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  • Gemeinsames Frühstück im Eichholz: Türkisches Adventsfrühstück stärkt die Nachbarschaft

    Gemeinsames Frühstück im Eichholz: Türkisches Adventsfrühstück stärkt die Nachbarschaft

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    Advent im Eichholz – Gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft

    Wie wichtig Begegnungen und gemeinsames Erleben für ein lebendiges Miteinander im Stadtteil sind, zeigte sich eindrucksvoll beim gemeinsamen Frühstück am 2. Advent. Im Zentrum der Aktion stand – ganz im Sinne der IG Eichholz – die Förderung der Nachbarschaft und des Austauschs im Quartier.

    Die ursprüngliche Anregung kam von Gisela, die Idee wurde anschließend von IG-Eichholz-Mitglied Rolf-Uwe engagiert aufgegriffen und umgesetzt. Anfangs schien das Interesse noch überschaubar: Zunächst meldeten sich gerade einmal drei Interessierte. Doch durch seine intensive Nachfragen im Inselcafé und in der Seniorenküche wuchs die Runde schnell – und am Ende entwickelte sich ein ausgesprochen geselliges Frühstück.

    Türkisches Frühstück im Sepan / Lounge

    Treffpunkt war die Sepan Lounge, wo die Gäste von Inhaber Herrn Sepan persönlich sehr freundlich empfangen wurden. Für die Frühstücksrunde war eine lange, liebevoll gedeckte Tafel vorbereitet, geschmückt mit edlem, buntem orientalischem Geschirr, das sofort eine besondere Atmosphäre schuf.

    Insgesamt nahmen 25 Personen teil – 22 Frauen und 3 Männer –, die gemeinsam mehr als zwei Stunden in angeregter und herzlicher Runde verbrachten.

    Reichhaltig, vielfältig und immer wieder frisch

    Das türkische Frühstück ließ kaum Wünsche offen:
    Der Tisch wurde sehr reichhaltig gedeckt und immer wieder wurde nachgereicht. Angeboten wurden unter anderem:

    Türkischer schwarzer Tee und Kaffee (etwa hälftig nachgefragt)

    Rührei mit Sucuk

    Rührei mit Tomaten und weißem Käse

    Frisches Obst

    Wurst, Käse und Frischkäse mit Honig

    Marmeladen

    Oliven

    Tomaten und Gurken

    Fladenbrot

    Immer wieder frisch servierte Brandteiglinge

    Besonders angenehm: Speisen konnten jederzeit nachgeordert werden, ganz ohne Hektik.

    Ein gelungenes Beispiel für gelebte Nachbarschaft

    Bei einem fairen Preis, gutem Essen und vielen Gesprächen verging die Zeit wie im Flug. Alle Gäste zeigten sich sehr zufrieden – nicht nur mit dem Frühstück selbst, sondern vor allem mit der offenen, herzlichen Stimmung.

    Diese Aktion zeigt einmal mehr, wie aus einer kleinen Idee durch Engagement und Offenheit ein wertvoller Moment für die Gemeinschaft im Eichholz entstehen kann. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten – und insbesondere an Rolf-Uwe für die Umsetzung sowie an Gisela für die ursprüngliche Anregung.

    Solche Treffen machen Lust auf mehr.


    Zusammengestellt von Thomas Alf, Bilder von Rolf-Uwe Grünewald

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  • 🏀 Eichholz-Arena: Neuer Spielplatz statt Brachfläche – aber ohne Schatten?

    🏀 Eichholz-Arena: Neuer Spielplatz statt Brachfläche – aber ohne Schatten?

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    Monatelang war die Fläche der ehemaligen Eichholz-Arena abgesperrt – nun soll endlich etwas passieren.
    Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wird dort ein neues Spiel- und Klettergerüst für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren installiert. Der Aufbau soll zeitnah beginnen.

    Ersatz für verlorene Spielflächen

    Die Entscheidung, die Fläche künftig als kleinen Spielbereich zu nutzen, ist grundsätzlich sinnvoll.
    Gerade in den Sommermonaten, wenn der beliebte Spielplatz Holzi wegen des

    👉Eichenprozessionsspinners

    geschlossen werden muss, fehlt im Stadtteil eine große Spielfläche mit Geräten.
    Der neue Standort könnte hier zumindest eine kleine Ausweichmöglichkeit bieten.

    Kritik: Kaum Schatten und wenig Fläche

    Allerdings zeigt sich schnell, dass der Ersatz nur bedingt geeignet ist:
    Die ehemalige Arena bietet kaum Beschattung, was eine Nutzung in der Mittagszeit im Sommer nahezu ausschließt.
    Zudem handelt es sich um eine relativ kleine Fläche, auf der lediglich ein einzelnes Spielgerät Platz findet – ein echter Ersatz für den Holzi-Spielplatz ist das also nicht.

    Wichtig für viele Kinder

    Nicht nur Familien aus dem Stadtteil, auch die Stadtranderholung im Täle nutzt im Sommer regelmäßig alle drei Spielplätze im Eichholzwald – den Schleicher, das Eichholzer Täle und den Holzi.
    Die zeitweisen Sperrungen treffen also viele Kindergruppen gleichzeitig.

    Bürgerbeteiligung kam zu kurz

    Positiv hervorzuheben ist, dass die Stadtverwaltung überhaupt versucht, Ersatz zu schaffen.
    Weniger erfreulich ist allerdings, dass es kaum Gelegenheit für eine echte Bürgerbeteiligung gab.
    Gerade bei Projekten, die das Gesicht eines Stadtteils über Jahrzehnte prägen, wäre es wichtig, die Anwohner frühzeitig einzubeziehen.
    Schließlich handelt es sich um öffentlich finanzierte Maßnahmen – also um das Geld der Bürgerinnen und Bürger.

    Fazit

    Trotz aller Kritik ist der neue Spielbereich sicher besser als eine ungenutzte, abgesperrte Fläche.
    Doch das Beispiel zeigt erneut, dass in manchen Bereichen der Stadtverwaltung die Kommunikation mit den Bürgern verbessert werden sollte.

    Nachtrag vom 09.12.2025: Am 08.12.2025 fand die Einweihung des Spielplatzes statt- ohne Quartiersarbeit und ohne Mitglieder des AK Verkehr und Gestaltung vom Inseltreff. Die AK Mitglieder hatten keine Kenntis vom Termin erhalten. Der AK hatte unter anderem vorgeschlagen, nicht wie von der Stadtverwaltung geplant, die Fläche unter dem Klettergerüst mit Sand aufzufüllen. In den Reihenhäusern, die sich unmittelbarer Nähe befinden, sind zahlreiche Freigängerkatzen unterwegs, welche die Sandfläche zweckentfremdet hätten. Weiter vermissen wir noch die Holzunterlagen mit Lehne als Sitzgelegenheit für Erwachsene. Diese waren auf den Plänen eingezeichnet. Aktuell sind keine vorhanden. Das Arena-Kapitel schließt jedenfalls so ab, wie es begonnen hat. Mit mangelhafter Kommunikation, die trotz mehrmaligem Ansprechen, bisher keine Verbesserung erfahren hat.

    Der Platz an dem die Arena stand, mit dem neuen Spiel- und Klettergerüst.
    Die ehemalige baufällige Arena, abgesperrt mit einem Bauzaun. So sah der Platz Anfang 2025 aus.

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

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