Schlagwort: Ehrenamt

  • Sindelfinger Geschichte im ’s Café entdecken: Bedeutende Persönlichkeiten in Wimmelbildern

    Sindelfinger Geschichte im ’s Café entdecken: Bedeutende Persönlichkeiten in Wimmelbildern

    Ausstellung Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern

    📖 Kurzinfo Übersicht

    📍 Ort: ’s Café, Turmgasse 7, Sindelfingen
    📅 Zeitraum: Bis Ende Juli 2026
    🕒 Öffnungszeiten: Täglich außer sonntags ab 16 Uhr, samstags ab 11.00 Uhr
    📚 Besonderheit: Wimmelbilder und Begleittexte zu bedeutenden Sindelfinger Persönlichkeiten. Stadtgeschichte zum Entdecken, Entschlüsseln und Verweilen.

    Geschichte muss nicht immer in Archiven, Museen oder dicken Büchern stattfinden. Manchmal begegnet sie uns bei einer Tasse Kaffee, einem Stück Kuchen oder einem Feierabendbier. Genau diese besondere Erfahrung konnten Besucherinnen und Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung „Bedeutende Sindelfinger in Wimmelbildern“ in einem kleinen Café in der Sindelfinger Altstadt machen.

    Bereits der Ort könnte passender kaum sein: Mitten in den historischen Gassen der Altstadt lädt das ’s Café dazu ein, für einen Moment innezuhalten und sich auf eine spannende Reise durch die Geschichte Sindelfingens einzulassen.

    Sindelfinger Persönlichkeiten neu entdeckt

    Die Ausstellung widmet sich bedeutenden Persönlichkeiten aus Sindelfingen, deren Wirken weit über die Stadtgrenzen hinaus Bedeutung erlangte. Viele von ihnen mussten ihre Heimat einst verlassen, weil das kleine Landstädtchen ihren Talenten, Ideen oder Ambitionen kaum Entfaltungsmöglichkeiten bieten konnte.

    So eröffnet sich den Besucherinnen und Besuchern ein faszinierendes Panorama von Lebensgeschichten, die politische, gesellschaftliche, kulturelle und wissenschaftliche Entwicklungen ihrer Zeit widerspiegeln. Namen wie Gußmann, Schott, Schönhuth, Grieb, Ganzhorn oder Krayl werden dabei nicht nur erwähnt, sondern auf eine ganz besondere Weise lebendig gemacht.

    Geschichte als Wimmelbild

    Das Besondere an der Ausstellung sind die großformatigen Wimmelbilder. Auf den ersten Blick wirken sie wie bunte Collagen voller kleiner Szenen, Figuren und Gegenstände. Doch hinter jedem Detail verbirgt sich ein biografischer Hinweis, eine historische Begebenheit oder ein Bezug zum Lebensweg der dargestellten Persönlichkeit.

    Wer sich Zeit nimmt, entdeckt immer neue Zusammenhänge. Geschichten werden dabei erzählt, ohne dass sie direkt ausgesprochen werden. Gleichzeitig laden die zahlreichen Details dazu ein, genauer hinzusehen, Fragen zu stellen und selbst auf Spurensuche zu gehen.

    Dabei entsteht eine ungewöhnliche Form der Geschichtsvermittlung: Statt fertige Antworten zu präsentieren, wecken die Bilder Neugier und Entdeckergeist.

    Erst schauen, dann entschlüsseln

    Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, die Bilder zunächst ohne weitere Informationen zu betrachten. Welche Hinweise lassen sich erkennen? Welche Ereignisse könnten dargestellt sein? Welche Symbole fallen auf?

    Erst anschließend helfen die im Café ausliegenden Informationsbroschüren dabei, die einzelnen Motive zu entschlüsseln und die Lebensgeschichten der dargestellten Persönlichkeiten nachzulesen. Dadurch entsteht ein spielerischer Zugang zur Stadtgeschichte, der sowohl Geschichtsinteressierte als auch Gelegenheitsbesucher anspricht.

