Viele Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Eichholz fragen sich schon seit Längerem: Wird es hier bald Ladesäulen für Elektroautos geben – und wenn ja, wo genau?
Aktueller Stand (Update Oktober 2025)
Wie die Stadtverwaltung auf Nachfrage mitteilte, läuft derzeit die Ausschreibung der geplanten Standorte, unter anderem auch für die Ladesäulen in der Watzmannstraße. Die Vergabe soll bis Ende Oktober 2025 abgeschlossen sein. Es sieht aktuell gut aus, dass sich ein geeigneter Anbieter findet.
Ob die Bauarbeiten allerdings noch im Herbst oder Winter 2025/2026 beginnen können, hängt laut der Stadtverwaltung von mehreren Faktoren ab – etwa der Witterung, den verfügbaren Baukapazitäten und den Netzanschlüssen der Energieversorger. Spätestens im Frühjahr 2026 soll die Umsetzung im Eichholz starten.
Geplante Standorte
Nach derzeitigem Stand sind drei Ladesäulen mit insgesamt sechs Ladepunkten vorgesehen. Diese sollen im nördlichen Bereich der Insel, direkt rechts des Fußgängerüberwegs, entstehen – also dort, wo bereits jetzt Parkflächen vorhanden sind.
Ausblick
Damit rückt das Ziel, auch im Eichholz eine zeitgemäße Ladeinfrastruktur aufzubauen, endlich in greifbare Nähe. Sobald die Baufirma feststeht und der genaue Zeitplan vorliegt, werden wir hier im Stadtteil-Blog erneut berichten.
Jeder hat sich sicher schon einmal über eine defekte Straßen- oder Gehweglaterne geärgert. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine gute Beleuchtung wichtig für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Doch die Stadt kann nicht jede Laterne ständig im Blick behalten – dafür ist das Stadtgebiet einfach zu groß.
Unter dem Motto „Ihr Draht zu uns“ bietet die Stadt Sindelfingen eine einfache Möglichkeit, solche Mängel direkt zu melden. Über die Plattform
(alternativ über Suchmaschinen: „Sindelfingen wills wissen“) können Sie Schäden und Anliegen schnell und unkompliziert weitergeben – auch direkt vom Smartphone aus.
Auf der Webseite finden Sie zahlreiche Themenbereiche, in denen Sie Ihre Meldung eintragen können.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Sie müssen keine zuständige Stelle oder Person kennen.
Wer den Standort über das Handy freigibt, spart sich die manuelle Eingabe der Adresse.
Meldungen lassen sich jederzeit und sofort absenden.
Auf Wunsch können Sie den aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Tickets online verfolgen.
Hinweis: Falls Sie eine Rückmeldung mit dem Hinweis „Anliegen Nr. XXXX unlösbar“ erhalten, bedeutet das in der Regel, dass Ihr Anliegen an die zuständige Stelle weitergeleitet wurde – es ist also in Bearbeitung.
1Jede Straßenlaterne hat eine Nummer, die man mit angeben kann im Ticket. So ist sichergestellt, das die defekte Laterne problemlos identifiziert werden kann.
Integration im Eichholz – Miteinander braucht Regeln.
Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen. Wie so oft im Leben, fängt vieles auch hier bereits im Kleinen an. In einem Wohngebiet wie dem Eichholz zeigt sich, wie Integration funktioniert – oder scheitert. Die Gesellschaft an sich ist entscheidend.
Im Eichholz leben Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Gewohnheiten zusammen. Trotz aller Unterschiede haben sie ähnliche Wünsche: Ruhe, Familie, Gemeinschaft und ein normales Leben.
Damit das gelingt, reicht es nicht, wenn Stadt und soziale Träger Angebote machen. Entscheidend ist, dass alle Bewohner Verantwortung übernehmen. Wer hier lebt, soll sich willkommen fühlen – muss aber auch bereit sein, Regeln einzuhalten, Rücksicht zu nehmen und Respekt zu zeigen.
Herkunft kann erklären, warum jemand etwas nicht weiß, aber sie entschuldigt nicht, Regeln zu missachten. Ein Stadtteil kann keine Parallelregeln dulden. Ob Müll auf Spielplätzen, blockierte Rettungswege oder unnötig laufende Motoren – Regeln sind kein Selbstzweck, sondern Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.
Integration ist keine Einbahnstraße:
Neu Zugezogene müssen sich einfügen.
Alteingesessene sollten offen bleiben – aber nicht grenzenlos.
