Der Weihnachtsmarkt im Stadtteil Eichholz am 29. November 2025 war ein voller Erfolg – und setzte mit geschätzten 400 bis 450 Besucherinnen und Besuchern einen neuen Rekord. So viele Menschen wie nie zuvor strömten zum Inseltreff: nicht nur aus dem Eichholz selbst, sondern auch aus den umliegenden Stadtteilen und sogar aus Nachbarorten.
Ein Auftakt mit Verzögerung – aber aus gutem Grund
Der neue Bürgermeister besuchte den Markt, doch bevor er eine Ansage machen konnte musste er sich etwas gedulden. Der Kindergartenchor begeisterte mit seinem Auftritt gleich zu Beginn – sehr zur Freude des Publikums.
Für musikalischen Schwung sorgte anschließend der Chor „New Joyce“, der mit modernen Arrangements für festliche Stimmung und mitreißende Momente sorgte.
Kreative Mitmachaktionen – beliebt wie jedes Jahr
Seit vielen Jahren ist Justinas Bastelangebot ein fester Bestandteil des Weihnachtsmarkts. Auch diesmal drängten sich die Kinder begeistert an ihren Tischen. Einen weiteren kreativen Höhepunkt bot Johanna von der Josephskirche, die eine liebevoll gestaltete Kerzenwerkstatt anleitete.
Für die Jüngsten gab es zwischendurch eine gemütliche Pause im Kleinkinderkino, das durchgehend gut besucht war.
Vielfalt an 11 Ständen – von Büchern bis Suppe
Insgesamt 11 Stände boten Kulinarisches, Handwerkliches und Angebote aus dem Stadtteil:
📚 Bücherei
🌰 Maronenverkauf – mit vielen positiven Rückmeldungen
🏫 GMS-Stand (Gemeinschaftsschule im Eichholz)
🍲 Marokkanische Suppen & Punsch – bereits kurz vor 18 Uhr komplett ausverkauft
🧒 Drei Kindergärten mit kreativen Aktionen
🐑 Jugendfarm mit Keksen, selbstgemachter Marmelade und Bastelarbeiten
🍷 Glühweinstand – ebenfalls ausverkauft
Ein besonderes Highlight: Vier Schafe der Jugendfarm hatten ihren Weg zum Markt gefunden und waren ein Magnet für Kinder und Familien.
Nikolaus, Lichtzauber und beste Stimmung
Gleich 250 Schoko-Nikoläuse wurden im Laufe des Nachmittags verteilt – der Nikolaus hatte alle Hände voll zu tun.
Das Lichtkonzept sorgte für eine magische Atmosphäre. Obwohl der große Mammutbaum in diesem Jahr dunkel blieb, verwandelten stimmungsvolle Lichterketten und Projektionen den Platz in ein warmes Winterambiente.
Kulinarik und Teamgeist
Trotz dem Ausfall der eigentlich eingeplanten Koordinatorin Timea lief alles reibungslos: Es gab Glühwein, alkoholfreien Punsch, Steak, Grillwürste – auch Halal – sowie weitere herzhafte Angebote. Viele der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sprangen spontan ein und hielten den Betrieb perfekt am Laufen.
Wetterglück zur richtigen Zeit
Noch am Vortag und in der Nacht zuvor regnete es. Doch rechtzeitig zum Markt klarte der Himmel auf – sogar etwas Sonnenschein zeigte sich gegen Mittag. Mit milden Temperaturen blieb das Publikum lange, genoss das Angebot und die gemütliche Atmosphäre.
⭐ Fazit
Der Weihnachtsmarkt 2025 im Eichholz war ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis: Rekordbesuch, volle Stände, zufriedene Gesichter und viele besondere Momente. Ein Tag, der zeigt, wie lebendig und engagiert der Stadtteil ist – und der Lust macht auf das nächste Jahr.
Viele kennen den Heiligabend noch so: Morgens holt jemand den Weihnachtsbaum, stellt ihn auf, und alle helfen beim Schmücken. Es riecht nach frisch gebackenen Plätzchen und nach den wohligen Düften aus der Küche, wo die Mutter fleißig kocht und backt. Mittags geht die Familie hinaus in den Schnee und später gemeinsam in den Gottesdienst oder zur Christmette, um sich auf den Abend einzustimmen. Alle sind froh und gut gelaunt. Es gibt ein festliches Abendessen, und dann kommt der große Moment: Jemand schaltet die Lichter am Weihnachtsbaum ein – alle strahlen und freuen sich über die Geschenke. Freude, gute Laune und Geborgenheit erfüllen die Luft. Ein friedlicher und glücklicher Tag.
Und heute? Viele versuchen, den Tag irgendwie hinter sich zu bringen, weil sie allein sind. In Gedanken hängen sie den früher so schönen Weihnachtstagen nach. Doch die Realität sieht anders aus: Man sitzt allein in der Wohnung und möchte niemandem zur Last fallen. Im Fernsehen laufen dieselben „seligen“ Filme wie jedes Jahr – sie machen es nicht leichter, die Einsamkeit auszuhalten.
Die Lösung: Kommen Sie doch ab 17 Uhr in den
Inseltreff in der Watzmannstraße 5
Dort wartet seit drei Jahren schon jemand auf Sie – den Gast. Fühlen Sie sich herzlich willkommen! Wir sitzen zusammen, reden, lachen und lernen uns (neu) kennen. Es gibt Gemütlichkeit, Herzlichkeit und Wärme – kostenlos. Dazu kleine Süßigkeiten und verschiedene Getränke. Sie sind unser Gast, so lange Sie möchten.
Eine Anmeldung ist nicht nötig – kommen Sie einfach vorbei!
Bei Fragen können Sie sich gerne melden bei: Rolf-Uwe Grünewald – +49 173 9056434
oder auch gerne über das Kontaktformular anfragen.
