche Gasnetz eingespeist und kann unter anderem für die Wärmeversorgung genutzt werden.

    Nach Angaben der Betreiber können auf diese Weise jährlich rund 40.000 Megawattstunden erneuerbare Energie bereitgestellt werden.


    Nutzung des bei der Aufbereitung entstehenden CO₂

    Bei der Gasaufbereitung wird das enthaltene Kohlenstoffdioxid vom Methan getrennt.

    Das CO₂ wird anschließend verflüssigt und als Rohstoff weiterverwendet. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich etwa 5.000 Tonnen CO₂ in Lebensmittelqualität zu gewinnen.


    Regionaler Bioabfall-Kreislauf

    Die Methanisierungsanlage bildet zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg einen regionalen Bioabfall-Verwertungskreislauf.

    Der Prozess funktioniert in mehreren Schritten:

    1. Bioabfälle aus den Landkreisen Böblingen und Esslingen werden gesammelt
    2. In Leonberg erfolgt die Vergärung der Bioabfälle
    3. Dabei entsteht Rohbiogas
    4. Dieses wird nach Sindelfingen transportiert
    5. Dort erfolgt die Aufbereitung zu Biomethan und die Einspeisung ins Gasnetz

    Investitionen und technische Kennzahlen

    Die Investitionskosten für die Anlage in Sindelfingen einschließlich Gasleitung und CO₂-Abscheidung liegen bei rund 8 Millionen Euro.

    Zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg umfasst das Gesamtprojekt Investitionen von etwa 54 Millionen Euro.

    Nach Angaben der Projektbeteiligten können beide Anlagen zusammen jährlich rund 18.000 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen jährlichen CO₂-Ausstoß von etwa 1.600 Menschen.

    Die Anlage ist Teil des Energiekonzepts an der Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen, an dem neben der Biogasaufbereitung auch Photovoltaik sowie weitere erneuerbare Energieanlagen vorgesehen sind.

    Energiedrehscheibe Nord – wichtigste Daten zum Biogas

    • Standort: ehemalige Deponie Dachsklinge, Sindelfingen
    • Projektregion: Landkreise Böblingen und Esslingen
    • Biogasleitung: ca. 3,3 km von Leonberg nach Sindelfingen
    • Biomethanproduktion: ca. 40.000 MWh pro Jahr
    • CO₂-Rückgewinnung: ca. 5.000 Tonnen jährlich
    • Gesamtinvestition: rund 54 Millionen Euro
    • CO₂-Einsparung: etwa 18.000 Tonnen pro Jahr

    Windkraft an der Energiedrehscheibe Nord

    Wo stehen die Windräder?

    Nicht weit vom Eichholz, zwischen dem Sommerhofental und dem Stuttgarter Kreuz, entsteht ein neues Zentrum nachhaltiger Energie: die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen.

    Hier sollen fünf Windräder gebaut werden:

    • drei auf Sindelfinger Gemarkung
    • zwei auf Magstadter Seite

    .


    Lage der Windkraft-Anlagen und Auswirkungen auf das Eichholz

    Die geplanten Anlagen liegen überwiegend auf bereits vorbelasteten Flächen, beispielsweise:

    • entlang der Autobahn
    • auf der ehemaligen Deponie Dachsklinge

    Nach vorliegenden Gutachten werden keine erheblichen Beeinträchtigungen durch Lärm oder Schattenwurf für das Wohngebiet Eichholz erwartet.



    Fazit

    Die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen ist ein langfristig angelegtes Infrastrukturprojekt zur regionalen Energieversorgung.

    Durch die Kombination aus Windenergie, Photovoltaik, Biomethan und Biomasse entsteht ein Energiestandort, der verschiedene erneuerbare Energiequellen miteinander verbindet und zur lokalen Energieversorgung beitragen soll.

    Weiterführende Links und Informationsquellen:

    👉Windkraft BB

    👉Horber Rückenwind

    👉Pro Windkraft Neckar-Alb

    👉Rückenwind Herrenberg

    Bildquellen: Alle Bilder in diesem Beitrag- Mit freundlicher Genehmigung der Stadtwerke Sindelfingen

    Bild oben: Fotomontage-Windräder vom Sommerhofental aus gesehen wo die Straße (Hohenzollernstraße) vom Eschenried zum Badezentrum führt (maßstabsgestreu).

    Energiedrehscheibe auch vom Dachskopf sichtbar

    Die Entwicklung der Energiedrehscheibe lässt sich auch aus der Umgebung gut beobachten. Wer auf der neuen Aussichtsplattform am Dachskopf steht, blickt direkt auf das Gelände der ehemaligen Deponie Dachsklinge.

