Kategorie: Eichholz

  • Hitze im Eichholz: Unser Stadtteil hat einen Vorteil – nutzen wir ihn!

    Hitze im Eichholz: Unser Stadtteil hat einen Vorteil – nutzen wir ihn!

    Zuletzt aktualisiert am:

    Wenn die Temperaturen im Sommer auf über 30 Grad steigen, wird selbst der Alltag zur Herausforderung. Der Landkreis Böblingen verweist in diesen Tagen auf seine digitale „Cool Map“, die kühle Orte und Trinkwasserstellen anzeigen soll.

    Praktische Tipps für heiße Tage

    Für das Eichholz fällt der praktische Nutzen allerdings eher bescheiden aus. Als kühler Aufenthaltsort wird beispielsweise der Spielplatz Holzi ausgewiesen – jener Spielplatz, der aktuell wegen des Eichenprozessionsspinners gesperrt ist (Stand 06/2026). Wer dort Abkühlung sucht, steht also vor verschlossenen Zugängen.

    🌡️ Gut zu wissen:

    Das Eichholz profitiert von seiner Lage am Wald und den vergleichsweise großen Grünflächen im Wohngebiet. Dadurch bleiben die Temperaturen oft spürbar niedriger als in stark versiegelten Stadtgebieten. Wer die aktuelle Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschläge oder den UV-Index im Eichholz verfolgen möchte, kann dafür die lokale Wetterstation nutzen. Gerade an heißen Tagen hilft sie dabei, den besten Zeitpunkt zum Lüften und Beschatten der Wohnung zu finden.

    Doch vielleicht liegt die eigentliche Stärke unseres Stadtteils ohnehin nicht auf einer digitalen Karte.

    Das Eichholz hat ein eigenes Mikroklima

    Während sich dicht bebaute Innenstädte im Sommer regelrecht aufheizen, profitiert das Eichholz von seiner besonderen Lage. Umgeben von Waldflächen und durchzogen von vergleichsweise vielen Grünflächen, bleiben die Temperaturen hier oft spürbar niedriger als in stark versiegelten Wohngebieten.

    Schon wenige Grad Unterschied können darüber entscheiden, ob eine Wohnung nachts auskühlt oder ob die Hitze bis zum nächsten Morgen in den Räumen bleibt.

    Natürlich schützt uns das nicht vor Hitzewellen. Aber wir haben bessere Voraussetzungen als viele andere Stadtteile.

    Die wichtigste Klimaanlage ist kostenlose Natur

    Wer die kühleren Morgenstunden konsequent nutzt, kann seine Wohnung oft erstaunlich lange angenehm halten:

    • Nachts und in den frühen Morgenstunden intensiv lüften.
    • Fenster und Rollläden schließen, sobald die Außentemperatur steigt.
    • Direkte Sonneneinstrahlung möglichst aussperren.
    • Elektrische Geräte nur dann nutzen, wenn sie wirklich benötigt werden – auch sie erzeugen Wärme.

    Besonders wirksam ist dabei der richtige Zeitpunkt. Wer morgens zu lange wartet, holt sich die warme Luft bereits wieder ins Haus.

    Die Eichholz-Wetterstation hilft beim richtigen Zeitpunkt

    Eine wertvolle Hilfe bietet dabei die Wetterstation im Eichholz. Sie misst direkt im Wohngebiet Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Niederschlag und den aktuellen UV-Index.

    Tipp: Behalten Sie nicht nur die Temperatur im Blick. Auch Luftfeuchtigkeit und UV-Index beeinflussen, wie belastend ein heißer Sommertag tatsächlich ist.

    Damit lassen sich die tatsächlichen Bedingungen vor Ort deutlich besser einschätzen als mit allgemeinen Wettervorhersagen für die gesamte Region. Gerade beim Lüften kann ein Blick auf die aktuellen Messwerte helfen, den günstigsten Zeitpunkt zum Öffnen oder Schließen der Fenster zu finden.

    Den Link zur Wetterstation finden Sie hier (oben rechts am Zahnrad einmalig umstellen von F (Fahrenheit) auf C (Celsius):

    🔗Link zur Eichholz-Wetterstation

    Was bei Hitze außerdem hilft

    Die klassischen Empfehlungen haben ihren guten Grund:

    • Regelmäßig trinken – auch ohne Durstgefühl.
    • Wasser oder ungesüßte Getränke bevorzugen.
    • Alkohol möglichst vermeiden, da er den Körper zusätzlich belastet.
    • Schwere körperliche Arbeiten in die Morgenstunden verlegen.
    • Leichte und helle Kleidung tragen.
    • Mittagssonne möglichst meiden.
    • Auf ausreichenden Sonnenschutz achten.
    Bei Hitze besser Wasser statt Wein – der Kreislauf wird es danken.

    Besonders wichtig: Ältere Menschen, kleine Kinder und Personen mit Vorerkrankungen reagieren oft empfindlicher auf hohe Temperaturen.

    Trinkwasser ist an diesen heissen Tagen besonders wichtig. Unbedingt mehr als sonst trinken und keine Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke zu sich nehmen. Als Richtwert gelten 2-3 Liter/Tag, hohe Temperaturen und körperliche Arbeit können den Bedarf auf 4 Liter oder mehr ansteigen lassen.

    Aufeinander achten

    Hitze gehört zu den Wetterlagen, die jedes Jahr Menschenleben kosten. Dabei sind oft nicht spektakuläre Notfälle das Problem, sondern schleichende Kreislaufbelastungen.