Was viele Menschen im Alltag kaum wahrnehmen, ist für einige ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger mittlerweile ein Grund zur Angst: die Fahrt mit dem Bus. Immer häufiger berichten Seniorinnen und Senioren aus dem Stadtteil Eichholz davon, dass Busfahrer der Linien 701 und 708 Fahrgäste – teils mit Rollator – an ungesicherten, nicht offiziellen Haltepunkten zum Aussteigen auffordern.
Was nach einem Einzelfall klingt, ist offenbar ein wiederkehrendes Problem, das Betroffene verunsichert und im schlimmsten Fall gefährdet.
„Er nahm einfach meinen Rollator und stellte ihn raus“
Eine 82-jährige Bewohnerin schildert:
„Der Bus hielt einfach bei den Glascontainern, weit vor der eigentlichen Haltestelle. Der Fahrer sagte, er müsse dringend auf die Toilette, und forderte alle zum Aussteigen auf. Ich erklärte, dass ich nicht einfach hier aussteigen könne – aber er stellte meinen Rollator raus und ließ mich stehen. Ich fühlte mich gezwungen, den Bus zu verlassen. Der Boden war weich und uneben, ich hatte Mühe, überhaupt Halt zu finden.“
Die Frau berichtet weiter, dass sie sich seitdem kaum noch traut, mit dem Bus zu fahren.
„Ich habe Angst, wieder irgendwo ausgesetzt zu werden. Früher war ich mit dem Bus selbstständig unterwegs – heute überlege ich mir jede Fahrt dreimal.“
Eine Nachbarin, die den Vorfall vom Balkon aus beobachtete, kann die Schilderung bestätigen.
Keine Einzelfälle – mehrere Betroffene berichten Ähnliches
Auch andere ältere Fahrgäste im Eichholz berichten von nahezu identischen Erlebnissen:
Ein 81-jähriger Anwohner, der täglich mit der Linie 708 ins Pflegeheim fährt, erzählt:
„Mindestens einmal pro Woche heißt es: ‚Alle raus, ich habe Pause.‘ Dann stehen wir dort – egal ob Wind, Regen oder glatter Boden. Ich bin noch gut zu Fuß, aber für manche ist das lebensgefährlich.“
Eine weitere Dame (83) bestätigt:
„Ich fahre regelmäßig mit der Linie 708 ins Inselcafé. Mehrmals musste ich auf diesem matschigen Seitenstreifen aussteigen. Die Fahrer sind oft unhöflich und helfen nie beim Ausstieg. Der Höhenunterschied vom Bus auf den Boden ist enorm.“
Und eine 92-jährige Seniorin ergänzt:
„Der Fahrer hat mir einfach den Rollator rausgestellt. Zum Glück hat mir ein Mitfahrer geholfen, sonst wäre ich gestürzt.“
Ein strukturelles Problem, keine Ausnahme
Diese Berichte stammen allesamt von glaubwürdigen Personen, die der Redaktion persönlich bekannt sind. Das Muster ist eindeutig:
Immer wieder betroffen ist die Buslinie 708, teils auch die 701.
Das Zwangsaussteigen geschieht regelmäßig vor dem ehemaligen Waldhotel, an einem Platz ohne befestigten Untergrund, Bordstein oder Haltestellenschild.
Die Begründung der Fahrer lautet meist, sie hätten jetzt Pause und müssten den Bus dort abstellen.
Der Hinweis auf den dringend benötigten Toilettenraum für Busfahrer in der Theodor-Heuss-Straße ist nachvollziehbar – doch dieser ist offenbar immer noch nicht fertiggestellt, obwohl der Bedarf seit Langem bekannt ist.
Sicherer Ausstieg ist keine Verhandlungssache
Die Stadt und der ÖPNV-Betreiber sind hier in der Pflicht: Ein sicherer, barrierefreier Ausstieg ist kein Luxus, sondern eine Mindestanforderung an die Beförderungssicherheit. Gerade ältere oder mobilitätseingeschränkte Fahrgäste müssen sich darauf verlassen können, an einer offiziellen, gesicherten Haltestelle auszusteigen – nicht auf einem matschigen Seitenstreifen.
Der Umbau der Haltestellen im Eichholz hatte genau dieses Ziel: mehr Sicherheit für alle, insbesondere für Menschen mit Hilfsmitteln. Wenn nun Busfahrer abseits davon Fahrgäste zum Aussteigen zwingen, wird dieser Zweck konterkariert.
Appell an Verantwortliche
Die Berichte zeigen dringenden Handlungsbedarf. Das Vertrauen der Seniorinnen und Senioren in den öffentlichen Nahverkehr darf nicht weiter erschüttert werden. Nötig sind:
Eine klare interne Anweisung an die Fahrerinnen und Fahrer,
eine funktionierende Pausen- und Sanitärregelung,
und vor allem eine konsequente Kontrolle der Haltevorgänge an offiziellen Haltestellen.
Nur so kann der ÖPNV für alle Bürgerinnen und Bürger wieder das sein, was er sein sollte: verlässlich, sicher und menschlich.
🚌 Fazit
Wenn ältere Menschen mit Rollatoren beim Aussteigen Angst verspüren, läuft etwas grundsätzlich falsch. Es braucht Respekt, Verantwortung und klare Strukturen, damit niemand mehr an ungeeigneten Stellen aussteigen muss – schon gar nicht die, die am meisten auf Sicherheit angewiesen sind.
Anmerkung:
Die Personen, welche ihre Erlebnisse geschildert haben sind der Redaktion persönlich bekannt bzw. haben dies selber schon so erlebt. Bisheriger Schriftverkehr mit den Beteiligten leider erfolglos.
Nachtrag:
Einen Ausdruck dieses Blog-Beitrags haben wir am Samstag den 08.11.2025 ,während des Sindelfinger Wochenmarktes, an Oberbürgermeister Kleemann übergeben und Ihm den Sachverhalt persönlich erläutert. Seine Worte vom Mai 2025: Zuhören-Verstehen-Machen. Wir nehmen Ihn beim Wort.