Übertriebene Toleranz führt zu Frust, wenn Konflikte aus Angst verschwiegen werden. Nur wenn Regeln klar gelten, entsteht Vertrauen.
Integration zeigt sich im Alltag: Kinder, die zusammen spielen, Eltern die sich austauschen, Jugendliche die gemeinsam Feste gestalten. Hier wird Miteinander gelebt – ohne Programme, einfach im täglichen Leben.
Am Ende zählt nicht, wer welche Staatsangehörigkeit oder Ausbildung hat, sondern das Verhalten jedes Einzelnen. Herkunft ist keine Ausrede, Glaube kein Sonderrecht und Sprache kein Hindernis für gutes Benehmen.
Wer dazugehören will, muss:
Regeln einhalten
Rücksicht nehmen
Respekt zeigen
Das Eichholz soll ein Ort sein, an dem Vielfalt verbindet – und Integration nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird. Jeder von uns kann und muss dazu beitragen. Nur so erreichen wir dieses Ziel.
Was exemplarisch im Eichholz im Kleinen gilt, gilt für die Stadt, das Land, die komplette Gesellschaft.
Wer nur seine eigenen Ziele verfolgt, jede Situation nur auf die eigene Sichtweise und seinen Vorteil auslegt, vergeht sich an der Gemeinschaft und integriert nicht.
Wer nicht bereit ist, in eine funktionierende Gesellschaft einzuzahlen, wird irgendwann nichts mehr erhalten, man macht sie kaputt.
Vielen Dank für die Zeit zum lesen von diesem Beitrag.
Thomas Alf
admin
Wie sonst im Leben braucht auch Integration Wegweiser und Regeln, die von allen eingehalten werden müssen um erfolgreich zu sein.
Himmelsereignis begeistert Besucher nicht nur aus dem Eichholz
In der Nacht vom 7. auf den 8. September machten sich Bewohner aus dem Eichholz auf den Weg zum Dachskopf, um ein ganz besonderes Naturschauspiel zu erleben: den Blutmond. Nur wer sich rechtzeitig angemeldet und einen der begehrten Plätze gesichert hatte, konnte teilnehmen – die Nachfrage war riesig, viele mussten leider abgewiesen werden.
Der AWB lädt ein zum Blick in den Himmel
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB) hatte zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen. Neben dem Beobachten des Blutmondes gab es eine wissenschaftlich fundierte Einführung in das Phänomen sowie spannende Informationen zum Thema Weltraumschrott. Passenderweise fand die Veranstaltung auf einem „irdischen Schrottberg“ statt – ein symbolträchtiger Ort, der die Verbindung zwischen Müll auf der Erde und Abfall im All eindrucksvoll verdeutlichte. So rückte ein oft unbeachtetes Thema in ein ganz neues Licht.
Faszinierende Einblicke in Sonne, Mond und Sterne
Nach einer kurzen Einführung erklärte Timo Olbrich, Naturführer und Hobbyastronom, die Größenverhältnisse im Sonnensystem. Die Distanzen zwischen Sonne, Erde und Mond sind kaum vorstellbar: über 300.000 Kilometer liegen zwischen Erde und Mond – und doch beeinflussen sie sich gegenseitig auf faszinierende Weise.
Olbrich erklärte anschaulich, wie es zum Blutmond kommt: Sonne, Erde und Mond stehen exakt in einer Linie. Nur dann gelangt der Mond in den Kernschatten der Erde – das Sonnenlicht wird in der Atmosphäre gebrochen, und die rötlichen Lichtanteile färben den Mond glutrot. Ein ähnlicher Effekt sorgt übrigens auch für den blauen Himmel am Tag: Blaues Licht wird stärker gestreut als rotes.
Geduld und Staunen am Dachskopf
Oben angekommen – zunächst Ernüchterung: Vom Mond war nichts zu sehen, Dunst verdeckte den Horizont. Die Wartezeit nutzte Olbrich, um über die enorme Menge an Weltraumschrott zu berichten, die heute unseren Planeten umkreist. Kleine Teile fliegen mit Geschossgeschwindigkeit und gefährden Satelliten und Raumstationen. „Im All gibt es leider keinen AWB“, merkte Olbrich augenzwinkernd an – ein eindrücklicher Hinweis auf die zunehmende Verschmutzung des Weltraums.
