Unsere Infrastruktur im Stadtteil Eichholz wird schrittweise modernisiert! Um Sie stets transparent und aktuell über Baufortschritte, geplante Maßnahmen und Einschränkungen auf dem Laufenden zu halten, starten wir hiermit eine fortlaufende Informationsreihe auf unserer Website. In diesem Beitrag berichten wir regelmäßig über den aktuellen Stand der Dinge.
🚧 Aktuelle Baumaßnahme: südl. Watzmannstraße (Hausnummern 5 bis 21)
Die Stadtwerke Sindelfingen GmbH führen demnächst eine wichtige Sanierung sowie den Ausbau der Versorgungs- und Telekommunikationsnetze durch.
Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Bauzeitraum:21. September 2026 bis voraussichtlich 04. Dezember 2026(Hinweis: Witterungsbedingt kann es zu leichten Verschiebungen kommen).
Was wird gemacht?
Sanierung der Wasserleitungen
Sanierung der Stromleitungen
Neuverlegung von Telekommunikationsleitungen
Ausführendes Unternehmen: Firma Leonhard Weiss (Jahrestiefbauunternehmer der Stadtwerke).
🚶♂️ Zuwegung & Beeinträchtigungen vor Ort
Fußgängerzugang: Der Fußgängerzugang zu den Gebäuden bleibt während der gesamten Bauzeit gewährleistet.
Fahrzeugzufahrt: Die Zufahrt mit dem Auto zu den Grundstücken wird stellenweise erschwert sein.
Einsatzkräfte: Für Feuerwehr und Rettungsdienste bleibt die Zufahrt eingeschränkt gewährleistet.
Bitte beachten: Wir bitten alle Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis sowie um die genaue Beachtung der Beschilderung und der Hinweise der Baufirma vor Ort.
In Abstimmung mit den Stadtwerken und Herrn Jonas werden wir auf IG-Eichholz.de zeitnah weitere Informationen zum Baufortschritt sowie zu den zukünftig geplanten Maßnahmen zur Erneuerung der Infrastruktur im gesamten Stadtteil Eichholz veröffentlichen.
Speichern Sie sich diesen Beitrag gerne als Lesezeichen – wir aktualisieren die Abschnitte fortlaufend, sobald neue Informationen vorliegen!
Manchmal muss man gar nicht weit fahren, um etwas Besonderes zu sehen. In diesem Sommer gab es auch über dem Eichholz einige schöne Himmelsmomente zu beobachten – und mit der Kamera festzuhalten.
Ein orangefarbener Mond über dem Eichholz
Besonders eindrucksvoll zeigte sich der Mond Ende Juli/Anfang August 2026, als er tief über dem Horizont stand. In warmem Orange leuchtete er über dem Eichholz und sah dabei fast ein wenig unwirklich aus.
Doch der Mond selbst hat seine Farbe natürlich nicht verändert. Der Grund liegt in unserer Atmosphäre: Steht der Mond tief, muss sein Licht einen besonders langen Weg durch die Luft zurücklegen. Dabei wird vor allem das kurzwellige blaue Licht stärker gestreut. Die rötlichen und orangenen Lichtanteile erreichen dagegen unsere Augen eher – der Mond erscheint dadurch gelblich, orange oder sogar tiefrot.
Ein schöner Nebeneffekt der Physik – und ein besonders schönes Fotomotiv.
Strohmond Ende Juli 2026 über dem Sindelfinger Eichholz
⚠️ Wichtig bei der Sonnenbeobachtung
Die Sonne darf niemals direkt mit bloßem Auge oder durch eine normale Sonnenbrille betrachtet werden. Auch bei einer teilweisen Sonnenfinsternis kann das Sonnenlicht die Augen dauerhaft schädigen.
Für die Beobachtung sind ausschließlich geeignete und dafür vorgesehene Sonnenfilter bzw. geprüfte Sonnenfinsternisbrillen zu verwenden. Auch Kameras, Ferngläser und Teleskope dürfen nicht ohne geeigneten Sonnenschutz auf die Sonne gerichtet werden.
Die hier gezeigten Aufnahmen wurden mit geeigneter Ausrüstung gemacht. Bitte niemals versuchen, die Aufnahmen nachzustellen, indem man ungeschützt in die Sonne blickt.
Ein ungewöhnlicher Abend: Die Sonne wird dunkler
Noch spektakulärer wurde es am 12. August 2026 zwischen 20.15 -20.17 Uhr. Der Mond schob sich vor die Sonne und sorgte auch über Sindelfingen für eine sichtbare partielle Sonnenfinsternis.
Von rechts unten schiebt sich der Mond vor die Sonne
Im Eichholz wurden dabei rund 89,1 Prozent der Sonne vom Mond bedeckt. Die Sonne verschwand also nicht vollständig, aber ihr Anblick veränderte sich im Laufe des anbrechden Abends immer stärker.
Die Aufnahmen zeigen diesen Verlauf besonders schön: Aus der zunächst fast vollständigen Sonnenscheibe wurde eine immer schmalere Sichel, bevor sich der Mond langsam wieder von der Sonne wegbewegte.
Collage des Verlaufs von links nach rechts
Gerade die Bilder als Folge zeigen, wie schnell sich ein solches Himmelsereignis verändert. Was zunächst wie ein ganz normaler Sommertag aussieht, bekommt für kurze Zeit eine ganz besondere Stimmung.