Aus Beiträgen von Rolf-Uwe Grünewald zusammengefasst von Thomas Alf Beitragsbilder: Thomas Alf
admin
Die Ersatzausstiegsstelle der Senioren-Wiese und Laub bieten keine Sicherheit.
Von der Stadt für den Linienverkehr als „Kein Halteverbot“ ausgeschildert. Aber nicht als Bushaltestelle.
Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Eichholz beschäftigen sich schon seit Jahren mit einer zentralen Frage: Wird es hier endlich öffentliche Ladesäulen für Elektroautos geben – und wenn ja, wo und wann?
Gerade in einem Stadtteil mit dichter Bebauung, getrennten Wohn- und Parkflächen und wenigen privaten Lademöglichkeiten ist das Thema für viele Menschen von großer Bedeutung.
Aktueller Stand – Update Februar 2026
Die Stadtverwaltung hat im Februar 2026 über den aktuellen Stand informiert:
Die bisherigen Ausschreibungen für die geplanten Ladesäulenstandorte waren nicht erfolgreich und müssen nun erneut ausgeschrieben werden. Dieses Mal wird ein sogenanntes funktionales Verfahren angewendet.
Die Verwaltung rechnet dadurch mit einer Verzögerung von etwa drei Monaten. Die Umsetzung der Standorte ist nun im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen.
Quelle: Beschlussvorlage 05/2026
Rückblick – Update Oktober 2025
Bereits im Oktober 2025 hatte die Stadt auf Nachfrage mitgeteilt, dass die Ausschreibung der geplanten Standorte läuft – darunter auch die Ladesäulen in der Watzmannstraße.
Damals war vorgesehen, die Vergabe bis Ende Oktober 2025 abzuschließen. Die Einschätzung der Verwaltung war zu diesem Zeitpunkt vorsichtig optimistisch, dass sich ein geeigneter Anbieter finden würde.
Ob die Bauarbeiten noch im Herbst oder Winter 2025/2026 hätten beginnen können, war allerdings offen. Als Unsicherheitsfaktoren wurden unter anderem genannt:
Witterung
verfügbare Baukapazitäten
Netzanschlüsse der Energieversorger
Spätestens im Frühjahr 2026 sollte ursprünglich mit der Umsetzung im Eichholz begonnen werden – ein Zeitplan, der sich nun verschoben hat.
Geplante Standorte im Eichholz
Nach aktuellem Planungsstand sind im Eichholz:
drei Ladesäulen
mit insgesamt sechs Ladepunkten
vorgesehen.
Die Standorte sollen im nördlichen Bereich der Insel, direkt rechts des Fußgängerüberwegs, entstehen – also dort, wo bereits heute öffentliche Parkflächen vorhanden sind.
Ein Thema mit Vorgeschichte: Engagement seit 2018
Wichtig ist: Das Thema Ladeinfrastruktur ist im Eichholz kein neues Anliegen.
Bereits seit 2018 beschäftigen sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils intensiv mit der Frage, wie Elektrofahrzeuge auch hier sinnvoll geladen werden können. Dabei wurden früh grundlegende Probleme sichtbar, die bis heute viele Wohnquartiere in Sindelfingen betreffen.
Strukturelle Hürden in Wohngebieten
Die Stadt Sindelfingen beschreibt diese Herausforderungen inzwischen auch offiziell. Gründe, warum private Ladeinfrastruktur vielerorts nur schwer umzusetzen ist, sind unter anderem:
Trennung von Wohn- und Parkflächen (z. B. Reihenhausanlagen)
fehlende Leitungs- und Nutzungsrechte
unzureichende Netzanschlusskapazitäten
veraltete Hauselektrik
komplexe Entscheidungsprozesse in Wohnungseigentümergemeinschaften
Gerade im Eichholz treffen mehrere dieser Punkte gleichzeitig zu.
Elektromobilität in Sindelfingen: Dynamik mit besonderem Druck
Hinzu kommt eine besondere lokale Situation: Der mit Abstand größte Arbeitgeber vor Ort ist ein weltweit bekannter Automobilhersteller.
Viele Mitarbeitende wechseln ihre Fahrzeuge im Jahresrhythmus – zunehmend auch hin zu Elektrofahrzeugen. Das führt dazu, dass die Zahl der E-Autos innerhalb kurzer Zeit stark ansteigen kann, sowohl stadtweit als auch im Stadtteil.
Die Zahlen unterstreichen diese Entwicklung:
Über 23 % aller angemeldeten PKW in Sindelfingen waren Stand Oktober 2025 elektrisch betrieben
Damit gehört Sindelfingen zu den Spitzenreitern unter deutschen Kommunen
Die Stadt sieht darin einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele – und zugleich einen klaren Handlungsauftrag.
Das E-Lade-Konzept der Stadt Sindelfingen
Um auf diese Entwicklung zu reagieren, hat die Stadt bereits 2022 ein umfassendes E-Lade-Konzept beschlossen. Darin ist geregelt:
wie private Unternehmen öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur im Straßenraum errichten können
wie der Ausbau von Schnellladeinfrastruktur geplant und ermöglicht wird
wie Standorte bedarfsgerecht und digital gesteuert entwickelt werden
Eine zentrale Rolle spielen dabei die Stadtwerke Sindelfingen als Netzbetreiber sowie deren Tochtergesellschaft „Stadtwerke Sindelfingen Mobility“ als Ladesäulenbetreiber.
Ebenfalls 2022 wurde eine Richtlinie für Investoren und Betreiber von Ladeinfrastruktur erlassen, um den Ausbau gezielt zu steuern und zu beschleunigen.
Ausblick
Auch wenn sich die Umsetzung im Eichholz erneut verzögert, bleibt festzuhalten:
Das Thema ist politisch gesetzt
die strukturellen Probleme sind erkannt
und der Bedarf ist unstrittig
Sobald die erneute Ausschreibung abgeschlossen ist, eine Baufirma feststeht und ein konkreter Zeitplan vorliegt, werden wir hier im Stadtteil-Blog wieder berichten.