Dann endlich zeigte sich der Mond – zunächst nur schwach, dann immer deutlicher: eine geheimnisvolle, rötlich schimmernde Kugel am Nachthimmel. Nach etwa einer Stunde trat der Mond aus dem Kernschatten der Erde, und das helle Licht kehrte zurück. Ein beeindruckendes Schauspiel, das viele so schnell nicht vergessen werden.
Sternbilder, Planeten und ein Profi-Tipp
Auf dem Rückweg zum „Base Camp“ gab es noch eine kleine Einführung in die Sternbilder. Mithilfe eines Lasers zeigte Olbrich die bekanntesten Formationen am Himmel – vom Großen Wagen bis zum Schwan. Auch der Planet Saturn ließ sich noch blicken. Der Hobbyastronom gab den Teilnehmern einen Tipp mit auf den Weg:
„Die Planeten bewegen sich immer auf derselben Bahn wie der Mond. Wer eine besonders helle Kugel in dessen Nähe sieht – das ist meist ein Planet.“
Im Winter verläuft diese Bahn übrigens deutlich höher am Himmel als im Sommer. Die Bahn liegt im Sommer näher am Horizont, was für Beobachtungen weniger gut geeignet ist.
Begeisterung und Applaus für den AWB
Zurück am Ausgangspunkt gab es viel Applaus für das Organisationsteam des AWB Böblingen. Die Veranstaltung war perfekt organisiert und bot eine gelungene Verbindung aus Umweltbildung, Astronomie und Gemeinschaftserlebnis. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen nun, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleibt – denn der Dachskopf hat sich als idealer Standort für Himmelsbeobachtungen bewiesen.
Ausflug zum Dachskopf – Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer
Der von der IG-Eichholz organisierte Ausflug zum Dachskopf war ein voller Erfolg und ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Unter der Leitung von Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald wurde die Tour sorgfältig geplant und professionell durchgeführt. Insgesamt waren 35 Teilnehmer dabei, davon 32 noch zu einem gemeinsamen Abschluss im Haus Sommerhof. Alle freuten sich auf einen Tag voller Natur, Gemeinschaft und Entdeckungen.
Schon vor 14:30 Uhr wimmelte es von Ausflüglern um die Busse, die sie zur höchsten befahrbaren Stelle auf dem Dachskopf bringen sollten. Der Höhepunkt des Tages war zweifellos „Der Gipfelsturm“. Die älteste Teilnehmerin, eine beeindruckende 92-Jährige, meisterte den Aufstieg vom Ausstiegpunkt bis zum Gipfel mit Leichtigkeit und war überglücklich, gemeinsam mit ihrem Sohn den Dachskopf erklimmen zu können. Sie bezeichnete den Ausflug als ein wahres Geschenk und lobte die Organisation als hervorragend und ausgereift. Auch ein Gast, der seinen 89. Geburtstag feierte, war begeistert und meinte, es sei sein schönster Geburtstag – mit so vielen Gästen und einem wundervollen Erlebnis. Viele Gäste hatten auf Anraten der Organisatoren ihr Fernglas mitgebracht. Sie waren begeistert von der grandiosen Fernsicht, sowie den zahlreichen Entdeckungen aus dieser besonderen Perspektive, die sich bei klarer Sicht bot. Frau Brancivorti vom Haus Sommerhof zeigte sich äußerst zufrieden mit der Organisation und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen. Die Küche hatte auf besonderen Wunsch der Gruppe einen köstlichen Wurstsalat zubereitet, der hervorragend ergänzt wurde durch selbstgebackenes Brot – ein Genuss, der den Tag noch angenehmer machte. Der gesamte Service wurde als hervorragend gelobt. Die Ausflugsgesellschaft war begeistert von der reibungslosen Durchführung und bedankte sich mehrfach bei den Organisatoren. Die positive Stimmung war überall spürbar und alle Teilnehmer zeigten sich so begeistert, dass bereits nach dem nächsten Ausflug gefragt wurde. Die beiden Busse, die den Ausflug ermöglichten, stellte freundlicherweise der SJR kostenpflichtig zur Verfügung. Insgesamt war es ein Tag voller Freude, gelebter Gemeinschaft und beeindruckender Erlebnisse – ein Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Rolf-Uwe Grünewald
admin
Damit war die Aktion noch nicht ganz zu Ende-Überschuss aus Fahrtgeld gespendet
Nach Abzug aller Unkosten blieb sogar ein Überschuss aus dem eingesammelten Fahrtgeld der Teilnehmer übrig. Rolf-Uwe hatte die gute Idee, dass die beiden Akteure den Betrag auf eine runde Summe aufrunden und dann als Spende an eine Organisation geben. Prämisse dabei war: Der Überschuss aus der lokalen Veranstaltung, aus der die Einnahmen stammen, soll einen lokalen Spendenempfänger bekommen. Beiden war sofort klar, wer das Geld bekommen sollte. – „Nachbarn in Not“. Seit Jahrzehnten zuverlässig, transparent und lokal. So beschlossen- so im August 2025 geschehen. Damit erhielt die Aktion ein weiteres Mal einen positiven Effekt und ein weiteres mal wurde etwas gutes bewirkt.