    Ein kurzer Besuch bei älteren Nachbarn, ein Anruf bei alleinstehenden Bekannten oder die Nachfrage, ob ausreichend Getränke vorhanden sind, kann an heißen Tagen mehr bewirken als jede App.

    Unser Vorteil liegt direkt vor der Haustür

    Vielleicht zeigt die offizielle Hitzekarte im Eichholz nur wenige nutzbare Angebote. Unser eigentlicher Vorteil ist jedoch etwas, das sich nicht digital erfassen lässt: die vielen Bäume, die Grünflächen und die unmittelbare Nähe zum Wald.

    Sie sorgen nicht für Wunder, aber sie machen das Leben an heißen Sommertagen ein Stück erträglicher. Und genau deshalb lohnt es sich, dieses kleine Stück Natur vor der eigenen Haustür zu schätzen und zu erhalten.

    Alles auch eine Kopfsache ? Reicht das alleine das berachten eines Eisbergs aus, um mehr „kühle“ zu spüren?

    Weiterführende Links zum Thema:

    🔗Hitzeportal des Landkreises Böblingen

    🔗Cool Map Landkreis Böblingen

    🔗Aktueller Stand zum Eichenprozessionsspinnern/Spielplätzen

    Veröffentlicht am:

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

  • Lernwerkstatt im Eichholz sucht dringend neue Koordination

    Lernwerkstatt im Eichholz sucht dringend neue Koordination

    Lernwerkstatt im Eichholz vor ungewisser Zukunft

    Zuletzt aktualisiert am:

    Die Lernwerkstatt im Eichholz ist für viele Grundschulkinder im Stadtteil seit Jahren eine wertvolle Unterstützung. Woche für Woche helfen ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten Kindern bei Hausaufgaben, schulischen Problemen und verbringen gemeinsam eine gute Zeit mit ihnen.

    Doch nun steht das Angebot vor einem ernsthaften Problem:
    Ab dem Schuljahr 2026/27 gibt es bislang niemanden mehr, der die Organisation und Koordination übernimmt.

    Damit droht erneut ein Beispiel dafür sichtbar zu werden, was derzeit vielerorts im Ehrenamt passiert: Sinnvolle und funktionierende Angebote geraten ins Wanken, weil engagierte Menschen fehlen, die Verantwortung übernehmen können oder wollen.

    Besonders bitter wäre dies für die Kinder im Eichholz, die von der Lernwerkstatt direkt profitieren.

    Die bisherige Organisatorin Christel Siegert hofft deshalb, dass sich doch noch jemand findet, der diese wichtige Aufgabe weiterführt. Der eigentliche Aufwand sei überschaubar — gebraucht werde vor allem jemand, der Anfragen bündelt und die Kinder an die Lernpatinnen und Lernpaten vermittelt.

    Nachfolgend der Aufruf im Original:


    Lernwerkstatt im Eichholz

    Seit einigen Jahren gibt es eine Lernernwerkstatt im Eichholz. Dort werden Grundschul-Kinder einmal pro Woche unterstützt:

    • Es werden gemeinsam Hausaufgaben gemacht
    • Schulische Probleme angegangen
    • Spiele gemacht
    • Eine gute Zeit miteinander verbracht

    Leider gibt es für diese wichtige und sinnvolle Arbeit ab dem Schuljahr 2026/27 keine Koordination bzw. Organisation mehr. Gibt es jemanden, der oder die diese Aufgabe übernehmen würde?

    Die wichtigste Tätigkeit besteht hauptsächlich darin, die Anfragen der Eltern zu sammeln und dann die gemeldeten Kinder an die Lernpaten weiter zu vermitteln.

    Gerne gebe ich nähere Auskünfte:

    Christel Siegert
    cbs.sifi@t-online.de
    07031/80 12 86


    Alternativ kann die Kontaktaufnahme auch gerne direkt im Inseltreff über die Quartiersarbeit erfolgen oder über unser Kontataktformular : 👉 Zum Kontaktformuar

    Warum solche Angebote wichtig für das Eichholz sind

    Gerade niedrigschwellige Unterstützungsangebote im Stadtteil können für Kinder und Familien einen großen Unterschied machen. Die Lernwerkstatt verbindet schulische Unterstützung mit persönlicher Zuwendung und ehrenamtlichem Engagement direkt vor Ort.

    Wir hoffen, es findet sich jemand, der diese wichtige Aufgabe weiterführen möchte — damit das Angebot auch in Zukunft erhalten bleibt.

    Die Lernwerkstatt ist seit vielen Jahren ein wichtiges Angebot der Quartiersarbeit im Eichholz. In zentraler Lage im Wohngebiet unterstützt sie Kinder beim Lernen und bietet Familien einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt direkt im Stadtteil.

    Die Quartiersarbeit im Inseltreff ist Ansprechpartnerin sowohl für interessierte Familien als auch für alle Fragen rund um die Lernwerkstatt. Eltern, die Unterstützung für ihr Kind suchen oder sich über das Angebot informieren möchten, können sich dort jederzeit melden.

    Um dieses wertvolle Angebot auch in Zukunft zu erhalten, wird derzeit dringend eine neue Koordination gesucht.