Denn klar ist: Eine verlässliche öffentliche Ladeinfrastruktur ist für das Eichholz kein Luxus, sondern eine notwendige Voraussetzung für die Mobilität der kommenden Jahre.
Jeder hat sich sicher schon einmal über eine defekte Straßen- oder Gehweglaterne geärgert. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist eine gute Beleuchtung wichtig für die Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Doch die Stadt kann nicht jede Laterne ständig im Blick behalten – dafür ist das Stadtgebiet einfach zu groß.
Unter dem Motto „Ihr Draht zu uns“ bietet die Stadt Sindelfingen eine einfache Möglichkeit, solche Mängel direkt zu melden. Über die Plattform
(alternativ über Suchmaschinen: „Sindelfingen wills wissen“) können Sie Schäden und Anliegen schnell und unkompliziert weitergeben – auch direkt vom Smartphone aus.
Auf der Webseite finden Sie zahlreiche Themenbereiche, in denen Sie Ihre Meldung eintragen können.
Ihre Vorteile auf einen Blick:
Sie müssen keine zuständige Stelle oder Person kennen.
Wer den Standort über das Handy freigibt, spart sich die manuelle Eingabe der Adresse.
Meldungen lassen sich jederzeit und sofort absenden.
Auf Wunsch können Sie den aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Tickets online verfolgen.
Hinweis: Falls Sie eine Rückmeldung mit dem Hinweis „Anliegen Nr. XXXX unlösbar“ erhalten, bedeutet das in der Regel, dass Ihr Anliegen an die zuständige Stelle weitergeleitet wurde – es ist also in Bearbeitung.
1Jede Straßenlaterne hat eine Nummer, die man mit angeben kann im Ticket. So ist sichergestellt, das die defekte Laterne problemlos identifiziert werden kann.
Integration im Eichholz – Miteinander braucht Regeln.
Was im Kleinen gilt, gilt auch im Großen. Wie so oft im Leben, fängt vieles auch hier bereits im Kleinen an. In einem Wohngebiet wie dem Eichholz zeigt sich, wie Integration funktioniert – oder scheitert. Die Gesellschaft an sich ist entscheidend.
Im Eichholz leben Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Gewohnheiten zusammen. Trotz aller Unterschiede haben sie ähnliche Wünsche: Ruhe, Familie, Gemeinschaft und ein normales Leben.
Damit das gelingt, reicht es nicht, wenn Stadt und soziale Träger Angebote machen. Entscheidend ist, dass alle Bewohner Verantwortung übernehmen. Wer hier lebt, soll sich willkommen fühlen – muss aber auch bereit sein, Regeln einzuhalten, Rücksicht zu nehmen und Respekt zu zeigen.
Herkunft kann erklären, warum jemand etwas nicht weiß, aber sie entschuldigt nicht, Regeln zu missachten. Ein Stadtteil kann keine Parallelregeln dulden. Ob Müll auf Spielplätzen, blockierte Rettungswege oder unnötig laufende Motoren – Regeln sind kein Selbstzweck, sondern Grundlage für ein friedliches Zusammenleben.
Integration ist keine Einbahnstraße:
Neu Zugezogene müssen sich einfügen.
Alteingesessene sollten offen bleiben – aber nicht grenzenlos.
Übertriebene Toleranz führt zu Frust, wenn Konflikte aus Angst verschwiegen werden. Nur wenn Regeln klar gelten, entsteht Vertrauen.
Integration zeigt sich im Alltag: Kinder, die zusammen spielen, Eltern die sich austauschen, Jugendliche die gemeinsam Feste gestalten. Hier wird Miteinander gelebt – ohne Programme, einfach im täglichen Leben.
Am Ende zählt nicht, wer welche Staatsangehörigkeit oder Ausbildung hat, sondern das Verhalten jedes Einzelnen. Herkunft ist keine Ausrede, Glaube kein Sonderrecht und Sprache kein Hindernis für gutes Benehmen.
Wer dazugehören will, muss:
Regeln einhalten
Rücksicht nehmen
Respekt zeigen
Das Eichholz soll ein Ort sein, an dem Vielfalt verbindet – und Integration nicht nur diskutiert, sondern gelebt wird. Jeder von uns kann und muss dazu beitragen. Nur so erreichen wir dieses Ziel.
Was exemplarisch im Eichholz im Kleinen gilt, gilt für die Stadt, das Land, die komplette Gesellschaft.
Wer nur seine eigenen Ziele verfolgt, jede Situation nur auf die eigene Sichtweise und seinen Vorteil auslegt, vergeht sich an der Gemeinschaft und integriert nicht.
Wer nicht bereit ist, in eine funktionierende Gesellschaft einzuzahlen, wird irgendwann nichts mehr erhalten, man macht sie kaputt.
Vielen Dank für die Zeit zum lesen von diesem Beitrag.
Beitragstext und Bilder: Thomas Alf
admin
Wie sonst im Leben braucht auch Integration Wegweiser und Regeln, die von allen eingehalten werden müssen um erfolgreich zu sein.
Himmelsereignis begeistert Besucher nicht nur aus dem Eichholz
In der Nacht vom 7. auf den 8. September machten sich Bewohner aus dem Eichholz auf den Weg zum Dachskopf, um ein ganz besonderes Naturschauspiel zu erleben: den Blutmond. Nur wer sich rechtzeitig angemeldet und einen der begehrten Plätze gesichert hatte, konnte teilnehmen – die Nachfrage war riesig, viele mussten leider abgewiesen werden.
Der AWB lädt ein zum Blick in den Himmel
Der Abfallwirtschaftsbetrieb Böblingen (AWB) hatte zu dieser außergewöhnlichen Veranstaltung eingeladen. Neben dem Beobachten des Blutmondes gab es eine wissenschaftlich fundierte Einführung in das Phänomen sowie spannende Informationen zum Thema Weltraumschrott. Passenderweise fand die Veranstaltung auf einem „irdischen Schrottberg“ statt – ein symbolträchtiger Ort, der die Verbindung zwischen Müll auf der Erde und Abfall im All eindrucksvoll verdeutlichte. So rückte ein oft unbeachtetes Thema in ein ganz neues Licht.