Bericht in der lokalen Tageszeitung SZ/BZ
Spendennachweis
Auszug Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung der SZ/BZ.
Unseren herzlichen Dank auch an das Landratsamt Böblingen, das sehr kooperativ diese Unternehmung unterstützt hat und so überhaupt ermöglicht hat.
Hinweis :
Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.
Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt.
Mit unserem Stadtteil-Blog möchten wir die Bewohnerinnen und Bewohner im Eichholz regelmäßig über aktuelle Themen informieren, die unser Viertel direkt betreffen. Eines dieser Themen kehrt jedes Jahr wieder: der Eichenprozessionsspinner (EPS).
Aktuelle Lage im Eichholz
Viele fragen sich: Wie stark ist das Eichholz in diesem Jahr 2025 betroffen? Aktuell ist der Spielplatz Holzi noch geöffnet, während die Spielplätze Schleicher und Eichholzer Täle bereits gesperrt sind. Wichtig: Nur die Beschilderung vor Ort ist verbindlich! Diese kann sich täglich ändern.
Da unser Stadtteil von Eichenwäldern umgeben ist, gehört das Eichholz leider zu den stärker betroffenen Gebieten in Sindelfingen. Wir werden also lernen müssen, mit dem Eichenprozessionsspinner zu leben – und sollten deshalb gut informiert bleiben.
Was genau ist der Eichenprozessionsspinner?
Die haarigen Raupen des Eichenprozessionsspinners (Thaumetopoea processionea) treten in den warmen Monaten vermehrt auf und suchen geeignete Nistplätze. Sie bevorzugen Eichenbäume, vor allem an sonnigen Waldrändern oder an der Südseite von Bäumen. Durch den Klimawandel und die trockenen Frühjahre haben sich die Bedingungen für ihre Vermehrung zusätzlich verbessert.
Achtung: Kontakt unbedingt vermeiden!
Die Raupen und ihre Nester können gefährlich sein. Die feinen Brennhaare enthalten ein Gift (Thaumetopoein), das bei Kontakt starken Juckreiz, Hautausschläge, Reizungen der Augen und Atemwege auslösen kann. Auch Haare, die bereits am Boden liegen, können diese Reaktionen hervorrufen.
👉 Wichtig:
Niemals Raupen oder Nester berühren!
Gebiet sofort verlassen, wenn Sie welche entdecken.
Kinder sensibilisieren, nicht mit Nestern zu spielen.
Was tut die Stadt Sindelfingen?
Die Stadt hat bereits im Mai 2025 vorbeugende Maßnahmen eingeleitet:
Biozide wurden an stark betroffenen Einzelbäumen eingesetzt.
Erstmals kamen Nematoden (fadenförmige, für Menschen harmlose Lebewesen) zum Einsatz – etwa im Bereich des Badezentrums und an Spielplätzen im Waldgebiet. Diese Nematoden werden von den Raupen aufgenommen und töten sie biologisch ab.
Ab Ende Juni können verbliebene Gespinste und Nester mit Spezialsaugern oder Heißschaum entfernt werden. In Bereichen wie Schulen, Kitas und Spielplätzen erfolgen diese Arbeiten regelmäßig. Andere Waldabschnitte werden mit Warnschildern versehen – diese sollten unbedingt beachtet werden.
Warum keine flächendeckende Bekämpfung?
Im gesamten Sindelfinger Stadtwald gibt es zu viele Eichen, um alle Bäume vorbeugend zu behandeln. Zudem würde eine großflächige Bekämpfung natürliche Gegenspieler wie Meisen oder Fledermäuse gefährden. Um diese zu fördern, wurden im Eichholz Nistkästen und Fledermausquartiere angebracht – eine wichtige Maßnahme für das natürliche Gleichgewicht.
Was können Sie tun?