    KI generiertes Symbolbild zur Lernwerkstatt

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf, Text im Aufruf: Christel Siegert

    Veröffentlicht am:

  • Eichenprozessionsspinner 2026: Holzi erneut gesperrt

    Eichenprozessionsspinner 2026: Holzi erneut gesperrt

    Zuletzt aktualisiert am:

    Starker Befall in 2026

    Die Belastung durch den Eichenprozessionsspinner ist im Eichholz in diesem Jahr erneut hoch. Aufgrund eines starken Befalls musste der Kinderspielplatz Holzi vorsorglich gesperrt werden.

    Wie die Stadt Sindelfingen am 05. Juni 2026 mitteilte, treten derzeit im gesamten Stadtgebiet wieder vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners auf. Die feinen Brennhaare der Raupen können Hautreizungen, Juckreiz sowie Reizungen der Augen und Atemwege verursachen.

    Aktuelle Situation im Eichholz-Wald

    Nach unserem aktuellen Kenntnisstand stellt sich die Situation wie folgt dar:

    • Holzi: gesperrt
    • Schleicher („Rote Rutsche“): geöffnet
    • Eichholzer Täle: bereits abgebaut

    Wichtig: Maßgeblich sind immer die Hinweise und Absperrungen vor Ort. Die Situation kann sich kurzfristig ändern.

    Maßnahmen laufen bereits

    Die Stadt hat nach eigenen Angaben bereits im Frühjahr vorbeugende Maßnahmen an besonders sensiblen Standorten durchgeführt. Seit Juni werden Raupen und Gespinstnester insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und anderen stark frequentierten Bereichen entfernt.

    Der Spielplatz Holzi wird regelmäßig kontrolliert und erst wieder freigegeben, wenn keine erkennbare Gefährdung mehr besteht.

    Alternative Spielmöglichkeiten

    Für Familien im Eichholz stehen als Ausweichmöglichkeiten unter anderem der Spielplatz auf der Insel sowie das Klettergerüst auf dem Gelände der ehemaligen Arena zur Verfügung.

    Sichtungen melden

    Wer Nester des Eichenprozessionsspinners an stark frequentierten Orten entdeckt, kann diese möglichst mit Foto an die Stadt Sindelfingen melden:

    EPS@sindelfingen.de

    Hintergrundinformationen

    Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt das Eichholz mittlerweile fast jedes Jahr. Warum die Raupen problematisch sind, welche Gesundheitsrisiken bestehen und welche Schutzmaßnahmen empfohlen werden, haben wir in unserem ausführlichen und regelmäßig aktualisierten Hintergrundartikel zusammengefasst:

    👉 Eichenprozessionsspinner im Eichholz – Aktuelle Informationen und Schutzmaßnahmen (Update 2026)

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

    Veröffentlicht am:

  • Ausflug zum N.E.S.-Waldzentrum: Ein besonderes Angebot für mobilitätseingeschränkte Bewohner vom Eichholz

    Ausflug zum N.E.S.-Waldzentrum: Ein besonderes Angebot für mobilitätseingeschränkte Bewohner vom Eichholz

    Zuletzt aktualisiert am:

    Die IG Eichholz organisiert am 10. Juli 2026 einen besonderen Ausflug zum Forsthof beziehungsweise zum N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald. Das Angebot richtet sich insbesondere an Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkter Mobilität, die diesen besonderen Ort sonst nur schwer erreichen können.

    Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist normalerweise nicht mit dem Auto erreichbar. Für diesen Ausflug wurde jedoch eine spezielle Zufahrtsgenehmigung organisiert. Dadurch wird es möglich, die Teilnehmer direkt vom Eichholz zum Waldzentrum zu bringen.

    Gerade für Menschen, die längere Wege im Wald nicht bewältigen können, eröffnet sich damit eine seltene Gelegenheit, das Waldzentrum und seine Angebote vor Ort kennenzulernen.


    Die wichtigsten Informationen zum Ausflug

    Termin: Freitag, 10. Juli 2026
    Abfahrt: 15:00 Uhr im Eichholz an der Buswendeplatte
    Ziel: Forsthof / N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald
    Teilnahmebeitrag: 10 € pro Person

    Für die Zufahrt zum Forsthof ist eine besondere Gestattung erforderlich für die Kosten entstehen. Ebenso entstehen Kosten für die beiden Kleinbusse, weswegen der Teilnahmebeitrag 10 Euro pro Person beträgt. Er ist bei der Anmeldung zu entrichten.

    Im Anschluss ist eine gemeinsame Einkehr im Schwarzwaldvereinsheim geplant.

    Wer danach wieder direkt zurück ins Eichholz fahren möchte, kann selbstverständlich den Rücktransfer nutzen.

    Der Ausflug findet nur bei gutem Wetter statt.


    Führung durch Revierleiter Herr Klaas

    Am Forsthof erwartet uns Revierleiter Herr Klaas, der spannende Einblicke in die Geschichte des Forsthofs und die Arbeit der Forstverwaltung geben wird.

    Der Forsthof ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort für Naturpädagogik und Umweltbildung in Sindelfingen. Während der Führung erfahren die Teilnehmer mehr über:

    • die Entwicklung des Forsthofs
    • die Aufgaben der Forstverwaltung
    • den Lebensraum Wald
    • Natur- und Artenschutz im Sindelfinger Wald

    Attraktionen im N.E.S.-Waldzentrum

    Nach der Einführung können verschiedene Einrichtungen des Waldzentrums besucht werden.