Faszinierende Einblicke in Sonne, Mond und Sterne
Nach einer kurzen Einführung erklärte Timo Olbrich, Naturführer und Hobbyastronom, die Größenverhältnisse im Sonnensystem. Die Distanzen zwischen Sonne, Erde und Mond sind kaum vorstellbar: über 300.000 Kilometer liegen zwischen Erde und Mond – und doch beeinflussen sie sich gegenseitig auf faszinierende Weise.
Olbrich erklärte anschaulich, wie es zum Blutmond kommt: Sonne, Erde und Mond stehen exakt in einer Linie. Nur dann gelangt der Mond in den Kernschatten der Erde – das Sonnenlicht wird in der Atmosphäre gebrochen, und die rötlichen Lichtanteile färben den Mond glutrot. Ein ähnlicher Effekt sorgt übrigens auch für den blauen Himmel am Tag: Blaues Licht wird stärker gestreut als rotes.
Geduld und Staunen am Dachskopf
Oben angekommen – zunächst Ernüchterung: Vom Mond war nichts zu sehen, Dunst verdeckte den Horizont. Die Wartezeit nutzte Olbrich, um über die enorme Menge an Weltraumschrott zu berichten, die heute unseren Planeten umkreist. Kleine Teile fliegen mit Geschossgeschwindigkeit und gefährden Satelliten und Raumstationen. „Im All gibt es leider keinen AWB“, merkte Olbrich augenzwinkernd an – ein eindrücklicher Hinweis auf die zunehmende Verschmutzung des Weltraums.
Dann endlich zeigte sich der Mond – zunächst nur schwach, dann immer deutlicher: eine geheimnisvolle, rötlich schimmernde Kugel am Nachthimmel. Nach etwa einer Stunde trat der Mond aus dem Kernschatten der Erde, und das helle Licht kehrte zurück. Ein beeindruckendes Schauspiel, das viele so schnell nicht vergessen werden.
Sternbilder, Planeten und ein Profi-Tipp
Auf dem Rückweg zum „Base Camp“ gab es noch eine kleine Einführung in die Sternbilder. Mithilfe eines Lasers zeigte Olbrich die bekanntesten Formationen am Himmel – vom Großen Wagen bis zum Schwan. Auch der Planet Saturn ließ sich noch blicken. Der Hobbyastronom gab den Teilnehmern einen Tipp mit auf den Weg:
„Die Planeten bewegen sich immer auf derselben Bahn wie der Mond. Wer eine besonders helle Kugel in dessen Nähe sieht – das ist meist ein Planet.“
Im Winter verläuft diese Bahn übrigens deutlich höher am Himmel als im Sommer. Die Bahn liegt im Sommer näher am Horizont, was für Beobachtungen weniger gut geeignet ist.
Begeisterung und Applaus für den AWB
Zurück am Ausgangspunkt gab es viel Applaus für das Organisationsteam des AWB Böblingen. Die Veranstaltung war perfekt organisiert und bot eine gelungene Verbindung aus Umweltbildung, Astronomie und Gemeinschaftserlebnis. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer hoffen nun, dass es nicht bei dieser einen Veranstaltung bleibt – denn der Dachskopf hat sich als idealer Standort für Himmelsbeobachtungen bewiesen.
Aktuelle Informationen und Schutzmaßnahmen (Update 2026)
Der Eichenprozessionsspinner beschäftigt die Bewohnerinnen und Bewohner im Eichholz jedes Jahr aufs Neue. Da unser Stadtteil von Eichenwäldern umgeben ist, gehört das Eichholz leider zu den stärker betroffenen Gebieten in Sindelfingen.
Auf dieser Seite informieren wir fortlaufend über die aktuelle Situation, Schutzmaßnahmen und wichtige Hinweise für Familien, Spaziergänger und Anwohner.
Aktuelle Lage im Eichholz 2026
Die Belastung durch den Eichenprozessionsspinner ist im Jahr 2026 erneut hoch. Das trockene Frühjahr und frühe Hitzeperioden haben die Ausbreitung der Raupen begünstigt.
Aktuell finden an besonders sensiblen Orten wie Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und anderen stark frequentierten Bereichen Bekämpfungs- und Reinigungsmaßnahmen statt.
Eichholzer Täle: komplett abgebaut wegen strakem Befall der Vorjahre
⚠️ Wichtig:
Verbindlich sind ausschließlich die Hinweise und Absperrungen vor Ort. Die Situation kann sich kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie immer die aktuelle Beschilderung der Stadt Sindelfingen. Seien Aufmerksam und achten sie in Ihrem eigenen Interesse, dem Ihrer Kinder und Haustiere auf befallene Stellen im Wald und auf Spielplätzen. Auch Hunde und Katzen können beim Freilauf an kontaminierten Stellen mit Ihrem Fell die feinen Härchen aufnehmen.
Aktuelle Entwicklungen 2026
Die Stadt Sindelfingen weist darauf hin, dass derzeit wieder vermehrt Raupen des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet auftreten.
Bereits im Frühjahr wurden vorbeugende Maßnahmen an besonders sensiblen Standorten durchgeführt. Seit Juni werden Raupen und Gespinstnester insbesondere an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen entfernt.
Der Spielplatz Holzi musste aufgrund eines starken Befalls vorsorglich erneut gesperrt werden. Die betroffenen Flächen werden regelmäßig kontrolliert und erst wieder freigegeben, wenn keine erkennbare Gefährdung mehr besteht.
Als zusätzliche Spielmöglichkeit steht Familien unter anderem der im vergangenen Jahr geschaffene Spielplatz auf der Insel zur Verfügung. Auch das Klettergerüst auf dem Gelände der ehemaligen Arena bietet eine Alternative.
Was genau ist der Eichenprozessionsspinner?
Der Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Nachtfalter, dessen Raupen vor allem Eichenbäume besiedeln. Die Tiere treten in den warmen Monaten auf und bilden Gespinste an Stämmen und Ästen.