Warnschilder beachten und gesperrte Bereiche meiden.
Kinder und Haustiere schützen – keine Nester anfassen!
Informieren Sie sich regelmäßig, da sich die Lage schnell ändern kann.
Die Stadt Sindelfingen stellt aktuelle Informationen und Updates auf ihrer offiziellen Website bereit: 🔗 Eichenprozessionsspinner – Stadt Sindelfingen
Leider funktioniert auch dieser Link nicht mehr seit der Homepage Umstellung der Stadtverwaltung. Wo diese Informationen zukünftig von der Verwaltun zur Verfügung gestellt werden? Wir haben nichts dazu auf der neuen Homepage gefunden.
Sehr reelles, KI- generiertes Bild zu Eichenprozessionsspinnern
Der Sindelfinger Stadtteil Eichholz feierte Sommerfest: Ein Tag voller Freude und Gemeinschaft
Eichholz, 28. Juni 2025 – Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von knapp über 30 Grad Celsius fand im Stadtteil Eichholz das diesjährige Sommerfest statt. Rund 500 bis 550 gutgelaunte Gäste feierten gemeinsam und genossen ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bot.
Ein Highlight des Festes war die super ausverkaufte Tombola, die mit 350 Gewinnen aufwartete. Die Erlöse kommen der Kinder- und Jugendarbeit im Eichholz zugute. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern, die die Gewinne zur Verfügung stellten. Selbst wenn ein gezogenes Los mal nicht so ganz passte, fand ein fairer Tauschhandel statt – ein wunderbares Beispiel für gelebte Gemeinschaft.
Der Schulchor der Eichholzschule sorgte mit einer tollen Aufführung für gute Stimmung und begeisterte die Zuschauer mit seiner Darbietung. Ein weiterer, etwas emotionaler Moment war die Rede von Oberbürgermeister Dr. B. Vöhringer, der nach über 20 Jahren im Amt, auf eine weitere Amtszeit verzichtet. In seiner Ansprache bedankte er sich bei den Bürgern für ihre Unterstützung und die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Das Eichholz hatte damals schon für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung eine Vorbildfunktion für andere Stadtteile, die vor über 20 Jahren ihren Anfang genommen hat. Dr. Vöhringer bleibt uns weiterhin als Bürger der Stadt erhalten.
Kulinarisch wurde ebenfalls viel geboten: Das alkoholfreie Hefeweizen war der Getränkerenner des Tages und erfreute sich großer Beliebtheit. Auch der Eisverkauf war ein Hit – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen, die sich an den kühlen Leckereien erfreuten.
Die Organisation des Festes wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von 40 bis 50 Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Jugendlichen, die mit Eifer und Engagement zum Gelingen des Festes beitrugen. Dank zahlreicher Kuchen- und Salatspenden aus der Bewohnerschaft vom Stadtteil konnte das kulinarische Angebot weiter bereichert werden.
Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgte für eine fröhliche Atmosphäre und animierte viele Gäste zum bleiben. Besonders viele Familien und Senioren genossen die entspannte Stimmung und die Möglichkeit, sich mit Nachbarn und Freunden auszutauschen.
Ein weiteres Highlight war das Angebot an Halal-Gerichten, das mittlerweile zum Standard bei unseren Festen gehört. Erstmals wurde auch ein veganes Angebot präsentiert, das auf reges Interesse stieß und die Vielfalt der kulinarischen Optionen erweiterte.
Das Sommerfest in Eichholz war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Nachbarschaft sind. Die Besucher freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Eichholz feiert!“
Thomas Alf
admin
Hinweis :
Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.
Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt.
Windräder sind sicher keine Schönheiten – sie verzieren die Landschaft nicht wie elegante Brücken oder historische Bauwerke. Doch sie sind sichtbare Symbole des Fortschritts. Die neuen Windräder, die im Sindelfinger Norden geplant sind, werden mit über 250 Metern Gesamthöhe deutlich sichtbar das Stadtbild prägen – und das für viele Jahrzehnte.
Allerdings waren auch Kohle- und Atomkraftwerke nie schön anzusehen. Und während deren Risiken und Umweltfolgen bekannt sind, bieten Wind- und Sonnenenergie die Chance auf eine klimaneutrale, lokale Energieversorgung – ohne Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen oder radioaktiven Abfällen.
Wo entsteht die Energiedrehscheibe NORD?