    Dazu gehören unter anderem:

    • das Teichkino mit Einblicken in die Unterwasserwelt
    • das Vogelbeobachtungshaus
    • das Bienenhotel
    • weitere Erlebnisstationen rund um Wald, Tiere und Natur

    Die Anlage bietet viele Möglichkeiten, Natur und Wald aus nächster Nähe zu erleben.


    Warum dieser Ausflug etwas Besonderes ist

    Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist für Privatfahrzeuge normalerweise nicht zugänglich. Für unseren Besuch wurde eine besondere Gestattung zur Zufahrt organisiert.

    Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Besuch des Waldzentrums deshalb häufig nur schwer oder gar nicht möglich.

    Der organisierte Transport macht es möglich, diesen besonderen Ort ohne längere Fußwege zu erreichen und die Naturangebote vor Ort in Ruhe zu erleben.


    Hinweis zur Teilnahme

    Der Ausflug richtet sich insbesondere an Personen mit eingeschränkter Mobilität.

    Leider können wir jedoch keine Rollstühle transportieren und bitten hierfür um Verständnis. Zwar sind sowohl der Forsthof als auch das Schwarzwaldvereinsheim grundsätzlich barrierefrei zugänglich, der Transport sowie einzelne Wege/Attraktionen im Wald sind jedoch organisatorisch nicht für Rollstühle geeignet.

    Eine Teilnahme ist daher leider nur für Personen möglich, die ohne Rollstuhl auskommen. Gehwägen und Stöcke sind möglich.

    🔗Link zum Beitrag vom Ausflug


    Anmeldung zum Ausflug

    Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bei Rolf-Uwe oder Thomas.

    👉 Bei Anfragen oder Rückfragen hier klicken

    Der Ausflug findet nur bei gutem Wetter statt. Ergänzende und aktuelle Infos zum Ausflug werden an diesem Beitrag angeheftet.

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

    Veröffentlicht am:

  • Wilder Müll an Containerstandort Friedrich-Ebert-Straße hat Auflösung zur Folge

    Wilder Müll an Containerstandort Friedrich-Ebert-Straße hat Auflösung zur Folge

    Zuletzt aktualisiert am:

    Illegale Müllablagerungen bleiben ein Problem.

    Das Thema wilder Müll an Containerstandorten in Sindelfingen ist leider auch in unserem Stadtteil immer wieder präsent. Rund um Altglas- und Altkleidercontainer sowie an Mülltonnen werden regelmäßig Abfälle abgestellt, die dort nicht hingehören.

    Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

    • Die Standorte der Container für Altglas oder Altkleider sind keine Müllabladeplätze.
    • Mülltonnen sind nicht für die Entsorgung von Hausmüll, Sperrmüll oder Farbkübeln gedacht.
    • Essensreste gehören nicht in oder auf öffentliche Müllbehälter, sondern in die eigene Komposttonne mit geschlossenem Deckel.

    Illegale Ablagerungen verursachen erhebliche Zusatzkosten. Das Entfernen des Mülls bedeutet zusätzlichen Personal- und Entsorgungsaufwand – bezahlt von uns allen.

    Jede Bewohnerin und jeder Bewohner trägt Verantwortung dafür, dass unser Stadtteil sauber und lebenswert bleibt.


    Stadt Sindelfingen reagiert mit konkreten Maßnahmen

    Wie die Stadt Sindelfingen in einer Pressemitteilung vom 11.02.2026 mitteilt, werden die Maßnahmen gegen illegale Müllablagerungen an Containerstandorten des Abfallwirtschaftsbetriebs Böblingen (AWB) deutlich intensiviert.

    Ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Sauberkeit ist die Auflösung der beiden Containerstandorte „Am Hirnach“ sowie in der Friedrich-Ebert-Straße vor dem ehemaligen Waldhotel“.

    An beiden Standorten kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu massiven illegalen Müllablagerungen, die deutlich über das Maß anderer Containerstandorte hinausgingen. Trotz regelmäßiger Reinigungsmaßnahmen konnte keine nachhaltige Verbesserung erreicht werden.

    Die Stadt zieht damit klare Konsequenzen – mit dem Ziel, die Sauberkeit im Stadtgebiet langfristig zu sichern.

    So sauber sah der Containerstandort leider meist nicht aus, deswegen erfolgt jetzt die Auflösung

    Warum falsche Müllentsorgung uns alle betrifft

    Illegale Müllablagerungen führen nicht nur zu einem unschönen Erscheinungsbild, sondern haben konkrete Folgen:

    • Höhere Entsorgungskosten für die Allgemeinheit
    • Mehr Verwaltungs- und Reinigungsaufwand
    • Verlust von Containerstandorten
    • Negative Auswirkungen auf das Wohnumfeld

    Gerade die Schließung von Standorten zeigt: Fehlverhalten einzelner kann Einschränkungen für viele bedeuten.


    Gemeinsam für einen sauberen Stadtteil

    Ein sauberer Stadtteil ist kein Selbstläufer. Er lebt vom verantwortungsvollen Handeln aller.

    Bitte nutzen Sie die vorgesehenen Entsorgungswege und melden Sie größere Ablagerungen gegebenenfalls direkt bei der Stadt oder dem Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB).

    Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser Eichholz und Sindelfingen sauber und lebenswert bleibt.

    Deshalb:

    Nutzen Sie bitte die dafür vorgesehenen Wege der Abfallwirtschaft.