    Geschichte in eigenem Tempo erleben

    Das offene Format macht den besonderen Charme der Ausstellung aus. Niemand muss einem vorgegebenen Rundgang folgen oder einen festen Zeitplan einhalten. Jeder Besucher entscheidet selbst, wie lange er verweilen möchte, welche Persönlichkeiten ihn besonders interessieren und wie tief er in die einzelnen Geschichten eintauchen möchte.

    Besucher können sich einer einzelnen Figur widmen oder mehrere Bilder miteinander vergleichen. Ebenso besteht die Möglichkeit, die Broschüre intensiv zu studieren oder einfach die besondere Atmosphäre des Cafés auf sich wirken zu lassen.Die Ausstellung lässt dabei jedem seinen ganz eigenen Zugang zur Geschichte.

    Gesprächsanlass bei Kaffee oder Bier

    Die Ausstellung schafft nicht nur Wissen, sondern auch Begegnungen. Die zahlreichen Details in den Bildern regen zum Austausch an. Besucher diskutieren über historische Zusammenhänge, teilen Erinnerungen oder entdecken Gemeinsamkeiten zwischen den dargestellten Lebenswegen.

    So entsteht genau das, was lebendige Stadtgeschichte ausmacht: Geschichte wird zum Gesprächsstoff und verbindet Menschen über Generationen hinweg.

    Eine Bereicherung für die Sindelfinger Stadtgeschichte

    Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig die Geschichte Sindelfingens ist und welche Persönlichkeiten aus der Stadt hervorgegangen sind. Gleichzeitig beweist sie, dass historische Bildung keineswegs trocken sein muss.

    Wer sich für Sindelfingen, seine Vergangenheit und die Menschen interessiert, die die Geschichte der Stadt mitgeprägt haben, sollte sich die Zeit für einen Besuch nehmen. Bei einer Tasse Kaffee oder einem kühlen Getränk lässt sich hier auf unterhaltsame Weise entdecken, wie weit die Spuren Sindelfinger Bürgerinnen und Bürger in die Welt hinausreichen.

    Manchmal genügt eben ein genauer Blick auf ein Wimmelbild, um ein Stück Stadtgeschichte neu zu entdecken.

    Ein besonderer Dank an die Initiatoren

    Die Ausstellung ist noch bis Ende Juli 2026 während der regulären Öffnungszeiten des Cafés zu besichtigen und bietet damit ausreichend Gelegenheit, die dargestellten Persönlichkeiten und ihre Geschichten in Ruhe zu entdecken.

    Ein besonderer Dank gilt dem bekannten Sindelfinger Stadtgeschichtskenner Klaus Philippscheck, der die Wimmelbilder gestaltet und die dazugehörigen Texte für die ausliegenden Informationsmappen erarbeitet hat. Hinter den bunten und auf den ersten Blick spielerisch wirkenden Darstellungen steckt ein enormes historisches Wissen, das über viele Jahrzehnte hinweg zusammengetragen wurde.

    Wer selbst schon einmal historische Quellen gesichtet oder im Stadtarchiv recherchiert hat, weiß, wie anspruchsvoll es ist, aus einzelnen Dokumenten, Bildern, Briefen und Berichten historische Zusammenhänge herauszuarbeiten und verständlich darzustellen. Klaus Philippscheck gelingt genau das auf beeindruckende Weise. Mit großer Sachkenntnis, einem feinen Gespür für historische Entwicklungen und der Fähigkeit, Geschichte lebendig zu erzählen, macht er Persönlichkeiten und Ereignisse aus der Sindelfinger Vergangenheit für heutige Besucher nachvollziehbar und interessant.

    Mit dieser Ausstellung ist eine besondere Verbindung aus Geschichtsforschung, Vermittlung und kreativer Darstellung entstanden, die dazu einlädt, die Geschichte Sindelfingens neu zu entdecken.