Besonders wohl fühlen sie sich an sonnigen Waldrändern und freistehenden Eichen. Durch trockene Frühjahre und warme Sommer haben sich die Bedingungen für ihre Vermehrung in den vergangenen Jahren verbessert.
Achtung: Kontakt unbedingt vermeiden
Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Diese Haare können sich durch den Wind verbreiten und noch lange nach dem Verlassen der Raupen wirksam bleiben.
Mögliche Folgen eines Kontakts sind:
Starker Juckreiz
Hautausschläge
Augenreizungen
Atemwegsbeschwerden
Allergische Reaktionen
Deshalb gilt:
Raupen und Nester niemals berühren.
Betroffene Bereiche möglichst verlassen.
Kinder über die Gefahren informieren.
Hunde möglichst von befallenen Bereichen fernhalten.
Abstand halten
Ganzjährige Gefahr:Die größte der Gefahr durch Brennhaare ist Mai-Juni, besonders der Juni. Selbst wenn die Raupen längst verpuppt oder die Nester leer sind, bleiben die abgelegten Haare in den Gespinsten über Jahre hinweg hochgradig allergieauslösend. Ein Sturm kann dieses „Altlasten“-Potenzial immer wieder aufs Neue aktivieren. Deswegen Nester unbedingt melden, dass der Forst aktiv werden kann.
Besonders vor Sommergewittern, wenn starke, böige Winde aufkommen, können die Brennhaare aus den Nestern gerissen und mehrere 100m (bis zu 500 Meter) weit in Siedlungen getragen werden. Die nur 0,2 Millimeter kleinen Brennhaare brechen extrem leicht ab. Heftige Winde vor einem Gewitter können diese unsichtbare Wolke direkt in Gärten, auf Terrassen und durch geöffnete Fenster wehen.
Mögliche Auswirkungen auf Haustiere
Tierhalter aus dem Eichholz berichten in den Monaten Juni bis August immer wieder von Hautreizungen und Fellverlust an den Läufen ihrer Tiere. Auch die auf dem Bild gezeigte Katze weist entsprechende kahle Stellen auf.
Ein Zusammenhang mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners wird von einigen Tierhaltern vermutet, ein konkreter Nachweis liegt in den einzelnen Fällen jedoch nicht vor. Die beschriebenen Symptome können grundsätzlich auch andere Ursachen haben.
Bei Verdacht auf Hautreizungen kann es hilfreich sein, die betroffenen Stellen vorsichtig mit Wasser zu kühlen oder kühle Umschläge aufzulegen. Halten die Beschwerden an oder verschlimmern sie sich, sollte eine tierärztliche Untersuchung erfolgen.
Kahle Stellen an den Läufen, wie bei dieser Katze, werden von einigen Tierhaltern im Eichholz insbesondere in den Sommermonaten beobachtet. Ein Zusammenhang mit den Brennhaaren des Eichenprozessionsspinners wird vermutet, ist jedoch nicht nachgewiesen. Bei Hautreizungen können kühlende Wasseranwendungen oder kalte Wickel vorübergehend Linderung verschaffen.
Sofortmaßnahmen bei aufziehendem Sturm
Wer in der Nähe betroffener Eichen wohnt und ein Sturm oder Gewitter auftritt, kann sich und sein Zuhause mit den folgenden Hinweisen proaktiv schützen:
Fenster und Türen schließen: Halten Sie alles komplett geschlossen, um das Hineinwehen der Haare in Wohnräume zu verhindern.
Keine Wäsche im Freien trocknen: Die feinen Haare verfangen sich mit ihren Widerhaken untrennbar im Stoff.
Gartenmöbel schützen: Decken Sie Ihre Außenmöbel ab oder spritzen Sie diese nach dem Sturm gründlich mit Wasser ab, bevor Sie sie nutzen.
Körperhygiene und Wäsche: Duschen Sie nach einem Aufenthalt im Freien sofort, waschen Sie die Haare und reinigen Sie die Kleidung bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine.
Was tut die Stadt Sindelfingen?
Die Stadt führt jährlich verschiedene Maßnahmen durch, um die Belastung an besonders sensiblen Orten zu reduzieren.
Dazu gehören:
Vorbeugende Bekämpfungsmaßnahmen an Einzelbäumen
Einsatz biologischer Verfahren
Entfernung von Raupen und Gespinstnestern
Regelmäßige Kontrollen von Schulen, Kitas und Spielplätzen
Kennzeichnung betroffener Bereiche
Besonders stark frequentierte Orte werden bevorzugt behandelt, um die Gefährdung für Kinder und Familien möglichst gering zu halten.
Warum werden nicht alle Eichen behandelt?
Im Sindelfinger Stadtwald stehen sehr viele Eichen. Eine flächendeckende Bekämpfung wäre nur mit erheblichem Aufwand möglich und könnte auch andere Insektenarten beeinträchtigen.
Stattdessen setzt die Stadt auf eine gezielte Bekämpfung an sensiblen Orten sowie auf die Förderung natürlicher Gegenspieler wie:
Meisen
Fledermäuse
Weitere insektenfressende Tierarten
Hierzu wurden unter anderem Nistkästen und Fledermausquartiere eingerichtet.
Was können Sie tun?
Warnschilder beachten
Gesperrte Bereiche meiden
Kinder sensibilisieren
Haustiere fernhalten
Sichtungen melden
Hinweise auf Nester des Eichenprozessionsspinners in stark frequentierten Bereichen können möglichst mit Foto an folgende Adresse gemeldet werden:
Wir bemühen uns, die Informationen auf dieser Seite aktuell zu halten. Maßgeblich sind jedoch immer die Hinweise, Absperrungen und Informationen der Stadt Sindelfingen vor Ort.
Bei akuten Änderungen können Spielplätze oder Wege kurzfristig gesperrt oder wieder freigegeben werden.