    Das Abfall ABC hilft die richtige Anlaufstelle zu finden.

    Der Link dazu im Internet:

    https://www.awb-bb.de/start/entsorgen/abfall-abc.html

    oder 

    Tel: 07031 663-1550

    Fax: 07031 663-91550

    E-Mail: awb@lrabb.de

    Alternativ liegen Druckbroschüren in verschiedenen Sprachen beim AWB Foyer in der Wolf-Hirth-Straße 33 (Schräg gegenüber vom Wertstoffhof) aus.

    Illegale Müllverstöße melden

    Illegale Müllablagerungen können direkt gemeldet werden:

    ⛓️‍💥Link zur Pressemitteilung der Stadt Sindelfingen 11.02.2026

    admin

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf Im Beitragstext sind Auszüge aus der Pressemitteilung der Stadt Sindelfingen vom 11.02.2026 enthalten.

    Veröffentlicht am:

  • Aktionssonntag im Sindelfinger Forst: IG-Eichholz besucht das N.E.S.-Waldzentrum

    Aktionssonntag im Sindelfinger Forst: IG-Eichholz besucht das N.E.S.-Waldzentrum

    Zuletzt aktualisiert am:

    Sonntag, 1. Februar 2026:
    Trüber Himmel, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt – und trotzdem machte sich eine kleine, spontane Gruppe von IG-Eichholz-Mitgliedern auf den Weg zum Sindelfinger Forsthof, genauer gesagt zum N.E.S.-Waldzentrum. Und das sollte sich lohnen.

    Was ist das N.E.S.-Waldzentrum?

    Wer mit der Abkürzung N.E.S. noch nichts anfangen kann:
    Sie steht für Natur-Erlebnis-Sindelfingen. Früher befand sich in direkter Nachbarschaft zum Freibad das VIZ – Vogel-Informations-Zentrum. Heute hat sich daraus ein vielseitiges Natur- und Umweltzentrum entwickelt, das Wissen, Erlebnis und Mitmachen auf gelungene Weise verbindet.

    Aktionssonntag „Höhlenbrüter & Nistkastenbau“

    Von 11 bis 17 Uhr stand am Forsthof alles im Zeichen der Höhlenbrüter. Der Aktionssonntag bot ein abwechslungsreiches Programm für Erwachsene und Kinder gleichermaßen:

    • anschauliche Exponate rund um heimische Vogelarten
    • umfangreiche Infomaterialien zu den Bewohnern von Nistkästen
    • praktische Einblicke in den Naturschutz vor Ort

    Besonders beliebt war der Nistkastenbau zum Mitmachen.

    Mitmachen, lernen und Spaß haben

    Für einen Unkostenbeitrag von 12 Euro konnte jeder Interessierte einen eigenen Nistkasten bauen und mit nach Hause nehmen – Material und Werkzeug inklusive. Neugierig und hochmotiviert machten sich die Teilnehmer ans Werk.

    Die freundlichen Mitarbeitenden des Sindelfinger Forsts standen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Dank der sehr guten Vorbereitung dauerte es nicht lange, bis die ersten drei Nistkästen fertiggestellt waren.
    👉 Erfolgserlebnis inklusive – und jede Menge Spaß auch.

    Begeisterung aus der IG-Eichholz

    Für einige IG-Eichholz-Beteiligte war es nicht der erste Besuch am Forsthof. Bereits beim Christbaumverkauf hatten sie positive Eindrücke gesammelt und begeistert davon berichtet. Der Aktionssonntag bestätigte diese Erfahrung eindrucksvoll.

    Ein besonderer Ort mit viel Engagement

    Was der Sindelfinger Forst rund um den Forsthof und das N.E.S.-Waldzentrum in jahrelanger Arbeit geschaffen hat, ist bemerkenswert. Naturpädagogik, Umweltbildung und Erlebnisse für alle Generationen greifen hier ineinander.

    ➡️ Zum Thema N.E.S. werden wir noch weitere, separate Berichte veröffentlichen.

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

    Veröffentlicht am:

  • Packstation im Eichholz

    Packstation im Eichholz

    Moderner Service für den Stadtteil

    Zuletzt aktualisiert am:

    ****************Update September 2026*********

    Die Station steht bereits. Demnächst kann die Station auch genutzt werden.

    *******************************************

    Der Stadtteil Eichholz erhält in Kürze eine neue Packstation und damit einen zeitgemäßen Service für die Paketversorgung vor Ort. Der neue Standort der Packstation befindet sich hinter der Pauluskirche, am Parkplatz der Tagespflege. Mit diesem Angebot wird die Paketabholung und -zustellung im Eichholz deutlich komfortabler, flexibler und zukunftsorientiert gestaltet.

    Die neue Packstation im Eichholz stellt einen wichtigen Schritt dar, um den Stadtteil an moderne Logistik- und Serviceangebote anzubinden und den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner spürbar zu erleichtern.

    Warum der Standort der Packstation im Eichholz so gewählt wurde

    Ursprünglich war vorgesehen, die Packstation an einem noch zentraleren Ort im Stadtteil Eichholz zu errichten. Trotz intensiver Suche konnte jedoch kein geeigneter Standort gefunden werden. Entweder fehlte die Zustimmung der jeweiligen Grundstückseigentümer oder die verkehrlichen Voraussetzungen entsprachen nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards.