Nicht weit vom Eichholz, zwischen dem Sommerhofental und dem Stuttgarter Kreuz, entsteht ein neues Zentrum nachhaltiger Energie: die Energiedrehscheibe NORD. Hier sollen fünf Windräder gebaut werden – drei auf Sindelfinger Gemarkung, zwei auf Magstadter Seite. Doch das Projekt umfasst weit mehr als nur Windkraft:
Photovoltaikanlagen auf der ehemaligen Deponie: bereits in Betrieb, rund 3 MW Leistung (Strom für etwa 1.100 Haushalte).
Biogas-Anlage: das dort gewonnene Gas wird künftig ins lokale Netz eingespeist (36 MW = Wärmebedarf für ca. 2.300 Haushalte).
Heizwerk NORD: Fernwärme aus Holzabfällen (80 MW = Wärme für rund 5.500 Haushalte).
Windkraft:48 MW Leistung, genug Strom für rund 16.000 Haushalte.
Insgesamt ergibt das eine beeindruckende Leistung von 167 MW – genug, um den Strombedarf von über 17.000 Haushalten und den Wärmebedarf von rund 7.800 Haushalten zu decken.
Keine Belastung für das Eichholz erwartet
Die geplanten Anlagen liegen auf bereits vorbelasteten Flächen – etwa entlang der Autobahn oder auf der ehemaligen Deponie. Das ist ein wichtiger Punkt: unberührte Naturflächen wie das Eichholz bleiben verschont. Gutachten bestätigen zudem, dass keine Beeinträchtigungen durch Lärm oder Schattenwurf für das Wohngebiet Eichholz zu erwarten sind.
Herausforderung: Energie speichern und verteilen
So sinnvoll die lokale Energieerzeugung ist – sie bringt auch Herausforderungen mit sich. Wind und Sonne liefern Energie nicht immer dann, wenn sie gebraucht wird. Noch fehlen ausreichende Speichermöglichkeiten und stabile Verteilnetze. Daher kann die Energiedrehscheibe NORD den Gesamtbedarf Sindelfingens nicht vollständig decken. Fossile Energien werden vorerst weiterhin nötig bleiben – doch das Projekt ist ein wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Klimaschutz.
Was bedeutet das für den Norden Sindelfingens?
Für den Sindelfinger Norden – und damit auch für das Eichholz – bedeutet die Energiedrehscheibe vor allem eines: viele Baustellen in den nächsten Jahren. Biogasleitungen, Fernwärmenetze und Stromtrassen müssen verlegt werden.
Positiv ist allerdings, dass die Stadtwerke Sindelfingen selbst Betreiber sind – keine privaten Investoren, die auf kurzfristige Gewinne aus sind. Das schafft Vertrauen und kann auch Einfluss auf die Einhaltung von Umwelt- und Lärmschutzvorgaben haben.
Die Bauanträge für alle fünf Windräder wurden inzwischen beim Landratsamt Böblingen eingereicht – das Projekt nimmt also sichtbar Fahrt auf.
Fazit
Die Energiedrehscheibe NORD ist ein Zukunftsprojekt für Sindelfingen, das den Weg zu mehr regionaler und klimaneutraler Energieversorgung ebnet. Auch wenn Windräder keine Schönheitspreise gewinnen, sind sie doch ein sichtbares Zeichen für Verantwortung und Wandel – hin zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung, von der auch das Eichholz profitieren kann.
Bildquellen: Alle Bilder in diesem Beitrag- Mit freundlicher Genehmigung der Stadtwerke Sindelfingen
Bild oben: Fotomontage-Windräder vom Sommerhofental aus gesehen wo die Straße (Hohenzollernstraße) vom Eschenried zum Badezentrum führt (maßstabsgestreu).
Ein neues Highlight für Spaziergänger und Familien ist eröffnet:
Die Aussichtsplattform am Dachskopfbeim Eichholz.
Von rund 550 Metern Höhe bietet sich ein beeindruckender Panoramablicküber Sindelfingen – bei klarer Sicht sogar weit darüber hinaus.
Der Höhenunterschied vom Sommerhofental bis zum Gipfel beträgt etwa 90 Meter. Der Aufstieg lohnt sich nicht nur wegen der Aussicht: Entlang des Weges informieren Schautafelnüber die vielfältigen Biotope und Lebensräume im Gebiet, sowie die ehemalige Nutzung als Deponie (1959-1997). Seitdem hat eine erstaunliche Verwandlung stattgefunden, die viele Besucher erstaunen lässt.