Die Stadt Sindelfingen stellt aktuelle Informationen und Updates auf ihrer offiziellen Website bereit:
Der Sindelfinger Stadtteil Eichholz feierte Sommerfest: Ein Tag voller Freude und Gemeinschaft
Eichholz, 28. Juni 2025 – Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen von knapp über 30 Grad Celsius fand im Stadtteil Eichholz das diesjährige Sommerfest statt. Rund 500 bis 550 gutgelaunte Gäste feierten gemeinsam und genossen ein abwechslungsreiches Programm, das für jeden etwas bot.
Ein Highlight des Festes war die super ausverkaufte Tombola, die mit 350 Gewinnen aufwartete. Die Erlöse kommen der Kinder- und Jugendarbeit im Eichholz zugute. Ein herzlicher Dank gilt allen Spendern, die die Gewinne zur Verfügung stellten. Selbst wenn ein gezogenes Los mal nicht so ganz passte, fand ein fairer Tauschhandel statt – ein wunderbares Beispiel für gelebte Gemeinschaft.
Der Schulchor der Eichholzschule sorgte mit einer tollen Aufführung für gute Stimmung und begeisterte die Zuschauer mit seiner Darbietung. Ein weiterer, etwas emotionaler Moment war die Rede von Oberbürgermeister Dr. B. Vöhringer, der nach über 20 Jahren im Amt, auf eine weitere Amtszeit verzichtet. In seiner Ansprache bedankte er sich bei den Bürgern für ihre Unterstützung und die schönen gemeinsamen Erlebnisse. Das Eichholz hatte damals schon für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung eine Vorbildfunktion für andere Stadtteile, die vor über 20 Jahren ihren Anfang genommen hat. Dr. Vöhringer bleibt uns weiterhin als Bürger der Stadt erhalten.
Kulinarisch wurde ebenfalls viel geboten: Das alkoholfreie Hefeweizen war der Getränkerenner des Tages und erfreute sich großer Beliebtheit. Auch der Eisverkauf war ein Hit – nicht nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen, die sich an den kühlen Leckereien erfreuten.
Die Organisation des Festes wäre ohne die tatkräftige Unterstützung von 40 bis 50 Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen. Besonders erfreulich war die hohe Beteiligung von Jugendlichen, die mit Eifer und Engagement zum Gelingen des Festes beitrugen. Dank zahlreicher Kuchen- und Salatspenden aus der Bewohnerschaft vom Stadtteil konnte das kulinarische Angebot weiter bereichert werden.
Das abwechslungsreiche Musikprogramm sorgte für eine fröhliche Atmosphäre und animierte viele Gäste zum bleiben. Besonders viele Familien und Senioren genossen die entspannte Stimmung und die Möglichkeit, sich mit Nachbarn und Freunden auszutauschen.
Ein weiteres Highlight war das Angebot an Halal-Gerichten, das mittlerweile zum Standard bei unseren Festen gehört. Erstmals wurde auch ein veganes Angebot präsentiert, das auf reges Interesse stieß und die Vielfalt der kulinarischen Optionen erweiterte.
Das Sommerfest in Eichholz war ein voller Erfolg und zeigte einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft und Zusammenhalt in der Nachbarschaft sind. Die Besucher freuen sich bereits auf das nächste Jahr, wenn es wieder heißt: „Eichholz feiert!“
Beitragstext: Rolf-Uwe Grünewald und Thomas Alf Beitragsbilder: Andrea und Thomas Alf
admin
Hinweis :
Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.
Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt.
Was ist die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen?
Die Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen, entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge unweit vom Wohngebiet Eichholz und soll in Zukunft mehrere erneuerbare Energiequellen miteinander verbinden. Ziel ist es, an einem Standort verschiedene Technologien zu bündeln und damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung zu leisten.
Bereits heute sind erste Anlagen in Betrieb, weitere Projekte befinden sich in Planung. Zusammengenommen entsteht hier ein Energiecluster mit einer Gesamtleistung von rund 167 Megawatt.
Geplante und bereits realisierte Energieanlagen an der Energiedrehscheibe
Mehrere Energiequellen sollen an diesem Standort kombiniert werden:
Photovoltaik auf der ehemaligen Deponie
bereits in Betrieb
etwa 3 MW Leistung
Strom für rund 1.100 Haushalte
Die Photovoltaikanlage nutzt die große Fläche der ehemaligen Deponie zur Stromproduktion aus Sonnenenergie.
Biogasanlage
seit März 2026 in Betrieb
Einspeisung von Biomethan ins Gasnetz
etwa 36 MW Energieleistung
Wärme für rund 2.300 Haushalte
Mit der neuen Anlage wird aus organischen Reststoffen Biomethan erzeugt, das in das regionale Gasnetz eingespeist werden kann.
Heizwerk Nord
geplant
Nutzung von Holzabfällen
etwa 80 MW Leistung
Wärme für rund 5.500 Haushalte
Das geplante Heizwerk soll vor allem regionale Holzreste energetisch nutzen und damit zusätzliche klimafreundliche Wärme bereitstellen.
Windkraftanlagen
in Planung
geplante Leistung von rund 48 MW
Strom für etwa 16.000 Haushalte
3 Windenergieanlagen sollen künftig den größten Teil der Stromproduktion an diesem Standort übernehmen.
Herausforderung: Energie speichern und verteilen
Die lokale Energieerzeugung bringt auch technische Herausforderungen mit sich. Wind- und Solarenergie stehen nicht immer dann zur Verfügung, wenn sie benötigt werden.
Daher sind Speichertechnologien und leistungsfähige Stromnetze entscheidend, um die Energie zuverlässig nutzen zu können.
Die Energiedrehscheibe Nord kann den gesamten Energiebedarf Sindelfingens daher derzeit noch nicht vollständig decken. Fossile Energieträger werden vorerst weiterhin eine Rolle spielen.
Bedeutung für den Sindelfinger Norden
Für den Sindelfinger Norden – und damit auch für das Eichholz – bedeutet die Energiedrehscheibe vor allem eine längere Bauphase.