    Ein zentrales Kriterium bei der Standortwahl der Packstation im Eichholz war, dass sowohl Nutzerinnen und Nutzer als auch Paketboten die Anlage sicher, übersichtlich und verkehrsgerecht be- und entladen können. Diese Anforderungen erfüllt der nun gewählte Platz hinter der Pauluskirche in besonderer Weise.

    Ein weiterer Vorteil des Standorts ist, dass hier voraussichtlich ein uneingeschränkter 24-Stunden-Betrieb an sieben Tagen die Woche möglich ist. Anders als bei der Packstation im Spitzholz müssen im Eichholz keine Ruhezeiten mit eingeschränkten Nutzungszeiten berücksichtigt werden.

    Verkehrssicherheit und Genehmigung durch die Stadt

    Der Standort der neuen Packstation im Eichholz bietet ausreichend Platz für Anlieferungen und Abholungen, ohne den fließenden Verkehr oder Fußgängerinnen und Fußgänger zu beeinträchtigen. Die vorhandene Infrastruktur ermöglicht eine sichere Nutzung für alle Beteiligten.

    Aufgrund dieser positiven Rahmenbedingungen erteilten die zuständigen Stellen der Stadt die erforderliche Baugenehmigung. Damit wurde ein entscheidender Meilenstein erreicht, der die Umsetzung der Packstation im Eichholz offiziell ermöglicht.

    Ein Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner des Eichholz

    Die neue Packstation im Eichholz stellt eine attraktive und zeitgemäße Bereicherung für den Stadtteil dar. Kurze Wege, flexible Paketabholung und eine verbesserte Nahversorgung bieten insbesondere im Alltag vieler Menschen einen echten Mehrwert.

    Besonders erfreulich ist, dass dieses Projekt trotz zahlreicher Herausforderungen konsequent weiterverfolgt wurde. Ein besonderer Dank gilt Frau Biermann von der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, die mit großem persönlichen Engagement und viel Durchhaltevermögen maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Packstation im Eichholz realisiert werden konnte.

    Wann geht die Packstation im Eichholz in Betrieb?

    Sobald nähere Informationen zum genauen Zeitplan und zur Inbetriebnahme der Packstation im Eichholz vorliegen, werden diese zeitnah im Eichholz-Blog sowie in der Stadtteilzeitung veröffentlicht.

    Die neue Packstation im Eichholz zeigt eindrucksvoll, wie durch Zusammenarbeit, Geduld und Engagement ein nachhaltiger Mehrwert für den gesamten Stadtteil entstehen kann.

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf,

    Veröffentlicht am:

  • AUF DER ACHTERBAHN DES LEBENS

    AUF DER ACHTERBAHN DES LEBENS

    Zuletzt aktualisiert am:

    Buntes Hemd, Smiley-Button, Ohrstecker, frohes Lachen, dicker Bauch …wer ihn kennt, weiß, von wem die Rede ist: Rolf-Uwe Grünewald.
    Eichholz-Bewohner und aktiver Bürger, bekannt für sein vielseitiges Engagement unter anderem bei der Quartiersarbeit im Eichholz. Dort trifft man ihn regelmäßig bei der IG Eichholz, im Inselcafé, im Redaktionsbüro der Stadtteilzeitung, bei den Arbeitskreisen Verkehr und Veranstaltungen, bei der Betreuung von Sozialsündlern, beim Aufräumen und Instandhalten. Das Eichholz ist sein Zuhause – seine Zielgerade nach einer beispiellosen Achterbahnfahrt.

    Loopings, Turns und Schraubenrollen gab es genug in seinem Leben. Schon mit drei Jahren begann seine erste Talfahrt, als er 1963 zusammen mit seiner Zwillingsschwester aus der Familie mit acht Kindern gerissen wurde und ins Kinderheim kam. Schon ein Jahr später erlebte er die erste Bergfahrt: liebevolle neue Eltern, ein behütetes Aufwachsen in einem Lehrerdiensthaus mit riesigem Garten und viel Freunden zum Toben und Tollen. Als „Adoptivkind“ in ländlicher Kleinbürgerlichkeit wurde er in der Schule früh mit dem Mobbing konfrontiert, er zog sich zurück, musste die Schule wechseln, verlor an Selbstvertrauen und flüchtete sich mit 14 Jahren in Alkohol und Zigaretten. Die Abwärtsspirale begann. Seine Berufsträume hängte er an den Nagel und entschied sich zu einer Ausbildung zum Koch. Hier begann der Alptraum seines Lebens, denn tägliche Vergewaltigungen durch den Chef nahmen ihm das letzte bisschen Selbstvertrauen und nährten die frühe Sucht nach Alkohol.

    Mit abgeschlossener Lehre hieß sein Ziel: einfach nur weg! Seine Spuren hinterließ er als Koch im Ehrenamt, als Koch bei der Bundeswehr, als stv. Küchenchef in der Schweizer Gastronomie und später im christlichen Jugenddorfwerk in Nagold – immer eine dicke Alkoholfahne hinter sich herziehend. Und immer auf der Flucht, bevor jemand seine Sucht erkennen sollte. Ein doppelter Bandscheibenbruch beendete seine Koch-Laufbahn,
    der Loop ins nächste Abenteuer startete: Versicherungskaufmann.

    Nach der Umschulung übernahm er mit knapp 30 Jahren eine Versicherungsagentur in Esslingen und die Kurve führte ihn nach oben bis hin zur großen Liebe. Diese lockte ihn nach Wiesbaden und am Ende kostete deren Fall ihn 300.000 Euro.