Der Blick nach oben lohnt sich
Ob orangefarbener Mond oder eine fast vollständig bedeckte Sonne – manchmal sind die schönsten Erlebnisse direkt vor der eigenen Haustür zu finden.
Und vielleicht ist genau das eine kleine Erinnerung für den nächsten Sommerabend: Einfach einmal stehen bleiben, nach oben schauen und beobachten, was sich dort am Himmel tut.
Die Eichholzbücherei entwickelt ihr Angebot weiter. Gemeinsam mit der Gemeinschaftsschule Eichholz entstand ein neuer Young-Adult-Bereich, der sich gezielt an den Interessen junger Leserinnen und Leser orientiert.
Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 10 brachten ihre Ideen und Wünsche aktiv in das Projekt ein. Begleitet wurde die Umsetzung von der ehrenamtlichen Büchereimitarbeiterin Frau Jakschik sowie der Lehrerin Frau Nuss. Gemeinsam entstand ein moderner Jugendbereich mit aktuellen Romanen, Fantasy, Mangas und weiteren beliebten Reihen für Leserinnen und Leser ab etwa zwölf Jahren.
Inspiration holte sich die Projektgruppe unter anderem bei einem Besuch der Stadtbibliothek Sindelfingen sowie einer örtlichen Buchhandlung.
Erfolgreiche Zusammenarbeit von Schule, Ehrenamt und Stadt
Den erfolgreichen Abschluss des Projekts würdigten Oberbürgermeister Markus Kleemann und Rektor Herr Holz bei einem gemeinsamen Besuch der Eichholzbücherei.
Während Markus Kleemann die Bedeutung der ehrenamtlich geführten Bücherei für den Stadtteil hervorhob, unterstützte Rektor Herr Holz das Projekt von Beginn an. Die Gemeinschaftsschule stellte die notwendigen organisatorischen und personellen Ressourcen zur Verfügung und ermöglichte den Schülerinnen und Schülern die aktive Mitarbeit.
Kooperation besteht bereits seit Jahren
Der neue Young-Adult-Bereich ist nicht der Beginn der Zusammenarbeit, sondern ein weiterer Baustein einer bereits seit Jahren bestehenden Kooperation zwischen der Eichholzbücherei und der Gemeinschaftsschule Eichholz.
Schon seit längerer Zeit besuchen Grundschulklassen regelmäßig die Bücherei. Bei altersgerechten Einführungen lernen die Kinder die Welt der Bücher kennen und erfahren, wie eine Bücherei funktioniert.
Auch Kindergärten aus dem Sindelfinger Norden nutzen dieses Angebot regelmäßig. Gemeinsam mit ihren Erzieherinnen und Erziehern besuchen die Kinder die Bücherei und sammeln dort erste Erfahrungen mit Büchern und dem Ausleihen von Medien.
Die enge Zusammenarbeit wird auch künftig fortgesetzt. So beteiligt sich die Eichholzbücherei erneut am Tag der offenen Tür der Gemeinschaftsschule Eichholz und stellt dort ihr Angebot vor.
Neue Vormittagsöffnungen werden gut angenommen
Seit Kurzem öffnet die Eichholzbücherei zweimal im Monat zusätzlich am Vormittag ausschließlich für Schülerinnen und Schüler der Eichholzschule.
Die Schule koordiniert die Termine über eine gemeinsame Planung, sodass sich die Klassen gleichmäßig über das Schuljahr verteilen.
Noch ist das Angebot neu. Die ersten Erfahrungen sind jedoch ermutigend. Nach Beobachtung des Büchereiteams werden die zusätzlichen Öffnungszeiten sehr gut angenommen. Viele Jugendliche nutzen die Zeit zum Stöbern und greifen dabei ganz selbstverständlich zu einem Buch. Auch das Interesse an einem eigenen Büchereiausweis wächst.
Vielfältiges Angebot für alle Generationen
Bereits im April wurden die allgemeinen Öffnungszeiten erweitert. Nach dem attraktiven Umbau bietet die ehrenamtlich geführte Bücherei heute ein vielfältiges Medienangebot.
Rund 14.500 Medien stehen kostenlos zur Ausleihe bereit. Das Angebot umfasst Bilderbücher, Kinder- und Jugendbücher, Sachbücher, Romane, Krimis und Klassiker der Literatur. Hinzu kommen DVDs, CDs, Tonies sowie inzwischen auch Gesellschaftsspiele.
Mit dem neuen Young Adult-Bereich wird das Angebot insbesondere für Jugendliche noch attraktiver.
Die Eichholzbücherei zeigt eindrucksvoll, wie Schule, Ehrenamt und Stadtverwaltung gemeinsam ein lebendiges Bildungsangebot schaffen können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit reicht dabei längst über einzelne Projekte hinaus und macht die Bücherei zu einem wichtigen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sindelfinger Norden.
Besucherinformation
📚 Eichholzbücherei in der Eichholzschule
📍 Theodor-Heuss-Straße 90 71067 Sindelfingen
☎ Telefon: 07031 802426
🕒 Öffnungszeiten
Montag: 15:00 bis 18:00 Uhr Mittwoch: 15:00 bis 18:00 Uhr Freitag: 15:00 bis 18:00 Uhr
🌞 Die Eichholzbücherei ist auch in den Sommerferien für euch da!
Während der Sommerferien gelten folgende Öffnungszeiten:
Dienstag, 5. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 12. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 19. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 26. August: 15:00–17:00 Uhr
Der erste reguläre Ausleihtag nach den Ferien ist Montag, 14. September.