    Ebenso gebührt Babsi Stegmaier vom ’s Café in der Turmgasse ein herzlicher Dank. Durch ihre Offenheit für kulturelle und geschichtliche Themen sowie die Bereitstellung der Gasträume als Ausstellungsort wird diese besondere Form der Geschichtsvermittlung überhaupt erst möglich. Sie schafft damit einen Ort, an dem Begegnung, Genuss und Stadtgeschichte auf angenehme Weise zusammenfinden.

    Solche Initiativen zeigen, dass Geschichte nicht nur bewahrt, sondern immer wieder neu erzählt und erlebbar gemacht werden kann.

    Klaus Philippscheck erläutert bei der Eröffung der Ausstellung persönlich die Wimmel-Collage zu Christoph Friedrich Grieb

  • Lernwerkstatt im Eichholz sucht dringend neue Koordination

    Lernwerkstatt im Eichholz sucht dringend neue Koordination

    Lernwerkstatt im Eichholz vor ungewisser Zukunft

    Die Lernwerkstatt im Eichholz ist für viele Grundschulkinder im Stadtteil seit Jahren eine wertvolle Unterstützung. Woche für Woche helfen ehrenamtliche Lernpatinnen und Lernpaten Kindern bei Hausaufgaben, schulischen Problemen und verbringen gemeinsam eine gute Zeit mit ihnen.

    Doch nun steht das Angebot vor einem ernsthaften Problem:
    Ab dem Schuljahr 2026/27 gibt es bislang niemanden mehr, der die Organisation und Koordination übernimmt.

    Damit droht erneut ein Beispiel dafür sichtbar zu werden, was derzeit vielerorts im Ehrenamt passiert: Sinnvolle und funktionierende Angebote geraten ins Wanken, weil engagierte Menschen fehlen, die Verantwortung übernehmen können oder wollen.

    Besonders bitter wäre dies für die Kinder im Eichholz, die von der Lernwerkstatt direkt profitieren.

    Die bisherige Organisatorin Christel Siegert hofft deshalb, dass sich doch noch jemand findet, der diese wichtige Aufgabe weiterführt. Der eigentliche Aufwand sei überschaubar — gebraucht werde vor allem jemand, der Anfragen bündelt und die Kinder an die Lernpatinnen und Lernpaten vermittelt.

    Nachfolgend der Aufruf im Original:


    Lernwerkstatt im Eichholz

    Seit einigen Jahren gibt es eine Lernernwerkstatt im Eichholz. Dort werden Grundschul-Kinder einmal pro Woche unterstützt:

    • Es werden gemeinsam Hausaufgaben gemacht
    • Schulische Probleme angegangen
    • Spiele gemacht
    • Eine gute Zeit miteinander verbracht

    Leider gibt es für diese wichtige und sinnvolle Arbeit ab dem Schuljahr 2026/27 keine Koordination bzw. Organisation mehr. Gibt es jemanden, der oder die diese Aufgabe übernehmen würde?

    Die wichtigste Tätigkeit besteht hauptsächlich darin, die Anfragen der Eltern zu sammeln und dann die gemeldeten Kinder an die Lernpaten weiter zu vermitteln.

    Gerne gebe ich nähere Auskünfte:

    Christel Siegert
    cbs.sifi@t-online.de
    07031/80 12 86


    Alternativ kann die Kontaktaufnahme auch gerne direkt im Inseltreff über die Quartiersarbeit erfolgen oder über unser Kontataktformular : 👉 Zum Kontaktformuar

    Warum solche Angebote wichtig für das Eichholz sind

    Gerade niedrigschwellige Unterstützungsangebote im Stadtteil können für Kinder und Familien einen großen Unterschied machen. Die Lernwerkstatt verbindet schulische Unterstützung mit persönlicher Zuwendung und ehrenamtlichem Engagement direkt vor Ort.