    Rolf-Uwe Grünewald brach mit 33 Jahren alle Brücken hinter sich ab und geriet in einen schuldenreichen Strudel des Überlebens mit unterschiedlichsten Tätigkeiten. Drogen und die „inzwischen“ vier Flaschen Wodka täglich zogen ihn in den nächsten Abgrund. Mit knapp 5 Promille wurde er 47-jährig ins Krankenhaus eingewiesen und erwachte nach 12 Tagen. Dieser Tag X war seine Wende und er begab sich auf einen harten Weg zurück ins Leben ohne Alkohol, ohne Drogen. Er strotzte der „86 % Rückfallquote“ und schaffte es in dem Wissen „entweder jetzt oder
    tot“. Diabetis, Infusionstherapie, Rollstuhl, Amputationen … er erlebte das volle Programm im Kabinett des Schreckens und fand seinen Weg in ein neues Leben und wollte dies mit Menschen teilen, um zu helfen.

    Seit 2008 hält er erfolgreich und eindrucksvoll Vorträge über Sucht in Schulen, bei der AWO, im Suchthilfezentrum und bei der Polizei. Er bedient eine Hotline für sexuell missbrauchte Jungs. Er fährt für die Lebenshilfe und für die Freizeit im Täle. Er begleitet Kranke im Sindelfinger Klinikum vor und nach der OP, engagiert sich als Lesepate, Wahlhelfer, im Bündnis Buntes Sindelfingen, bei der Bürgerstiftung und bei Miteinander / Füreinander. Seit 20 Jahren pflegt er intensive Brieffreundschaften und hat mit den Briefen auch das Schreiben entdeckt. Zuletzt mit der Teilnahme an einem Schreibwettbewerb zum Thema „Herzenswünsche“ mit seiner berührenden Geschichte über die Familienzusammenführung einer „eigentlich“ für immer getrennt geglaubten Familie.

    Menschen wie Rolf-Uwe Grünewald sind wichtig und wir freuen uns, dass er Vorbild und Teil unserer Gemeinschaft ist.

    Zürich – Finanzmetropole der Schweiz. Hier hat Rolf-Uwe erfolgreich in der Gastronomie als stellvertretender Küchenchef gearbeitet .

    Eine Zusammenfassung dieses Beitrags ist erschienen im Mietermagazin der Wohnstätten Sindelfingen „Wohnfühlen“ 12/2025. Mit freundlicher Genehmigung der Sindelfinger Wohnstätten- Text: Doris Leddin, Beitragsbilder: Thomas Alf

    Veröffentlicht am:

  • Heiligabend gemeinsam erleben: Offenes Beisammensein im Stadtteil statt alleine zu Hause

    Heiligabend gemeinsam erleben: Offenes Beisammensein im Stadtteil statt alleine zu Hause

    Zuletzt aktualisiert am:

    Während viele Menschen den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen, gibt es auch jene, die diesen Abend sonst allein zu Hause verbringen würden. Genau hier setzt seit Jahren eine besondere Aktion im Stadtteil an: Niemand soll an Heiligabend allein sein müssen, wenn er oder sie das nicht möchte.

    Heiligabend gemeinsam verbringen – ein Abend der Herzlichkeit und Begegnung

    Initiiert, organisiert und in jeder Phase persönlich getragen wird dieses offene Beisammensein von Rolf-Uwe. Sein Konzept unterscheidet sich bewusst von klassischen Weihnachtsfeiern:
    Es gibt kein Programm, keinen religiösen oder traditionellen Rahmen. Im Mittelpunkt steht allein der Mensch – so, wie er ist – und die Gemeinschaft.

    Alles aus einer Hand – Aufbau, Dekoration und Organisation

    Bereits am 24. Dezember ab etwa 10 Uhr begann der Aufbau, der sich bis 14:30 Uhr zog. Rolf-Uwe übernahm diesen komplett alleine – vom Herrichten der Räume über das Platzieren der Möbel bis hin zur gesamten technischen und organisatorischen Vorbereitung.

    Auch die gesamte Dekoration wurde von ihm selbst gestaltet und angebracht. Das gewählte Motto: weiße, glatte Weihnachten.
    Schon von außen leuchtete das Foyer des Inseltreffs hell und warm – ein Anblick, der sofort ein Gefühl von Offenheit, Ruhe und Einladung vermittelte.

    Ein Abend ohne Zwang – mit viel Nähe

    Die ersten Gäste trafen gegen 16:45 Uhr ein. Von Beginn an war klar:Jeder darf kommen und gehen, wann er möchte.
    Genau diese Freiheit macht den Abend jedes Jahr so besonders.

    Viele neue Gäste kamen hinzu, ebenso wie Stammgäste, die sich seit Jahren auf diesen Abend freuen. Alte Bekanntschaften lebten auf, neue entstanden ganz ungezwungen. Gespräche entwickelten sich von selbst – ehrlich, offen und oft überraschend tiefgehend.

    Gastgeber mit Herz und Erfahrung

    Rolf-Uwe zeigte auch an diesem Abend wieder, was es heißt, Gastgeber aus Überzeugung zu sein. Der gelernte Gastronom setzte bewusst nicht auf ein opulentes Menü, sondern auf eine hochwertige, liebevoll zusammengestellte Auswahl.