Schaut vorbei und deckt euch mit spannenden Büchern ein!
1967 eröffnete in der Eichholzschule die erste Stadtteilbücherei im Eichholz. Sie war die erste Bibliothek in Sindelfingen, die ihren gesamten Bestand auch erwachsenen Besucherinnen und Besuchern in frei zugänglichen Regalen präsentierte – ein modernes Konzept für die damalige Zeit.
1992 sollte die Zweigstelle aus finanziellen Gründen geschlossen werden. Engagierte Bürgerinnen und Bürger gründeten daraufhin einen Förderverein und übernahmen den Betrieb der Bücherei ehrenamtlich. Seitdem sorgt ein engagiertes Team dafür, dass die Bücherei als kultureller Treffpunkt im Stadtteil erhalten bleibt.
Heute wird die Eichholzbücherei von zahlreichen Ehrenamtlichen geführt. Die finanzielle Grundlage bildet die Förderung durch die Stadt Sindelfingen. Mitgliedsbeiträge und Spenden des Fördervereins ergänzen diese Unterstützung und ermöglichen zusätzliche Anschaffungen und Projekte.
Beitragstext:Susanne Blum mit Ergänzungen von Thomas Alf Beitragsbilder: Corry Jakschik
🌞 Die Eichholzbücherei ist auch in den Sommerferien für euch da!
Während der Sommerferien gelten folgende Öffnungszeiten:
Dienstag, 5. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 12. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 19. August: 15:00–17:00 Uhr
Dienstag, 26. August: 15:00–17:00 Uhr
Der erste reguläre Ausleihtag nach den Ferien ist Montag, 14. September.
Schaut vorbei und deckt euch mit spannenden Büchern ein!
🕒
Öffnungszeiten Eichholzbücherei
Montag
15:00 – 18:00 Uhr
Dienstag
Geschlossen
Mittwoch
15:00 – 18:00 Uhr
Donnerstag
Geschlossen
Freitag
15:00 – 18:00 Uhr
Spannende Entdeckungen beginnen in der Eichholzbücherei
Wer glaubt, Abenteuer gibt es nur im Urlaub, war noch nie als Natur-Detektiv im Eichholz unterwegs.
Nicht nur die Sommerferien sind die beste Zeit, um die Natur einmal mit ganz anderen Augen zu entdecken. Dafür muss niemand weit verreisen. Direkt vor unserer Haustür gibt es jede Menge zu erforschen.
Im Eichholz warten Wälder, Wiesen, Bäche und Grünflächen auf kleine und große Entdecker. Wer genau hinschaut, findet Käfer, Schmetterlinge, Ameisen, Vögel, Blätter, Federn oder spannende Pflanzen. Manche Tiere verstecken sich unter einem Stein oder einem umgestürzten Ast, andere lassen sich nur hören.
Damit aus einem Spaziergang eine richtige Expedition wird, hat die Eichholzbücherei zahlreiche Bücher zusammengestellt. Sie helfen dabei, Tiere und Pflanzen zu bestimmen und erklären auf verständliche Weise die Geheimnisse unserer Natur.
Ob alleine, mit Freunden oder gemeinsam mit den Eltern – ausgerüstet mit einem Bestimmungsbuch wird jeder Ausflug zu einer kleinen Entdeckungsreise.
Natur entdecken statt Langeweile
Nicht jede Familie verreist in den Sommerferien. Umso schöner ist es, dass das Eichholz praktisch direkt vor der Haustür ein großes Abenteuer bereithält.
Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Natur-Challenge?
🍀 Wer findet fünf verschiedene Blätter?
🐞 Wer entdeckt den ersten Marienkäfer?
🦋 Welche Schmetterlinge fliegen über die Wiese?
🐦 Welcher Vogel singt dort oben im Baum?
🌳 Wie alt könnte dieser Baum wohl sein?
Mit einem Bestimmungsbuch lassen sich viele dieser Fragen ganz einfach beantworten.
Unsere Bücherei hilft beim Entdecken
Die Eichholzbücherei hat zahlreiche Bücher rund um Natur, Tiere und Pflanzen im Bestand.
Darunter finden sich Bücher über
Bäume und Blätter
Blumen und Wildpflanzen
Insekten
Vögel
Waldtiere
Spuren in der Natur
Gewässer
Bestimmungsbücher für Kinder
Alle Bücher können kostenlos mit einem Büchereiausweis ausgeliehen werden.
Unser Tipp
Nehmt euch einen kleinen Rucksack mit.
Ein Bestimmungsbuch, eine Lupe, vielleicht ein Fernglas und ein Notizheft reichen schon aus.
Und dann heißt es:
Raus ins Eichholz – und Natur-Detektiv werden!
🟩 Buchtipps der Eichholzbücherei
Werde Natur-Detektiv!
✔ Bestimmungsbücher ausleihen
✔ Lupe einpacken
✔ Tiere und Pflanzen entdecken
✔ Gemeinsam mit Familie oder Freunden auf Expedition gehen
📍 Die passenden Bücher findest du in der Eichholzbücherei.
📚 Diese und viele andere Bücher warten in der Eichholzbücherei auf kleine und große Natur-Detektive
Ganz gleich, ob du Tiere beobachten, Pflanzen bestimmen oder Spuren im Wald entdecken möchtest – in der Eichholzbücherei findest du viele spannende Bücher zum Ausleihen.