Ein Spaziergang mit Entdecker-Charakter
Der Weg zur Plattform führt durch ein abwechslungsreiches Waldgebiet, vorbei an Wiesen, kleinen Lichtungen und schattigen Pfaden. Besonders gelungen sind die handgefertigten Ruhebänke, die vom Sindelfinger Forstteam aus Holz gearbeitet wurden – perfekt für eine kleine Rast zwischendurch.
Auch für Kinder gibt es unterwegs einiges zu entdecken. Die Wege sind geschottert und führen ohne Treppen hinauf, was den Aufstieg angenehm macht – allerdings ist der Weg nurbedingtkinderwagentauglich.
Natur erleben mit Aussicht
Ob zum Spaziergang am Wochenende, zum Sonnenuntergang oder einfach für einen kleinen Moment der Ruhe – der Dachskopf ist ein Ort zum Entschleunigen.
TIPP:
Fernglas mitbringen! So lässt sich der weite Blick über Wälder, Felder und Stadtlandschaften noch intensiver genießen.Wer ein Fernglas zur Verfügung hat, kann bei guter Sicht vieles leichter entdecken und mehr als mit dem bloßen Auge. Mögliche Fern-Sichtziele sind z. B. der Engelberg Turm in Leonberg, die Hohe Warte bei Pforzheim (leider jetzt abgebaut) und die Burg Hohenneuffen. Wichtig dabei ist, auch seinen eigenen Standort auf der Plattform zu ändern.
Der Engelbergturm vom Dachskopf aus gesehen
Eröffnung und Zugang
Die offizielle Eröffnung der Aussichtsplattform fand am 10. April 2025statt.
Der Zugang erfolgt über die Waldwege vom Sommerhofental (Spielplatz beim Haus Sommerhof)oder über die Waldwege Stelle / Roter Berg.
Ein Zugang über die Leonberger Straße ist NICHT möglich.
Eine Alternative zu dem Aufstieg aus dem Sommerhofental bietet der Parkplatz „Am Gatter“ direkt neben dem Kreisverkehr am Ende der Leonberger Straße. Der Weg zum Gipfel ist mit rund 2,5 Kilometern etwas länger, dafür aber angenehmer, da der Höhenunterschied von dort nur etwa 60 Meter beträgt. Vom Parkplatz geht es nach dem Hochbehälter gleich rechts auf dem Weg ca. 500m geradeaus. Anschließend nimmt man den ZWEITEN Abzweig erneut nach rechts. Danach folgt man dem Weg für etwa einen Kilometer geradeaus, bis auf der rechten Seite ein Weg mit einem Schild zum Dachskopf abzweigt.
Kein Zutritt mit Fahrrad
Es besteht eine Schließzeit vom 01. Dezember bis 31. Januar, welche bei entsprechender Wetterlage verkürzt oder evtl. auch verlängert sein kann. Entsprechende Informationen sollen dann unten an den Wegweisern angebracht sein, so dass niemand auf halber Höhe vor verschlossener Türe steht. Weiter werden die Zugangswege im Winter nicht geräumt und gestreut.
Auf den Wegen ist keinerlei Beleuchtung vorhanden, weswegen der Zutritt und Aufenthalt auf dem Gelände nur bei Tageslicht erlaubt ist.
Es besteht noch immer Gefahr durch austretendes Gas aus dem Deponiekörper, weswegen Rauchen und offenes Feuer verboten sind, Feuerwerk natürlich ebenso. Bitte deswegen auch die Zuganswege nicht verlassen.
Hunde bitte anleinen
Es sind keine Mülleimer vor Ort – Nehmen Sie Ihren Abfall mit und entsorgen Ihn zu Hause.
Bitte beachten Sie diese Hinweise, damit diese Landmarke weiter zugänglich bleiben kann. Der Dachskopf ist ein neues Naherholungsziel für alle, die Natur und Aussicht gleichermaßen schätzen – und das in unmittelbarer Nähe zum Eichholz.
Fazit:
Der Dachskopf ist einlohnendes Ziel für einen Familienausflug, für Spaziergänger, Naturfreunde und alle, die Sindelfingen einmal aus einer neuen Perspektive sehen möchten. Ein Stück Naturerlebnis und Stadtblick – ganz ohne weite Anreise.
Blick von der Dachskopf-Aussichtsplattform auf Sindelfingen und die umliegende Landschaft.