    Wir hoffen, es findet sich jemand, der diese wichtige Aufgabe weiterführen möchte — damit das Angebot auch in Zukunft erhalten bleibt.

    Die Lernwerkstatt ist seit vielen Jahren ein wichtiges Angebot der Quartiersarbeit im Eichholz. In zentraler Lage im Wohngebiet unterstützt sie Kinder beim Lernen und bietet Familien einen niedrigschwelligen Anlaufpunkt direkt im Stadtteil.

    Die Quartiersarbeit im Inseltreff ist Ansprechpartnerin sowohl für interessierte Familien als auch für alle Fragen rund um die Lernwerkstatt. Eltern, die Unterstützung für ihr Kind suchen oder sich über das Angebot informieren möchten, können sich dort jederzeit melden.

    Um dieses wertvolle Angebot auch in Zukunft zu erhalten, wird derzeit dringend eine neue Koordination gesucht.


    KI generiertes Symbolbild zur Lernwerkstatt
  • AUF DER ACHTERBAHN DES LEBENS

    AUF DER ACHTERBAHN DES LEBENS

    Buntes Hemd, Smiley-Button, Ohrstecker, frohes Lachen, dicker Bauch …wer ihn kennt, weiß, von wem die Rede ist: Rolf-Uwe Grünewald.
    Eichholz-Bewohner und aktiver Bürger, bekannt für sein vielseitiges Engagement unter anderem bei der Quartiersarbeit im Eichholz. Dort trifft man ihn regelmäßig bei der IG Eichholz, im Inselcafé, im Redaktionsbüro der Stadtteilzeitung, bei den Arbeitskreisen Verkehr und Veranstaltungen, bei der Betreuung von Sozialsündlern, beim Aufräumen und Instandhalten. Das Eichholz ist sein Zuhause – seine Zielgerade nach einer beispiellosen Achterbahnfahrt.

    Loopings, Turns und Schraubenrollen gab es genug in seinem Leben. Schon mit drei Jahren begann seine erste Talfahrt, als er 1963 zusammen mit seiner Zwillingsschwester aus der Familie mit acht Kindern gerissen wurde und ins Kinderheim kam. Schon ein Jahr später erlebte er die erste Bergfahrt: liebevolle neue Eltern, ein behütetes Aufwachsen in einem Lehrerdiensthaus mit riesigem Garten und viel Freunden zum Toben und Tollen. Als „Adoptivkind“ in ländlicher Kleinbürgerlichkeit wurde er in der Schule früh mit dem Mobbing konfrontiert, er zog sich zurück, musste die Schule wechseln, verlor an Selbstvertrauen und flüchtete sich mit 14 Jahren in Alkohol und Zigaretten. Die Abwärtsspirale begann. Seine Berufsträume hängte er an den Nagel und entschied sich zu einer Ausbildung zum Koch. Hier begann der Alptraum seines Lebens, denn tägliche Vergewaltigungen durch den Chef nahmen ihm das letzte bisschen Selbstvertrauen und nährten die frühe Sucht nach Alkohol.

    Mit abgeschlossener Lehre hieß sein Ziel: einfach nur weg! Seine Spuren hinterließ er als Koch im Ehrenamt, als Koch bei der Bundeswehr, als stv. Küchenchef in der Schweizer Gastronomie und später im christlichen Jugenddorfwerk in Nagold – immer eine dicke Alkoholfahne hinter sich herziehend. Und immer auf der Flucht, bevor jemand seine Sucht erkennen sollte. Ein doppelter Bandscheibenbruch beendete seine Koch-Laufbahn,
    der Loop ins nächste Abenteuer startete: Versicherungskaufmann.

    Nach der Umschulung übernahm er mit knapp 30 Jahren eine Versicherungsagentur in Esslingen und die Kurve führte ihn nach oben bis hin zur großen Liebe. Diese lockte ihn nach Wiesbaden und am Ende kostete deren Fall ihn 300.000 Euro.

    Rolf-Uwe Grünewald brach mit 33 Jahren alle Brücken hinter sich ab und geriet in einen schuldenreichen Strudel des Überlebens mit unterschiedlichsten Tätigkeiten. Drogen und die „inzwischen“ vier Flaschen Wodka täglich zogen ihn in den nächsten Abgrund. Mit knapp 5 Promille wurde er 47-jährig ins Krankenhaus eingewiesen und erwachte nach 12 Tagen. Dieser Tag X war seine Wende und er begab sich auf einen harten Weg zurück ins Leben ohne Alkohol, ohne Drogen. Er strotzte der „86 % Rückfallquote“ und schaffte es in dem Wissen „entweder jetzt oder
    tot“. Diabetis, Infusionstherapie, Rollstuhl, Amputationen … er erlebte das volle Programm im Kabinett des Schreckens und fand seinen Weg in ein neues Leben und wollte dies mit Menschen teilen, um zu helfen.

    Seit 2008 hält er erfolgreich und eindrucksvoll Vorträge über Sucht in Schulen, bei der AWO, im Suchthilfezentrum und bei der Polizei. Er bedient eine Hotline für sexuell missbrauchte Jungs. Er fährt für die Lebenshilfe und für die Freizeit im Täle. Er begleitet Kranke im Sindelfinger Klinikum vor und nach der OP, engagiert sich als Lesepate, Wahlhelfer, im Bündnis Buntes Sindelfingen, bei der Bürgerstiftung und bei Miteinander / Füreinander. Seit 20 Jahren pflegt er intensive Brieffreundschaften und hat mit den Briefen auch das Schreiben entdeckt. Zuletzt mit der Teilnahme an einem Schreibwettbewerb zum Thema „Herzenswünsche“ mit seiner berührenden Geschichte über die Familienzusammenführung einer „eigentlich“ für immer getrennt geglaubten Familie.

    Menschen wie Rolf-Uwe Grünewald sind wichtig und wir freuen uns, dass er Vorbild und Teil unserer Gemeinschaft ist.

    Zürich – Finanzmetropole der Schweiz. Hier hat Rolf-Uwe erfolgreich in der Gastronomie als stellvertretender Küchenchef gearbeitet .

  • Heiligabend gemeinsam erleben: Offenes Beisammensein im Stadtteil statt alleine zu Hause

    Heiligabend gemeinsam erleben: Offenes Beisammensein im Stadtteil statt alleine zu Hause

    Heiligabend gemeinsam verbringen – ein Abend der Herzlichkeit und Begegnung

    Während viele Menschen den Heiligabend im Kreis ihrer Familien verbringen, gibt es auch jene, die diesen Abend sonst allein zu Hause verbringen würden. Genau hier setzt seit Jahren eine besondere Aktion im Stadtteil an: Niemand soll an Heiligabend allein sein müssen, wenn er oder sie das nicht möchte.

    Initiiert, organisiert und in jeder Phase persönlich getragen wird dieses offene Beisammensein von Rolf-Uwe. Sein Konzept unterscheidet sich bewusst von klassischen Weihnachtsfeiern:
    Es gibt kein Programm, keinen religiösen oder traditionellen Rahmen. Im Mittelpunkt steht allein der Mensch – so, wie er ist – und die Gemeinschaft.

    Alles aus einer Hand – Aufbau, Dekoration und Organisation

    Bereits am 24. Dezember ab etwa 10 Uhr begann der Aufbau, der sich bis 14:30 Uhr zog. Rolf-Uwe übernahm diesen komplett alleine – vom Herrichten der Räume über das Platzieren der Möbel bis hin zur gesamten technischen und organisatorischen Vorbereitung.

    Auch die gesamte Dekoration wurde von ihm selbst gestaltet und angebracht. Das gewählte Motto: weiße, glatte Weihnachten.
    Schon von außen leuchtete das Foyer des Inseltreffs hell und warm – ein Anblick, der sofort ein Gefühl von Offenheit, Ruhe und Einladung vermittelte.

    Ein Abend ohne Zwang – mit viel Nähe

    Die ersten Gäste trafen gegen 16:45 Uhr ein. Von Beginn an war klar:Jeder darf kommen und gehen, wann er möchte.
    Genau diese Freiheit macht den Abend jedes Jahr so besonders.

    Viele neue Gäste kamen hinzu, ebenso wie Stammgäste, die sich seit Jahren auf diesen Abend freuen. Alte Bekanntschaften lebten auf, neue entstanden ganz ungezwungen. Gespräche entwickelten sich von selbst – ehrlich, offen und oft überraschend tiefgehend.

    Gastgeber mit Herz und Erfahrung

    Rolf-Uwe zeigte auch an diesem Abend wieder, was es heißt, Gastgeber aus Überzeugung zu sein. Der gelernte Gastronom setzte bewusst nicht auf ein opulentes Menü, sondern auf eine hochwertige, liebevoll zusammengestellte Auswahl.

    Auf den Tischen und am Buffet fanden sich:

    viele verschiedene süße und salzige Naschereien

    eine vielfältige Getränkeauswahl

    alles so arrangiert, dass sich niemand selbst versorgen musste – die Gäste wurden umsorgt

    Die Mischung aus Professionalität, Zurückhaltung und persönlicher Nähe sorgte für ein Wohlgefühl, das viele Gäste länger bleiben ließ, als sie ursprünglich geplant hatten.

    Ein konfessionsloses Miteinander

    Besonders wertvoll: Das Treffen war bewusst konfessionslos.
    Jeder durfte sein, wie er oder sie ist.
    Ohne Erwartungen, ohne Rollen, ohne Verpflichtungen – dafür mit Respekt, Herzlichkeit und echter Aufmerksamkeit füreinander.

    Ein langer Abend – und ein Einsatz bis zuletzt

    Die letzten Gäste verabschiedeten sich gegen 1:30 Uhr.
    Anschließend räumte Rolf-Uwe allein bis 2:45 Uhr auf.
    Am nächsten Tag folgten weitere drei Stunden, um alles vollständig wieder in Ordnung zu bringen.

    Damit lag der komplette Ablauf – Aufbau, Dekoration, Durchführung und Aufräumen – vollständig in einer Hand. Ein Einsatz, der eindrucksvoll zeigt, wie viel persönliches Engagement, Verantwortung und Herzblut hinter dieser Aktion steckt.

    Fazit
    Dieser Heiligabend war kein Event im klassischen Sinne – sondern ein Raum für Begegnung, Gespräche und Gemeinschaft.
    Ein Abend, der zeigt, wie viel Wärme entstehen kann, wenn Menschen einfach zusammenkommen dürfen.

    Ein großes Dankeschön an Rolf-Uwe, der diesen Abend von der ersten Stunde bis zum letzten Handgriff allein möglich gemacht hat, und an alle Gäste, die ihn durch ihre Offenheit und Herzlichkeit mit Leben gefüllt haben.

  • Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Ausflug Dachskopf für mobilitätseingeschränkte Personen- ein voller Erfolg

    Ein Reisebericht:

    Ausflug zum Dachskopf – Ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmer

    Der von der IG-Eichholz organisierte Ausflug zum Dachskopf war ein voller Erfolg und ein echtes Highlight für alle Beteiligten. Unter der Leitung von Thomas Alf und Rolf-Uwe Grünewald wurde die Tour sorgfältig geplant und professionell durchgeführt. Insgesamt waren 35 Teilnehmer dabei, davon 32 noch zu einem gemeinsamen Abschluss im Haus Sommerhof. Alle freuten sich auf einen Tag voller Natur, Gemeinschaft und Entdeckungen.

    Schon vor 14:30 Uhr wimmelte es von Ausflüglern um die Busse, die sie zur höchsten befahrbaren Stelle auf dem Dachskopf bringen sollten. Der Höhepunkt des Tages war zweifellos „Der Gipfelsturm“. Die älteste Teilnehmerin, eine beeindruckende 92-Jährige, meisterte den Aufstieg vom Ausstiegpunkt bis zum Gipfel mit Leichtigkeit und war überglücklich, gemeinsam mit ihrem Sohn den Dachskopf erklimmen zu können. Sie bezeichnete den Ausflug als ein wahres Geschenk und lobte die Organisation als hervorragend und ausgereift. Auch ein Gast, der seinen 89. Geburtstag feierte, war begeistert und meinte, es sei sein schönster Geburtstag – mit so vielen Gästen und einem wundervollen Erlebnis. Viele Gäste hatten auf Anraten der Organisatoren ihr Fernglas mitgebracht. Sie waren begeistert von der grandiosen Fernsicht, sowie den zahlreichen Entdeckungen aus dieser besonderen Perspektive, die sich bei klarer Sicht bot. Frau Brancivorti vom Haus Sommerhof zeigte sich äußerst zufrieden mit der Organisation und bedankte sich herzlich bei den Verantwortlichen. Die Küche hatte auf besonderen Wunsch der Gruppe einen köstlichen Wurstsalat zubereitet, der hervorragend ergänzt wurde durch selbstgebackenes Brot – ein Genuss, der den Tag noch angenehmer machte. Der gesamte Service wurde als hervorragend gelobt. Die Ausflugsgesellschaft war begeistert von der reibungslosen Durchführung und bedankte sich mehrfach bei den Organisatoren. Die positive Stimmung war überall spürbar und alle Teilnehmer zeigten sich so begeistert, dass bereits nach dem nächsten Ausflug gefragt wurde. Die beiden Busse, die den Ausflug ermöglichten, stellte freundlicherweise der SJR kostenpflichtig zur Verfügung. Insgesamt war es ein Tag voller Freude, gelebter Gemeinschaft und beeindruckender Erlebnisse – ein Nachmittag, der allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

    Damit war die Aktion noch nicht ganz zu Ende-Überschuss aus Fahrtgeld gespendet

    Nach Abzug aller Unkosten blieb sogar ein Überschuss aus dem eingesammelten Fahrtgeld der Teilnehmer übrig. Rolf-Uwe hatte die gute Idee, dass die beiden Akteure den Betrag auf eine runde Summe aufrunden und dann als Spende an eine Organisation geben. Prämisse dabei war:  Der Überschuss aus der lokalen Veranstaltung, aus der die Einnahmen stammen, soll einen lokalen Spendenempfänger bekommen. Beiden war sofort klar, wer das Geld bekommen sollte. – „Nachbarn in Not“. Seit Jahrzehnten zuverlässig, transparent und lokal. So beschlossen- so im August 2025 geschehen. Damit erhielt die Aktion ein weiteres Mal einen positiven Effekt und ein weiteres mal wurde etwas gutes bewirkt.

    Auszug Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung der SZ/BZ.

    Unseren herzlichen Dank auch an das Landratsamt Böblingen, das sehr kooperativ diese Unternehmung unterstützt hat und so überhaupt ermöglicht hat.

    Hinweis :

    Die Aufnahmen wurden mit einer Handykamera aufgenommen ohne professionelles Equipment.

    Auch wenn diese Aufnahmen ausnahmslos bei öffentlichen Terminen entstanden sind, so beachten wir dennoch die Rechte am eigenen Bild. Wer ein Bild gelöscht haben möchte, kann dies gerne über das Kontaktformular anmelden. Das Bild wird dann schnellstmöglich entfernt.