In den kommenden Jahren müssen unter anderem
Gasleitungen
Fernwärmenetze
Stromleitungen
gebaut oder erweitert werden.
Die Bauanträge für die fünf geplanten Windräder wurden beim Landratsamt Böblingen 2024 eingereicht.
Inbetriebnahme der Biogasanlage an der Energiedrehscheibe Nord
März 2026: An der Energiedrehscheibe Nord in Sindelfingen ist ein weiterer Baustein der Energieinfrastruktur in Betrieb gegangen. Auf dem Gelände der ehemaligen Kreismülldeponie Dachsklinge wurde eine Anlage zur Aufbereitung von Biogas zu Biomethan fertiggestellt und an das öffentliche Gasnetz angeschlossen.
Die Anlage ist Teil eines regionalen Projekts zur energetischen Nutzung von Bioabfällen.
Aufbereitung von Biogas zu Biomethan
Die Anlage verarbeitet Rohbiogas, das in der Vergärungsanlage in Leonberg aus Bioabfällen gewonnen wird. Über eine rund 3,3 Kilometer lange Leitung wird das Gas nach Sindelfingen transportiert.
Dort erfolgt die Aufbereitung mittels Membrantechnologie. Dabei wird das Rohbiogas zu Biomethan mit einer Reinheit von über 97 Prozent veredelt.
Das aufbereitete Biomethan wird anschließend in das öffentliche Gasnetz eingespeist und kann unter anderem für die Wärmeversorgung genutzt werden.
Nach Angaben der Betreiber können auf diese Weise jährlich rund 40.000 Megawattstunden erneuerbare Energie bereitgestellt werden.
Nutzung des bei der Aufbereitung entstehenden CO₂
Bei der Gasaufbereitung wird das enthaltene Kohlenstoffdioxid vom Methan getrennt.
Das CO₂ wird anschließend verflüssigt und als Rohstoff weiterverwendet. Die Anlage ist darauf ausgelegt, jährlich etwa 5.000 Tonnen CO₂ in Lebensmittelqualität zu gewinnen.
Regionaler Bioabfall-Kreislauf
Die Methanisierungsanlage bildet zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg einen regionalen Bioabfall-Verwertungskreislauf.
Der Prozess funktioniert in mehreren Schritten:
Bioabfälle aus den Landkreisen Böblingen und Esslingen werden gesammelt
In Leonberg erfolgt die Vergärung der Bioabfälle
Dabei entsteht Rohbiogas
Dieses wird nach Sindelfingen transportiert
Dort erfolgt die Aufbereitung zu Biomethan und die Einspeisung ins Gasnetz
Investitionen und technische Kennzahlen
Die Investitionskosten für die Anlage in Sindelfingen einschließlich Gasleitung und CO₂-Abscheidung liegen bei rund 8 Millionen Euro.
Zusammen mit der Vergärungsanlage in Leonberg umfasst das Gesamtprojekt Investitionen von etwa 54 Millionen Euro.
Nach Angaben der Projektbeteiligten können beide Anlagen zusammen jährlich rund 18.000 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Das entspricht ungefähr dem durchschnittlichen jährlichen CO₂-Ausstoß von etwa 1.600 Menschen.
Die Anlage ist Teil des Energiekonzepts an der Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen, an dem neben der Biogasaufbereitung auch Photovoltaik sowie weitere erneuerbare Energieanlagen vorgesehen sind.
Energiedrehscheibe Nord – wichtigste Daten zum Biogas
Standort: ehemalige Deponie Dachsklinge, Sindelfingen
Projektregion: Landkreise Böblingen und Esslingen
Biogasleitung: ca. 3,3 km von Leonberg nach Sindelfingen
Biomethanproduktion: ca. 40.000 MWh pro Jahr
CO₂-Rückgewinnung: ca. 5.000 Tonnen jährlich
Gesamtinvestition: rund 54 Millionen Euro
CO₂-Einsparung: etwa 18.000 Tonnen pro Jahr
Windkraft an der Energiedrehscheibe Nord
Wo stehen die Windräder?
Nicht weit vom Eichholz, zwischen dem Sommerhofental und dem Stuttgarter Kreuz, entsteht ein neues Zentrum nachhaltiger Energie: die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen.
Hier sollen fünf Windräder gebaut werden:
drei auf Sindelfinger Gemarkung
zwei auf Magstadter Seite
.
Lage der Windkraft-Anlagen und Auswirkungen auf das Eichholz
Die geplanten Anlagen liegen überwiegend auf bereits vorbelasteten Flächen, beispielsweise:
entlang der Autobahn
auf der ehemaligen Deponie Dachsklinge
Nach vorliegenden Gutachten werden keine erheblichen Beeinträchtigungen durch Lärm oder Schattenwurf für das Wohngebiet Eichholz erwartet.
Fazit
Die Energiedrehscheibe Nord Sindelfingen ist ein langfristig angelegtes Infrastrukturprojekt zur regionalen Energieversorgung.
Durch die Kombination aus Windenergie, Photovoltaik, Biomethan und Biomasse entsteht ein Energiestandort, der verschiedene erneuerbare Energiequellen miteinander verbindet und zur lokalen Energieversorgung beitragen soll.
Bildquellen: Alle Bilder in diesem Beitrag- Mit freundlicher Genehmigung der Stadtwerke Sindelfingen
Bild oben: Fotomontage-Windräder vom Sommerhofental aus gesehen wo die Straße (Hohenzollernstraße) vom Eschenried zum Badezentrum führt (maßstabsgestreu).
Energiedrehscheibe auch vom Dachskopf sichtbar
Die Entwicklung der Energiedrehscheibe lässt sich auch aus der Umgebung gut beobachten. Wer auf der neuen Aussichtsplattform am Dachskopf steht, blickt direkt auf das Gelände der ehemaligen Deponie Dachsklinge.
Bereits heute sind dort die großen Photovoltaikflächen sowie die Anlagen der neuen Biogasanlage deutlich zu erkennen. In Zukunft werden von dort aus auch die geplanten Windräder sichtbar sein.