    Auf den Tischen und am Buffet fanden sich:

    viele verschiedene süße und salzige Naschereien

    eine vielfältige Getränkeauswahl

    alles so arrangiert, dass sich niemand selbst versorgen musste – die Gäste wurden umsorgt

    Die Mischung aus Professionalität, Zurückhaltung und persönlicher Nähe sorgte für ein Wohlgefühl, das viele Gäste länger bleiben ließ, als sie ursprünglich geplant hatten.

    Ein konfessionsloses Miteinander

    Besonders wertvoll: Das Treffen war bewusst konfessionslos.
    Jeder durfte sein, wie er oder sie ist.
    Ohne Erwartungen, ohne Rollen, ohne Verpflichtungen – dafür mit Respekt, Herzlichkeit und echter Aufmerksamkeit füreinander.

    Ein langer Abend – und ein Einsatz bis zuletzt

    Die letzten Gäste verabschiedeten sich gegen 1:30 Uhr.
    Anschließend räumte Rolf-Uwe allein bis 2:45 Uhr auf.
    Am nächsten Tag folgten weitere drei Stunden, um alles vollständig wieder in Ordnung zu bringen.

    Damit lag der komplette Ablauf – Aufbau, Dekoration, Durchführung und Aufräumen – vollständig in einer Hand. Ein Einsatz, der eindrucksvoll zeigt, wie viel persönliches Engagement, Verantwortung und Herzblut hinter dieser Aktion steckt.

    Fazit
    Dieser Heiligabend war kein Event im klassischen Sinne – sondern ein Raum für Begegnung, Gespräche und Gemeinschaft.
    Ein Abend, der zeigt, wie viel Wärme entstehen kann, wenn Menschen einfach zusammenkommen dürfen.

    Ein großes Dankeschön an Rolf-Uwe, der diesen Abend von der ersten Stunde bis zum letzten Handgriff allein möglich gemacht hat, und an alle Gäste, die ihn durch ihre Offenheit und Herzlichkeit mit Leben gefüllt haben.

    Dieser Beitrag wurde zusammengestellt von Thomas Alf, Bilder von Rolf-Uwe Grünewald

    Veröffentlicht am:

  • Gemeinsames Frühstück im Eichholz: Türkisches Adventsfrühstück stärkt die Nachbarschaft

    Gemeinsames Frühstück im Eichholz: Türkisches Adventsfrühstück stärkt die Nachbarschaft

    Zuletzt aktualisiert am:

    Advent im Eichholz – Gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft

    Wie wichtig Begegnungen und gemeinsames Erleben für ein lebendiges Miteinander im Stadtteil sind, zeigte sich eindrucksvoll beim gemeinsamen Frühstück am 2. Advent. Im Zentrum der Aktion stand – ganz im Sinne der IG Eichholz – die Förderung der Nachbarschaft und des Austauschs im Quartier.

    Die ursprüngliche Anregung kam von Gisela, die Idee wurde anschließend von IG-Eichholz-Mitglied Rolf-Uwe engagiert aufgegriffen und umgesetzt. Anfangs schien das Interesse noch überschaubar: Zunächst meldeten sich gerade einmal drei Interessierte. Doch durch seine intensive Nachfragen im Inselcafé und in der Seniorenküche wuchs die Runde schnell – und am Ende entwickelte sich ein ausgesprochen geselliges Frühstück.

    Türkisches Frühstück im Sepan / Lounge

    Treffpunkt war die Sepan Lounge, wo die Gäste von Inhaber Herrn Sepan persönlich sehr freundlich empfangen wurden. Für die Frühstücksrunde war eine lange, liebevoll gedeckte Tafel vorbereitet, geschmückt mit edlem, buntem orientalischem Geschirr, das sofort eine besondere Atmosphäre schuf.

    Insgesamt nahmen 25 Personen teil – 22 Frauen und 3 Männer –, die gemeinsam mehr als zwei Stunden in angeregter und herzlicher Runde verbrachten.

    Reichhaltig, vielfältig und immer wieder frisch

    Das türkische Frühstück ließ kaum Wünsche offen:
    Der Tisch wurde sehr reichhaltig gedeckt und immer wieder wurde nachgereicht. Angeboten wurden unter anderem:

    Türkischer schwarzer Tee und Kaffee (etwa hälftig nachgefragt)

    Rührei mit Sucuk

    Rührei mit Tomaten und weißem Käse

    Frisches Obst

    Wurst, Käse und Frischkäse mit Honig

    Marmeladen

    Oliven

    Tomaten und Gurken

    Fladenbrot

    Immer wieder frisch servierte Brandteiglinge

    Besonders angenehm: Speisen konnten jederzeit nachgeordert werden, ganz ohne Hektik.

    Ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachbarschaft

    Bei einem fairen Preis, gutem Essen und vielen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Alle Gäste zeigten sich sehr zufrieden – nicht nur mit dem Frühstück selbst, sondern vor allem mit der offenen, herzlichen Stimmung.

    Diese Aktion zeigt einmal mehr, wie aus einer kleinen Idee durch Engagement und Offenheit ein wertvoller Moment für die Gemeinschaft im Eichholz entstehen kann. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – und insbesondere an Rolf-Uwe für die Umsetzung sowie an Gisela für die ursprüngliche Anregung.

    Solche Treffen machen Lust auf mehr.


    Zusammengestellt von Thomas Alf, Bilder von Rolf-Uwe Grünewald

    Veröffentlicht am: