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    Natur.Erlebnis.Sindelfingen (N.E.S.)Waldzentrum

    Natur entdecken – mitten im Sindelfinger Wald

    Zuletzt aktualisiert am

    Diese Seite soll eine zentrale Anlaufstelle sein. Sie wird regelmäßig ergänzt und wächst gemeinsam mit dem Natur.Erlebnis.Sindelfingen weiter. Neue Informationen, Beobachtungen und Entwicklungen werden hier regelmäßig ergänzt.

    Das NaturErlebnisSindelfingen (NES) besteht aus mehreren Standorten. Dieser Beitrag stellt das NES Waldzentrum im Gewann Diebskarren vor. Weitere Standorte sind das Streuobstzentrum und das Vogelzentrum, die eigene Angebote und Aufgaben haben.

    Es gibt Orte, die entdeckt werden möchten. Das

    Natur.Erlebnis.Sindelfingen. (NES) Waldzentrum

    gehört dazu.

    🌳 NaturErlebnisZentrum Sindelfingen (NES) Waldzentrum

    Das NaturErlebnisZentrum (N.E.S.) im Sindelfinger Wald lädt Groß und Klein dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Zahlreiche Stationen vermitteln anschaulich Wissen über Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge.

    • 🌞 Besuch: Täglich bei Tageslicht (empfohlen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang).
    • 🐝 Highlights: Teichkino, Honigbienenhaus, Vogelbeobachtungshaus und viele weitere Naturstationen.
    • 👨‍👩‍👧 Geeignet für: Familien, Kindergärten, Schulklassen sowie alle Naturinteressierten.
    • 📍 Lage: Das NES-Waldzentrum befindet sich im Gewann Diebskarren mitten im Sindelfinger Wald und ist mit dem Auto nicht erreichbar. Am einfachsten starten Sie am Wasserturm Steige (beim Krankenhaus). Folgen Sie der Alten Vaihinger Straße geradeaus in Richtung Vaihingen, vorbei am Waldbad. Nach etwa einem Kilometer befindet sich rechts ein kleines grünes Häuschen. Dort rechts in den Madlenenweg abbiegen. Nach rund 200 Metern erreichen Sie das Natur.Erlebnis.Zentrum.
    • 🚗 Parkmöglichkeiten: Wanderparkplätze befinden sich an der Arthur-Gruber-Straße vor der Schranke auf der linken und rechten Straßenseite.
    • 🚌 Bus: Mit der Buslinie 708 bis zur Haltestelle „Krankenhaus“ fahren. Von dort am Krankenhaus und Schwesternheim vorbei zum Wasserturm gehen. Anschließend der Alten Vaihinger Straße in Richtung Vaihingen folgen. Nach etwa einem Kilometer rechts in den Madlenenweg abbiegen. Nach rund 200 Metern erreichen Sie das Natur.Erlebnis.Zentrum.
    • 🚶 Rundweg: Vom Vogelbeobachtungshaus führt der Diebskarrenweg weiter zum „Infopfad Bäume“. Von dort geht es geradeaus in den Einsiedelsweg vorbei an mehreren Biotopen bis zum Schwesternheim. Anschließend rechts bergauf zur Arthur-Gruber-Straße. So ergibt sich ein schöner Rundweg durch den Wald.
    • ♿ Hinweise zur Barrierefreiheit: Die Alte Vaihinger Straße und der Madlenenweg sind asphaltiert. Die übrigen Wege sind geschottert, aber überwiegend eben und gut begehbar. Alle Stationen sind ebenerdig erreichbar. Lediglich das Vogelbeobachtungshaus ist über drei Stufen zugänglich. Für Kinder gibt es dort zusätzliche Podeststufen, damit auch sie gut beobachten können.
    • 🐕 Hinweise für Hundebesitzer: Bitte leinen Sie Ihren Hund in der Nähe der Wildtiere an. So vermeiden Sie unnötigen Stress für die Tiere.
    • 🌳 Verhalten im Wald: Bitte vermeiden Sie unnötigen Lärm, bleiben Sie auf den Wegen und gehen Sie achtsam mit der Natur sowie den Tieren um. Rücksicht auf andere Besucher sorgt dafür, dass alle den Wald genießen können.
    • 🌲 Hinweis: Das Gelände und die Waldwege sind nicht beleuchtet. Ein Besuch sollte daher nur bei Tageslicht erfolgen.

    💡 Unser Tipp: Planen Sie für Ihren Besuch genügend Zeit ein. An jeder Station gibt es Spannendes zu entdecken – und wer den Rundweg mitläuft, erlebt noch viele weitere interessante Orte im Sindelfinger Wald.

    Gut zu wissen

    📱 Anreise mit Google Maps: Wanderparkplatz Wasserturm Arthur-Gruber-Straße eingeben.

    ⏱️ Dauer:Vom Wanderparkplatz bis zum N.E.S. Waldzentrum ca. 20 Minuten zu Fuß. Rundweg ca. 45 Minuten.

    Die Vogeluhr am Vogelbeobachtungshaus

    Zwischen Waldwegen, Teichen und Wiesen entstand in den vergangenen Jahren ein Naturerlebnisbereich, der große und kleine Besucher zum Beobachten, Entdecken und Verweilen einlädt. Ob Vogelbeobachtung, Bienen, Amphibien oder einfach die Ruhe des Waldes – das NES verbindet Natur, Umweltbildung und Erholung auf besondere Weise.


    Das erwartet Sie

    🌿 Natur erleben

    🦆 Tiere beobachten

    🐝 Spannendes über den Wald erfahren

    🚶 Den Sindelfinger Wald entdecken

    Wegweiser am Waldzentrum- Es gibt viel zu sehen


    Die Highlights im Überblick

    🎥 Das Teichkino

    Das Teichkino ermöglicht faszinierende Einblicke in das Leben am Wasser.

    Hier lassen sich – je nach Jahreszeit – Frösche, Libellen, Wasservögel und viele weitere Tiere beobachten.

    ➡️ Aktuell befindet sich das Ökosystem noch im Aufbau, es gibt aber dennoch schon viel zu entdecken. Aufgrund von illegalem Besatz wurden gebietsfremde Goldfische im Teich ausgesetzt. Um den heimischen Artenbestand zu schützen, erfolgt eine gezielte Entnahme.


    🦅 Vogelbeobachtungshaus

    Gut geschützt und dennoch mitten in der Natur können Besucher verschiedene Vogelarten beobachten, ohne sie zu stören.

    Mit etwas Geduld zeigt sich hier die Vielfalt des Sindelfinger Waldes.

    ➡️ Wer hätte die Namen der abgebildeten Vögel gekannt?


    🐝 Bienenhotel

    Warum sind Bienen so wichtig?

    Welche Aufgaben übernehmen sie in unserer Natur?

    Das Bienenhaus vermittelt anschaulich, warum Insekten für unser Ökosystem unverzichtbar sind.

    ➡️ Am Bienenhotel nach dem Betrachten die Klappen bitte wieder schließen.


    Mehr als nur ein Ausflugsziel

    Forstrevierleiter Markus Klas und sein Team zeigen hier, wie Waldpflege und Naturschutz in der Praxis aussehen. Gleichzeitig bietet das Waldzentrum zahlreiche Möglichkeiten, Tiere und Lebensräume aus nächster Nähe zu entdecken. Dazu gehören das Vogelbeobachtungshaus mit Futterstelle, das Bienenhaus mit Einblick in das Leben der Honigbienen sowie das Teichkino, in dem sich das Leben unter der Wasseroberfläche beobachten lässt.

    Das NES-Waldzentrum ist weit mehr als ein Anlaufpunkt für Spaziergänge im Wald. Es verbindet die Arbeit der Forstwirtschaft mit moderner Umweltbildung und macht die Natur für Besucherinnen und Besucher unmittelbar erlebbar.

    Mit diesem Angebot schafft das Waldzentrum Verständnis für den Wald und seine Bewohner. Es vermittelt Wissen auf anschauliche Weise und trägt dazu bei, dass Menschen jeden Alters die Natur mit anderen Augen sehen. Gerade in einer Stadt wie Sindelfingen ist ein solcher Ort von besonderem Wert, weil er Naturerlebnis und Umweltbildung direkt vor der Haustür ermöglicht.

    Wissenswertes aus dem Sindelfinger Wald

    Der Sindelfinger Wald verändert sich ständig.

    Förster Markus Klas erklärt regelmäßig interessante Zusammenhänge:

    • Warum bleiben manche abgestorbenen Bäume stehen?
    • Welche Tiere leben im Totholz?
    • Was ist ein Hutewald?
    • Welche Baumarten kommen mit dem Klimawandel besser zurecht?
    • Wie funktioniert nachhaltige Forstwirtschaft?


    Für Familien

    Das NES eignet sich hervorragend für einen Familienausflug.

    Kinder können Tiere beobachten, Pflanzen entdecken und spielerisch den Wald kennenlernen.

    Das NES eignet sich hervorragend für einen Familienausflug. Kinder können Tiere beobachten, Pflanzen entdecken und spielerisch den Wald kennenlernen.

    Tolle anschauliche Objekte für Kinder und Erwachsene


    Für mobilitätseingeschränkte Besucher

    Nicht jeder Waldweg ist problemlos befahrbar.

    Wir beschreiben in der Infobox welche Bereiche gut erreichbar sind und worauf Besucher achten sollten.


    Aktuelles aus dem NES

    Hier erscheinen künftig neue Beiträge.

    • neue Tierbeobachtungen
    • Veranstaltungen
    • Entwicklungen im Naturerlebnisbereich
    • neue Projekte
    • saisonale Besonderheiten

    Blick in die Zukunft

    Das Natur.Erlebnis.Sindelfingen entwickelt sich ständig weiter.

    Geplant sind unter anderem weitere Projekte zur Umweltbildung sowie ein Hutewald, der an historische Formen der Waldnutzung erinnern soll.

    Auch diese Seite wächst mit und wird regelmäßig ergänzt.


    Das NES-Waldzentrum ist damit nicht nur ein schönes Ausflugsziel, sondern auch ein wichtiger Lernort für Natur- und Umweltbildung in Sindelfingen – offen für Kinder, Familien, Schulklassen und alle, die den Wald besser verstehen möchten.

    Unser Tipp

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

    Verschiedene Nisthilfen

    Nehmen Sie sich Zeit.

    Das NES ist kein Freizeitpark.

    Es ist ein Ort zum Entdecken.

    Viele seiner Besonderheiten zeigen sich erst beim zweiten oder dritten Besuch.

    Viel Spaß beim Entdecken der Natur.

    🔗Link zu den passenden Büchen zum Naturerlebnis findet man in der Eichholzbücherei

    🔗Weiteres Ausflugsziel in der Nähe: Der Dachskopf

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  • Gemeinsam Natur erleben – Ausflug der IG Eichholz zum NaturErlebnisZentrum Sindelfingen

    Gemeinsam Natur erleben – Ausflug der IG Eichholz zum NaturErlebnisZentrum Sindelfingen

    Zuletzt aktualisiert am:

    🌳 NaturErlebnisZentrum Sindelfingen (NES)

    Das NaturErlebnisZentrum (NES) im Sindelfinger Wald lädt Groß und Klein dazu ein, die Natur mit allen Sinnen zu entdecken. Zahlreiche Stationen vermitteln anschaulich Wissen über Tiere, Pflanzen und ökologische Zusammenhänge.

    • 🌞 Besuch: Täglich bei Tageslicht (empfohlen zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang).
    • 🐝 Highlights: Teichkino, Honigbienenhaus, Vogelbeobachtungshaus und viele weitere Naturstationen.
    • 👨‍👩‍👧 Geeignet für: Familien, Kindergärten, Schulklassen sowie alle Naturinteressierten.
    • 🌲 Hinweis: Das Gelände und die Waldwege sind nicht beleuchtet. Ein Besuch sollte daher nur bei Tageslicht erfolgen.

    Unser Tipp: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit – an jeder Station gibt es Spannendes zu entdecken.

    32 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, zwei barrierefreundliche Fahrzeuge der Lebenshilfe Eichholz und eine Sondergenehmigung des Sindelfinger Forsts – beste Voraussetzungen für einen besonderen Nachmittag.

    Am Freitag, 10. Juli 2026, führte der diesjährige Ausflug der IG Eichholz zum NaturErlebnisZentrum Sindelfingen (NES). Unsere jährlichen Ausflüge verfolgen dabei ein besonderes Ziel: Menschen mit eingeschränkter Mobilität Orte zu zeigen, die sie alleine oft nicht mehr erreichen können.

    Damit dies möglich wurde, stellte der Sindelfinger Forst eine Sondergenehmigung zum Befahren der gesperrten Waldwege aus. Ein herzliches Dankeschön dafür.

    Starke Unterstützung aus dem Eichholz

    Ein besonderer Dank gilt außerdem der Lebenshilfe Eichholz. Frau Braun organisierte für unseren Ausflug zwei Fahrzeuge, die sich als ideal erwiesen. Die serienmäßigen Ein- und Ausstiegshilfen erleichterten vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern das Mitfahren erheblich und machten den Nachmittag für alle deutlich entspannter.

    Bereits zu Beginn gab es wegen der sommerlichen Temperaturen einige Bedenken. Doch im Wald waren diese schnell vergessen. Die angenehme Kühle unter den Bäumen, die frische Waldluft und die vielen interessanten Stationen sorgten für beste Bedingungen. Damit unterwegs niemand Durst leiden musste, hatte Rolf-Uwe Grünewald ausreichend Wasser für alle Teilnehmer organisiert.

    Natur erleben – erklärt von einem Profi

    Am NaturErlebnisZentrum erwartete uns Förster Markus Klas, der nicht nur die Durchfahrt organisiert und die Schranken geöffnet hatte, sondern sich auch viel Zeit für unsere Gruppe nahm.

    Mit großer Begeisterung führte er die Teilnehmer durch das Gelände und erklärte anschaulich die verschiedenen Stationen des NaturErlebnisZentrums.

    „Ich möchte den Kindern Tiere und Pflanzen näherbringen.“

    Dieser Gedanke zieht sich durch das gesamte NaturErlebnisZentrum. Viele Kinder erleben hier zum ersten Mal Natur unmittelbar und lernen Zusammenhänge kennen, die sich aus Büchern oder dem Klassenzimmer kaum vermitteln lassen.

    Spannende Einblicke am Teichkino

    Eine der ersten Stationen war das Teichkino. Herr Klas berichtete, wie das Biotop in den vergangenen Jahren entwickelt wurde und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen waren.

    So hatten illegal eingesetzte Goldfische das natürliche Gleichgewicht des Teiches erheblich gestört. Heute entwickelt sich dort wieder Schritt für Schritt ein funktionierendes Ökosystem. Weitere Wasserpflanzen sollen dazu beitragen, dass sich das Wasser in den kommenden Jahren weiter klärt.

    Trockenheit und Eichenprozessionsspinner

    Anschließend führte der Weg durch den Wald. Deutlich sichtbar waren die Folgen der anhaltenden Trockenheit. Viele Bäume werfen bereits jetzt ihre grünen Blätter ab, um Wasser zu sparen.

    Natürlich nutzten die Teilnehmer auch die Gelegenheit, Fragen zum Eichenprozessionsspinner zu stellen – einem Thema, das besonders das Eichholz seit Jahren beschäftigt.

    Herr Klas erläuterte ausführlich die schwierige Bekämpfung der Raupen und machte deutlich, dass der Sindelfinger Forst alles unternimmt, um die Belastung so gering wie möglich zu halten. Dabei wird er von der Stadtverwaltung unterstützt und erhält die notwendigen Mittel für diese anspruchsvolle Aufgabe.

    🔗Beitrag zum Eichennprozessionsspinner im Eichholz

    Bienen, Honig und viele Fragen

    Am Honigbienenhaus erfuhren die Teilnehmer viel Wissenswertes über die Bienenhaltung und den Sindelfinger Forsthonig. Besonders Kinder dürfen nach Führungen den Honig probieren – für viele ein echtes Highlight.

    Eine Teilnehmerin fasste ihre Eindrücke so zusammen:

    „Es ist schön, dass es so eine Oase mitten im Wald gibt. Man merkt, mit wie viel Herzblut hier gearbeitet wird.“

    Auch das Vogelbeobachtungshaus beeindruckte viele Besucher. Hier erklärte Herr Klas unter anderem, welche Futtermengen die heimischen Vögel im Laufe eines Jahres benötigen und wie wichtig solche Beobachtungsstationen für Kinder und Erwachsene sind.

    Herzlicher Dank an Markus Klas

    Die Begeisterung der Teilnehmer war während der gesamten Führung spürbar. Herr Klas beantwortete jede Frage ausführlich und verstand es, Naturwissen verständlich und mit viel Leidenschaft zu vermitteln.

    Für die IG Eichholz ist deshalb klar: Dieses außergewöhnliche Engagement verdient besondere Anerkennung. Wir möchten uns auf diesem Weg nochmals herzlich bei Herrn Klas für die hervorragende Führung und seinen großen Einsatz bedanken.

    Einer der beiden Mammutbäume am Forsthof aus der Wilhelmasaat. 1870 wurden die Bäume verteilt.

    Gemütlicher Abschluss im Schwarzwaldvereinsheim

    Nach dem Besuch des NaturErlebnisZentrums machte sich ein Teil der Gruppe gemeinsam mit Andrea zu Fuß auf den Weg zum Schwarzwaldvereinsheim. Dort hatte man eigens für unsere Gruppe früher geöffnet und einen leckeren Wurstsalat vorbereitet.

    Der gemeinsame Abschluss bot noch einmal Gelegenheit, die vielen Eindrücke des Nachmittags Revue passieren zu lassen. Es wurde viel gelacht, diskutiert und über die spannende Führung gesprochen.

    Am Ende waren sich alle 32 Teilnehmer einig: Dieser Ausflug war weit mehr als ein gemeinsamer Nachmittag im Wald. Er brachte Menschen zusammen, vermittelte Wissen über die Natur direkt vor unserer Haustür und ermöglichte vielen Teilnehmern ein Erlebnis, das sie alleine kaum hätten unternehmen können.

    Die wohl schönste Rückmeldung kam auf der Heimfahrt:

    „Warum machen wir so einen Ausflug eigentlich nur einmal im Jahr?“

    Aus dem Ausflug wurde zusätzlich eine Spende

    Ein schöner Tag sollte nicht einfach mit der Heimfahrt enden.

    Nachdem inzwischen alle Kosten für den Ausflug abgerechnet waren, blieb von den eingesammelten Unkostenbeiträgen der 32 Teilnehmer ein Betrag übrig. Für die IG Eichholz war schnell klar: Dieses Geld soll wieder Menschen in Sindelfingen zugutekommen.

    Transparenz gehört für uns dazu: Nachdem alle Kosten abgerechnet waren, haben wir den verbleibenden Betrag aufgerundet und 200 Euro an die Lebenshilfe Sindelfingen e.V. gespendet.

    Die Lebenshilfe hatte unseren Ausflug mit zwei geeigneten Fahrzeugen und ihren Einstiegshilfen überhaupt erst wesentlich erleichtert. So konnten auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität am Ausflug zum N.E.S.-Waldzentrum teilnehmen.

    Am 11. August 2026 wurde der symbolische Scheck über 200 Euro an die Lebenshilfe Sindelfingen e.V. übergeben.

    Damit ist aus einem besonderen Tag im Wald noch etwas Zusätzliches entstanden: Freude für 32 Teilnehmer – und eine Spende für die wertvolle Arbeit der Lebenshilfe. Auch die SZ/BZ berichtete über die Spendenübergabe.

    Für uns als IG Eichholz gehört auch das zu einem solchen Ausflug: Die Beiträge der Teilnehmer werden für den vorgesehenen Zweck verwendet, die Kosten werden abgerechnet und ein verbleibender Überschuss kommt wieder der Gemeinschaft zugute.

    Wir bedanken uns bei der Lebenshilfe Sindelfingen e.V. für die unkomplizierte Unterstützung, die gute Zusammenarbeit und die zur Verfügung gestellten Fahrzeuge. Wir freuen uns, wenn daraus auch künftig weitere gemeinsame Projekte für die Menschen in Sindelfingen entstehen.


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    Aaron Hentschel Lebenshilfe Sindelfingen e.V. sowie Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald beide IG-Eichholz. (Von links nach rechts)

    Bilder von unserem Ausflug:

    🔗Link zur Einladung

    🔗Link zum Ausflug 2025

    Beitragtext: Thomas Alf Beitragbilder: Andrea und Thomas Alf

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  • Ausflug zum N.E.S.-Waldzentrum: Ein besonderes Angebot für mobilitätseingeschränkte Bewohner vom Eichholz

    Ausflug zum N.E.S.-Waldzentrum: Ein besonderes Angebot für mobilitätseingeschränkte Bewohner vom Eichholz

    Zuletzt aktualisiert am:

    Die IG Eichholz organisiert am 10. Juli 2026 einen besonderen Ausflug zum Forsthof beziehungsweise zum N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald. Das Angebot richtet sich insbesondere an Bewohnerinnen und Bewohner mit eingeschränkter Mobilität, die diesen besonderen Ort sonst nur schwer erreichen können.

    Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist normalerweise nicht mit dem Auto erreichbar. Für diesen Ausflug wurde jedoch eine spezielle Zufahrtsgenehmigung organisiert. Dadurch wird es möglich, die Teilnehmer direkt vom Eichholz zum Waldzentrum zu bringen.

    Gerade für Menschen, die längere Wege im Wald nicht bewältigen können, eröffnet sich damit eine seltene Gelegenheit, das Waldzentrum und seine Angebote vor Ort kennenzulernen.


    Die wichtigsten Informationen zum Ausflug

    Termin: Freitag, 10. Juli 2026
    Abfahrt: 15:00 Uhr im Eichholz an der Buswendeplatte
    Ziel: Forsthof / N.E.S.-Waldzentrum im Sindelfinger Wald
    Teilnahmebeitrag: 10 € pro Person

    Für die Zufahrt zum Forsthof ist eine besondere Gestattung erforderlich für die Kosten entstehen. Ebenso entstehen Kosten für die beiden Kleinbusse, weswegen der Teilnahmebeitrag 10 Euro pro Person beträgt. Er ist bei der Anmeldung zu entrichten.

    Im Anschluss ist eine gemeinsame Einkehr im Schwarzwaldvereinsheim geplant.

    Wer danach wieder direkt zurück ins Eichholz fahren möchte, kann selbstverständlich den Rücktransfer nutzen.

    Der Ausflug findet nur bei gutem Wetter statt.


    Führung durch Revierleiter Herr Klaas

    Am Forsthof erwartet uns Revierleiter Herr Klaas, der spannende Einblicke in die Geschichte des Forsthofs und die Arbeit der Forstverwaltung geben wird.

    Der Forsthof ist seit vielen Jahren ein wichtiger Ort für Naturpädagogik und Umweltbildung in Sindelfingen. Während der Führung erfahren die Teilnehmer mehr über:

    • die Entwicklung des Forsthofs
    • die Aufgaben der Forstverwaltung
    • den Lebensraum Wald
    • Natur- und Artenschutz im Sindelfinger Wald

    Attraktionen im N.E.S.-Waldzentrum

    Nach der Einführung können verschiedene Einrichtungen des Waldzentrums besucht werden.

    Dazu gehören unter anderem:

    • das Teichkino mit Einblicken in die Unterwasserwelt
    • das Vogelbeobachtungshaus
    • das Bienenhotel
    • weitere Erlebnisstationen rund um Wald, Tiere und Natur

    Die Anlage bietet viele Möglichkeiten, Natur und Wald aus nächster Nähe zu erleben.


    Warum dieser Ausflug etwas Besonderes ist

    Der Forsthof liegt mitten im Wald und ist für Privatfahrzeuge normalerweise nicht zugänglich. Für unseren Besuch wurde eine besondere Gestattung zur Zufahrt organisiert.

    Gerade für Menschen mit eingeschränkter Mobilität ist ein Besuch des Waldzentrums deshalb häufig nur schwer oder gar nicht möglich.

    Der organisierte Transport macht es möglich, diesen besonderen Ort ohne längere Fußwege zu erreichen und die Naturangebote vor Ort in Ruhe zu erleben.


    Hinweis zur Teilnahme

    Der Ausflug richtet sich insbesondere an Personen mit eingeschränkter Mobilität.

    Leider können wir jedoch keine Rollstühle transportieren und bitten hierfür um Verständnis. Zwar sind sowohl der Forsthof als auch das Schwarzwaldvereinsheim grundsätzlich barrierefrei zugänglich, der Transport sowie einzelne Wege/Attraktionen im Wald sind jedoch organisatorisch nicht für Rollstühle geeignet.

    Eine Teilnahme ist daher leider nur für Personen möglich, die ohne Rollstuhl auskommen. Gehwägen und Stöcke sind möglich.

    🔗Link zum Beitrag vom Ausflug


    Anmeldung zum Ausflug

    Weil die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um verbindliche Anmeldung bei Rolf-Uwe oder Thomas.

    👉 Bei Anfragen oder Rückfragen hier klicken

    Der Ausflug findet nur bei gutem Wetter statt. Ergänzende und aktuelle Infos zum Ausflug werden an diesem Beitrag angeheftet.

    Beitragstext und Bilder: Thomas Alf

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  • AUF DER ACHTERBAHN DES LEBENS

    AUF DER ACHTERBAHN DES LEBENS

    Zuletzt aktualisiert am:

    Buntes Hemd, Smiley-Button, Ohrstecker, frohes Lachen, dicker Bauch …wer ihn kennt, weiß, von wem die Rede ist: Rolf-Uwe Grünewald.
    Eichholz-Bewohner und aktiver Bürger, bekannt für sein vielseitiges Engagement unter anderem bei der Quartiersarbeit im Eichholz. Dort trifft man ihn regelmäßig bei der IG Eichholz, im Inselcafé, im Redaktionsbüro der Stadtteilzeitung, bei den Arbeitskreisen Verkehr und Veranstaltungen, bei der Betreuung von Sozialsündlern, beim Aufräumen und Instandhalten. Das Eichholz ist sein Zuhause – seine Zielgerade nach einer beispiellosen Achterbahnfahrt.

    Loopings, Turns und Schraubenrollen gab es genug in seinem Leben. Schon mit drei Jahren begann seine erste Talfahrt, als er 1963 zusammen mit seiner Zwillingsschwester aus der Familie mit acht Kindern gerissen wurde und ins Kinderheim kam. Schon ein Jahr später erlebte er die erste Bergfahrt: liebevolle neue Eltern, ein behütetes Aufwachsen in einem Lehrerdiensthaus mit riesigem Garten und viel Freunden zum Toben und Tollen. Als „Adoptivkind“ in ländlicher Kleinbürgerlichkeit wurde er in der Schule früh mit dem Mobbing konfrontiert, er zog sich zurück, musste die Schule wechseln, verlor an Selbstvertrauen und flüchtete sich mit 14 Jahren in Alkohol und Zigaretten. Die Abwärtsspirale begann. Seine Berufsträume hängte er an den Nagel und entschied sich zu einer Ausbildung zum Koch. Hier begann der Alptraum seines Lebens, denn tägliche Vergewaltigungen durch den Chef nahmen ihm das letzte bisschen Selbstvertrauen und nährten die frühe Sucht nach Alkohol.

    Mit abgeschlossener Lehre hieß sein Ziel: einfach nur weg! Seine Spuren hinterließ er als Koch im Ehrenamt, als Koch bei der Bundeswehr, als stv. Küchenchef in der Schweizer Gastronomie und später im christlichen Jugenddorfwerk in Nagold – immer eine dicke Alkoholfahne hinter sich herziehend. Und immer auf der Flucht, bevor jemand seine Sucht erkennen sollte. Ein doppelter Bandscheibenbruch beendete seine Koch-Laufbahn,
    der Loop ins nächste Abenteuer startete: Versicherungskaufmann.

    Nach der Umschulung übernahm er mit knapp 30 Jahren eine Versicherungsagentur in Esslingen und die Kurve führte ihn nach oben bis hin zur großen Liebe. Diese lockte ihn nach Wiesbaden und am Ende kostete deren Fall ihn 300.000 Euro.

    Rolf-Uwe Grünewald brach mit 33 Jahren alle Brücken hinter sich ab und geriet in einen schuldenreichen Strudel des Überlebens mit unterschiedlichsten Tätigkeiten. Drogen und die „inzwischen“ vier Flaschen Wodka täglich zogen ihn in den nächsten Abgrund. Mit knapp 5 Promille wurde er 47-jährig ins Krankenhaus eingewiesen und erwachte nach 12 Tagen. Dieser Tag X war seine Wende und er begab sich auf einen harten Weg zurück ins Leben ohne Alkohol, ohne Drogen. Er strotzte der „86 % Rückfallquote“ und schaffte es in dem Wissen „entweder jetzt oder
    tot“. Diabetis, Infusionstherapie, Rollstuhl, Amputationen … er erlebte das volle Programm im Kabinett des Schreckens und fand seinen Weg in ein neues Leben und wollte dies mit Menschen teilen, um zu helfen.

    Seit 2008 hält er erfolgreich und eindrucksvoll Vorträge über Sucht in Schulen, bei der AWO, im Suchthilfezentrum und bei der Polizei. Er bedient eine Hotline für sexuell missbrauchte Jungs. Er fährt für die Lebenshilfe und für die Freizeit im Täle. Er begleitet Kranke im Sindelfinger Klinikum vor und nach der OP, engagiert sich als Lesepate, Wahlhelfer, im Bündnis Buntes Sindelfingen, bei der Bürgerstiftung und bei Miteinander / Füreinander. Seit 20 Jahren pflegt er intensive Brieffreundschaften und hat mit den Briefen auch das Schreiben entdeckt. Zuletzt mit der Teilnahme an einem Schreibwettbewerb zum Thema „Herzenswünsche“ mit seiner berührenden Geschichte über die Familienzusammenführung einer „eigentlich“ für immer getrennt geglaubten Familie.

    Menschen wie Rolf-Uwe Grünewald sind wichtig und wir freuen uns, dass er Vorbild und Teil unserer Gemeinschaft ist.

    Zürich – Finanzmetropole der Schweiz. Hier hat Rolf-Uwe erfolgreich in der Gastronomie als stellvertretender Küchenchef gearbeitet .

    Eine Zusammenfassung dieses Beitrags ist erschienen im Mietermagazin der Wohnstätten Sindelfingen „Wohnfühlen“ 12/2025. Mit freundlicher Genehmigung der Sindelfinger Wohnstätten- Text: Doris Leddin, Beitragsbilder: Thomas Alf

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  • Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Zuletzt aktualisiert am:

    Ein Reisebericht:

    Ausflug zum Dachskopf – Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer

    Der von der IG-Eichholz organisierte Ausflug zum Dachskopf war ein voller Erfolg und ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Unter der Leitung von Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald wurde die Tour sorgfältig geplant und professionell durchgeführt. Insgesamt waren 35 Teilnehmer dabei, davon 32 noch zu einem gemeinsamen Abschluss im Haus Sommerhof. Alle freuten sich auf einen Tag voller Natur, Gemeinschaft und Entdeckungen.

    Schon vor 14:30 Uhr wimmelte es von Ausflüglern um die Busse, die sie zur höchsten befahrbaren Stelle auf dem Dachskopf bringen sollten. Der Höhepunkt des Tages war zweifellos „Der Gipfelsturm“. Die älteste Teilnehmerin, eine beeindruckende 92-Jährige, meisterte den Aufstieg vom Ausstiegpunkt bis zum Gipfel mit Leichtigkeit und war überglücklich, gemeinsam mit ihrem Sohn den Dachskopf erklimmen zu können. Sie bezeichnete den Ausflug als ein wahres Geschenk und lobte die Organisation als hervorragend und ausgereift. Auch ein Gast, der seinen 89. Geburtstag feierte, war begeistert und meinte, es sei sein schönster Geburtstag – mit so vielen Gästen und einem wundervollen Erlebnis. Viele Gäste hatten auf Anraten der Organisatoren ihr Fernglas mitgebracht. Sie waren begeistert von der grandiosen Fernsicht, sowie den zahlreichen Entdeckungen aus dieser besonderen Perspektive, die sich bei klarer Sicht bot. Frau Brancivorti vom Haus Sommerhof zeigte sich äußerst zufrieden mit der Organisation und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen. Die Küche hatte auf besonderen Wunsch der Gruppe einen köstlichen Wurstsalat zubereitet, der hervorragend ergänzt wurde durch selbstgebackenes Brot – ein Genuss, der den Tag noch angenehmer machte. Der gesamte Service wurde als hervorragend gelobt. Die Ausflugsgesellschaft war begeistert von der reibungslosen Durchführung und bedankte sich mehrfach bei den Organisatoren. Die positive Stimmung war überall spürbar und alle Teilnehmer zeigten sich so begeistert, dass bereits nach dem nächsten Ausflug gefragt wurde. Die beiden Busse, die den Ausflug ermöglichten, stellte freundlicherweise der SJR kostenpflichtig zur Verfügung. Insgesamt war es ein Tag voller Freude, gelebter Gemeinschaft und beeindruckender Erlebnisse – ein Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Beitragstext: Rolf-Uwe Grünewald Beitragsbilder: Thomas Alf

    Damit war die Aktion noch nicht ganz zu Ende-Überschuss aus Fahrtgeld gespendet

    Nach Abzug aller Unkosten blieb sogar ein Überschuss aus dem eingesammelten Fahrtgeld der Teilnehmer übrig. Rolf-Uwe hatte die gute Idee, dass die beiden Akteure den Betrag auf eine runde Summe aufrunden und dann als Spende an eine Organisation geben. Prämisse dabei war:  Der Überschuss aus der lokalen Veranstaltung, aus der die Einnahmen stammen, soll einen lokalen Spendenempfänger bekommen. Beiden war sofort klar, wer das Geld bekommen sollte. – „Nachbarn in Not“. Seit Jahrzehnten zuverlässig, transparent und lokal. So beschlossen- so im August 2025 geschehen. Damit erhielt die Aktion ein weiteres Mal einen positiven Effekt und ein weiteres mal wurde etwas gutes bewirkt.

    Auszug Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung der SZ/BZ.

    Unseren herzlichen Dank auch an das Landratsamt Böblingen, das sehr kooperativ diese Unternehmung unterstützt hat und so überhaupt ermöglicht hat.

    Hinweis :

    Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.

    Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt. 

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