    Bereits heute sind dort die großen Photovoltaikflächen sowie die Anlagen der neuen Biogasanlage deutlich zu erkennen. In Zukunft werden von dort aus auch die geplanten Windräder sichtbar sein.

    Mehr zur neuen Aussichtsplattform und zum Blick über das Eichholz gibt es im Beitrag
    👉 Der Dachskopf – neue Aussichtsplattform beim Eichholz lädt zum Entdecken ein

    Weiterführende Links der Stadtwerke Sindelfingen:

    🔗Energiedrehscheibe NORD

    🔗Methanisierungsanlage

  • Der Dachskopf – Neues Ausflugsziel mit Aussicht für die ganze Familie

    Der Dachskopf – Neues Ausflugsziel mit Aussicht für die ganze Familie

    📍 Dachskopf auf einen Blick

    Ort Sindelfingen bei Stuttgart (Baden-Württemberg)
    Höhe 553 m ü. NHN
    Entstehung Rekultivierte ehemalige Deponie Dachsklinge
    Heute Öffentlicher Aussichtspunkt und Naherholungsgebiet
    Zukunft Standort der Energiedrehscheibe Nord mit erneuerbaren Energien

    Hinweis: Diese Seite beschreibt ausschließlich den Dachskopf in Sindelfingen bei Stuttgart. Informationen zu Anfahrt, Parkmöglichkeiten, Öffnungszeiten, Aussicht, Geschichte und den geltenden Verhaltensregeln finden Sie im weiteren Verlauf dieser Seite.

    Aktualisierung Juni 2026: Der Dachskopf verfügt inzwischen über eine öffentlich zugängliche 360-Grad-Webcam mit Livestream. Siehe Hinweis im Text 👇

    Die neue Aussichtsplattform beim Sindelfinger Eichholz

    Ein neues Highlight für Spaziergänger und Familien ist eröffnet:

    Die Aussichtsplattform am Dachskopf beim Eichholz.

    Von rund 550 Metern Höhe bietet sich ein beeindruckender Panoramablick über Sindelfingen – bei klarer Sicht sogar weit darüber hinaus.

    Der Höhenunterschied vom Sommerhofental bis zum Gipfel beträgt etwa 90 Meter. Der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen der Aussicht: Entlang des Weges informieren Schautafeln über die vielfältigen Biotope und Lebensräume im Gebiet, sowie die ehemalige Nutzung als Deponie (1959-1997). Seitdem hat eine erstaunliche Verwandlung stattgefunden, die viele Besucher erstaunen lässt.


    Ein Spaziergang mit Entdecker-Charakter

    Der Weg zur Plattform führt durch ein abwechslungsreiches Waldgebiet, vorbei an Wiesen, kleinen Lichtungen und schattigen Pfaden. Besonders gelungen sind die handgefertigten Ruhebänke, die vom Sindelfinger Forstteam aus Holz gearbeitet wurden – perfekt für eine kleine Rast zwischendurch.

    Auch für Kinder gibt es unterwegs einiges zu entdecken. Die Wege sind geschottert und führen ohne Treppen hinauf, was den Aufstieg angenehm macht – allerdings ist der Weg nur bedingt kinderwagentauglich.


    Natur erleben mit Aussicht

    Blick von der Dachskopf-Aussichtsplattform auf Sindelfingen und die umliegende Landschaft.

    Ob zum Spaziergang am Wochenende, zum Sonnenuntergang oder einfach für einen kleinen Moment der Ruhe – der Dachskopf ist ein Ort zum Entschleunigen.

    TIPP:

    Fernglas mitbringen! So lässt sich der weite Blick über Wälder, Felder und Stadtlandschaften noch intensiver genießen.Wer ein Fernglas zur Verfügung hat, kann bei guter Sicht vieles leichter entdecken und mehr als mit dem bloßen Auge. Mögliche Fern-Sichtziele sind z. B. der Engelberg Turm in Leonberg, die Hohe Warte bei Pforzheim (leider jetzt abgebaut) und die Burg Hohenneuffen. Wichtig dabei ist, auch seinen eigenen Standort auf der Plattform zu ändern.

    Der Engelbergturm vom Dachskopf aus gesehen

    Eröffnung und Zugang

    Die offizielle Eröffnung der Aussichtsplattform fand am 10. April 2025 statt.

    • Der Zugang erfolgt über die Waldwege vom Sommerhofental (Spielplatz beim Haus Sommerhof)oder über die Waldwege Stelle / Roter Berg.
    • Ein Zugang über die Leonberger Straße ist NICHT möglich.
    • Eine Alternative zu dem Aufstieg aus dem Sommerhofental bietet der Parkplatz „Am Gatter“ direkt neben dem Kreisverkehr am Ende der Leonberger Straße. Der Weg zum Gipfel ist mit rund 2,5 Kilometern etwas länger, dafür aber angenehmer, da der Höhenunterschied von dort nur etwa 60 Meter beträgt. Vom Parkplatz geht es nach dem Hochbehälter gleich rechts (Gatterallee) auf dem Weg ca. 500m geradeaus. Anschließend nimmt man den ZWEITEN Abzweig (Stuttgarter Weg) erneut nach rechts. Danach folgt man dem Weg für etwa einen Kilometer geradeaus, bis auf der rechten Seite ein Weg mit einem Schild zum Dachskopf abzweigt.
    • Kein Zutritt mit Fahrrad
    • Es besteht eine Schließzeit vom 01. Dezember bis 31. Januar, welche bei entsprechender Wetterlage verkürzt oder evtl. auch verlängert sein kann. Entsprechende Informationen sollen dann unten an den Wegweisern angebracht sein, so dass niemand auf halber Höhe vor verschlossener Türe steht. Weiter werden die Zugangswege im Winter nicht geräumt und gestreut.
    • Auf den Wegen ist keinerlei Beleuchtung vorhanden, weswegen der Zutritt und Aufenthalt auf dem Gelände nur bei Tageslicht erlaubt ist.
    • Es besteht noch immer Gefahr durch austretendes Gas aus dem Deponiekörper, weswegen Rauchen und offenes Feuer verboten sind, Feuerwerk natürlich ebenso. Bitte deswegen auch die Zugangswege nicht verlassen.
    • Hunde bitte anleinen
    • Es sind keine Mülleimer vor Ort – Nehmen Sie Ihren Abfall mit und entsorgen Ihn zu Hause.

    Bitte beachten Sie diese Hinweise, damit diese Landmarke weiter zugänglich bleiben kann. Der Dachskopf ist ein neues Naherholungsziel für alle, die Natur und Aussicht gleichermaßen schätzen – und das in unmittelbarer Nähe zum Eichholz.


    Fazit:

    Der Dachskopf ist ein lohnendes Ziel für einen Familienausflug, für Spaziergänger, Naturfreunde und alle, die Sindelfingen einmal aus einer neuen Perspektive sehen möchten.
    Ein Stück Naturerlebnis und Stadtblick – ganz ohne weite Anreise.

    Den Dachskopf jetzt auch von zu Hause erleben

    Wer den Dachskopf bereits besucht hat, kennt das Gefühl: Oben angekommen öffnet sich der Blick über die Wälder des Schönbuchs und bei guter Fernsicht reichen die Sichtachsen weit über die Region hinaus. Genau dieses Erlebnis lässt sich nun auch von zu Hause aus ein Stück weit nachvollziehen.

    Seit Kurzem steht auf dem Dachskopf eine moderne Webcam zur Verfügung, die einen beeindruckenden 360-Grad-Rundumblick als Livestream ermöglicht. Anders als bei vielen klassischen Webcams handelt es sich nicht um ein einzelnes Standbild. Besucher können die Umgebung selbst erkunden und den Ausblick aus verschiedenen Perspektiven betrachten.

    Besonders spannend wird es bei klarer Sicht. Dann lassen sich sogar markante Wahrzeichen wie der Fernsehturm oder der Schönbuchturm am Horizont entdecken. Da die Webcam einen echten Livestream zeigt, wirkt das Bild überraschend lebendig – selbst vorbeifliegende Vögel oder wechselnde Wetterstimmungen werden unmittelbar sichtbar.

    Der Schönbuchturm vom Dachskopf aus gesehen.

    Die Webcam ergänzt die Aussichtsplattform auf sinnvolle Weise und macht den Dachskopf auch für Menschen erlebbar, die gerade nicht vor Ort sein können. Gleichzeitig macht sie Lust darauf, sich irgendwann selbst auf den Weg zu machen und den Ausblick direkt auf der Plattform zu genießen.

    ➡️ Mehr Informationen und den direkten Zugang zur Webcam finden Sie in unserem Beitrag zur neuen Dachskopf-Webcam.

    Blick auf die Energiedrehscheibe Nord

    Wer auf der Plattform des Dachskopfes nach Norden blickt, erkennt in dirketer Nähe bereits die Anlagen der Energiedrehscheibe Nord auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Dachsklinge. Besonders auffällig sind die großen Photovoltaikflächen, die schon heute Strom aus Sonnenenergie erzeugen.

    Auch die neue Biogasanlage ist inzwischen in Betrieb, aber vom Aussichtspunkt nicht zu sehen. In den kommenden Jahren sollen dort zusätzlich mehrere Windenergieanlagen entstehen. Einen Überblick über das gesamte Projekt gibt der Beitrag zur
    👉 Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen

    Für interessierte Sterngucker:

    🔗Blutmond auf dem Dachskopf

    Erstveröffentlichung

  • 🏀 Eichholz-Arena: Neuer Spielplatz statt Brachfläche – aber ohne Schatten?

    🏀 Eichholz-Arena: Neuer Spielplatz statt Brachfläche – aber ohne Schatten?

    Monatelang war die Fläche der ehemaligen Eichholz-Arena abgesperrt – nun soll endlich etwas passieren.
    Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird dort ein neues Spiel- und Klettergerüst für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren installiert. Der Aufbau soll zeitnah beginnen.

    Ersatz für verlorene Spielflächen

    Die Entscheidung, die Fläche künftig als kleinen Spielbereich zu nutzen, ist grundsätzlich sinnvoll.
    Gerade in den Sommermonaten, wenn der beliebte Spielplatz Holzi wegen des

    👉Eichenprozessionsspinners

    geschlossen werden muss, fehlt im Stadtteil eine große Spielfläche mit Geräten.
    Der neue Standort könnte hier zumindest eine kleine Ausweichmöglichkeit bieten.

    Kritik: Kaum Schatten und wenig Fläche

    Allerdings zeigt sich schnell, dass der Ersatz nur bedingt geeignet ist:
    Die ehemalige Arena bietet kaum Beschattung, was eine Nutzung in der Mittagszeit im Sommer nahezu ausschließt.
    Zudem handelt es sich um eine relativ kleine Fläche, auf der lediglich ein einzelnes Spielgerät Platz findet – ein echter Ersatz für den Holzi-Spielplatz ist das also nicht.

    Wichtig für viele Kinder

    Nicht nur Familien aus dem Stadtteil, auch die Stadtranderholung im Täle nutzt im Sommer regelmäßig alle drei Spielplätze im Eichholzwald – den Schleicher, das Eichholzer Täle und den Holzi.
    Die zeitweisen Sperrungen treffen also viele Kindergruppen gleichzeitig.

    Bürgerbeteiligung kam zu kurz

    Positiv hervorzuheben ist, dass die Stadtverwaltung überhaupt versucht, Ersatz zu schaffen.
    Weniger erfreulich ist allerdings, dass es kaum Gelegenheit für eine echte Bürgerbeteiligung gab.
    Gerade bei Projekten, die das Gesicht eines Stadtteils über Jahrzehnte prägen, wäre es wichtig, die Anwohner frühzeitig einzubeziehen.
    Schließlich handelt es sich um öffentlich finanzierte Maßnahmen – also um das Geld der Bürgerinnen und Bürger.

    Fazit

    Trotz aller Kritik ist der neue Spielbereich sicher besser als eine ungenutzte, abgesperrte Fläche.
    Doch das Beispiel zeigt erneut, dass in manchen Bereichen der Stadtverwaltung die Kommunikation mit den Bürgern verbessert werden sollte.

    Nachtrag vom 09.12.2025: Am 08.12.2025 fand die Einweihung des Spielplatzes statt- ohne Quartiersarbeit und ohne Mitglieder des AK Verkehr und Gestaltung vom Inseltreff. Die AK Mitglieder hatten keine Kenntis vom Termin erhalten. Der AK hatte unter anderem vorgeschlagen, nicht wie von der Stadtverwaltung geplant, die Fläche unter dem Klettergerüst mit Sand aufzufüllen. In den Reihenhäusern, die sich unmittelbarer Nähe befinden, sind zahlreiche Freigängerkatzen unterwegs, welche die Sandfläche zweckentfremdet hätten. Weiter vermissen wir noch die Holzunterlagen mit Lehne als Sitzgelegenheit für Erwachsene. Diese waren auf den Plänen eingezeichnet. Aktuell sind keine vorhanden. Das Arena-Kapitel schließt jedenfalls so ab, wie es begonnen hat. Mit mangelhafter Kommunikation, die trotz mehrmaligem Ansprechen, bisher keine Verbesserung erfahren hat.

    Der Platz an dem die Arena stand, mit dem neuen Spiel- und Klettergerüst.
    Die ehemalige baufällige Arena, abgesperrt mit einem Bauzaun. So sah der Platz Anfang 2025 aus.