Nachfolgend eine kleine Auswahl an Buchtiteln zu Natur-Detektive:
🍃Entdecke die Natur: Welche Tiere leben unter der Erde? Wie verändert sich der Baum in den Jahreszeiten? Wie sehen die unterschiedlichen Blätter und Früchte aus und wie fühlen sie sich an? Über 40 Effekte – Klappen, Gucklöcher, Schieber und Folien lassen neugierige Kinder immer wieder zu Entdeckern werden. Ab 3 Jahren.
🐞Schau mal was da krabbelt – die Insekten im Jahreslauf In diesem Buch findest du die wichtigsten und geläufigsten Insekten in ihren unterschiedlichen Lebensräumen vor: Schmetterlinge, Libellen, Ameisen, Bienen, verschiedene Käfer und viele mehr. Ab 5 Jahren.
🐦Was wächst da? Allererstes Pflanzenwissen für die Kleinsten: was ist eine Pflanze? Was macht die Biene in der Blüte? Was können Pflanzen? Ab 2 Jahren. Der Vogel – Meyers kleine Bibliothek Das Besondere dieser Reihe: Zwischen den Buchseiten befinden sich transparente Folien, die beim Umblättern Verdecktes sichtbar machen, das Innenleben von Dingen zeigen oder Veränderungen veranschaulichen. Ab 3 Jahren.
🍃Meine große Naturbibliothek: Wiesenblumen Wo wachsen und blühen die bekanntesten und schönsten Wiesenblumen aus heimischer Natur? Hier erfährt man alles über die verschiedenen Arten – mit wunderschönen Großaufnahmen voller Details. Ab 4 Jahren.
🐞Die Blume – Meyers kleine Kinderbibliothek In diesem Band erfahren die jungen Leser, wie aus manchen Blüten saftige Früchte heranwachsen, wie aus anderen Tee oder Gewürze gewonnen werden und wie man Blumen an ihren Blüten erkennen kann. Ab 5 Jahren.
🌳 Hier noch ein Ausflugstipp für Natur-Detektive und Ihre Familien
Wer nach den Buchtipps selbst auf Entdeckungstour gehen möchte, findet im
N.E.S. Waldzentrum in Sindelfingen viele spannende Stationen rund um Wald, Tiere und Natur.
🐸 Teichkino mit Blick unter die Wasseroberfläche
🐦 Vogelbeobachtungshaus
🐝 Honigbienenhaus
🌲 Viele weitere Erlebnisstationen zum Entdecken und Mitmachen
Ein ideales Ausflugsziel für Familien, Kinder und alle kleinen Natur-Detektive.
Wer heute durch das Eichholz spaziert, genießt meist die Ruhe des Waldes, die Natur und die schönen Wege. Doch nur wenige wissen, dass sich hier ein Ort befindet, an dem bereits vor rund 3.000 Jahren Menschen ihre letzte Ruhestätte fanden.
Mit unserem neuen Beitrag im Zeitreise-BB-Portal laden wir Sie ein, genau diesen Teil der Geschichte zu entdecken.
Geschichte beginnt direkt vor unserer Haustür
Die Hügelgräber im Eichholz gehörten einst zu den ältesten noch sichtbaren Zeugnissen der Besiedlung in unserer Region. Sie stammen aus der Bronzezeit und erzählen von einer Zeit, in der das Leben völlig anders aussah als heute. Leider wurden diese in den 1950er Jahren abgetragen. Erfahren Sie wo diese Gräber im Eichholzwald waren und an welchen Orten im Sindelfinger Wald heute noch solche Gräber zu finden sind.
Grabhügel Winterhalde Koordinaten: 48,7188611 N, 9,0230556 E- Wer hier vorbeikommt kann auch die Mammutbäume der Wilhelmazucht von König Wilhelm betrachten. Ein ganz besonderer Ort mit Sitzbänken.
Viele Spaziergänger gehen täglich an diesen Bodendenkmalen vorbei, ohne ihre historische Bedeutung zu kennen. Dabei sind sie stille Zeugen einer Vergangenheit, die bis heute erhalten geblieben ist.
Grabhügel am Fuchsberg Koordinaten: 48.7095683 N, 9.0447529 E. Deutlich zu erkennen wie hier leider mit Kreuzschnitten gearbeitet wurde.
Unser Beitrag jetzt im Zeitreise-BB-Portal
Wir freuen uns sehr, dass unser ausführlicher Artikel über die Hügelgräber im Eichholz nun im Zeitreise-BB-Portal des Landkreises Böblingen veröffentlicht wurde.
Darin erfahren Sie unter anderem,
wo damals schon Menschen auf der Sindelfinger Gemarkung gelebt haben
wie alt diese Gräber tatsächlich waren
was trotz Grabräubern noch gefunden wurde
welche Bedeutung sie für die Geschichte Sindelfingens besitzen
Der Beitrag verbindet historische Erkenntnisse mit der Geschichte unseres Stadtteils und zeigt, wie eng Natur und Kulturgeschichte miteinander verbunden sind.
Noch mehr Geschichte rund ums Eichholz entdecken
Ein besonderer Tipp:
Nutzen Sie im Zeitreise-BB-Portal einfach die Suchfunktion und geben Sie „Eichholz“ ein.
Sie werden überrascht sein, wie viele weitere Beiträge rund um das Eichholz bzw. den Eichholzwald bereits veröffentlicht wurden. So entsteht nach und nach ein spannendes Gesamtbild der Geschichte des Stadtteils Eichholz im Eichholzwald – von historischen Orten über Natur bis hin zu kulturellen Besonderheiten.
Gerade diese Vernetzung macht das Portal so interessant: Jeder Beitrag eröffnet neue Perspektiven und lädt dazu ein, weitere Kapitel der Heimatgeschichte zu entdecken.
Unser Ziel
Mit unseren Beiträgen möchten wir dazu beitragen, dass die Geschichte des Eichholzes nicht in Vergessenheit gerät. Viele interessante Orte liegen direkt vor unserer Haustür – man muss ihre Geschichten nur erzählen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen unseres Artikels und beim Stöbern im Zeitreise-BB-Portal. Auch Sie entdecken dabei bestimmt einen Ort, an dem Sie schon oft vorbeigekommen sind – nach dem Lesen eines Artikels darüber, jedoch mit einem ganz neuen Blick auf seine Geschichte.
Dieser Beitrag ist Teil eines historischen Zusammenhangs mit dem
Zeitreise-BB-Portal des Kreisarchivs Böblingen.
Dort werden die Geschichte des Eichholzes und der Region kontinuierlich dokumentiert.
💡 Suchen Sie im Portal nach „Eichholz“, um weitere Beiträge zu entdecken.
Die Lernwerkstatt im Eichholz ist für viele Grundschulkinder im Stadtteil seit Jahren eine wertvolle Unterstützung. Woche für Woche helfen ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten Kindern bei Hausaufgaben, schulischen Problemen und verbringen gemeinsam eine gute Zeit mit ihnen.
Doch nun steht das Angebot vor einem ernsthaften Problem: Ab dem Schuljahr 2026/27 gibt es bislang niemanden mehr, der die Organisation und Koordination übernimmt.
Damit droht erneut ein Beispiel dafür sichtbar zu werden, was derzeit vielerorts im Ehrenamt passiert: Sinnvolle und funktionierende Angebote geraten ins Wanken, weil engagierte Menschen fehlen, die Verantwortung übernehmen können oder wollen.
Besonders bitter wäre dies für die Kinder im Eichholz, die von der Lernwerkstatt direkt profitieren.
Die bisherige Organisatorin Christel Siegert hofft deshalb, dass sich doch noch jemand findet, der diese wichtige Aufgabe weiterführt. Der eigentliche Aufwand sei überschaubar — gebraucht werde vor allem jemand, der Anfragen bündelt und die Kinder an die Lernpatinnen und Lernpaten vermittelt.
Nachfolgend der Aufruf im Original:
Lernwerkstatt im Eichholz
Seit einigen Jahren gibt es eine Lernernwerkstatt im Eichholz. Dort werden Grundschul-Kinder einmal pro Woche unterstützt:
Es werden gemeinsam Hausaufgaben gemacht
Schulische Probleme angegangen
Spiele gemacht
Eine gute Zeit miteinander verbracht
Leider gibt es für diese wichtige und sinnvolle Arbeit ab dem Schuljahr 2026/27 keine Koordination bzw. Organisation mehr. Gibt es jemanden, der oder die diese Aufgabe übernehmen würde?
Die wichtigste Tätigkeit besteht hauptsächlich darin, die Anfragen der Eltern zu sammeln und dann die gemeldeten Kinder an die Lernpaten weiter zu vermitteln.
Alternativ kann die Kontaktaufnahme auch gerne direkt im Inseltreff über die Quartiersarbeit erfolgen oder über unser Kontataktformular : 👉 Zum Kontaktformuar
Warum solche Angebote wichtig für das Eichholz sind
Gerade niedrigschwellige Unterstützungsangebote im Stadtteil können für Kinder und Familien einen großen Unterschied machen. Die Lernwerkstatt verbindet schulische Unterstützung mit persönlicher Zuwendung und ehrenamtlichem Engagement direkt vor Ort.
Wir hoffen, es findet sich jemand, der diese wichtige Aufgabe weiterführen möchte — damit das Angebot auch in Zukunft erhalten bleibt.
Die Lernwerkstatt ist seit vielen Jahren ein wichtiges Angebot der Quartiersarbeit im Eichholz. In zentraler Lage im Wohngebiet unterstützt sie Kinder beim Lernen und bietet Familien einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt direkt im Stadtteil.
Die Quartiersarbeit im Inseltreff ist Ansprechpartnerin sowohl für interessierte Familien als auch für alle Fragen rund um die Lernwerkstatt. Eltern, die Unterstützung für ihr Kind suchen oder sich über das Angebot informieren möchten, können sich dort jederzeit melden.
Um dieses wertvolle Angebot auch in Zukunft zu erhalten, wird derzeit dringend eine neue Koordination gesucht.
KI generiertes Symbolbild zur Lernwerkstatt
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf, Text im Aufruf: Christel Siegert
Das Thema wilder Müll an Containerstandorten in Sindelfingen ist leider auch in unserem Stadtteil immer wieder präsent. Rund um Altglas- und Altkleidercontainer sowie an Mülltonnen werden regelmäßig Abfälle abgestellt, die dort nicht hingehören.
Bitte beachten Sie folgende Hinweise:
Die Standorte der Container für Altglas oder Altkleider sind keine Müllabladeplätze.
Mülltonnen sind nicht für die Entsorgung von Hausmüll, Sperrmüll oder Farbkübeln gedacht.
Essensreste gehören nicht in oder auf öffentliche Müllbehälter, sondern in die eigene Komposttonne mit geschlossenem Deckel.