Text und Beitragsbilder Thomas Alf
admin
Kunstwerk „Die drei Quadrate (2024) von Johannes Karres kommt an der exponierten Stelle sehr gut zur Geltung
Der Dachskopf von Wasserturm Steige aus gesehen (oben links)
Aussicht am Eröffnungstag- leider nicht ganz klar
Der Sindelfinger OB Dr. Vöhringer und Landrat Bernhard
Die Aussicht gefällt….
Auf dem Gipfel befinden sich tolle Sitz/Liegemöglichkeiten
Schutzhütte- Ebenfalls vom Sindelfinger Forst erstellt
Teil der Eulenbank – Kunst vom Sindelfinger Forst die gefällt und beeindruckt
Monatelang war die Fläche der ehemaligen Eichholz-Arena abgesperrt – nun soll endlich etwas passieren. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird dort ein neues Spiel- und Klettergerüst für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren installiert. Der Aufbau soll zeitnah beginnen.
Ersatz für verlorene Spielflächen
Die Entscheidung, die Fläche künftig als kleinen Spielbereich zu nutzen, ist grundsätzlich sinnvoll. Gerade in den Sommermonaten, wenn der beliebte Spielplatz Holzi wegen des Eichenprozessionsspinners (siehe unseren separaten Bericht) geschlossen werden muss, fehlt im Stadtteil eine große Spielfläche mit Geräten. Der neue Standort könnte hier zumindest eine kleine Ausweichmöglichkeit bieten.
Kritik: Kaum Schatten und wenig Fläche
Allerdings zeigt sich schnell, dass der Ersatz nur bedingt geeignet ist: Die ehemalige Arena bietet kaum Beschattung, was eine Nutzung in der Mittagszeit im Sommer nahezu ausschließt. Zudem handelt es sich um eine relativ kleine Fläche, auf der lediglich ein einzelnes Spielgerät Platz findet – ein echter Ersatz für den Holzi-Spielplatz ist das also nicht.
Wichtig für viele Kinder
Nicht nur Familien aus dem Stadtteil, auch die Stadtranderholung im Täle nutzt im Sommer regelmäßig alle drei Spielplätze im Eichholzwald – den Schleicher, das Eichholzer Täle und den Holzi. Die zeitweisen Sperrungen treffen also viele Kindergruppen gleichzeitig.
Bürgerbeteiligung kam zu kurz
Positiv hervorzuheben ist, dass die Stadtverwaltung überhaupt versucht, Ersatz zu schaffen. Weniger erfreulich ist allerdings, dass es kaum Gelegenheit für eine echte Bürgerbeteiligung gab. Gerade bei Projekten, die das Gesicht eines Stadtteils über Jahrzehnte prägen, wäre es wichtig, die Anwohner frühzeitig einzubeziehen. Schließlich handelt es sich um öffentlich finanzierte Maßnahmen – also um das Geld der Bürgerinnen und Bürger.
Fazit
Trotz aller Kritik ist der neue Spielbereich sicher besser als eine ungenutzte, abgesperrte Fläche. Doch das Beispiel zeigt erneut, dass in manchen Bereichen der Stadtverwaltung die Kommunikation mit den Bürgern verbessert werden sollte.
Nachtrag vom 09.12.2025: Am 08.12.2025 fand die Einweihung des Spielplatzes statt- ohne Quartiersarbeit und ohne Mitglieder des AK Verkehr und Gestaltung vom Inseltreff. Die AK Mitglieder hatten keine Kenntis vom Termin erhalten. Der AK hatte unter anderem vorgeschlagen, nicht wie von der Stadtverwaltung geplant, die Fläche unter dem Klettergerüst mit Sand aufzufüllen. In den Reihenhäusern, die sich unmittelbarer Nähe befinden, sind zahlreiche Freigängerkatzen unterwegs, welche die Sandfläche zweckentfremdet hätten. Weiter vermissen wir noch die Holzunterlagen mit Lehne als Sitzgelegenheit für Erwachsene. Diese waren auf den Plänen eingezeichnet. Aktuell sind keine vorhanden. Das Arena-Kapitel schließt jedenfalls so ab, wie es begonnen hat. Mit mangelhafter Kommunikation, die trotz mehrmaligem Ansprechen, bisher keine Verbesserung erfahren hat.
Thomas Alf
admin
Der Platz an dem die Arena stand, mit dem neuen Spiel- und Klettergerüst.Die ehemalige baufällige Arena, abgesperrt mit einem Bauzaun. So sah der Platz Anfang 2025 aus.