Illegale Ablagerungen verursachen erhebliche Zusatzkosten. Das Entfernen des Mülls bedeutet zusätzlichen Personal- und Entsorgungsaufwand – bezahlt von uns allen.
Jede Bewohnerin und jeder Bewohner trägt Verantwortung dafür, dass unser Stadtteil sauber und lebenswert bleibt.
Stadt Sindelfingen reagiert mit konkreten Maßnahmen
Wie die Stadt Sindelfingen in einer Pressemitteilung vom 11.02.2026 mitteilt, werden die Maßnahmen gegen illegale Müllablagerungen an Containerstandorten des Abfallwirtschaftsbetriebs Böblingen (AWB) deutlich intensiviert.
Ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Sauberkeit ist die Auflösung der beiden Containerstandorte „Am Hirnach“ sowie in der Friedrich-Ebert-Straße vor dem ehemaligen Waldhotel“.
An beiden Standorten kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu massiven illegalen Müllablagerungen, die deutlich über das Maß anderer Containerstandorte hinausgingen. Trotz regelmäßiger Reinigungsmaßnahmen konnte keine nachhaltige Verbesserung erreicht werden.
Die Stadt zieht damit klare Konsequenzen – mit dem Ziel, die Sauberkeit im Stadtgebiet langfristig zu sichern.
So sauber sah der Containerstandort leider meist nicht aus, deswegen erfolgt jetzt die Auflösung
Warum falsche Müllentsorgung uns alle betrifft
Illegale Müllablagerungen führen nicht nur zu einem unschönen Erscheinungsbild, sondern haben konkrete Folgen:
Höhere Entsorgungskosten für die Allgemeinheit
Mehr Verwaltungs- und Reinigungsaufwand
Verlust von Containerstandorten
Negative Auswirkungen auf das Wohnumfeld
Gerade die Schließung von Standorten zeigt: Fehlverhalten einzelner kann Einschränkungen für viele bedeuten.
Gemeinsam für einen sauberen Stadtteil
Ein sauberer Stadtteil ist kein Selbstläufer. Er lebt vom verantwortungsvollen Handeln aller.
Bitte nutzen Sie die vorgesehenen Entsorgungswege und melden Sie größere Ablagerungen gegebenenfalls direkt bei der Stadt oder dem Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB).
Nur gemeinsam können wir dafür sorgen, dass unser Eichholz und Sindelfingen sauber und lebenswert bleibt.
Deshalb:
Nutzen Sie bitte die dafür vorgesehenen Wege der Abfallwirtschaft.
Das Abfall ABC hilft die richtige Anlaufstelle zu finden.
Die Station steht bereits. Demnächst kann die Station auch genutzt werden.
*******************************************
Der Stadtteil Eichholz erhält in Kürze eine neue Packstation und damit einen zeitgemäßen Service für die Paketversorgung vor Ort. Der neue Standort der Packstation befindet sich hinter der Pauluskirche, am Parkplatz der Tagespflege. Mit diesem Angebot wird die Paketabholung und -zustellung im Eichholz deutlich komfortabler, flexibler und zukunftsorientiert gestaltet.
Die neue Packstation im Eichholz stellt einen wichtigen Schritt dar, um den Stadtteil an moderne Logistik- und Serviceangebote anzubinden und den Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner spürbar zu erleichtern.
Warum der Standort der Packstation im Eichholz so gewählt wurde
Ursprünglich war vorgesehen, die Packstation an einem noch zentraleren Ort im Stadtteil Eichholz zu errichten. Trotz intensiver Suche konnte jedoch kein geeigneter Standort gefunden werden. Entweder fehlte die Zustimmung der jeweiligen Grundstückseigentümer oder die verkehrlichen Voraussetzungen entsprachen nicht den erforderlichen Sicherheitsstandards.
Ein zentrales Kriterium bei der Standortwahl der Packstation im Eichholz war, dass sowohl Nutzerinnen und Nutzer als auch Paketboten die Anlage sicher, übersichtlich und verkehrsgerecht be- und entladen können. Diese Anforderungen erfüllt der nun gewählte Platz hinter der Pauluskirche in besonderer Weise.
Ein weiterer Vorteil des Standorts ist, dass hier voraussichtlich ein uneingeschränkter 24-Stunden-Betrieb an sieben Tagen die Woche möglich ist. Anders als bei der Packstation im Spitzholz müssen im Eichholz keine Ruhezeiten mit eingeschränkten Nutzungszeiten berücksichtigt werden.
Verkehrssicherheit und Genehmigung durch die Stadt
Der Standort der neuen Packstation im Eichholz bietet ausreichend Platz für Anlieferungen und Abholungen, ohne den fließenden Verkehr oder Fußgängerinnen und Fußgänger zu beeinträchtigen. Die vorhandene Infrastruktur ermöglicht eine sichere Nutzung für alle Beteiligten.
Aufgrund dieser positiven Rahmenbedingungen erteilten die zuständigen Stellen der Stadt die erforderliche Baugenehmigung. Damit wurde ein entscheidender Meilenstein erreicht, der die Umsetzung der Packstation im Eichholz offiziell ermöglicht.
Ein Gewinn für die Bewohnerinnen und Bewohner des Eichholz
Die neue Packstation im Eichholz stellt eine attraktive und zeitgemäße Bereicherung für den Stadtteil dar. Kurze Wege, flexible Paketabholung und eine verbesserte Nahversorgung bieten insbesondere im Alltag vieler Menschen einen echten Mehrwert.
Besonders erfreulich ist, dass dieses Projekt trotz zahlreicher Herausforderungen konsequent weiterverfolgt wurde. Ein besonderer Dank gilt Frau Biermann von der Paul Wilhelm von Keppler-Stiftung, die mit großem persönlichen Engagement und viel Durchhaltevermögen maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Packstation im Eichholz realisiert werden konnte.
Wann geht die Packstation im Eichholz in Betrieb?
Sobald nähere Informationen zum genauen Zeitplan und zur Inbetriebnahme der Packstation im Eichholz vorliegen, werden diese zeitnah im Eichholz-Blog sowie in der Stadtteilzeitung veröffentlicht.
Die neue Packstation im Eichholz zeigt eindrucksvoll, wie durch Zusammenarbeit, Geduld und Engagement ein nachhaltiger Mehrwert für den gesamten Stadtteil entstehen kann.
Buntes Hemd, Smiley-Button, Ohrstecker, frohes Lachen, dicker Bauch …wer ihn kennt, weiß, von wem die Rede ist: Rolf-Uwe Grünewald. Eichholz-Bewohner und aktiver Bürger, bekannt für sein vielseitiges Engagement unter anderem bei der Quartiersarbeit im Eichholz. Dort trifft man ihn regelmäßig bei der IG Eichholz, im Inselcafé, im Redaktionsbüro der Stadtteilzeitung, bei den Arbeitskreisen Verkehr und Veranstaltungen, bei der Betreuung von Sozialsündlern, beim Aufräumen und Instandhalten. Das Eichholz ist sein Zuhause – seine Zielgerade nach einer beispiellosen Achterbahnfahrt.
Loopings, Turns und Schraubenrollen gab es genug in seinem Leben. Schon mit drei Jahren begann seine erste Talfahrt, als er 1963 zusammen mit seiner Zwillingsschwester aus der Familie mit acht Kindern gerissen wurde und ins Kinderheim kam. Schon ein Jahr später erlebte er die erste Bergfahrt: liebevolle neue Eltern, ein behütetes Aufwachsen in einem Lehrerdiensthaus mit riesigem Garten und viel Freunden zum Toben und Tollen. Als „Adoptivkind“ in ländlicher Kleinbürgerlichkeit wurde er in der Schule früh mit dem Mobbing konfrontiert, er zog sich zurück, musste die Schule wechseln, verlor an Selbstvertrauen und flüchtete sich mit 14 Jahren in Alkohol und Zigaretten. Die Abwärtsspirale begann. Seine Berufsträume hängte er an den Nagel und entschied sich zu einer Ausbildung zum Koch. Hier begann der Alptraum seines Lebens, denn tägliche Vergewaltigungen durch den Chef nahmen ihm das letzte bisschen Selbstvertrauen und nährten die frühe Sucht nach Alkohol.
Mit abgeschlossener Lehre hieß sein Ziel: einfach nur weg! Seine Spuren hinterließ er als Koch im Ehrenamt, als Koch bei der Bundeswehr, als stv. Küchenchef in der Schweizer Gastronomie und später im christlichen Jugenddorfwerk in Nagold – immer eine dicke Alkoholfahne hinter sich herziehend. Und immer auf der Flucht, bevor jemand seine Sucht erkennen sollte. Ein doppelter Bandscheibenbruch beendete seine Koch-Laufbahn, der Loop ins nächste Abenteuer startete: Versicherungskaufmann.
Nach der Umschulung übernahm er mit knapp 30 Jahren eine Versicherungsagentur in Esslingen und die Kurve führte ihn nach oben bis hin zur großen Liebe. Diese lockte ihn nach Wiesbaden und am Ende kostete deren Fall ihn 300.000 Euro.
Rolf-Uwe Grünewald brach mit 33 Jahren alle Brücken hinter sich ab und geriet in einen schuldenreichen Strudel des Überlebens mit unterschiedlichsten Tätigkeiten. Drogen und die „inzwischen“ vier Flaschen Wodka täglich zogen ihn in den nächsten Abgrund. Mit knapp 5 Promille wurde er 47-jährig ins Krankenhaus eingewiesen und erwachte nach 12 Tagen. Dieser Tag X war seine Wende und er begab sich auf einen harten Weg zurück ins Leben ohne Alkohol, ohne Drogen. Er strotzte der „86 % Rückfallquote“ und schaffte es in dem Wissen „entweder jetzt oder tot“. Diabetis, Infusionstherapie, Rollstuhl, Amputationen … er erlebte das volle Programm im Kabinett des Schreckens und fand seinen Weg in ein neues Leben und wollte dies mit Menschen teilen, um zu helfen.
Seit 2008 hält er erfolgreich und eindrucksvoll Vorträge über Sucht in Schulen, bei der AWO, im Suchthilfezentrum und bei der Polizei. Er bedient eine Hotline für sexuell missbrauchte Jungs. Er fährt für die Lebenshilfe und für die Freizeit im Täle. Er begleitet Kranke im Sindelfinger Klinikum vor und nach der OP, engagiert sich als Lesepate, Wahlhelfer, im Bündnis Buntes Sindelfingen, bei der Bürgerstiftung und bei Miteinander / Füreinander. Seit 20 Jahren pflegt er intensive Brieffreundschaften und hat mit den Briefen auch das Schreiben entdeckt. Zuletzt mit der Teilnahme an einem Schreibwettbewerb zum Thema „Herzenswünsche“ mit seiner berührenden Geschichte über die Familienzusammenführung einer „eigentlich“ für immer getrennt geglaubten Familie.
Menschen wie Rolf-Uwe Grünewald sind wichtig und wir freuen uns, dass er Vorbild und Teil unserer Gemeinschaft ist.
Zürich – Finanzmetropole der Schweiz. Hier hat Rolf-Uwe erfolgreich in der Gastronomie als stellvertretender Küchenchef gearbeitet .
Eine Zusammenfassung dieses Beitrags ist erschienen im Mietermagazin der Wohnstätten Sindelfingen „Wohnfühlen“ 12/2025. Mit freundlicher Genehmigung der Sindelfinger Wohnstätten- Text: Doris Leddin, Beitragsbilder: Thomas Alf
Während viele Menschen den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen, gibt es auch jene, die diesen Abend sonst allein zu Hause verbringen würden. Genau hier setzt seit Jahren eine besondere Aktion im Stadtteil an: Niemand soll an Heiligabend allein sein müssen, wenn er oder sie das nicht möchte.
Heiligabend gemeinsam verbringen – ein Abend der Herzlichkeit und Begegnung
Initiiert, organisiert und in jeder Phase persönlich getragen wird dieses offene Beisammensein von Rolf-Uwe. Sein Konzept unterscheidet sich bewusst von klassischen Weihnachtsfeiern: Es gibt kein Programm, keinen religiösen oder traditionellen Rahmen. Im Mittelpunkt steht allein der Mensch – so, wie er ist – und die Gemeinschaft.
Alles aus einer Hand – Aufbau, Dekoration und Organisation
Bereits am 24. Dezember ab etwa 10 Uhr begann der Aufbau, der sich bis 14:30 Uhr zog. Rolf-Uwe übernahm diesen komplett alleine – vom Herrichten der Räume über das Platzieren der Möbel bis hin zur gesamten technischen und organisatorischen Vorbereitung.
Auch die gesamte Dekoration wurde von ihm selbst gestaltet und angebracht. Das gewählte Motto: weiße, glatte Weihnachten. Schon von außen leuchtete das Foyer des Inseltreffs hell und warm – ein Anblick, der sofort ein Gefühl von Offenheit, Ruhe und Einladung vermittelte.
Ein Abend ohne Zwang – mit viel Nähe
Die ersten Gäste trafen gegen 16:45 Uhr ein. Von Beginn an war klar:Jeder darf kommen und gehen, wann er möchte. Genau diese Freiheit macht den Abend jedes Jahr so besonders.
Viele neue Gäste kamen hinzu, ebenso wie Stammgäste, die sich seit Jahren auf diesen Abend freuen. Alte Bekanntschaften lebten auf, neue entstanden ganz ungezwungen. Gespräche entwickelten sich von selbst – ehrlich, offen und oft überraschend tiefgehend.
Gastgeber mit Herz und Erfahrung
Rolf-Uwe zeigte auch an diesem Abend wieder, was es heißt, Gastgeber aus Überzeugung zu sein. Der gelernte Gastronom setzte bewusst nicht auf ein opulentes Menü, sondern auf eine hochwertige, liebevoll zusammengestellte Auswahl.
Auf den Tischen und am Buffet fanden sich:
viele verschiedene süße und salzige Naschereien
eine vielfältige Getränkeauswahl
alles so arrangiert, dass sich niemand selbst versorgen musste – die Gäste wurden umsorgt
Die Mischung aus Professionalität, Zurückhaltung und persönlicher Nähe sorgte für ein Wohlgefühl, das viele Gäste länger bleiben ließ, als sie ursprünglich geplant hatten.
Ein konfessionsloses Miteinander
Besonders wertvoll: Das Treffen war bewusst konfessionslos. Jeder durfte sein, wie er oder sie ist. Ohne Erwartungen, ohne Rollen, ohne Verpflichtungen – dafür mit Respekt, Herzlichkeit und echter Aufmerksamkeit füreinander.
Ein langer Abend – und ein Einsatz bis zuletzt
Die letzten Gäste verabschiedeten sich gegen 1:30 Uhr. Anschließend räumte Rolf-Uwe allein bis 2:45 Uhr auf. Am nächsten Tag folgten weitere drei Stunden, um alles vollständig wieder in Ordnung zu bringen.
Damit lag der komplette Ablauf – Aufbau, Dekoration, Durchführung und Aufräumen – vollständig in einer Hand. Ein Einsatz, der eindrucksvoll zeigt, wie viel persönliches Engagement, Verantwortung und Herzblut hinter dieser Aktion steckt.
Fazit Dieser Heiligabend war kein Event im klassischen Sinne – sondern ein Raum für Begegnung, Gespräche und Gemeinschaft. Ein Abend, der zeigt, wie viel Wärme entstehen kann, wenn Menschen einfach zusammenkommen dürfen.
Ein großes Dankeschön an Rolf-Uwe, der diesen Abend von der ersten Stunde bis zum letzten Handgriff allein möglich gemacht hat, und an alle Gäste, die ihn durch ihre Offenheit und Herzlichkeit mit Leben gefüllt haben.
Geschmückter Eingang Beste VerpflegungEs ist für jeden etwas dabeiGelungene Deko am Hl. Abend
Dieser Beitrag wurde zusammengestellt von Thomas Alf, Bilder von Rolf-Uwe Grünewald